Wie genau darf man die wichtigen Orte und Charaktere in einem Roman beschreiben, ohne das es übertrieben wirkt oder: kann man eine Person auch . . .?

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3 Antworten

Du solltest Orte und Personen immer so beschreiben, dass der Leser eine ungefähre Vorstellung hat, wie es bzw. wie die Person aussieht. In der Regel solltest Du alles schreiben, was für die Geschichte wichtig ist, alles andere kannst Du weglassen. Wenn es für den Fortgang oder das Verständnis wichtig ist, dass in einem Zimmer grüne Gardinen hängen, musst Du das natürlich schreiben, sonst kannst Du es weglassen.

Allerdings kann es total spannend sein, wenn Du scheinbar irgendeine unwichtige Kleinigkeit erwähnst, die sich später plötzlich als sehr bedeutend erweist.

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Grundsätzlich gilt, dass zwei bis drei konkrete Details reichen, damit der Leser das Bild in seinem Kopf ergänzen kann. Du brauchst und solltest ihm nicht jedes Detail vorgeben. Würde der Leser das wollen, könnte er sich auch einen Film ansehen.

Im Idealfall ergibt sich die Beschreibung einer Person oder eines Orts durch die Handlung der Figuren. Z.B. Sie band ihre dunkelblonden Locken zu einem Pferdeschwanz ... Und auch die Gedanken der Protagonisten können einem Ort Charakter verleihen. Z.B. Der Mann setzte sich an den Esstisch aus Palisander, an dem noch elf weitere Gäste Platz gefunden hätten. Das Haus war viel zu groß für einen alleinstehenden, altersschwachen Mann, dachte sie. Allein der herrschaftliche Garten, den man durch die hohen Rundbogenfenster bewundern konnte, reichte so weit, dass sie die Begrenzung nur erahnen konnte. Kaum vorstellbar, dass es der Mann mit seinen Krücken überhaupt bis zu dem Springbrunnen schaffte, der einen halben Kilometer entfernt schien ...

Am besten analysiertst du andere Bücher, wie die Autoren das gemacht haben, wieviele Details nötig waren, damit du ein Bild vor Augen hattest. Du wirst sehen, manchmal reicht es nur, wenn jemand schreibt, dass der Mann ein schmales Gesicht, einen Haarkranz und abstehende Ohren hatte, um ein Bild entstehen zu lassen.

Gut ist es natürlich auch, wenn du mehrere Sinne ansprichst. Wie es in der Wohnung riecht oder was sie hört. Von allen Sinnen ein klein bisschen und der Leser wird mittendrin sein.

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Manche Autoren schreiben immer ein Vorwort,kenne viele Romane wo die Personen da genaustens beschrieben werden.Liest sich gut und sind auch berühmte Bücher dabei:-)Vorwort ist vor dem ersten Kapitel

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