Wie gehts weiter? Lösungsansätze?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich habe damit keine Erfahrungen um ehrlich zu sein, wollte aber nach dem ich ihren Text gelesen habe aber auch nicht nichts schreiben. Ich habe selbst keine Kinder denke aber das ich es verstehen kann wie es sein muss sein eigen Fleisch und Blut zu vermissen. Ich wollte hiermit erstmal mein Beileid aussprechen, dass bei ihnen so viel schief gelaufen ist und wohl immer noch sehr vieles schief läuft. Ich mag zwar nicht viel Ahnung davon haben wie es mit Kindern ist ich verstehe aber viel über Depressionen und Selbstmord ( wobei es bei mir bei den Gedanken bleibt. ) Haben sie mal darüber nachgedacht eine Therapie zu machen? Der ganze Frust und Schmerz der in ihnen steckt muss ja irgendwo raus. Denn sonst explodieren sie und ich weiß selber wie es sich anfühlt alles in sich reinzufressen und niemanden etwas sagen zu können. Bei so tiefer Trauer schafft man es ganz oft alleine auch nicht mehr raus. Und glauben sie mir, ihr Sohn würde sie herzlichst vermissen wenn sie nicht mehr da wären! Und auch wenn sie natürlich in erster Linie Papa sind, sind sie genauso ein Mensch der es Wert ist, trotz Fehler und Probleme, ein glückliches schönes Leben zu führen. Sie müssen lernen das Leben auch für sich selbst zu leben. Und dazu müssen sie erstmal alles verdauen was seit Ewigkeiten in ihnen schlummert. Hierzu muss ich sagen, dass nicht alle Wunden wieder heilen. Manche Wunden bleiben in uns egal was wir tun oder wie wir uns verändern. Aber ich denke das ist auch völlig normal und vielleicht auch gut so! Narben sind nichts vorauf man herunterschauen sollte. Sie sind ein Zeichen davon das wir gelebt haben, und auch gekämpft haben. Irgendwann wird der Schmerz ihnen hilfreich sein. Denn wenn sie es schaffen diese schlechten Gedanken in sich selbst zu besiegen, schaffen sie auch alles andere. Ich hoffe das ich ihnen wenigstens etwas Trost spenden konnte. Sie sind nicht alleine.

Blazin2k 31.12.2014, 14:02

Die letzte therapie bestand aus tabletten.. ich schlief den ganzen tag und das hat mir nicht geholfen.. denn ruhig stellen ist wenig hilfe.. aber wo soll die hilfe sonst liegen ? ich weiß es nicht ! ich weiß nur das ich mal wieder an dem punkt bin wo das ende sein könnte.. ich will kein leben in purem glück führen.. ich möchte einfach nur das ich leben kann ohne diesen frust der einen tag für tag zerstört.. das seit über 4 jahren..
zwischendurch war ich in therapie, staionär, geschlossene (von dem die kindesmutter gottseidank nichts weiß) ich versuche einfach den tag rumzukriegen.. aber das kann doch nicht alles sein ?

0
Atriye 31.12.2014, 14:28
@Blazin2k

Nun ja, das Therapie nicht nur aus Tabletten besteht sollte klar sein. Aber grundsätzlich werden oft Tabletten eingesetzt um es dem Menschen leichter zu machen. Es muss aber auch nicht unbedingt die K.O Pille sein. Da gibt es viele Varianten die man mit dem Therapeuten zusammen besprechen kann. Ich denke das eine stationäre Therapie sinnvoll wäre. Es dauert aber leider auch alles seine Zeit. Bei manchen ein paar Monate, bei manchen Tage. Genau kann das so keiner sagen aber irgendwann wird das alles wieder. Und sobald es ihnen besser geht dürfen sie ihr Kind bestimmt auch öfters sehen und genau das wollen sie, nicht wahr? Das es nicht alles sein kann, stimmt so. Und das ist es auch nicht. Lassen sie sich bitte helfen. Damit es ihnen besser geht und ihr Kind eine Chance bekommt mit Vater groß zu werden. Kinder brauchen ihre Eltern, beide. Und mit dem Gedanken müssen sie stark bleiben.

0

Du brauchst professionelle Hilfe. Sonst wird dein Sohn dich eines Tages nicht mehr als Vorbild betrachten, sondern als Vorbild für das Scheitern im Leben. Ich glaube jedoch, dass du ein guter Mensch bist und das ganze meistern kannst. Hände weg vom Alkohol.

Blazin2k 31.12.2014, 14:09

er sieht mich so oder so nicht als vorbild.. denn ihren neuen nennt er papa.. sie will nicht das ich jetz ankomme und sage ich bin der papa da das den kleinen nur verwirren würde.. Das alle immer mit dem alkohol kommentieren^^ es ist ha nicht so als würde ich mich jeden tag abschießen..

0
Nathan87 31.12.2014, 14:24
@Blazin2k

Tut mir leid für den alkoholischen Kommentar, ist nun mal nicht so gesund :) Indes, eines Tages wird er ja wissen wer sein biologischer Vater ist, zumal ein Kind immer nach seinem Blute trachtet und wenn dieser Tag kommt, solltest du dich von deiner besten Seite zeigen.

Mein Vater hatte seinen Vater mit fünf Jahren verloren - nicht durch Suizid sondern durch Tuberkulose. Über siebzig Jahre lang musste er jeden Tag ununterbrochen an seinen Vater denken, eine Wunde die er täglich mit sich trug.

