Wie geht meine Zukunft weiter (Lebenskrise)?

6 Antworten

1.) wieso bist Du gekündigt worden, was war der Kündigungsgrund???

2.) In allen Berufen ist man speziell im ersten Lehrjahr, derjenige, der quasi die niedrigen Arbeiten verrichten muss. Das ist schon immer so. Auch das mit dem Anmeckern hat wahrscheinlich jeder in seiner Ausbildung als unfair empfunden. Klar gibt es auch übermässiges meckern..was nicht ok ist aber in der Regel will man den Azubi damit quasi versuchen in seiner Kritikfähigkeit zu stählen. Das gelingt nicht immer und so mancher nimmt das zu persönlich.

3.) Insofern Du keine Dauerdiagnose hast, die sich aus der damaligen Psychose abgeleitet hat, gibt es keinen Grund warum Du nicht wie jeder andere auch behandelt werden solltest..auch in einer Ausbildung. Wenn Dir die Ausbildung von vorneherein nicht zugesagt hat, war es zwar in Ordnung es zu probieren, aber es hat ja anscheinend so sehr an der Umsetzung gemangelt, dass man Dich gekündigt hat.

4.) Sich hinter einer Alt-Psychose zu verstecken ist nicht im Sinne des Erfinders. Wenn Du weitere psychische Probleme hast, solltest DU diese auch richtig behandeln lassen, ggf. je nach Schwere, Medikamente und definitiv Psychotherapie ...in einer Verhaltenstherapie solltest Du des weiteren lernen, wie Depressive auf ihre Umwelt wirken, nur wenn Du begreifst, dass Deine Körperhaltung, Dein Verhalten offensichtlich nicht gerade "freundlich und einladend" auf Deine Umwelt wirkt, wirst Du Möglichkeiten erlernen können, dieses Verhalten zu ändern, Deinen Freundeskreis wieder aufzubauen. Du bist noch ganz am Anfang Deines Lebens....es passiert im Leben oft mal dass sich ganze Freundeskreise zerschlagen oder aus den Augen verlieren. Dann den Kopf in den Sand zu stecken ist nicht, wie man zum Erfolg kommt. Sondern da muss man schon selbst aktiv werden.

5.) bis Du in eine erneute Ausbildung wechseln kannst, würde ich Dir empfehlen mit Hilfe einer Psychotherapie und eines Psychiaters erst mal überhaupt zu beleuchten, was Deine Berufswünsche sind, ob diese für Dich als Person überhaupt geeignet sind. Z.B. wäre jemand, der ungern mit Menschen umgeht, weder für den Einzelhandel noch als Flugbegleiter oder Restaurantfachpersonal geeignet...so hast Du Zeit bis es in die weiteren Bewerbungsphasen für das neue Jahr geht...und ich denke das ist sehr viel sinnvoller wie auf Gedeih und Verderb in die nächste Ausbildung zu stürzen und vielleicht auch von dort wieder die Kündigung zu erhalten.

Ich wünsche Dir viel Glück!

1) Mir wurde lediglich gesagt, dass ich zu langsam arbeite und einfach nicht ins Unternehmen passe. Ich vermute jedoch, dass mein Arbeitgeber irgendwie etwas von meiner Psychose erfahren hat. Ich arbeitete nämlich auch in der Filiale, wo ich auch wohne und habe dementsprechend auch viele Leute gesehen, die dort eingekauft haben und davon wussten. Einige kennen natürlich auch dort die Mitarbeiter und es könnte sein, dass jemand ihnen von meiner Vorgeschichte erzäht hat...

2)Das war mir auch von vorneherein klar, habe deshalb auch versucht nicht so groß darauf Wert zu legen, jedoch fande ich es halt auch schade, dass wenn etwas gut gemacht wurde nicht einmal ein Lob gefallen ist.

3) Was meinst du mit Dauerdiagnose?

4) Ich möchte mich dahinter nicht verstecken, ich stehe dazu und auch zu dem Mist den ich unter dieser Psychose auch getan habe. Jedoch ist es natürlich schwer,  Menschen die davon wissen (fast jeder bei uns in der Stadt) zu überzeugen, dass ich eigentlich wieder gesund bin. Ich habe halt den Psycho Stempel. Dahinter verstecke ich mich nicht, jedoch bedrückt mich das. Ich war schon in Therapie nach der Klinik, jedoch hat das kaum nennenswertes bei mir gebracht.

