Wie genau wurden Hexenverbrennungen im Mittelalter praktiziert?

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12 Antworten

Nee, Menschen werden nur vereinzelt älter als 100 Jahre, schon gar nicht hundert Jahre. Zeitzeugen wird es nicht geben

Wenn man es sehr genau nimmt, war die Hochphase der Hexenverbrennung die Neuzeit und nicht das Mittelalter.

Im Mittelalter waren die recht selten. Die eigentliche Hexenverfolgung kam erst in der frühen Neuzeit.

Im Mittelalter wurden vor allem Ketzer verbrannt. Als dann zu Beginn der der Neuzeit, nachdem man noch zahlreiche Wiedertäufer verbrannt hatte, die Ketzer langsam ausgingen, hat man die Hexen erfunden und fleißig verbrannt. Besonders böse Hexen hat man auf einem Scheiterhaufen mit feuchtem Holz verbrannt, damit es recht lange dauert und die Hexen möglichst lange leiden. Zuvor waren sie natürlich so lange gefoltert worden, bis sie ihre Schandtaten eingestanden hatten. Die Folter hat sich als sehr wirksames Mittel der Befragung erwiesen, weil fast alle Befragten gestanden - bis auf jene, die unter der Folter starben, was aber als Schande für die Folterknechte galt.

Erst wurde festgestellt ob sie eine hexe ist, dann wurde sie verurteilt und über einen Scheiterhaufen verbrannt. Der Tod tritt gewöhnlich schon durch ersticken ein. Eine Urteilsanfechtung gab es zu der Zeit noch nicht und man hat die Unwissenheit der Bevölkerung für solche Prozesse genutzt. Das Volk nahm als Schaulustige an den Verbrennungen teil weil sie es noch nicht besser wußten. Der Aberglaube war weit verbreitet und ein schlimmes Unrecht


Hexen wurden oft zunächst erwürgt, und erst dann ihr Leichnam verbrannt. So wollte man ihnen - zumindest in "minder schweren Fällen" - entgegenkommen und ihnen die allerschlimmsten Qualen ersparen.

Natürlich. Ich war vor Ort, direkt auf dem Scheiterhaufen

exxonvaldez 21.09.2017, 08:00

Sogar mehrmals, oder?

Ich glaube ich hab dich da mehr als einmal gesehen...

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Zeitzeugen?

Aus dem Mittelalter?

Weißt du überhaupt, was 'Zeitzeugen' sind?

Zeitzeugen? Na dann suche mal fleißig danach. Ich glaube aber kaum, dass du auf Friedhöfen antwortungsfähige Zeitzeugen findest.

Ansonsten Stichwort Scheiterhaufen

Zeitzeugen.. hmm.... habe bloß noch Erinnerungen an das römische Reich... Mittelalter fand ich nicht so schön, habe daher vieles verdrängt.... :-) 

Das Mittelalter ca. 500 n.Chr. bis 1500 n.Chr. umfasste eine Epoche von 1000 Jahren.

Von daher dürften schwerlich noch Zeitzeugen aus dieser Epoche leben.

Die Hexenverfolgung setzte erst in der frühen Neuzeit ein.

1739 soll die letzte Hinrichtung in Südpreußen stattgefunden haben.

Die Prozesse fanden nicht vor einem geistlichen Gericht statt, die Verfahren wurden über ein weltliches Gericht geführt.

Hexenverfolgung kannst du sehr gut im Internet googeln.

Zeitzeugen aus dem Mittelalter? Die müssen sich ja gut gehalten haben. Hhhhhh

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