Wie geht man mit dem Tod um? Wie kommt man schnellstmöglich drüber hinweg?

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10 Antworten

Du stellst dir Gefühle vor. Das funktioniert leider nicht. Bei aller Vernunft und der Überlegung, wie man sowas bewältigt, bei allen Aussagen, die Betroffene machen, du wirst es durchleben und durchleiden müssen, wenn du selbst der Leidtragende sein wirst.

Leise anklänge, wie es sein könnte, wie man sich fühlt,  in der Stunde X, vermittelt der Tod eines Haustieres. So traurig wegen eines Meerschweinchens fühlt man den Schrecken kommen, diese Welle, diese Woge, die alles umschmeißt und das Leben erst mal auf den Kopf stellt. die Lücke, die das kleine Tier hinterlassen hat, ist spürbar, es wird vermisst, seine Töne, sein weiches Fell , sein Dasein , sein lustiges Spielen, seine Vorliebe für manches Futter, es kommt vieles in Erinnerung und der Platz bleibt leer.

Um ein vieles schwerer wiegt der Tod eines geliebten Menschen. Wie du trauern wirst, wie du damit umgehst, kannst du nur über die eigene traurige Erfahrung begreifen . Auch wenn du dann den ersten todesfall erleben musstest- und wenn du älter wirst, summieren sie sich- der nächste ist wieder anders und es geht dir anders.

Verbringe mit den Lebenden, die du gern hast, soviel qualitative Zeit wie nur möglich. Sind es deine Eltern, schreib vielleicht auf, was sie erlebt haben. Trage solche Erinnerungen in deiner eigenen Familie weiter und du wirst spüren, die Liebe bleibt, auch wenn der Mensch , dem sie galt, verstorben ist.

Die Sehnsucht nach einem Verstorbenen flammt auch Jahre später noch auf, wie ein schmerzlicher Blitz setzt das Begreifen wieder ein, aber auch das Hinterfragen, die Rückschau.

Und mit jedem Todesfall auch die Erkenntnis, dass wir vielem ausweichen, vieles umgehen können, und viel kaufen und frei fühlen dürfen, aber einem unausweichlich entgegensteuern, unserem eigenen Ende.

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Wie man am besten mit dem Tod umgeht, hängt zunächst erst einmal davon ab, woran man glaubt. Glaubt man, dass alles mit dem Tod endet, dann kann es vielleicht erleichternd in der Trauer des Abschiedes wirken, dass die verstorbene Person zumindest keine Schmerzen und Sorgen mehr hat. Glaubt man nicht nur an ein ewiges Dasein nach dem Tod, sondern auch an ein Wiedersehen (was auch bei der Vorstellung der Wiedergeburt möglich wäre) so kann auch die Hoffnung an das Wiedersehen die Trauer des Abschiedes zudem erleichtern einschließlich der Vorstellung, dass die verstorbene Person anderen wieder begegnet, die ihr vorausgegangen sind und die sie ebenfalls geliebt hat.

Meine sämtlichen Großeltern sind mittlerweile verstorben, meine letzte Großmutter, deren Mann ich nie kennen gelernt hatte, weil er im zweiten Weltkrieg gefallen ist, starb vor etwa 2 Monaten. Nur einen Monat länger und sie hätte noch ihren nächsten Geburtstag erleben können, von dem sie aber ohnehin nicht mehr viel gehabt hätte. Ihren 90. hat sie noch gut und mit Begeisterung feiern können, aber dann ging es rapide bergab. Sie wäre vor etwa einem Monat 94 Jahre alt geworden. Ob ich nun an ein Leben nach dem Tod glaube oder nicht, so war der Tod für sie auf jeden Fall eine Erleichterung. Ähnlich war es auch für meine anderen Großeltern, dass für sie der Tod eine Erleichterung von gesundheitlichen Gebrechen war, nur sind die am Ende nicht bettlägerig geworden

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Kommentar von phantasma1
22.07.2016, 09:13

was soll man denn glauben? an märchengestalten oder unsichtbare geister? wenn mensch stirbt, dann ist es vorbei. da kommt nix mehr. der glaubt auch nicht, sondern weiß.

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Jeder Mensch hat seine eigene Psyche das heißt jeder Mensch würde anderes in so einem Fall reagieren.  So ist es nur logisch das es natürlich auch Suizid Fälle gibt. Allgemein gibt es die vier Phasen der Trauer: Leugnung, tiefe Trauer, "Verhandlung"(glaube ich hieß die) (man denkt über die Person nach und versucht nocheinmal alle schönen Erinnerungen ins Gedächtnis zu rufen), Akzeptanz.  Diese Phasen sind aber auch nicht gültig für JEDEN Menschen.  

http://www.trauerphasen.de

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Jeder Mensch geht damit anders um. Ich habe meinen "Vater " verloren . Er ist nicht gestorben ich habe ihn aus meinem Leben gestrichen Wege persönlichen Problemen und ich muss sagen ohne eine Therapie würde ich nicht darüber hinweg kommen. Aber wenn meine mom jetzt zum Beispiel umkommen würde, würde ich damit überhaupt nicht klar kommen und würde auch nicht ohne sie leben wollen. Der eine kommt damit gut klar der andere nicht.

