wie gestaltet man eine gute dressurstunde?

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4 Antworten

1. warmreiten im Schritt. Die ersten fünf Minuten dümpeln lassen. Danach die Zügel leicht aufnehmen und anfangen Kringel zu reiten. Von großen Linien zu kleineren Linien. Zirkel, Volten, Zirkel verkleinern und vergrößern, Schlangenlinien, aus der Ecke kehrt. Vorhandwendung. Schritt, Halt Übergänge.
Schenkelweichen. Am Schluss der Schrittphase kann man mit Schulterherein beginnen.

Dann Traben. Dieselbe Regel wie beim Schritt-Reiten: von großen zu kleinen Linien, Übergänge reiten. Trab-Schritt Übergänge. Trab - Halt Übergänge, Verstärkungen reiten. Seitengänge hinzunehmen.

Zwischen durch immer wieder mal die Zügel lang lassen und eine kurze Schrittpause machen.

Am Schluss die Galopphase.

Danach Zügel lang, Pferd trocken reiten oder führen. Wegbringen. Absatteln, Paddock oder Weide.

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Kommentar von WinniePou23
14.03.2016, 15:02

Je nach Pferd kann man den Galopp auch schon vorziehen und vor der wirklichen Arbeit im Trab einbauen. In einigen Situationen und bei einigen Pferden ist das durchaus sinnvoll.

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Ich seh das auch so wie dap123 - man wird individuell dort vom RL abgeholt, wo man zu Beginn der Stunde gerade steht. 

Mit jemanden, der z. B. jeden zweiten Tag eine Reitstunde nimmt, kann man ganz anders "arbeiten", als mit jemanden, der vielleicht nur einmal jede Woche oder gar einmal alle zwei Wochen eine Reitstunde nimmt. 

Ein guter Reitunterricht nimmt dann auch auf die Pferd-Reiter-Kombination Rücksicht und selbst wenn er jetzt mit einem "Plan" in die Stunde geht, wird sich ein guter Reitlehrer umstellen, wenn er sieht, dass Pferd-Reiter bei der Lösungsphase vielleicht schon da und dort ein Problem haben und dann daran arbeiten. 

Vom Abarbeiten von "Punkte-Plänen" lernt man meiner Meinung nach nichts oder nicht so viel.

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Ich bin gegen feste Konzepte. Grundsätzlich gibt es den Aufbau: Lösungsphase, Arbeitsphase, Entspannungsphase - aber insbesondere bei Anfängern gehen die Phasen ineinander über weil man lösenden Lektionen in der Arbeitsphase erarbeitet. Wichtig ist: Viel Abwechslung in den Unterricht bringen und darauf achten, dass die Schüler am Anfang und Ende genug Schritt reiten und die Pferde auf das, was dann in der Stunde folgt, vorbereitet werden.

Dazu kommt, dass jedes Pferd anders ist und mal die Lösungsphase 20 Minuten dauert und mal 45 Minuten... dazu ist der Trainer da, um die einzelnen Pferde und Reiter individuell zu begleiten und fördern.

Insofern - auch wenn es nicht gefragt ist - der Appell: Aus Gründen der Verantwortung / Sicherheit den Pferden und Reitern gegenüber sollte Unterricht nur von ausgebildeten Personen (egal ob Amateurausbilder oder Pferdewirt) gegeben werden - also Reitlehrer ohne Ausbildung bringt man Reiter / Pferde ggf. in Gefahr und sich selbst auch. Wenn nämlich etwas passiert, dann ist man persönlich haftpflichtig... und das kann bei einem Sturz schon einmal enorm teuer werden. Im Rahmen einer Ausbildung lernt man dann aber auch, was du gerade wissen möchtest... insofern ist das der sinnvollste Weg.

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10 min Schritt am langen Zügel

Nachgurten

15 min Lösen im Trab, viele Wendungen/Bahnfiguren reiten

10 min Übergänge Trab-Galopp, Galopparbeit

danach Üben neuer Lektionen oder eine Aufgabe reiten

10 min oder länger trocken reiten im Schritt am langen Zügel

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Kommentar von Nessa03
14.03.2016, 10:43

Genau so :)

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