Wie geht Ihr um damit,mit dem Verlust eures Haustieres?

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9 Antworten

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach

und quälende Pein hält ständig mich wach -

was Du dann tun musst - tu es allein.

Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.

Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -

muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.

Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.

Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.

Und halte mich fest und red mir gut zu,

bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,

es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.

Vertrautes Wedeln ein letztes Mal -

Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,

der Herr dieser schweren Entscheidung ist.

Wir waren beide so innig vereint.

Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Auch ich trauere noch immer um meine Haustiere und denke sehr oft an meine Australian-Shepherd-Hündin. 6 Jahre war meine Dschinny alt, als sie zu uns kam, 8 Jahre lang waren wir "das Dream-Team". 7 Jahre liegt es zurück. Und ich vermisse sie nach dieser langen Zeit immer noch. Es hinterlässt halt eine große Lücke, gerade, wenn man einen engen Bezug zu seinen Tieren hatte. Trotzdem, es ist gut so. So behält man sie in Erinnerung und im Herzen.

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Wann ging dein Großer denn?

Zeit ist ein Faktor. Sicherlich mit der Wichtigste.

Meine Liese ist seit dem 26.01.2015 im Hundehimmel und ich vermisse sie schrecklich. Es ist schwer, den Tod zu akzeptieren.

Es gibt Tage, da kann ich damit gut umgehen und es gibt die Tage, an denen ich nur heulen könnte.

Ich kann auch immer noch nicht frei und ohne daß mir die Tränen kommen, darüber reden / schreiben. Es schmerzt einfach noch zu sehr.

Ich hoffe, daß dieser Schmerz bald nachlässt. Aktiv etwas dagegen tun würde ich gerne, wenn ich nur wüßte was.

VLG

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Kommentar von silberwind58
20.02.2016, 22:12

Hallo Michi,mein Dicker wollte ja gar nicht gehen,war noch viel zu früh ! Er ist erstickt an seinem Markknochen! Er war erst 10 Jahre alt und davon sechs Jahre3 in e3inem Zwinger gesessen ! Ein super schgönes Leben bei mir gehabt !

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Zuerst einmal mein Beileid, mir ist vor paar Monaten meine Katze verstorben und die ersten Wochen waren die schlimmsten meines Lebens. Ich war nornoch am weinen denn sie war mein ein&alles. Jetzt muss ich an manchen Tagen immernoch weinen und ich schreibe diesen Taxt auch grad mit Tränen in den Augen. Ich bin mit ihr aufgewachsten und dachte ich werde nie wieder glücklich ohne sie. 

Diese Tipps haben mir geholfen: 

-viel Ablenkung (Freunde treffen, Sport, etc..)

-Täglich Grab besuchen gehen und zum Haustier beten

-Trauer und Gedanken in ein Tagebuch aufschreiben

-evtl. ein neues Haustier zulegen

Ich spreche aus Erfahrung und mittlerweile geht es mir wieder sehr gut und ich habe alles gut verarbeitet (auch wenn ich immernoch jeden Tag an sie denken muss, aber mittlerweile auch mit einem Lächeln im Gesicht weil ich mich über die schöne Zeit die ich mit ihr hatte freue und sie nun in Frieden ruht. Außerdem glaube ich fest daran dass wenn ich irgendwann sterbe sie oben im Himmel wiedersehe :))

Ich wünsche dir alles Gute. Du schaffst das, da bin ich mir sicher. :)

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Kommentar von brandon
20.02.2016, 23:16

“...und zum Haustier beten“

Meinst Du das ernst? Betest Du wirklich Dein Haustier an? 😮

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Ich verstehe dich, tut mir sehr leid was passiert ist.

Mein Baby wurde genau vor 1 Woche eingeschläfert. Und naja... Viel machen kann man eh nicht.

Die Zeit heilt alle Wunden heißt es... Sie fehlt mir. 

Ich habe im Garten meiner Eltern ein kleines Grab für sie hergerichtet. Also, dort wo sie begraben wurde hab ich ein Kreuz mit ihrem Namen reingesteckt und schöne Blumen plaziert. 

So abgeklatscht es auch klingt, der Schmerz geht vorüber. 

Man sollte seinen Gefühlen einfach freien Lauf lassen, man DARF auch trauern, immerhin war das geliebte Tier auch ein Familienmitglied. Ablenkung hilft auch toll, mach was mit Freunden, gestalte die Wohnung um, beschäftige dich mit deinem Hobby usw... Um auf andere Gedanken zu kommen. Vielleicht kannst du dich, ohne die Absicht ihn ersetzen zu wollen, nach einem anderen heimatlosen Fellnäschen aus dem Tierheim umschauen um ihm ein zuhause zu geben. Das tröstet auch ein wenig. 

Viel Glück weiterhin, LG. 

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Ein Haustier ist Teil der Familie und es ist normal, dass man nach dem Verlust trauert.

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Mein Beileid! :-(

Es heißt immer "Zeit heilt Wunden". Das stimmt, aber es bleibt auch immer eine Narbe zurück...

Ich habe mir immer gesagt: "Nicht dein Freund leidet, sondern nur du selbst."

Klingt plump, aber mir hat es immer wieder geholfen. Denn in erster Linie geht es einem ja um einen verstorbenen Freund, als um einen selbst.

Wünsche dir noch viel Kraft!

LG

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Ich habe einen schönen Spruch für Dich

'Die, die geliebt werden, können nicht sterben, denn Liebe bedeutet Unsterblichkeit' 🌌

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Kommentar von EisblattTau
15.04.2016, 22:25

Soll das heißen, dass ihr Hund NICHT gestorben ist oder 

dass sie ihn NICHT geliebt hat?

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Das mag nicht jeden trösten, aber ich weiß einfach das meine Tiere ein schönes Leben hatten und danach dürfen sie das letzte große Geheimnis des Lebens erfahren, da ist nichts traurig dran, ich freue mich für sie.

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Kommentar von wotan0000
20.02.2016, 22:25

Ich freue mich auch, dass meine Katze 17 J alt wurde. Ich war aber nicht erfreut, als sie beim TA in meinem Arm einschlief.

Mein Hund wird 13 J und auch hier tue ich alles, damit es ihm gut geht, trotzdem werde ich mich auch hier nicht über das Ende freuen.

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Die Trauer zulassen. Wenn einem nach heulen ist, dann heulen.

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Kommentar von silberwind58
20.02.2016, 22:18

Danke Dir,ich war immer am späten Abend unterwegs mit dem Dicken,und jetzt geh ich allein und das vermiss ich sehr !! Der hat mich ja auch beschützt !

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