wie genau manipulieren die medien uns menschen?

12 Antworten

Allein schon dadurch, dass sie Nachrichten filtern, Manches in ihrem Sinne aufbauschen, Anderes was wichtig wäre, weglassen und indem sie solche Schlüsse ziehen, die in eine gewünschte Richtung führt. Dann werden Dinge aus dem Zusammenhang gerissen, so das eine verzerrte oder falsche Sicht entsteht.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

Indem sie dem Konsumenten verschweigen, daß sie ganz im Sinne verschiedener Denkfabriken und des Großkapitals berichten. Es herrscht Einigkeit darüber, worüber und wie über etwas berichtet wird. Manipulieren kann man durch vielerlei Techniken z.B. durch Einseitigkeit, Auslassungen, Verdrehung der Faktenlage, Sprachgebrauch, Bildauswahl, ständige Wiederholung unwahrer Behauptungen usw.

Zu dem Thema kann ich Dir die Literatur von Hermann Ploppa, Noam Chomsky und Uwe Krüger nur wärmstens empfehlen: 

Hermann Ploppa: Die Macher hinter den Kulissen - Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern

Noam Chomsky: Media Control

Uwe Krüger: Meinungsmacht

Hier noch einige gute Links zum Thema:

10 Strategien der Manipulation nach Noam Chomsky


http://www.gulli.com/news/16293-10-strategien-die-gesellschaft-zu-manipulieren-2...>

Manipulation erkennen und sich schützen

http://www.nachdenkseiten.de/?p=4182


Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ - Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements

https://youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M


Nicht die Medien, sondern einzelne Medien oder einzelne Beiträge in Medien.


Beispiele:

1. durch die Auswahl der Nachrichten

Im Januar ist ein frz. Jude auf der Insel Fehmarn zusammengeschlagen und beraubt worden, nachdem die Täter ihn wegen seines Judeseins beschimpft hatten. Der mir bekannten überregionalen Presse war das keine Nachricht wert. Täter ein Syrer und ein Afghane.

2. durch die positiv oder negativ belastete Wortwahl

Poltert Politiker XY gegen die Merkelsche Flüchtlingspolitik, oder kritisiert er sie?

3. durch die folgende Richtlinie des Presserats bzw. deren Interpretation:

RICHTLINIE 12.1 – BERICHTERSTATTUNG ÜBER STRAFTATEN

In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdäch- tigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein be- gründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Die Frage ist natürlich, was ein begründbarer Sachbezug ist.

Soll ich bei sog. "Antanzdelikten", also Straßenraub, die Herkunft typischer Täter erwähnen (junge Männer aus Algerien, Marokko), oder werden hier nicht gleich 3 Minderheiten diskriminiert, wenn ich das tue: Jugendliche, Männer und Nordafrikaner?

Sollte man also nicht besser nur schreiben: Mehrere Personen überfielen eine Person?

Und: Ist  der Hinweis auf die jungen Männer aus Nordafrika für mögliche Opfer nützlich, weil sie ihr Augenmerk/ ihre Vorsicht auf Personen, die so aussehen wie junge Männer aus Nordafrika, konzentrieren können?

Oder macht es die potenziellen Opfer unvorsichtig, weil sie schließlich auch von einer Oma aus Norwegen überfalllen werden könnten?

Deutsche Zeitungen (z. B. der Weser-Kurier) lesen sich bisweilen so, als würden die kursiv gedruckten Fragen mit "ja" zu beantworten sein.

Was auch auffällt:

Diese Richtlinie gilt nur im Zusammenhang mit Straftaten.
Tut jemand etwas Gutes, wird die Herkunft des Wohltäters oft dick unterstrichen:
So konnte man neulich lesen, ein syrischer Arzt habe jemandem das Leben gerettet. Man darf sich doch fragen, ob hier dessen Herkunft eine Rolle gespielt hat. Hätte also ein deutscher Arzt das nicht getan? Oder wäre das von einem syrischen Arzt normalerweise nicht zu erwarten, so dass seine Nationalität hervorgehoben werden musste?

Oder ging es dem Journalisten an dieser Stelle nicht vielmehr darum zu zeigen, wie nützlich für Deutschland Flüchtlinge sind, also gar nicht um die Nachricht im engeren Sinn, sondern um eine politische Botschaft?



Die Medien suchen sich Themen aus,welche viele gerne gucken z.b. Skandale oder Sensationen und so erscheinen die anderen Themen nicht mehr so wichtig.Außerdem werden bestimmte Themen immer wieder tematisiert und die anderen schnell vergessen

Woher ich das weiß:Recherche

sie behaupten das sich die politiker beispielsweise gut für den klimawandel einsetzen, sieht aber in wirklichkeit anders aus. in wahrheit kümmern sie sich hauptsächlich um die finanzen. die politiker schüren die angst der leute von krankheiten. die leute lassen sich dann dadurch mehr impfen, pharmaindustrien bekommen dann mehr geld.

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