Wie gewinne ich das Vertrauen meiner Eltern obwohl ich nicht ihren Wünschen entsprechen kann?

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6 Antworten

Vielleicht kannst du ihnen erklären, dass du eure Religion akzeptierst, du aber AUCH selbstständig denken und handeln möchtest, und dass du dich mehr anpassen willst. Schließlich lebst du in Deutschland und hast sicherlich auch deutsche Freunde. 

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Religion (egal welche) ist eine individuelle ganz persönliche Sache bzw. Verhältnis. Da sollte sich niemand durch niemanden rein reden lassen. Da hat auch niemand das Recht zu. Schon gar nicht von alten überholten Traditionen. Jahrzehnte, Jahrhunderte oder gar Jahrtausende alt. Ich sehe Religion als Gemeinschaft von Gläubigen an, nicht als Institution. Die meisten sind zu unflexibel um sich an die gesellschaftlichen Verhältnisse an zu passen. Laß dir kein schlechtes Gewissen einreden wenn du überlegt handels.

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Du kannst diesen Konflikt nicht lösen, du kannst nur mit ihm umgehen. Deine Eltern sind ihren Weg durchs Leben gegangen, und du musst deinen Weg durchs Leben gehen. In wie weit ein Glaube und Religion dabei hilfreich oder hinderlich sind, ist immer ein Abwägungsprozess. 

Du bist nun weniger gläubig als deine Eltern. Und die Kinder, die du einmal haben wirst, werden wahrscheinlich noch weniger gläubig sein als du. Es glauben auch immer weniger Menschen, dass die Engel am Rand des Himmels mit Sternen nach lauschenden Djinns schmeißen (Sure 72, 8), es glauben immer weniger Menschen, dass Jesus von einer Wolke in den Himmel getragen worden ist, es glauben immer weniger Menschen, dass Donar seine Blitze ganz gezielt auf die Erde wirft, es glauben immer weniger Menschen, dass nur die Erde Lebewesen trägt, es glauben immer weniger Menschen, dass es ein allmächtiges Wesen für unser Universum geben kann, es glauben immer weniger Menschen, dass ein Schöpfergott möglich ist ... 

Was bleibt? Der Wille sich moralisch gut zu verhalten, sich zu lieben und gegenseitig zu unterstützen und die Hoffnung, auf was auch immer.

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Der Klassiker, deshalb ist der Youtuber Fouseytube auch depressiv, weil er wegen seiner religiösen Mutter vom Alter 13 an ein "Doppelleben" führte.

Du brauchst das Vertrauen deiner Eltern gar nicht gewinnen, du bist ein Erwachsener Mensch dem Unrecht getan wurde, in dem dir eine Religion von klein auf aufgezwungen wurde. Du wurdest nie vor die Wahl gestellt ob du sie annimmst oder nicht.

Lebe ganz allein wie du möchtest und tue das was du für richtig hältst, wenn es deinen Eltern nicht gefällt, dann ist das halt so. Ist doch nicht dein Problem sondern deren! 

Du bist nicht mehr und nicht weniger als eine Tochter deiner Eltern, und das kann sich nie ändern.

Fang an bewusster zu entscheiden für wen du etwas tust: für dich oder für andere? 

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Ich verstehe dich sehr gut. Ich bin in dem selben alter wie du, auch religiös erzogen wurden und unsere Kultur stand mit der Religion oft auf gleicher Ebene. Ich habe oft mich darüber aufgeregt, dass Kultur und Religion mein Leben bestimmen sollen, wenn ich eigentlich ganz anders leben möchte. Ich bin oft an meine Grenzen gegangen, habe Sachen ausprobiert die ein Mensch aus meiner Kultur und Religion eigentlich abweisen würde. Ich habe Fehler gemacht und dazu gelernt. Der Unterschied zwischen uns beiden ist wahrscheinlich der, dass du wirklich eine Art "Abneigung" dem Islam gegenüber entwickelt hast und nun gar nicht mehr glaubst, während ich immer noch versuche zu Gott zu finden und mein Herz ihm zu öffnen. Ich glaube daran dass der Islam die einzig wahre Religion ist jedoch unsere Kultur gerade von meinem Vater übertrieben wird. Wenn ich heute meine Jungfräulichkeit verlieren würde, und das selbe zB meinem Bruder auch passieren würde , dann wäre ich die große Schande und würde größere Konsequenzen tragen. Das ist etwas völlig schwachsinniges, was von der Kultur kommt und nicht vom Islam. Der Islam guckt nicht auf die Sünde und wägt es nach Geschlecht ab. Ich rate dir dich mit den verboten und Sünden auseinander zu setzen. Zu verstehen oder es wenigstens zu versuchen, warum etwas untersagt ist. Der Islam hat auf alles eine Antwort. Glaube mir, du wirst dich besser fühlen. Trenne dich von den moralvorstellungen deiner Eltern ruhig, hab deine eigenen. Die habe ich auch. Mann und Frau sind für mich gleich. Sünde ist Sünde, Lüge ist Lüge, und und und. Aber ich rate dir dich nicht vom Glauben zu entfernen.
Wenn du versuchst zu verstehen, dann ändert sich alles ins positive. Ich wünsche dir alles alles gute. Gehe deinen Weg. Aber vergess deine Eltern nicht ganz, schließlich sind sie keine Träne wert die wir Ihnen als Grund zum weinen schenken.
Liebe Grüße und viel Erfolg

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Lebe einfach Dein Leben und werde erfolgreich. Dann sind Deine Eltern auch stolz auf Dich.

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