Wie genau funktioniert eine Mietbürgschaft?

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6 Antworten

Die Mietbürgschaft gilt grundsätzlich erst einmal so lange, wie der Mietvertrag besteht. Allerdings kann man natürlich eine Klausel in den Mietvertrag schreiben, daß die Mietbürgschaft für die Monate erlischt, wie die Mieter ein Nettoeinkommen von mindestens xxx,-€ nachweisen können. Und auch, daß die Mieter ein Recht auf Austragung des Bürgen haben, wenn sie für x Monate ein Nettoeinkommen nachweisen können, das einen Betrag von xxx,-€ übersteigt. Alles eine Frage der Vertragsgestaltung.

Im Zweifelsfall haftet der Bürge im Mietvertrag für alle Forderungen des Vermieters, die er von seinen Mietern nicht eintreiben kann. Was für Anforderungen der Vermieter an den Bürgen stellt, damit er ihn akzetiert, ist nicht gesetzlich geregelt und ihm selbst überlassen.

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Also nachdem, was ich hier nun gelesen habe, bekomme ich immer mehr Zweifel an der Seriösität des Vermieters und dann wundert mich nicht, dass er erstaunlich viele freistehende Wohnungen (teilweise seit gut 6 Monaten) hat... Auf diese merkwürdigen Forderungen will sich wohl kaum Jemand einlassen... Vielen Dank für eure schnellen und hilfreichen Antworten!!!

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Eine abgegebene Bürgschaft kann nur vom Vermieter rückgängig gemacht werden. Der Bürge verbürgt sich mit seiner Unterschrift,Miete, die ihr nicht zahlt, unverzüglich dem Vermieter zu geben.

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Wenn der "Bürge" mit in den Mietvertrag aufgenommen wird, ist er nicht Bürge, sondern Mitmieter mit allen Rechten und Pflichten!

Das ist ein gewaltiger Unterschied. Die Gesellschaft kann sich bei Mietrückständen an hjeden einzelnen der Mieter halten. Andererseits kann der Bürge theoretisch Einzug in die Wohnung verlangen.

Ich höre diese Forderung der Hausverwaltung allerdings zum ersten Mal und bin mir nicht so sicher, ob mit den 2.400 € die Kaution gemeint ist ( dreimal 800 € Kaltmiete. )

Bitte kläre das noch mal genau.

Wenn ihr die 2.400 € nicht in bar als Sicherheit ( Kaution ) hinterlegen könnt, dann kann ein Bürge für euch einspringen - aber der könnte euch dann genauso gut das Geld leihen und ihr zahlt es nach und nach an ihn zurück - so einen Vertrag aber immer schriftlich machen und die Rückzahlungen dokumentieren! falls es irgendwann mal Streit gibt.

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Kommentar von Raimund1
14.10.2010, 22:58

hab grad die Antwort von Mawa gelesen, also doch ein dritter Mieter? Dann ist die Antwort klar: nein danke - das bringt nur Ärger und Verdruss!

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der Bürge bürgt nur für die Wohnung, spezielle kriterien fürs einkommen gibts denk ich nicht (ausser natürlich dass er das und das geld bereitstellen kann im ernstfall). und ob man das dann wieder austragen kann -ich denke doch.

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Kommentar von kaesefuss
14.10.2010, 22:36

Kann nur der Vermieter rückgängig machen.

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also minimum 3 Monatsmieten find ich ja mal der Hammer, gesetzlich sind 2 Monatskaltmieten vorgeschrieben und mehr würd ich auch nicht zahlen. Und wie gesagt Kaltmiete, nicht Warmmiete wegen dem Bürgen würd ich eine Bankbürgschaft vorschlagen

Bankbürgschaft als Mietkaution bringen?

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Kommentar von Mayaaa
14.10.2010, 22:38

Ich glaube, ich wurde falsch verstanden... Hierbei geht es nicht um die Kaution (diese setzt sich aus 3 Netto-Kaltmieten zusammen und soll und wird von uns bar bezahlt)! Worum es dem Vermieter geht, ist es, dass eine 3. Person im Mietvertrag angegeben werden soll (sprich, ich, mein Lebensgefährte und ein Bürge). Und wir alle, müssen min. 2.400 Euro netto (= 3 x 800 Euro Warmmiete) zusammen als Einkommen nachweisen sollen!

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