wie genau funktioniert die verhaltenstherapie

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2 Antworten

Nein du musst keine Medikamente nehmen. Manchmal sind Medikamente begleitend zu einer Therapie sinnvoll, damit die Grundstimmung etwas aufgehellt wird und du leichter an deinen Problemen arbeiten kannst. In der Therapie wird erstmal allen Symptomen nachgegangen und nach Ursachen gesucht. Aber die Verhaltenstherapie unterscheidet sich von anderen Therapieformen davon, dass sie nicht viel mit der Vergangenheit zu tun hat. Eine Verhaltenstherapie knüpft an deinem Verhalten an, welches geändert werden soll. Das "falsche" Verhalten soll geändert werden und durch ein anderes ersetzt werden. Der Therapeut versucht mit dir Situationen durchzugehen und mit dir Lösungsstrategien zu entwickeln.

Die Therapie basiert auf dem Modell der Bestrafung und Belohnung, wobei das negative verhindert werden muss. Das positive Verhalten muss gestärkt werden. Ist schwer zu erklären, aber als Patient musst du dir darüber keine Gedanken machen. Versuche auf Vorschläge deines Therapeuten einzugehen, mitzuarbeiten und deine Probleme wirklich anzugehen und verändern. Mit Rollenspiele kann man das auch erlernen oder man stellt Pläne auf etc...

Viel Erfolg

Ein guter Therapeut würde Medikamente eh' nicht begrüßen, denn sie deckeln oft zu, was ja auf der anderen Seite betrachtet werden soll - Deine Gefühle - und wie Du da wieder besser Zugang bekommen kannst, bzw. durch das Betrachten und schildern Deiner bisherigen Verhaltensweisen, dann entdeckst, daß es viel an anderen Verhaltensmöglichkeiten gibt, mit denen man sich deutlich besser fühlen kann.

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