Wie geht ihr mit Menschen um die teilweise radikale Meinungen vertreten?

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13 Antworten

Ganz ehrlich wir leben im 21 Jahrhundert da hat jeder wohl seine eigene Meinung und kann sie auch vertreten ,okay halt nicht so radikal aber man sollte deshalb nicht einer Person die einem viel Bedeutet aus dem Weg gehen ..
Also ein Beispiel ..ich bin Moslem und meine beste Freundin ,wirklich beste Freundin hat einen kleinen rechtsorientierte Meinung wenn es um Flüchtlinge geht und ich eben nicht .. Und sie lässt oft Kommentare raus aber was soll man sagen das ist ihre Meinung .. Deshalb breche doch nicht die Freundschaft ab

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naja, Meinungen sind wie A***löcher, jeder hat eins. und genauso kann ich keinem vorschreiben wie seines auszusehen hat.

solange mir der freund seine Weltanschauung nicht bei jeder Gelegenheit aufdrückt kann ich gut damit leben das es auch Menschen gibt die die Welt anders als ich sehen.

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Kommentar von fluffiknuffi
07.01.2016, 19:36

Meinst du jetzt "Meinungen sind wie A***löcher, jeder zwei" oder "Meinung sind wie A***löcher, jeder hat eine" oder wie oder was :D

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Es ist durchaus auch möglich mit Personen prima auszukommen, die ein gänzlich anderes Weltbild besitzen, sofern sie nicht permanent versuchen mir dieses Weltbild auch zu vermitteln. Anders ausgedrückt wenn beide voneinander wissen, dass ihre Ansichten miteinander in gewissen Punkten unvereinbar sind, dann lassen sich derartige kontroverse Themen auch mühelos umgehen und es gibt dann auch kein Problem und keinen Stress.

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Ich bin selbst (links-)radikal eingestellt ("praktizieren" tue ich allerdings fast nichts), zwinge aber niemandem meine Meinung auf und rede auch sonst mit meinen Bekannten kaum darüber. Mir scheint, dass jene Leute sich eine gewisse Distanz bewahren wollen, während andere (Lehrer...) mich deswegen gezielt verfolgen.

Nun, ich wüsste nicht, warum "radikale" Menschen ein kommunikatives Problem darstellen? Hält man die Distanz nicht eher aus der Angst, selbst als "radikal" abgestempelt zu werden?

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Kommentar von Nator67
07.01.2016, 23:52

Pädagogen sind eh nur eine Fahne im Wind.

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Also sagen wir es so. Wenn dieser Mensch mir deine Meinung nonstop auf die Nase binden würde und mich belehren will, dann wäre er nicht mehr lang in meinem engen Bekanntenkreis.

Wenn man aber auf Grund der unterschiedlichen Meinungen gut diskutieren kann und gute Gespräche führen kann, dann sehe ich da kein Problem.


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Ich ignorier das einfach und wenn das Thema wie zur Zeit eben mit den Flüchtlingen aufkommt dann vertrete ich selbstverständlich meine Meinung, aber lass den anderen auch ihre. Leben und leben lassen ist schließlich die Devise. Die haben schließlich auch ihre Gründe so zu denken.

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An Radikalismus ist erstmal nichts grundsätzlich falsch. Für wie radikal etwas empfunden wird, hängt vom Kontext ab, unter anderem auch von der eigenen Position. Jeder FDP-Wähler wäre im Kontext des 18. Jahrhunderts radikal (hypothetischer Fall). Die Frage, die an erster Stelle steht, ist, welche praktischen Implikationen die Position hat und ob sie zu begrüßen sind - nicht wie sehr oder nicht sie mit der gegenwärtigen Ordnung vereinbar sind; mit diesem Maßstab besteht man schon, wenn man so möchte, "radikal" auf seine voreingenommene Meinung. Als Linksradikaler kann ich gut mit Leuten mit anderen politischen Meinungen auskommen (so etwa ab AfD-Wählern hört es bei mir auf). Einige Situationen sind dann doch ziemlich nervig, da sich Ideologie (logischerweise) auch im Alltag widerspiegelt. Freundschaften hab ich deswegen bis jetzt noch nicht aufgegeben.

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Habe genau das selbe Problem, keder vertritt eine andere Meinung als ich. In der Schule oder außerhalb. Geh bei dolchen Diskussionen am besten aus dem Weg und wenn du mal was sagst und sie es nicht respektieren, haben sie deine Freundschaft nicht verdient.

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Schwer zu sagen - was meinst du denn mit "radikal"? Auch so was wie rechts/linksradikal? Solche kenne ich nicht und denke ich würde mit ihnen auch nicht klar kommen. Hab vor kurzem einen überzeugten Anarchisten kennengelernt und naja... wenn der auch ohne Alkoholeinfluss so ein Zeug erzählt würd' ich es nicht mit ihm aushalten.

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Also, inwiefern radikal? :) Nehmen wir mal an, einer meiner Freunde/Bekannten würde sich bei jedem Terroranschlag freuen und wäre auf deren Seite, dann würde ich mir da schon meine Gedanken machen^^ Wenn es eher nicht soo wichitg ist, dann würde ich es zwar akzeptieren, aber ich bin ein Mensch, der dann seine eigene Meinung auch raus haut und damit zeigt, dass ich die Person bei dieser Sache und jenes nicht unterstütze bzw eben anderer Ansicht bin.

Es kommt einfach auf die Person und um die Sache an, normalerweise, wenn mir jemand etwas bedeutet und wir  anderer Meinung sind, stelle ich ihm einfach meine mal vor, aus dem  Weg gehe ich ihr zwar nicht, aber ich meide es dann einfach über dieses Thema zu sprechen^^ Sprich Bauchgefühl, jeder hat ja seine Grenzen woanders.

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Kommt drauf an wie radikal sie sind, wenn sie normal rechts oder links ausgerichtet sind ist das für mich ganz normal. Aber wenn sie radikale Salafisten oder Rechtsradikale Nazis sind möchte ich gar nichts mit denen zu tun haben

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Sage der Person meine Meinung zu den Thema.
Dann wird diskutiert bis einer keine Lust mehr hat

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Also ich als muslim gehe radikalen muslimen aus dem weg. Obwohl ich selbst strengglâubig bin und praktiziere finde ich nicht das ich radikal bin, da ich niemanden meinen glauben aufzwinge und mit nichtmuslimen nur dann ueber den islam rede wenn sie mich etwas dazu fragen.
Wenn ich mich mit neuen muslimen anfreunde bzw bekanntschaft mache und merke "oww die ist aber radikal", so halte ich abstand und lass sie einfach ihren weg gehen.

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Kommentar von BWNWone
07.01.2016, 21:45

Eine Frage. Ich bin noch kein Moslem. Akzeptierst du alle Glaubensrichtungen, auch Christen etc? Wie findest du Dinge wie die Homoehe? Ich bin eindeutig dagegen. Was sagst du dazu?

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Kommentar von AskiMenzil2515
07.01.2016, 21:48

Natuerlich akzeptiere ich andere glaubensrichtungen. Vorallem im koran werden juden und christen "ahlulkitab" also familie des buches genannt.
Homoehe gibt es im islam nicht. Trotz dessen bin ich nicht homophob und sehe homosexualitât auch nicht als krankheit oder sowas. Aber im islam gibt es homoehe nicht.

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