0

Warum begibst du dich nicht in die Entgiftung und tust was für dich, damit du deinen Sohn irgendwann auch mal länger als 2 Stunden um dich haben darfst?

Blazin2k 31.12.2014, 13:44

weil der alkohol bei mir nicht das problem ist.. er ist meine lösung.. ich war bereits 3 mal vor gericht und hab auch gewonnen.. doch iwann stellt sie sich wieder quer und der mist geht von vorne los.. irgendwann ist man am ende seiner kräfte

0
violatedsoul 31.12.2014, 13:56
@Blazin2k

Alkohol ist NIE die Lösung! Wie kommst du darauf? Im Falle von Verantwortung für Kinder gleich gar nicht.

Dass es im Umgangs-und Sorgerecht oder Unterhaltsfragen viel zu kämpfen gibt, weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber DAS macht man am besten mit klarem Kopf.

0
Fuggy1 31.12.2014, 13:49

Da hat violatedsoul recht. Bei Alkohol, Drogen und der Tatsache das du vor der Geburt abgehauen bist, sind keine guten Grunde mehr Zeit mit dein Sohn verbringen zu dürfen. Dorgen haste ja anscheinend wieder wegbekommen aber hör auf zu trinken und mach eine Entziehung wenns sein muss. Arbeit haste ja wenigtens, am Pc zu spielen ist an sich nicht schlimm aber du solltest vielleicht wirklich ein bisschen raus gehen und Freunde finden (obwohl ich auch im Internet viele Freunde kennen gelernt habe). Krieg einfach dein Leben auf die Reihe und zeig deiner Ex dass du dich geändert hast und beweis ihr das du es verdient hast mehr Zeit mit dein Sohn zu haben. Wenn der kleine Mann erstmal größer ist, will er bestimmt immer mehr Zeit mit sein Vater verbringen und das ist Grund genug für ein Vater weiterzuleben.

0
Blazin2k 31.12.2014, 14:06
@Fuggy1

das ist ganz einfach.. ich unterdrücke viele gefühle mit dem alkohol.. ergo = mir geht es besser.. wenn ich mit dem trinken ganz aufhöre geht es mir nur noch schlechter und damit ist mir nicht geholfen.. eine entziehung brauche ich nicht.. wenn ich nichts trinken will mache ich das auch nicht.. wenn ich meinen sohn abhole trinke ich auch tagelang nichts.. ich glaube einfach das nicht der alkohol das problem ist.. alkohhol ist meine lösung besser klar zu kommen.. die probleme liegen wo anders..

0
violatedsoul 31.12.2014, 14:12
@Blazin2k

Das sagen alle Alkoholiker, dass das Problem nicht beim Alk liegt.....

Im Grunde hast du Glück, dass du deinen Sohn 2 Stunden bekommst. Ich würde dir das nicht erlauben. Und das nicht, um dir eins reinzuwürgen. Sondern um dir klar zu machen, dass du deinen Alkoholkonsum erst mal in den Griff bekommen solltest.

Deine Probleme schwimmen im Alkohol, wie bei jedem anderen, der versucht, sie darin zu ertränken.

0
Blazin2k 31.12.2014, 14:15
@violatedsoul

wenn der alkohol nicht wäre dann würde sich auch nichts ändern.. die anderen probleme wären dann immer noch da.. der alkohol kam mit den problemen.. es wäre auch egal wär ich bin oder was ich habe.. meine ex würde mir dennoch steine in den weg legen

0
violatedsoul 31.12.2014, 14:17
@Blazin2k

Doch. Weil, solange du trinkst, hat deine Ex IMMER etwas gegen dich in der Hand, das du dir deiner Verantwortung für ein Kind nicht voll bewusst bist.

Du schießt dir quas selbst ins Knie.

0
Blazin2k 31.12.2014, 14:22
@violatedsoul

naja selbst wenn man davon absieht das es nicht so ist. wenn es denoch so wäre wüsste ich wenigstens wo das problem liegt.. menschen die die situation nicht kennen kommen immer auf den alkohol.. dennoch sitzt das problem woanders und menschen die ähnliches durchgemacht haben wissen das auch.. viele menschen mit depressionen trinken auch.. weil das der einfachste weg ist zu vergessen oder zu verdrängen.. dennoch sitzt da das problem weit tiefer..

0
violatedsoul 31.12.2014, 14:29
@Blazin2k

Schön, du erkennst es ja nun selbst: Die Probleme SCHWIMMEN im Alkohol.

Du schreibst mit einem depressiven Menschen. Ich hätte weiß Gott genug Grund, mir auch täglich die Kante zu geben und mich gehen zu lassen. Aber ich weiß, und das schon seit über 20 Jahren mit dieser Erkrankung, dass DAS nicht die Lösung ist und bringt. Und deshalb bin ich auch Wassertrinker.

Meine Probleme löse ich auf direkte Weise. Und wenn ich nicht weiterkomme, weil ich auch an Ämtern oder anderen verbohrten Menschen scheitere, dann muss ich das auch akzeptieren. Es gibt Dinge, die man nicht ändern kann. Aufregen bringt auch nicht weiter. Und trinken auch nicht.

Dann muss man lernen, die Zeit für sich arbeiten zu lassen. Ist am Anfang zugegebenermaßen hart, aber man findet sich hinein.

0

Was möchtest Du wissen?