Wie geht ihr mit Leid/Schicksalsschlägen usw. um?

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19 Antworten

Ich finde es gehört zum Menschen mit anderen, denen es nicht so gut geht mitzufühlen und versuchen etwas zu ändern. Ich frag mich auch manchmal wie wir einfach in unseren eigenen Häusern sitzen können und oder unseren eigenen Intresen nachgehen während irgendwo Menschen kein sauberes Wasser haben oder in Gebieten wohen, wo sie nicht wissen ob sie morgen noch leben. Ich frag mich dann auch wieso machen wir nichts dagegen also richtig aktiv, wieso rennen wir da nciht hin und geben den Menschen Wasser etc. Wieso passiert so wenig. Naja das einzige was man denk ich machen kann ist, dass man selbst versucht seinen Beitrag zu leisten und Geld zu spenden und vllt Menschen in der eigenen Umgebung in Altenheimen etc. zu helfen. Das du so empfindest ist keine Schwäche sondern eine Stärke und persönlich glaube ich nicht, dass du es verdrängen solltest, sondern versuchen solltest etwas zu verändern vllt geht es dir auch besser, wenn du weißt, dass du mit 40 € eine ganze Famile einen Monat lang in Afrika ernährt hast :). Ganz ehrlich ich finde es so wichtig Mitgefühl zu haben . Wir brauchen mehr Menschen wie dich. So können wir die Welt verändern. Ach ja und noch ein persönlicher Rat - ich würde mich von Alk und Drogen fernhalten. Ich wende mich, wenn es mir schlecht geht Gott zu und finde Trost im Gebet, bin praktizierende Muslimin.

Hallo Yokolada....Das du dir Gedanken machst ist schon der erste Schritt. Nur können wir nicht die ganze Welt verändern. Änderung hilft nur wenn sie bei uns selbst geschieht. Dann wird sich auch im ganzen etwas ändern. Ich hoffe das das 21. Jahrhundert das Zeitalter der Einheit und der Öffnung für alle Sinne sein wird. Und das wir hier in Deutschland noch keinen Krieg haben darüber können wir dankbar sein. Nur wenn wir nicht umdenken und Brücken schlagen zwischen den unterschiedlichsten Teilen unserer Gesellschaft dann können wir die Aufgaben die vor uns liegen nicht bewältigen. Denn letztendlich sitzen wir alle im selben Boot. Denn Veränderung findet statt unentwegt mit oder auch ohne uns. Deshalb fang bei dir selber an schau wo du helfen kannst was kannst du geben, wo liegen deine Möglichkeiten und deine Fähigkeiten. Das kann auch hier sein mit dem einen oder anderen guten Rat. Schau dich in deinem eigenen Umfeld um. Denn du hast nur diese Möglichkeit. Denn nur wer wach ist wird erkennen das auch hier schon lange nicht mehr alles stimmt. Ich habe das Gefühl das es nur noch nicht ganz in allen unseren Köpfen angekommen ist. So lange es mir noch gut geht ist ja die Welt hier in Deutschland in Ordnung. Das ist aber ein großer Irrtum. Geh also nach deinem eigenen Gefühl und nicht was du über den Medien eingetrichtert bekommst. Dieses Spiel geht schon sehr lange. Es wird Zeit das es zu Ende geht. Und wenn jeder einzelne etwas dafür tut dann wird sich auch vieles ändern und es wird wieder eine bessere Zeit geben. Du siehst es gibt also viel noch viel zu tun packen wirs an. Alles liebe Brighet

Hallo Yokolada,

die Fragestellung, wie das Leid in der Welt möglich sein kann, wenn es einen allmächtigen und von Grund auf guten Gott gibt, ist schon sehr alt. Man nennt dies die "Theodizee-Frage". Viele Philosophen, Theologen, etc. haben sich damit seit eh und je beschäftigt und diverse Ansätze zur Beantwortung der Frage aufgestellt. Einige davon kannst du unter http://theodizee.com/ nachlesen.

Im Grunde gibt es auf der einen Seite diejenigen, die sagen das wäre ein Beweis, dass es keinen Gott gibt, oder wenn es doch einen gibt er nicht allmächtig sein kann oder nicht völlig gut. Andere führen Rechtfertigungen an, wie es trotz eines solchen Gottes sein kann, z.B. das berühmte "Die Wege des Herren sind unergründlich".

