Wie geht man mit einem unberechtigten Inkassoverfahren um?

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8 Antworten

Hallo,

einfach an jeden der Dir einen Brief schickt einen Brief zurückschreiben in dem steht.

"Ich bestreite das Bestehen der Forderung. Bitte teilen Sie mir um einen Irrtum vorzubeugen die Anspruchsgrundlage mit."

Dann muss ja etwas kommen. Immer bis zum Mahnbescheid warten kann teuer werden, wenn sich herausstellt, dass die Forderung doch zurecht besteht.

Schöne Grüße

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Wenn die Forderung unberechtigt ist dann kannst du die Schreiben des Inkassounternehmen einfach ignorieren. Erst wenn eine gerichtliche Mahnung von einem Gericht kommst musst du tätig werden und der Forderung widersprechen. Dazu brauchst du nur das entsprechende Feld anzukreuzen und das Schreiben dem Gericht zurückschicken.

Ein Schufaeintrag musst du nicht befürchten, der ist bei einer strittigen Forderung unzulässig.

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DrStrosmajer hat richtig recht!!

Lass sie einen Mahnbescheid / gerichtliches Mahnverfahren/ machen - dem musst du dann aber auch  in der Frist und offiziell widersprechen . 

Das Inkassobüro ist dann in der Beweispflicht ...

/ ich hatte vor Jahren mal ähnlichen Ärger.

Das Inkasso wollte sogar Mitarbeiter zu mir schicken um das Geld einzutreiben - habe ich Hausverbot erteilt und mit Anzeige gedroht.

Mahnbescheid kam übrigens nie - die schüchtern nur gern ein und kassieren dann.


Ach ja - hätte im Internet eine Seite mit musterformulierungen Vom Verbraucherschutz -amt

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Lag denn überhaupt eine Bestellung Deinerseits vor, bzw. hast Du irgendwann eine Lieferung erhalten ohne Rechnung?

Wenn nein:

Mit den Inkassofritzen solltest Du jetzt keine Brieffreundschaft mehr anfangen bzw. fortsetzen.

Dem Unternehmen, das als Gläubiger auftritt, könntest Du einen Brief (per Einschreiben, und auch keine E-Mail) schreiben und erklären, daß das Mahnverfahren gegenstandlos ist und die Angelegenheit für Dich erledigt ist.

Von diesem Schreiben schick einfach eine Kopie an die Eintreiber.

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Kommentar von TheWiseLady
15.03.2016, 14:02

Ich hatte etwas bestellt, aber eben nie erhalten. Und auch keine Rechnung. Deshalb dachte ich ganz lange, die Bestellung wäre einfach versammelt worden. Als ich das klären wollte verweigerte man mir die Info, wegen der offenen Rechnung..

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Was soll denn ein Inkassoverfahren sein.Inkasso sind lediglich Geldeintreiber,Berechtigt oder unberechtigt,interessiert die nicht.Da
brauchst du garnicht drauf zu reagieren.Auf einen gerichtlichen Mahnbescheid schon.Dem musst du widersprechen.Ich würde da garnichts mehr machen.Sabbel dich auf keinen Fall mit dem Inkasso ab,das interessiert die sowieso nicht.Wenn sich das alles so verhält,wie du geschrieben hast,weiß der ganz genau,dass er mit einem Mahnverfahren gegen die Wand läuft.

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Kommentar von TheWiseLady
15.03.2016, 14:09

Danke für den Tipp und den gratis Deutschkurs. Letzterer hat mich kein bisschen weitergebracht, aber danke trotzdem ;)

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Da die Firma ja scheinbar einen Fehler ihrerseits einräumt würde ich bei denen Druck machen dass sie das Inkasso Unternehmen von der Sache abziehen sollen. Die Inkasso Firma erfüllt ja nur einen Auftrag, das muss also die Firma regeln die den Auftrag gegeben hat. Versteh ich aber auch nicht warum das noch nicht getan wurde......

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Kommentar von mepeisen
15.03.2016, 14:57

Die Inkasso Firma erfüllt ja nur einen Auftrag

Wenn das Inkasso eine volle 1,3 Gebühr will, muss es eine Einzelfallprüfung und eine Rechtsberatung liefern. Ansonsten darf es diese 1,3 Gebühr nicht fordern. Das Inkasso erfüllt überhaupt nicht mal ansatzweise seinen Auftrag, wenn es ungeprüft einfach Massenbriefe verschickt.

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Das wird nicht vor Gericht gehen denn die gegenseite müsste nachweisen das Du die Ware erhalen hast (z.b Unterschrift bei dem Paket/Postzusteller)

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Schriftlicher Widerspruch, Datenweitergabe an SCHUFA und co. untersagen, Rechtliche Konsequenzen bei weiterer Belästigung androhen.

Cool bleiben...

Reagieren musst du nur bei einem gerichtlichen Mahnverfahren - dann bitte binnen 14 Tagen widersprechen.


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Kommentar von mepeisen
15.03.2016, 14:53

Textvorschlag: "Wertes Inkasso. Ich habe weder die Ware, noch eine Rechnung, noch eine Mahnung jemals erhalten. Insofern wiese ich die Forderung vollumfänglich zurück. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Sollten Sie mich weiterhin belästigen, zwingen Sie mich zu einer Strafanzeige wegen Verdachts des Betrugs und der Nötigung."

Ansonsten folgender Hinweis: Der Gläubiger ist beweispflichtig, dass du die Ware entgegengenommen hast. Wenn nie etwas kam, hat er keine Unterschrift von dir und damit ist der Fall bereits erledigt.

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