Wie geschlechtsneutral formulieren?

12 Antworten

"Ist der Umgang mit Grammatik zu schwer, empfiehlt sich eine Nachfrage bei gutefrage.net."

Das Verwenden von indirekter Rede gelingt am ehesten, wenn Wortwahl und Sprachstil sich von direkter Rede unterscheiden - der Satz also für indirekte Rede formuliert wird.

Die Verwendung der männlichen Form ist oft viel einfacher, da die deutsche Sprache primär mit der männlichen Form arbeitet. Stattdessen kann man auch die weibliche Form verwenden, gewinnt aber dadurch nicht unbedingt an Geschlechtergerechtigkeit, sondern verschiebt nur bewusst das Pendel in die andere Richtung.

Die direkte Anrede mit "Du" ist bei persönlichen Frageseiten wie gutefrage.net eine sinnvolle Alternative, da es einerseits einen direkten Bezug zum Fragesteller herstellt, andererseits, das Geschlecht nicht zugeordnet werden muss.

Da es im Deutschen möglich ist, eigene Wortsammensetzungen zu bilden, kann "geschlechterneutral" nicht als falsch tituliert werden.

Da "geschlechtsneutral" bereits Eingang im Duden gefunden hat, ist die Verwendung von "geschlechtsneutral" vorzuziehen.

Danke für die ausführliche Antwort!

Deine alternative Formulierung ist auch super. Ich höre hier in den Kommentaren aber langsam raus, dass es völlig ok ist, das "der" wegzulassen. Hat mich mein Gefühl wohl getrügt. Für solche Fälle liebe ich dieses Portal :-D ...Danke an alle!

Da es im Deutschen möglich ist, eigene Wortsammensetzungen zu bilden, kann "geschlechterneutral" nicht als falsch tituliert werden.

Da "geschlechtsneutral" bereits Eingang im Duden gefunden hat, ist die Verwendung von "geschlechtsneutral" vorzuziehen.

Ich dachte "geschlechterneutral" meint eher Neutralität in der Sprache und "geschlechtsneutral" Neutralität in der Biologie. Ist aber wohl wieder nur meine falsche Intuition gewesen ;-)

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@mahenni

Kleiner Tip: "Hat mich mein Gefühl wohl getrügt" klingt in dieser Form besser: "Da hat mein Gefühl getrogen" !

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@mahenni

"Geschlechterneutral" kann man eher in der Adelsforschung schreiben, wenn etwas für die Hohenzollern, das Haus Bayern und weitere Adelsgeschlechter gilt.^^

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1. Du kannst "der" weglassen. Der Satz stimmt trotzdem und sieht nicht doof aus.

2. Man kann das mit der Geschlechtsneutralität auch ins Unendliche übertreiben... Gewisse Wörter haben nunmal eine gewisse Zuteilung. Ansonsten schaffen wir wie in England einfach der und die ab und nennen fortuna alles nur noch "das".

Wenn sich jemand damit übergangen fühlt, dann hat er einfach ein ganz anderes Problem... man kann sichauch um Dinge kümmern, die niemanden interessieren. Irgendwo hört es dann mal auf bei der Zwangssuche nach Gleichberechtigung.

Irgendwo hört es dann mal auf bei der Zwangssuche nach Gleichberechtigung.

Danke! Ich geh mal davon aus, du bist weiblich...

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Am einfachsten ist es, das Relativpronomen wegzulassen.

Indefinit- und Fragepronomina sind im Deutschen maskulin (ohne, dass die Bedeutung auf ein einziges biologisches Geschlecht eingegrenzt wäre).

"jemand" "jemanden" "jemandem"
"wer" "wen" "wem"

zeigen beide eine maskuline Deklination (wie "der", "den", "dem").

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