wie gewöhne ich meinen hund daran, dass er sich das fell bürsten lässt?

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12 Antworten

Hallo sternenstaubig, leider ist hier eine Hilfe nicht so leicht möglich, da wir nicht wissen, wie dein Hund bei der Aktion "körpersprachlich kommuniziert". Nehmen wir mal an, dass dein Hund bürsten einfach nur als unangenehm empfindet und du ihn "dabei nicht ziepst". Zeig ihm die Bürste und lasse ihn daran schnuppern. Wenn er damit kein Problem hat, dann sagst du gleichzeitig "Bürsten" und gehst mit der Rückseite der Bürste an seine Pfote, so dass er sehen kann, was du machst. Fahre ein paar Mal mit der Rückseite über sein Fell und achte auf seine Kommunikation. Dann gib ihm ein Leckerchen und sage etwas wie "fertig" zu ihm und lass ihn gehen. Nach einiger Zeit holst du ihn wieder zu dir und machst das gleiche nochmal und versuchst mit der Bürstenseite die gleiche Stelle sanft zu berühren, die du vorher schon hattest. Wichtig ist, dass du immer die Haare festhältst und am Haar von unten nach oben hinaufarbeitest beim Bürsten, damit es nicht ziept. Versuche das Bürsten lieber in mehrere Teile zu legen, als alles auf einmal, denn das kann deinen Hund sehr stressen. Wenn du merkst, dass er vermehrt atmet, mache mehr Pausen. Wenn diese Methode nicht funktioniert, dann lasse dir von einem guten Trainer "auf die Pfoten" sehen beim Ablauf des Bürstens. Viel Erfolg!

NoradieHexe 20.02.2013, 09:10

Danke für das Sternchen!

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Indem Du ihn nicht wegrennen läßt? Bind ihn an oder nimm ihn an die Leine, auf die du drauftrittst.. Immer Körperkontakt halten. Laß ihm ja nicht seinen Willen, indem du jedesmal aufhörst mit bürsten, wenn er weg will oder sich windet. Dadurch wird sein Verhalten eher gesteigert, da er ja jedesmal Erfolg hat mit seiner Masche.

Im Gegenteil, kurz mit dem bürsten innehalten, aber Körperkontakt, rankuscheln, streicheln, die Bürste irgendwo anders als zuletzt erneut ansetzen und weitermachen. Nie an einer Stelle, die unangenehm ist, eine Ewigkeit rumwurschteln, sondern häufiger wechseln, auch immer wieder da bürsten, wo eigentlich nix mehr zu bürsten ist, aber wo es auch eben nicht ziept... So dass er mit der Zeit merkt, alles halb so wild. Je häufiger Du anfangs bürstest, desto schneller wird er sehen und kapieren, dass das nichts schlimmes ist..

Für die vielleicht fiesen Stellen am besten Hilfe hinzuholen, die ihn festhalten kann. Nichts ist schlimmer, als wenn der Hund sich voll seiner Panik "hingeben" kann, besser ist, es erst gar nicht dazu kommen zu lassen, indem eben Jemand hilft, ihm die Ohren knetet (lenkt ab) oder ähnliches ;)..

Leckerli gibts erst am Schluß, und nicht zwischendurch zur Beschwichtigung.. Und auch nur, wenn er vorher wirklich ruhig war.. Oder statt Leckerli eine nette Hunderunde zur Belohnung. Das bekommt er auch schnell spitz: Erst wird gebürstet und dann gehts raus, supi!....

Wir hatten mal eine Huskyhündin im TS, die hat geschrien beim bürsten, wollte sich rauswinden.. Na und? Dann wurde sie halt vorne zwangsgekuschelt und hinten gebürstet... Nach einigen Wochen hat sie sich bürsten lassen ohne Fez zu machen...

mein kleiner musste kurz hinhalten für ein foto...du kannst das auch auf einem grossen stein,einem stuhl,gartentisch,bank,ect der grösse des hundes angepasst machen...heb ihn da hoch,dann mit einer hand vorne an der brust kraulen und mit der andern bürsten und mit ihm ganz ruhig sprechen...und dann wieder runter heben,verlängere die zeiten kontinuierlich

fotomodell:-) - (Gesundheit, Haare, Hund)
Biestschen 30.01.2013, 18:43

ein Mallinois wie toll!