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Kommentar von kkatzenfreund
22.07.2016, 03:32

Tut mir wirklich sehr leid für dich.
Mein Beileid
Trotzdem danke für deine Antwort!

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interessante Frage.

Jeder muss selbst einen Weg finden, mit dem Tod umzugehen. Dabei spielt zum Beispiel Religion, Kultur, Erziehung u.w. eine Rolle. Den perfekten, idealen Weg gibt es nicht. Das erste Jahr geht oft noch, weil man ja viel zu tun hat, wenn es der Lebenspartner war.

Danach wartet für Betroffene oft erstmal eine große Leere. Es gibt durchaus Menschen, die mit so etwas nicht umgehen können und sich deswegen selbst umbringen. Gott sei dank sind es wenige. Verschiedene gemeinnützige Organisationen stellen eine Trauerbewältigungshilfe zur Verfügung, es gibt etwa einen SeelSorgeNotdienst der Kirchen.

Viele Menschen, gerade im höheren Alter, sterben auch nur kurz nach ihrem Ehepartner, mit dem sie viele Jahre zusammengelebt haben. Über die Gründe kann ich hier nur spekulieren.

Viele finden in Friedhofsbesuchen Trost, unterhalten sich mit den Verstorbenen oder feiern ihre Feste (zum Beispiel den Geburtstag) zumindest noch eine Zeit lang in Kreis der Freunde.

Überhaupt können Freunde und Verwandte in einer solchen Situation sehr unterstützend sein. Reden und Erfahrungen austauschen bringt allgemein sehr viel.

Es gibt auch Leute, die sich zurückziehen nach dem Tod eines Freundes, Lebenspartners etc. Hier kommt es auf das Umfeld an und wie es reagiert. Davon hängt auch die Reaktion der Person selbst ab. Therapien können da durchaus unterstützen, aber nur, wenn die betreffende Person dies auch wirklich will.

Erinnerungen an schöne Zeiten, etwa Bilder oder Videos, können auch bei der Trauerbewältigung helfen.

Ich persönlich finde Trost in meinem Glauben. Aber letztendlich ist es jedem selbst überlassen, den für sich richtigen Weg zu finden.

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Der Tod, mit seiner Unabänderlichkeit, ist wohl immer schwer zu verkraften...und diejenigen, die zurückbleiben, müssen Wege suchen, damit fertigzuwerden und das ist nicht einfach. Je mehr wir uns
mit jemandem verbunden fühlen umso schmerzlicher wird der Abschied...Ob es nun die Großeltern sind oder die Eltern...wenn man den "normalen" Lebensverlauf anschaut...oder ein Freund, der Lebenspartner oder auch ein Kind - wobei wohl das mit zu den schmerzlichsten Erfahrungen gehört...nie hat man die Garantie, dass es irgendwann nicht einen selbst trifft.  Es hat im Leben wohl alles seine Zeit und das wird uns Menschen mit den Jahren immer bewusster.

Der Weg der Trauer ist ein schwerer Weg, den man aber durchleben muss, denn nur so hat man die Möglichkeit auch wieder seelisch zu gesunden. Jeder Betroffene muss hier seinen eigenen Weg finden. Malen, schreiben, reden ...auch der Glaube kann helfen...das sind z.B. Möglichkeiten
Trauer zu verarbeiten...so dringt nach außen, was innen so sehr beschwert.

Weißt Du, das Leben ist nicht immer einfach und doch ist unser Dasein hier auf  unserer wunderschönen Erde ein Geschenk, das uns gemacht wurde. Ich glaube, dass wir alle  eine Aufgabe mit unserem Dasein haben, die
Welt ein klein wenig zu verbessern...Nächstenliebe zu leben, gute Spuren zu
hinterlassen. Genieße die Zeit, wo alles gut läuft, das gibt Dir Kraft für
Zeiten in der Not. Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute

Sonja

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Man kann dann mit Menschen darüber reden. Es gibt auch Seelsorger.

Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Wenn Du Gründe haben möchtest, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben, dann kannst Du mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

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Kommentar von gnarr
28.07.2016, 08:51

gott existierte nie und wird es nicht. nach dem tod ist nichts.

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da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
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-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
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-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Kommentar von gnarr
28.07.2016, 08:53

nach dem tod sieht man garnichts mehr, weil die existenz aufhört udn danach garnichts mehr kommt. auch keine sphären. lass dir helfen

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Diese Menschen müssen stark sein

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Kommentar von gnarr
28.07.2016, 08:52

das  müssen sie nicht.

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Wie sagt man so schön ...der Tod ist natürlich . Unsere Reaktionen auf den Tod sind es nicht . Ich freue mich für die Menschen die einfach alles hinter sich gebracht haben . 

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