5) Das ist ja das Ding! Eigentlich bin ich ein Mensch, der Menschenkonktat gar nicht scheut sondern ihn liebt und immer unter Menschen sein muss. Jedoch seit der Erkrankung bin ich da in ein Loch gefallen,woraus ich irgendwie nicht mehr rauskomme, da es mir einfach peinlich ist, wie ich mich damals verhalten habe und was ich alles so gemacht habe...

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@AirMoldova

Danke für deine Erklärungen...dann nimm all diese Erfahrungen mit in eine Verhaltenstherapie, die dir hilft" nicht" in Löcher zu fallen, deine Fähigkeiten ausbaut. Bis zur Saison zum Bewerben, kannst du Dich da voll draufstürzen, ggf. findest du in der Therapie auch zu neuen, beruflichen Ideen um dann gestärkt und frohen Mutes mit neuem Freundeskreis in eine Ausbildung stürzen...und hoffentlich viel Erfolge verbuchen. Ich drücke die Daumen je eher du beginnst desto scheller wirst du neuen Lebensmut schöpfen!

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habe ich vor knapp einem Jahr an einer Psychose gelitten und war deshalb auch stationär in Behandlung.

Wurde dir dort nicht gesagt, dass du dich um eine ambulante Psychotherapie kümmern solltest? Das würde ich dir nämlich empfehlen. Deine Krankenkasse und dein Hausarzt können dir da weiterhelfen. Eine Psychose ist etwas sehr Heftiges und nur eine stationäre Behandlung auf Dauer eigentlich zu wenig. Manchen hat so etwas sogar geschadet, weil sie falsch behandelt wurden. Solch eine Erfahrung ist jedenfalls ein einschneidendes Erlebnis und wird dich mehr oder weniger dein Leben lang begleiten.

Ein "Psychologischer Psychotherapeut" an deiner Seite, der dich über einen längeren Zeitraum (z.B. 1 Jahr oder länger) mit regelmäßigen Sitzungen unterstützt, kann dir bei der Bewältigung all deiner Schwierigkeiten sehr gut helfen, ob das zwischenmenschliche Beziehungsprobleme im Alltag sind oder Dinge, die du aufgrund deiner Psychose noch nicht richtig verarbeitet hast, etc.

Abendgymnasium brauch man vorher eine Ausbildung die abgeschlossen ist

Es gibt auch Ausnahmegenehmigungen und dein Krankheitsfall könnte so eine Ausnahme sein. Du musst dich mal genauer informieren. Hast du aktuell einen Psychiater? In psychiatrischen Institutsambulanzen arbeiten auch Sozialpädagogen, die einem bei der beruflichen Orientierung und Eingliederung helfen können. Es gibt auch Berufsfindungsmaßnahmen und Rehabilitationen, finanzielle Unterstützungen, ... also Möglichkeiten sind auf jeden Fall immer vorhanden und aufgrund deiner Erkrankung und deiner zurückligenden Behandlung hast du auch Ansprüche auf sowas. Muss aber immer im Einzelfall geklärt werden.

Versuche dich zu informieren, aber das Wichtigste bei dir ist wirklich: Arzt/Psychiater/Therapeut. Die solltest du als Stütze unbedingt haben und beibehalten. Zu versuchen es wie andere hinzubekommen, die nicht so einen heftigen gesundheitlichen Einschnitt in ihrem Lebenslauf haben, wäre höchst unklug und da spreche ich aus reichlicher Erfahrung! (Bin 35)

Es gibt auch jede Menge Selbsthilfegruppen und Psychoseseminare, bei denen Betroffene und Angehörige meist mit Anwesenheit einer Fachkraft über ihrer Erlebnisse reden und bei denen man auch Kontakte knüpfen kann.

Diese Seite könnte dir auch weiterhelfen:

http://www.psychose.de/

Viel Erfolg

...

Trailer zu einem Film über ein Psychoseseminar:

Raum 4070 - Psychosen verstehen

https://www.youtube.com/watch?v=bY1i3W8CC5I

Hallo ...... ich denke ein Psychologe könnte dir gut tun und mit deren Hilfe  dich wieder aufbauen um wieder positiv zu denken ...... wünsche dir alles gute ;-)

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