Wie geht man mit nem Welpen um?

14 Antworten

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Das ist normal für einen Welpen, besonders wenn er nicht von einem Züchter kommt.

Ein Welpe sollte möglichst gar nicht an die Leine.

Trage ihn in den ersten 3 Tagen nur raus zum Versäubern.

Danach zeige ihm die Welt. Bus fahren, Einkaufszentrum, Bahnhof, Bächlein, Wiesen, Restaurant etc. Alles nur kurz aber immer etwas was ein Hund für die Sozialisation für ein Hundeleben braucht.

Fragt dich jemand, ob er deinen Welpen streicheln darf? Heisst es ja gerne, es ist wichtig, dass dein Hund gute Erfahrungen mit freundlichen Menschen macht.

Lass ihn auch mit anderen Hunden kurz spielen.

Verwandle deine Wohnung in einen Spielplatz:

Stoffstücke und Pet- Flaschen die von der Decke hängen, eine kleine Glocke, die beim Vorbeigehen klingeln wenn man sie berührt, Wackelbrett, kleinere und grössere Bälle unterschiedliche Bodenbeläge wie eine Legoplatte, Metallgitter etc.

Ich halte es für entschieden falsch mit dem Welpen nach 3 Tagen Eingewöhnungszeit, nicht nach draussen zu gehen, wie dir hier viele User raten. Leider kann man es hier bei GF direkt an den allermeisten Fragen ablesen was an den Welpen durch die Isolation verbrochen worden ist.

Wenn du deinen Welpen nicht in den ersten 16 Wochen kontinuierlich und sanft an die Umwelt gewöhnst hast du ein Leben lang eine verstörte und nicht sozialisierte Töle an der Leine. Das ist kein Spass für dich und schon gar nicht für den Hund!

Meldet umgehend in einer Welpenspielgruppe an! Die Welpenspielgruppe endet mit 16 Wochen, du hast also keine Zeit abzuwarten. Dein Welpe braucht andere Welpen zur Sozialisation. Hier wird der Umgang und die Sprache mit anderen Hunderassen geübt und im wahrsten Sinne eingespielt.

Der Erste Weg führt zum Tierarzt, impfen, entwurmen, auf Parasiten untersuchen und Chip setzen lassen, wenn das nicht bereits gemacht wurde.

Den Welpen in den ersten 3 Wochen nie alleine lassen, auch nicht um den Müll raus zu bringen.

Danach kannst du mit ein paar Minuten allein lassen beginnen. Die Zeit lässt sich dann relativ schnell steigern, weil dein Hund gelernt hat dir zu vertrauen.

Viel Spass mit dem kleinen Wackelschwänzchen!

Wenn man mit den kleinen Welpen Gassi geht, tut das nicht weh an der Leine zu ziehen?

An der Leine zieht man NIEMALS. Erst recht nicht, wenn die Leine an einem Halsband befestigt ist. Und auch nicht, wenn der Hund größer wird. (Im allerschlimmsten Fall kannst du deinem Hund so durchaus das Genick brechen; im weniger schlimmen Fall verrenkst du ihm die Halswirbel.)

Sie geht nicht von selbst los deswegen trag ich sie andauernd auf der Wiese.

Gut so. Behalte das bei. Du wirst schon bald merken, dass deine Lütte irgendwann allein anfängt, loszulaufen.

Die zweite Frage ist nämlich, ob es normal ist dass sie zittert?

Ja. Sie hat Angst. Alles ist neu. Das meiste davon sieht verdammt gefährlich aus. Und sie vertraut dir noch nicht. ... Aber das gibt sich mit der Zeit.

Bei uns ist das ziemlich kalt, wenn ich sie auf der Wiese hinlege, fängt sie an zu weinen/heulen weil es ihr Mega kalt ist. 

Die Kälte ist nicht ihre Sorge. Sie hat ANGST. Vielleicht sogar Todesangst.

Wenn ihr beide rausgeht, bleibe super-dicht bei ihr. Gehe keinen Meter weg von ihr. Hocke oder setze dich zu ihr und singe ihr mit leiser Stimme ein Schlaflied vor oder halte einen monotonen, leisen Monolog über Gott, das Universum und den Rest.

Sollte ich 5 Min Gassi gehen, oder länger?

In den nächsten Tagen noch gar nicht. Nur zum Pinkeln und K*cken raus. Dann gleich wieder rein. Und das rund um die Uhr in etwa 2-stündigem Abstand. (Fange mit 2 Stunden an und strecke es in den nächsten Tagen und Wochen langsam, idealerweise im Halb-Stundentakt. Bleibe zunächst nur so lange draußen, bis einer der beiden folgenden Punkte eintritt: (a) Sie pinkelt und/oder kackt. (b) Die 5 Minuten sind um. Das hilft ihr, systematisch stubenrein zu werden. Wichtig ist aber auch: Halte die "Klo-Zeiten" möglichst exakt ein! Dein Hund hat eine innere Uhr, und die geht ziemlich genau.)

Sie braucht zunächst einmal ein bisschen mehr Vertrauen zu dir und ihrer neuen Heimat. Sonst ängstigt sie sich draußen zu Tode. All die zahllosen Gerüche, Geräusche und Bewegungen machen sie verrückt, weil sie sie nicht kennt und nicht einordnen kann. Und dieses Vertrauen baut sie leichter auf, wenn sie nicht noch zusätzlich durch die Umwelt abgelenkt wird. Also: "Stubenarrest!" ... für euch beide.

