Wie genau setzt sich der Elternunterhalt zusammen?

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2 Antworten

Wenn ein Elternteil Grundsicherung beantragen muss, werden die Kinder nur heran gezogen, wenn sie mehr als 100.000 € Jahreseinkommen haben.

Das hätte der Rechtsanwalt dir innerhalb von 2 Minuten sagen können.

Anders sieht es aus, wenn eine stationärer Aufenthalt in einem Pflegeheim erforderlich wird.  Aber auch dabei gibt es erhebliche Freibeträge.

Verdienst das unterhaltspflichtige Kind mehr als den errechneten Freibetrag, müssen vom MEHRVERDIENST 25 % an den Leistungsträger erstattet werden.

Das hält sich also ebenfalls in engen Grenzen.

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Kommentar von DonCarstron
24.04.2016, 22:55

Danke für die schnelle Antwort, doch leider ist das nicht so. 

Da mein Vater selbstständig war und nicht in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat er somit keinen Anspruch auf Rente. 

Wir werden parallel dazu auch vom SovD betreut, die mir auch genau das gleiche wie meine Anwältin sagen. 

Somit rutsch er erst mit 65 in die gesetzliche Altersrente. 

Solange zahlt bei uns der Landkreis, und die werden es bei mir wieder einfordern bis er denn in Altersrente geht. 

Grüße

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Hallo,

ich glaube hier sorgt der falsche Begriff für Verwirrung, das was du hier "Grundsicherung" nennst scheint eigentlich die normale Sozialhilfe zu sein.

Was dein Vater ab erreichen des Regelrentenalters tun kann ist "Grundsicherung im Alter" zu beantragen.

Bei Dieser sind dann die Kinder bis 100000€ Einkommen pro Kind geschützt.

Bei Sozialhilfe dagegen kommt das Amt mit der "Rechtswahrungsanzeige" und will Kohle sehen.

Wird übrigens jetzt häufiger passieren dank der "Zwangsverrentung" der ALG2 Bezieher mit 63 Jahren.

Wer dann die Rente aufstocken muss, kriegt die Kohle vom Sozialamt und dieses holt die sich bei den Kindern wieder.

Wie gesagt erst ab Regelrentenalter kann man in die  " Grundsicherung im Alter". Da hat uns der Staat mal wieder schön beschissen.

In den jahren zwischen 63 und Regelrentenalter dürfen dann indirekt die Kinder einspringen, wenns bei den Eltern nicht reicht.

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