Wie genau läuft das mit dem TÜV ab?

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4 Antworten

Wenn du in eine Werkstatt fährst und beauftragst "TÜV-fertig machen", dann ist das wie eine Genehmigung zum Geld drucken. Fahre selbst zu einer Prüfstelle, werden bei der HU dort Mängel festgestellt, dann lasse die in einer Werkstatt beheben und fahre dann zur Nachprüfung. Dieser Weg ist in der Regel deutlich preiswerter.

Dieser antwort kann ich nur VOLL zustimmen. Der Prüfer hat keinen wirtschaftlichen Vorteil am Ergebnis Deiner Prüfung. Riskiere ruhig dass das Auto durchfällt, die ca 95 EUR HU/AU hast du sowieso, und für die 12,50 Nachkontrollgebühr, hast Du eine Mängelliste von einem unabhängigen Ingenieur, der an den Mängeln nichts verdient. Sprich, Du brauchst nur das reparieren, was kaputt ist und nicht das, womit die Werkstatt verdienen kann.

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Zwei Schritte zurück:

Nach den ersten drei, danach alle zwei Jahre ist bei einem Auto eine Hauptuntersuchung fällig. Diese Hauptuntersuchung kann von anerkannten Prüfbetrieben gemacht werden, die dann die berühmte Plakette ausgeben dürfen.

Die verschiedenen Technischen Überwachungsvereine (im Volksmund "der TÜV" genannt) sind hier Marktführer, aber es gibt auch DEKRA, KÜS und andere.

Bei dieser Hauptuntersuchung wird geprüft, ob das Auto verkehrssicher ist und die Umwelt nicht stärker belastet als erlaubt bzw. nach Herstellerangaben vorgesehen ist.

Diese Untersuchung kann das Auto bestehen (manchmal mit der Aufforderung, kleinere Dinge noch zu beheben) oder nicht - dann kann der Prüfer entweder die nochmalige Vorführung nach Behebung der Mängel verlangen (über die Du eine sog. Mängelkarte bekommst), um dann erst die Plakette auszustellen - oder, wenn es ganz wüst kommt, das Auto stillegen.

Du kannst das Auto selbst zur Hauptuntersuchung bringen und bei eventuellen Mängeln dann eine Werkstatt mit der Behebung beauftragen.

Oder Du lässt das durch eine Werkstatt machen.

Gefährlich ist es tatsächlich, einer Werkstatt einen Wagen hinzustellen, und sie dann damit zu beauftragen, den Wagen "TÜV-fertig" zu machen - es hat schon Fälle gegeben, bei denen der Autobesitzer dann eine Rechung bekam, die weit über dem Zeitwert des Autos lag.

Ich gehe immer zu einer freien kleinen Werkstatt. Dort lasse ich meine Inspektionen machen und wenn etwas mal nicht funktionieren sollte lasse ich es dort beheben. Beim zweijährigen TÜV stelle ich meinen PKW dort ab, er macht ASU und lässt den TÜV in seiner Werkstatt durchführen. Sollte mal ein Mangel festgestellt werden, so beseitigt die Werkstatt den Mangel sofort, es braucht dadurch keine Nachprüfung bei TÜV mehr gemacht werden, denn der Prüfer sieht ja die Behebung des Mangels. Ich bin so immer sehr gut und preisgünstig bedient worden, der Chef schraubt dort mit 2 Mechanikern selbst am Fahrzeug, es funktioniert alles ohne Papierkrieg nur durch Zuruf. Bei meiner ehemaligen Vertragswerkstatt dauerte die Abgabe und die Abholung meines Fahrzeugs länger als die Reparatur selbst, es wurden Aufträge erfasst und ausgedruckt usw., in meiner freien Werkstatt drücke ich dem Meister meinen Schlüssel in die Hand und sage ihm was zu machen ist, das hat immer sehr gut funktioniert.

Die machen erstmal einen RUND UM CHECK. und geben dir meistens einen Kostenvoranschlag.. Würd mich aber lieber in mehreren Werkstätten mal umfragen, da viele (nicht alle) irgendwelche teile bestellen die du gar nicht brauchst.. Du bist hast Zeit bis dein TÜV abläuft die sachen zu reparieren. Wenn nicht dann stell dein wagen nicht an der straße ab, da du einen Knöllchen bekommen kannst. Dein Auto kannst du jedoch in der Garage abstellen, oder ggf. abmelden. Benutzen würd ich net.. Auch wenn die Strafen nicht sonderlich hoch sind. aber bei mehreren Strafen ..... ich würds nicht riskieren

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