Wenn ihr beide miteinander etwas vertrauter seid, also in etwa einer Woche, fangt ihr ganz langsam an, gemeinsam die Umgebung zu erkunden. Schlendere(!) anfangs mit ihr immer den gleichen, kurzen Weg, damit sie sich schneller eingewöhnen kann. Erweitere und/oder ändere den Weg erst, wenn sie auf dem bekannten Weg sicher und halbwegs angstfrei mitläuft.

Faustregel zum Gassi-Gehen: Etwa 5 Minuten pro Lebensmonat. Aber das ist nur eine Faustregel. Beobachte die Lütte! Sie wird dir zeigen, wenn sie überfordert ist.

Ein bisschen Angst ist dabei okay; sie muss sich eben erst an ihre Umgebung gewöhnen. Wenn sie aber immer wieder unvermittelt stehen bleibt, "in die Luft horcht" und gar kein Interesse mehr an der unmittelbaren Umgebung hat, dann ist es Zeit, reinzugehen.

Doch solange sie noch an ihrer Umgebung interessiert ist, Büsche, Blumen, Laternen und Wegränder beschnuppert, hier- und dorthin läuft, kurz gesagt, einen aufgeweckten Eindruck macht, will sie auch nicht rein. Es kann also gut sein, dass sie jetzt nur 5 Minuten raus will und heute Abend gern 30 Minuten draußen bleiben möchte.

Und ganz wichtig: Es ist ein Hund. Kein Menschen-Baby. Wenn du also unsicher wirst, dann überlege warum ein HUND sich so verhalten könnte, wie es deine Lütte gerade macht. Zittern ist beispielsweise bei Menschen fast immer ein Ausdruck von Kälte; doch auch Menschen zittern vor Angst. Zittern bei Hunden ist fast immer ein Anzeichen von Angst oder besonderer Aufregung; das Kältezittern kommt erst sehr viel später und ist deutlich unscheinbarer. (Auch Hunde "rollen" sich körperlich zusammen, wenn sie so arg frieren, dass sie zittern.)

Dem ist nichts hinzuzufügen ! Black Angel, beherzige diese Antwort, denn sie ist goldrichtig. Welcher Idiot verschenkt einen 10 Wochen alten Welpen ? Ich könnte kot........

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@dasadi

10 wochen ist vollkommen okay 12 ist sicherlich noch besser aber 10 wochen isnd ein mittelmaß was man akzeptieren kann früher wurden welpen mit 8 wochen abgegeben und katzen mit 6 DAS war dan n nicht in ordnung

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Erst mal solltest du ganz dringend mit ihm zum Tierarzt.

Der Hund kommt zu 100% von einem vermehrer, denn ein seriöser Züchter gibt keinen Welpen an Leute ab die ihn verschenken wollen.

also ist die Chance sehr hoch das der Welpe vielleicht krank ist, mit Pech sogar tödlich. Ich drücke aber einfach mal die Daumen das alles gut ist.

Dann mit einem Welpen geht man noch garnicht Gassi.

Die nächsten Wochen gehst du nur alle 1-2 Stunden und nach jedem fresssen, schlafen und spielen und wenn du anderweitig bemerkst er muss sich lösen (z.B. viel herum schnüffeln) an einen ruhigen Platz zum lösen wo du dann wartest bis der Welpe gemacht hat. Nicht spielen oder ablenken, denn Welpen vergessen schnell das sie grade dringend noch mussten. Je nach dem kann es auch sein das du mal 20-30 Minuten oder länger warten musst. Wenn er macht wird er ganz doll und extrem gelobt.

Das ganze natürlich auch nachts, ich hoffe dem bist du dir bewusst.

Wenn er rein macht wird es kommentarlos hin genommen, du nimmst dann den Welpen und bringst ihn zu seinem löseplatz draußen.

Warum kommentarlos? Weil es deine Schuld ist! Du hast nicht aufgepasst und das hundekind weiß es nicht besser im Moment und kann nicht wirklich einhalten.

Und wenn du schimpfst lernt der Hund eher das er nicht vor dir machen darf, zum einen lernt er so das er es drinnen in der Wohnung einfach nur gut verstecken muss damit du es nicht entdeckst und er wird sich mit Pech auch draußen nicht mehr trauen vor dir zu lösen.

Und natürlich hat der Welpe Angst, er kommt vermutlich eh aus einer grauenhaften Aufzucht wo er vieles nicht kennen gelernt hat und hat nun alles verloren: Mutter und Geschwister.

Nun wird es für dich Zeit dir viele, viele Bücher zu kaufen und deine komplette Freizeit die grade nicht für den Welpen drauf geht zum lesen zu nutzen.

Ich hoffe du bist dir bewusst das du 24/7, also dauerhaft da sein musst bis der Welpe 5-6 Monate alt ist? Erst ab da baut man langsam das allein bleiben auf, und das ist nochmals Monate langes Training für 4-5 Stunden. Kannst du das leisten? Musst du nicht arbeiten oder ähnliches?

Überleg gut ob du den Hund echt artgerecht versorgen kannst oder ob eine Abgabe nicht besser wäre.

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