Wie genau ist Nötigung zu verstehen?

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13 Antworten

Nötigung: Wenn unter Zuhilfenahme von Druck(mittel) jemand ein Tun oder lassen erwirkt wird.

OK, auch nicht gerade verständlich, aber es dürfte ausreichen um zu erkennen, dass du zwar eine extrem lästige Nachbarin hast, aber sie keine Nötigung betreibt. Lautes Türknallen ist zudem eher ein Fall für den Vermieter und nicht für die Polizei.

Einzige die Verleumdung wegen angeblichen Drogenbesitz kann zur Anzeige gebracht werden, nur ich kann dir gleich sagen, das wird eingestellt und lohnt sich daher nicht.

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Ich würde das nicht gerade als Nötigung ansehen. Sie ist eine Person die nicht in Frieden leben kann und bringt alles durcheinander.

Habt ihr einen Vermieter? Dann redet doch mit ihr und ich würde der jedesmal einen Zettel mit der Telefon-Nummer vom Vermieter in die Hand drücken, dass der ihr Ansprechpartner ist, wenn sie was loswerden will.

Wenn ihr dieser Nachbarin die Aufmerksamkeit entzieht auf die sie Wert legt, dann rennt sie gegen Wände.

Wenn sie euch Drogenkonsum unterstellt, dann würde ich ihr in aller Ruhe erklären, was Sache ist, wenn sie das nicht unterlässt.

Was die anderen Mitmieter tun, sollte mit euch nichts zu tun haben. Bewegt euch so wie sonst auch und lasst euch nicht terrorisieren von einer Person. Man kann solche Menschen auch mit ihren eigenen Waffen schlagen und das ohne genauso aggressiv zu werden.

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Findest Du das nicht ein bißchen albern, sich nicht mehr zu trauen, sich frei zu bewegen, nur weil eine Nachbarin ständig meckert oder blöde Bemerkungen macht? Mit Nötigung hat das jedenfalls nichts zu tun.

Sprich einfach mal mit ihr und kläre die Sache und wenn das nicht geht, einfach eiskalt kontern - man muss mit seinen Mitmenschen schon umgehen können, auch ohne gleich mit dem Gesetzbuch zu wedeln.

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annablanka 08.08.2016, 10:14

Danke für die Antwort. Sie lässt nicht mit sich reden. Sie schreit ihren Text runter und wenn man selber was sagt, dann sagt sie "sie will überhaupt nichts hören" und geht rein und wieder Türen knallen.
Zudem rennt sie direkt zu allen Nachbarn und macht einen schlecht. Viele Nachbarn bezeichnen sie als Asozial und reden nicht mit ihr. Sie wohnen aber in den Nsvhbarhäusern und müssen sie nicht "ertragen"

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Eine Nötigung  ist das noch nicht aber eine Verleumdung weil sie das mit den Drogen behauptet  und die kamst du anzeigen.

Das andere ist alles eine Belästigung die du auch untersagen kannst und das kanst du auch einklagen

3 Nur weil ihr euch nicht traut euch zu bewegen ist das noch keine Nötigung die wäre es wen sie euch nicht ins haus oder raus lassen würde dan wäre das ein eingriff in euer leben.

4 Ihr könnt euch an den Vermieter oder die Hausverwaltung wenden da sie den Hausfrieden stört.

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Nein, mit Nötigung hat das alles nichts zu tun - nur mit schlechtem Benehmen.

Alles was Du aufzählst ist zwar nervig, aber nicht wirklich strafbar.

Gegen das laute Türen-Knallen könntet Ihr Euch als Hausgemeinschaft beim Hauseigentümer / Vermieter beschweren. Der hat dann für Ruhe zu sorgen. Aber die Lage im Haus wird das auch nicht verbessern.

Die Aussage, dass dein Freund Drogen nimmt, könnte man als "üble Nachrede" auslegen, sofern sie denn beweisbar ist. Hier könntet Ihr evtl. eine Unterlassungsklage anstrengen, aber auch das wird  vermutlich nicht viel bringen außer noch mehr Stress im Haus.

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Ich sehe das nicht als rechtliche Grundlage für eine Anzeige, sie kann stehen, wo sie will, darf schreien und sich dazwischen drängen.

Solange sie nur das tut und nicht handgreiflich wird, ist es noch keine Nötigung, sondern eine unangenehme Situation im Haus.

Vielleicht hat sie ein Problem, aber das werdet ihr nicht lösen können. Wie wäre es, wenn du versuchst, ihr höflich zu antworten? Bringst du das fertig?

Ihr könntet auch alle miteinander eine Art Hauskonferenz abhalten, in dem jeder seine Ansicht darstellt und ihr euch auf ein Prozedere einigt, sozusagen eine interne Hausordnung erstellt.

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annablanka 08.08.2016, 10:30

Ich rede immer sehr freundlich, ruhig und höflich mit ihr. Sie hört aber nicht zu und geht in ihre Wohnung und knallt die Türen

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Nein, das ist keine Nötigung nach §240 StGB.

"Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt"

Das alles trifft nicht zu.

Ihr Verhalten mag nicht in Ordnung sein aber sie wendet keine Gewalt an und hat niemanden etwas angedroht. Was ihr machen könnt, alle zusammen mit ihr reden. Das größte ÜBEL unserer heutigen Zeit ist die Sprachlosigkeit.

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annablanka 08.08.2016, 10:09

Danke für die Antwort. Wir haben es schon versucht. Sie schreit aber rum und sagt sie will nichts von uns hören, geht rein und knallt die Tür zu.

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Antwortapparat 09.08.2016, 08:48
@annablanka

gegen Ignoranz ist kein Kraut gewachsen. Wenn es so etwas wie einen Vermieter gibt würde ich den ansprechen.

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ihr benehmt euch wie kleinkinder. wenn sie grüßt sage hallo. wenn du mit jemanden reden willst, dann tue es nicht vor ihrer tür. wenn sie mit türen schmeißt und ständig krach macht, dann einfach eine beschwerde an die hausverwaltung. wenn mehrere sich beschweren, dann gibts schneller resultate.

sie unterdrückt euch nicht, ihr könnt euch frei bewegen, frei laufen und müsst einfach mehr ignorieren. guten tag und auf wiedersehen reicht doch.

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Mit Unterstellungen wäre ich Vorsichtig ! In dem Falle bleibt entweder der eingene Auszug . die Hausverwaltung . Oder zum Schiedsmann /Frau . Wer Zuständig ist kannst du erfragen bei : Polizei, Gemeinde / Stadtverwaltung  oder Amtsgericht .

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Was sagt denn euer Vermieter dazu? Das wäre erst einmal eure erste Anlaufstelle. 

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annablanka 08.08.2016, 10:09

Sie wissen dass die Nachbarn schwierig sind. Aber das sind Eigentümer. Da kann man nix machen

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Nötigung ist, wenn du dazu gebracht wirst, etwas zu tun was du eigentlich nicht tun möchtest, zum Beispiel unter Androhung von Gewalt. Das trifft in diesem Fall nicht zu. Auch wenn es bitter für euch ist, das hier dargestellte ist juristisch wohl noch nicht relevant sondern "lediglich" ein Nachbarschaftsstreit.

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Wenn man Jemanden zu etwas zwingt, was der nicht will.

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