Wie genau werden Substanzen in den Arm gespritzt?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Moin,

das sind die Geheimnisse des Lebens... ;)

Wenn ein Gefäß mit einer Verweilkanüle punktiert und so ein Katheter eingebracht wird, dann sieht man bereits, dass Blut durch die Punktionsnadel hindurch in ein Sichtfenster eintritt. Wird die Punktionsnadel aus dem Katheter entfernt, dann tritt ebenfalls Blut durch den Katheter aus; ein sicheres Zeichen für eine erfolgreiche Punktion. Manchmal wird direkt im Anschluss an die Venenpunktion Blut aus dieser entnommen. Gelingt dies ohne weitere Schwierigkeiten, gilt die Vene als soweit sicher punktiert. Zuletzt kann der Katheter vorsichtig mit z.B. NaCl-Lösung angespült werden. Wenn die Injektion leicht gelingt, keine Schmerzen bereitet und das umliegende Gewebe nicht anschwillt kann ebenfalls von einer erfolgreichen und sicheren Punktion ausgegangen werden.

Nicht zuletzt gehört auch eine gewisse Erfahrung dazu, da auch eine erfolgreiche Punktion mal zu einer Schwellung führen und das Ergebnis augenscheinlich anders aussehen lassen kann oder auch dass eine Fehlpunktion nahezu asymptomatisch bleibt.

Ich hoffe deine Frage somit verständlich und zufriedenstellend beantwortet zu haben. Falls du noch Fragen hast stell sie natürlich gern.

Lieben Gruß ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als Arzt spritzt man zunächst nur in eine Vene, die man auch sieht und die so dick ist, dass man sie nicht verfehlen kann. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, wie sich eine Vene anfühlt, die man nicht sehen, sondern nur noch unter der Haut fühlen kann und wie es sich anfühlt, wenn man die Venenwand mit einer Nadel durchsticht. So kann man irgendwann auch kleinere und tiefer gelegene Venen punktieren. Arterien liegen tiefer und fühlen sich durch den höhren Druck und die Pulswelle anders an als Venen.

Es gibt Medikamente, die man direkt unter die Haut spritzt (subcutan) oder die man in einen Muskel oder in eine Arterie spritzt. Allerdings sollte man sicher wissen, welches Medikament man wohin spritzen darf bzw. soll, weil es unter Umständen zu schwerwiegenden Folgen oder sehr unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann.

Es liegt nicht nur am Arzt, ob er gleich beim ersten Mal trifft. Natürlich gibt es Ärzte, die mehr Übung darin haben, weil sie ständig stechen müssen wie z. B. Anästhesisten, aber es kommt auch darauf an, wie das Bindegebe desjenigen beschaffen ist, der punktiert werden soll, wie angespannt derjenige ist, ob er genug getrunken hat, wie hoch der Blutdruck ist, wie entspannt er ist, ob er schon viele Male gestochen wurde etc.,pp. Ich finde übergewichtige Seniorinnen schwer zu stechen. Junkies sind eine Katastrophe. Da muss man dann schon mal auf ungewöhnliche Punktionsstellen ausweichen...

Wenn es bei jemandem schwer ist, eine Vene zu punktieren haben sich meiner Erahrung nach langes Stauen und warme Bäder für den zu punktierenden Arm bewährt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das ganze spielt sich in der VENE ab !

injizieren und blutprobe nehmen , übt das personal am modell und dann gehts los. wenn daneben ,erkennt man das und spitzt nicht ! getroffen ,erkennt man durch kolbenzug- da muß etwas blut kommen .

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo.
Es gibt verschiedene arten. Einige medikamente müssen nicht in die venen gespritzt werden sondern in die muskeln. Das ist etwas ei facher da die musleln ja überall sind.

Muss ein medikament in eine vene gespritzt werden, wird in der regel ein zugang gelegt. Das heisst man piecktst die vene an, und legt ein dünnes schläuchlein rein welches mit einem grösseren schlauch an einem beutel hängt. Von diesem böutel aus tropft das medikament in die vene.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das lernen Ärzte, wo eine Ader ist. Außerdem spürt man, ob die Spritze leicht oder schwer rein geht. Zudem gibt es stellen ( hauptsächlich größere Muskeln (Bsp. Oberschenkel und Oberarm)) an denen man überall spritzen kann, da dort das Blut in vielen kleinen Adern fließt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

man schnürt sich oben den Arm zu, damit man alle Adern schön sieht. man sticht und man merkt ziemlich gut wenn man die gefäßwand durchstochen hat. 

wenn man danebensticht, dauert es einfach länger bis die Wirkung einsetzt 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?