Wie genau behandel ich steuerlich gesehen Gutschriften / Erstattungen?

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2 Antworten

Die Frage ist, warum du es zurück erstattest. Erstmal ist dein Umsatz ja kein Gewinn. Du musst die Ware, die du verkaufst ja auch erstmal produzieren oder selbst einkaufen. Das heißt von den 10.000 gehen die Anschaffungs- oder Produktionskosten runter. Damit hast du meinetwegen noch 3.000 Gewinn, den du versteuern musst. Mal abgesehen von anderen Kosten, die du noch steuerlich geltend machen könntest.

Wie auch immer. Letztlich würdest du im 2. Jahr die 8.000 Euro quasi als Kosten geltend machen und von deinem Gesamtumsatz im 2. Jahr abziehen. Also über Umwege ist es schon so, wie du das sagst.

Deshalb rennen Selbständige zum Jahresende auch noch mal los und schauen ob sie irgendwelche Kosten mit in das AKTUELLE Kalenderjahr nehmen können. Wäre also recht sinnvoll die 8.000 Euro irgendwie in Jahr 1 unterzubringen. Auszahlung schon im Dezember beispielsweise.

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Im Steuerrecht heisst es meist: " das kommt darauf an."

Wenn die Rückzahlung auf einer rechtlichen Verpflichtung basiert, z. B. Rückgaberecht, Mängelrügen, etc.

Liegt die Rückgabe aber in einer freiwilligen Verpflichtung,  dann könnte es sein, dass dies wie folgt qualifiziert wird:

private Veranlassung :Schenkung, Vorteilszuwendung an Angehörige

Nur bei rechtlichem Zwang ist eine Korrektur zulässig. Ansonsten bleibst du auf der Besteuerung sitzen und zusätzlich käme noch die Schenkungssteuer hinzu.

Sofern dadurch Rechte von fremden Dritten berührt werdeb, wäre Kreditbetrug etc. zu prüfen.

Kurzfassung!!!!

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