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froeschliundco 30.01.2013, 22:06
@Biestschen

ein absolut tolle hunderasse,wen man weiss was sie brauchen um glücklich zu sein,ein mali in falschen händen wird zur waffe und gefährlich für andere und den halter selber,es tut mir immer in der seele weh,wen ich immer und immer wieder das gleiche höre und sehe,mit gewalt erzeugt man ganz gewaltige unkontrollierte aggression,nur mit viel liebevoller konsequenz und hunde(wolf-)verständnis sind sie absolut tolle begleiter,aber nicht für jedermann/frau und schon gar keine anfängerhunde...sie sind sehr sensibel und reagieren auf die kleinsten veränderungen sehr schnell,dafür brauchts einen halter der sich selber absolut kontrollieren kann,grosse geduld hat und schon gar nicht impulsiv ist,ein halter dem sie vertrauen können und der sie ruhig und geduldig führen kann...auch wen es den anschein macht das sie sofort alles lernen,sind sie sehr schnell überfordert wen sie nicht ihre nötige ruhephasen kriegen und entweder mit ca 9monaten oder im alter von 2-3jahren drehen sie am rad...gegen aussen richtige machos und innerlich butterzart und das ist keine einfache charaktermischung zum führen und die halter noch schneller überfordert als der hund...und leider gibt es sooo unglaublich viele die sich eine mali zulegen,mit der begründung das sie schnell lernen,aber ein mali verzeiht dir keine fehler oder er wird auch immer mehr als "potenzverlängerung" missbraucht...da könnte ich schreien und heulen!!! weil genau die landen dann beim TA,im tierheim,beim züchter,werden sonst irgendwo verschachert oder landen bei mali-in-not

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Sich bürsten lassen ist ein Akt der Unterordnung. Der Hund muss dulden, an sämtlichen Körperstellen berührt zu werden, muss hinnehmen, dass es ziept oder kitzelt - und das gestehen viele Hunde ihren Besitzern nicht zu.

Deshalb: Such dir einen Platz, an dem du ihn anbinden kannst und binde ihn so kurz an, dass er wenig Ausweichmöglichkeiten hat. Dann beginne ihn ruhig aber konsequent zu bürsten. Wenn er keine Gegenwehr zeigt, lobe ihn freundlich, aber nicht zu überschwänglich.

Wenn er das Kommando "Platz" kennt, lass ihn hinlegen und beginne in dieser Postion mit dem Bürsten, steht er auf, lege ihn ruhig wieder hin. Das Zauberwort ist Konsequenz. Wenn er 100 Mal aufsteht, leg' ihn auch zum 101. Mal ruhig wieder hin.

Danach kriegt er ein Leckerchen und das wars dann.

Du solltest das 14 Tage lang jeden Tag machen, dann geht die Gewöhnung schneller.

Also am besten ist es natürlich wenn man das einem Hund von klein auf angewöhnt, so machen wir das immer (hobbyzucht) und naja bei dir ist es dafür ja jetzt zu spät. Entweder du bittest jemand ihn festzuhalten, aber eigendlich sollte er ja auf dich hören? Dann sag ihm das er herkommen und sitz machen soll. dann zeigst du ihm die Bürste, du musst ihm beibringen das die ihm nichts tut also das ihm nichts passiert, bring ihn dazu das er daran schnuppert etc. Gut geht das auch wenn du mit ihm auf der couch oder auf dem Boden mal ein bisschen kuschelst und ihn streichelst und das dann machst. Wenn du das geschafft hast würde ich langsam versuchen ihn zu kämmen, so ein mal drüber dann wieder vor die Nase halten und so "siehst du die tut dir nichts" wieder schnuppern lassen, so das er merkt das gefühl eben beim drüberbürsten war dieses Ding :) Dann kannst du weitermachen! Aber nicht gleich den ganzen Hund an einem Stück bürsten, nicht das es ihm zu viel wird! vielleicht erst ein paar mal, ne halbe stunde später noch mal und so. Je nach dem wir groß er ist, kannst du den halben hund machen oder so. Irgendwann geht es dann an einem Stück. Leckerlies sind auch gut, die kannst du wenn er sich dieses eine mal gefallen lassen hat und immer bei dein Zwischenschritten geben.

Also so hab ich das mit einen von unseren der schon ausgewachsen hinzukam gemacht, erwarte aber nicht das das dann heute direkt alles klappt, Geduld ist auch ein Zauberwort hierbei :) Viel Glück :)

Lg :)

Da scheint er schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Nimm einfach ganz viele kleine leckere Wurststücke in die eine Hand und bürste ihn dann vorsichtig, während du ihm anfangs permanent die Wurststückchen gibst, so verbindet er das Bürsten als etwas positives. Bürste nicht zu stark, dies kann sehr unangenehm für Hunde sein.

frag deine freundin/freund ob er/sie nach hause kommt und dann hält sie z.b. das leckerli und du bürstest ihn in der zeit :))

fang am anfang mit streicheln an und dann holst du heimlich die bürste raus und bürstest ihn leicht :)

wie rennt er weg,schwanz zwischen den beinen und angstlich,verkriecht sich oder eher zum spiel aufordernd, mit bocksprüngen,erhobenem schwanz?

immer einmal mit der bürste drüber dann drüber streicheln - und das jeden tag ein paar mal

ihn an der brust festhalten und danach ein schönes leckerli.

Die ersten paar mal werden schwer aber danach weiß er er bekommt was gutes danach :)

Wie wärs, wenn du ihm sagst, dass er da bleiben soll? So als Rudelführer und so?

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