7 Antworten

Also nützlich ist auf jeden Fall, sich früh in einer Partei zu engagieren. Dann ist ein Studium von Jura oder Politikwissenschaften das üblichste. Aber auch hierbei gibt es ein großes Spektrum. Wichtig ist außerdem zunächst eine Zeit lang im Berufsleben aktiv gewesen zu sein. Dann kann es klappen, auf eine Bundesliste gesetzt zu werden.

Wie Du siehst, gibt es keinen allgemeinen Weg. Viele Kompetenzen sind wichtig und fast jeder halbwegs vernünftige Lebenslauf kann MdB werden.

muss man jura oder politikwissenschaften oder sowas in der art studieren?

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@Ace112

Nein muss man nicht! Es gibt viele, die ganz etwas anderes studiert haben (siehe Merkel ;) ) und sogar einige, die gar keinen Studienabschluss haben. Letzteres ist aber eher die Ausnahme.

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Man muss zur Wahl aufgestellt sein und gewählt werden.

Eine Parteimitgliedschaft ist nicht notwendig, aber extrem hilfreich.
Es gibt zwei Möglichkeiten für die Bundestagswahl zu kandidieren.
Als Direktkandidat in einem Wahlkreis. Hier kann man auch als Parteiloser antreten, wenn man die benötigten Unterstützungsunterschriften bekommt. In aller Regel sind die Chancen als Direktkandidat einer Partei deutlich größer als als Unabhängiger gewählt zu werden.
Als zweite Möglichkeit über eine Landesliste einer Partei. Hier geht ohne Parteimitgliedschaft nichts (obwohl es meines Wissens auf einer Parteiliste auch nicht Parteimitglieder schaffen können, ist aber extrem selten. Gab es nach der Wende mal bei der PDS).

Um als Parteimitglied eine Direktkandidatur oder einen aussichtsreichen Listenplatz zu bekommen, ist es hilfreich, in der Partei positiv aufzufallen, durch aktive Parteiarbeit bspw. Auch ist ein Netzwerk von Parteifreunden hilfreich.

Als Parteimitglied sind die Wahrscheinlichkeiten, wie andere schon schrieben, höher. 

Gewählt werden muss man noch, hab ich vergessen.

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Man ruft im Wahlkreisbüro an, vereinbart einen Besuchstermin und studiert die Fahrpläne der öffenlichen Verkehrsmittel ... Navi tut es recht und schlecht auch...

Man muß als Parteimitgleid von seiner Partei für diese Aufgabe nominiert werden.

Dazu muss man sich schon sehr früh, am besten als Jugendlicher, ehrenamtlich für eine Partei einsetzen.

Direkt.

Du kannst jedes MdB anrufen, anschreiben, aufsuchen. Dazwischen liegen keine Barrieren.

Was ist MdB?

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In dem du dich bei einer Partei engaierst, ich bin selber Parteimitglied und unsere Kandiadatin in unseren Wahlkreis ist über die Landesliste in den Bundestag eingezogen und sie ist bzw. war) Kindergärtnerin

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