Wie genau funktioniert die Abgeltungssteuer bei einem Tagesgeldkonto?

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2 Antworten

Sobald Du Zinsen (eigentlich Kapitalerträge allgemein) erhälst, zieht die Bank Dir automatisch 25% Abgeltungsteuer von diesen Zinsen ab und leitet es an das Finanzamt.

Allerdings hast Du einen Freibetrag von insgesamt 801 Euro. D.h. Bis 801 Euro Kapitalerträge musst Du keine Abgeltungsteuer bezahlen. Das ist gesetzlich so festgeschrieben.

Damit die Bank nun weiß, dass Du etwas von diesem Freibetrag verwenden möchtest und wieviel, musst Du bei der Bank einen Freistellungsauftrag stellen. Da Du bei verschiedenen Banken verschiedene Konten haben kannst, ist es eben auch möglich, kleinere Beträge als 801 der Bank zu melden. Die 801 Euro gilt für Dich insgesamt für alle Konten bei allen Banken und nicht für jedes Konto.

Für Kapitalerträge bis zu dem Betrag, den Du im Freistellungsauftrag gemeldet hast, zieht Dir die Bank dann keine Abgeltungsteuer ab. Wenn Du mehr Zinsen erhälst, wird alles was über diesem Betrag liegt mit 25 % abgezogen.

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Wenn du jährlich ab 801€ ZINSEN bekommst, werden darauf Steuern fällig. Das ist bei dem derzeitigen Zinstief kaum zu erreichen.

Allerdings werden ohne Freistellungsauftrag vom gesamten Zinsertrag 25% abgeführt. Dieses Geld kannst du dir dann mit der Steuererklärung wieder zurückholen.


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Kommentar von Weltwunder1980
30.06.2016, 21:37

ah, dakeschön. ich war auf dem Holzweg

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