Wie geht man mit einem Menschen um der sich immer selbst bemitleidet

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9 Antworten

Es ist sehr schwierig. Dazu muß die Person selber an sich arbeiten. Eine Änderung der Gedanken wäre hilfreich. Das benötigt jedenfalls Zeit. Eine positive Einstellung entwickeln. Erstmal braucht man eine ganaue Einsicht über das eigene Verhalten...daß es der Umgebung nicht zu gute kommt und einem selbst letztendlich auch nicht. Nur muß man es wollen sich selber zu verändern und das ist der schwierigste Kampf. Jedoch ein Kampf den man gewinnen kann. Es gibt viele Bücher über Glück und Zufriedenheit, ansonsten kann man sich auch einen Therapeuten zu Rate ziehen. ;) Alles gute!

Am Besten gehst du auf solche Bemerkungen gar nicht ein. Lass ihn reden. Zu sagen, dass es anderen noch schlechter geht, finde ich nicht gut. Man sollte doch keine Vergleiche anstellen, wem es wie schlecht geht. Menschen sind nunmal unterschiedlich und empfinden auch Leid unterschiedlich. Für den einen ist etwas ganz schlimm, was für den anderen kaum ein Kratzer ist. Geh einfach ganz normal mit deinem Bruder um und hilf ihm konkret, wo es nötig ist.

Hmmm..schwer zu sagen weil man selbst natürlich nicht in der Situation drinsteckt.

Vielleicht muss man ihn einfach mal richtig zusammenfalten und mal laut werden. Ihn aufzeigen welchen Leuten es noch viel schlechter geht als ihm, die ihr Schicksal wesentlich tapferer hinnehmen.

Ist dann natürlich leichter gesagt als getan...

Bei allem Verständnis finde ich solche Bemerkungen eher nervig und sage einfach nur:"ja,ja schau wir mal" und drück ihn fest.

Jemand klagt jeden Tag über Beinschmerzen - bis er einen traf der kein Bein mehr hatte..

mein Mann war auch lange krank. Ich weiß, irgendwann reicht es. Ich hab ihm dann irgendwann gesagt, das es immer noch Leute gibt, denen es schlechter geht.

das hilft den Leuten doch auch nicht wirklich weiter, ist doch deren persönliches Leid/Schicksal!! Vielleicht kann er sich mit "Gleichgesinnten" austauschen, über seine Krankheit sprechen und von den Erfahrungen der anderen Betroffenen im positiven profitieren.

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@LeoMama

Glaub mir, das ist es nicht wirklich. Hab ich alles durch.

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Das ist aber kein Trost, wenn man sich selber unglücklich fühlt.

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@Starbuck

Aber wer ständig anderen Leuten von seiner schweren Krankheit erzählt geht ihnen irgendwann auf die nerven. Ich hab das alles schon mitgemacht.

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Ihm auch mal sagen, das es mit Selbstmitleid auch nicht besser wird.

..ja, genau..und er soll sich gefälligst mal zusammenreißen. Man ey, hat doch jeder seine Probleme istnichtwirklichernstgemeint s. Kommentar oben

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@LeoMama

Manche Menschen müssen aber einfach mal wachgerüttelt werden. Natürlich ist es schlimm, Krank zu sein, und natürlich wird man vielleicht erstmal in ein Loch fallen. Aber ich denke, man muss sich auch mal wieder aufrappeln. Wo ist denn da der Sinn, wenn ich mich nur noch selbst bemitleide? Ich muss doch versuchen, für mich das beste noch rauszuholen.Wo ist denn der Sinn, wenn ich bis zu meinem Lebensende nur noch trübsal blase? Mein Gott, man soll ja nicht unsensibel sein, aber immer nur nicken hilft auch nicht weiter. Wenn ich die Person in den Arm nehme, und ihr lieb versuche zu sagen wie ich die Sache sehe, ´finde ich das völlig in Ordnung.

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Ihm mal sagen, dass es Leute gibt, denen es schlechter geht... Und... wenn jemand ewig jault, dem glaubt man irgendwann nicht mehr, wenn ihm wirklich nicht so ist.

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