Da wir diese Frage niemals mit Sicherheit klären können würde ich sagen, es gibt dabei auch keine "richtigen" oder "falschen" Standpunkte. Ich selbst bin nicht religiös, glaube an nichts Übernatürliches... aber ich habe auch nichts gegen Leute, die glauben, solange sie nicht versuchen, anderen ihren Glauben aufzuzwingen.

Das muss in dieser Welt ausgehalten werden, denn eine andere gibt es nicht. Wenn wir nur trauern, weil wir nicht allen helfen können, verlieren wir die Freude, wozu wir doch eigentlich da sind.

Vielleicht sollte man auch die andere Seite betrachten: Eine Welt ohne Leid, ohne Schmerz und ohne Not wäre fast unbewohnbar, weil sie eine Welt ohne Mitleid und Erbarmen wäre. eine Welt, bevölkert von gnadenlosen Egoisten und brutalen Siegertypen. Denn in dieser Welt wären Mitleid, Rücksicht und Freundlichkeit überflüssig. Nur weil wir täglich unsere Verletzlichkeit erleben, lernen wir, dass wir aufeinander angewiesen sind und etwas ganz Wichtiges sollte man dabei nicht vergessen: Für die Menschen in Not zu beten. Das kann jeder und immer tun. Was uns zu mitfühlenden Menschen macht, das ist das Leid, das wir ändern können, dies nicht in fernen Ländern, sondern zunächst in unserer unmittelbaren Umgebung. So paradox es klingt: Nur durch Begegnung mit dem Leid können wir die wunderbaren Eigenschaften entwickeln, die uns und unsere Welt menschlich machen.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch einen Platz und eine Sendung hat, die niemand sonst ersetzen kann. Nächstenliebe heißt nichts anderes, als die Augen selbst offenhalten und schauen, wo und wie man sich für Leute einsetzen kann, die arm dran sind.

Da sammeln zum Beispiel in vielen deutschen Städten Freiwillige bei Supermärkten und Bäckereien alles Mögliche, was sonst fortgeworfen würde und die Händler geben das gerne her. Die freiwilligen Helfer nehmen es gerne an und wissen, wem sie damit helfen können:Menschen, um die sich kein Staat kümmert, das sind ihre Kunden. Die können kostenlos bei ihnen einkaufen. Es gibt schon 20.000 solcher ehrenamtlicher Helfer. Dadurch haben auch viele der Helfer einen neuen Lebenssinn gefunden. Es wird sehr viel Gutes getan von Menschen für Menschen.

Du hast in der Ruprik Religion geschrieben, und ich möchte dir auf der Glaubensschien antworten. Die, die am meisten leiden unter dem Elend der Welt, ich denke auf diesen Menschen ruht sehr wohl eine Berufung Gottes. Aber wenn man an Gott glaubt, dann muss man auch an den Gegenspieler glauben. Is´ ja nicht zu leugnen bei diesem kranken menschengemachten Elend, Drangsal, Folter, Ausnützung und unsagbare kaltherzige Tierquälerei. Die Bibel sagt, dass das Geld die Wurzel des Üblen ist. Das sagt eigentlich auch Hinz und Kunz - jeder schaut auf sich und will reich werden..... Unser Mitgefühl kann uns krank machen, weil wir nicht Jesus sind. Es ist zu schwer, wir ändern nur unser kleines kleines Umfeld - vielleicht.... Die Bibel zeigt dir auf, was eigentlich kaputt ist....(naja, in meiner Zeit, als ich absolut down war, konnte ich NICHT viel lesen....) - aber wenn es Ihn gibt (was ich fest glaube), dann wird ER dir Perspektiven geben. Er hat die Apostel damals, Dietrich Bonhoefer, Hudson Taylor, Corrie Ten Boom usw. Mitgefühl gegeben UND sie stark gemacht. Die Sucht lauert, sie macht einen passiv - und dann bescheißt man sich selbst, dass man halt zu gut ist für diese böse Welt. Kennst du das? Auch dir rate ich: youtube, Werner Gitt. Er hat verschiedene Themen (Professor), auch über das Leid in der Welt (o.ä.) Gott segne dich

Die Hoffnung das es besser wird , das die nächste Generation es besser macht, stirbt zuletzt.Du sagst hier in Deutschland ist es alles gut. Dem stimme ich so nicht zu.Nur weil es der Mehrheit nicht schlecht geht,ist trotzdem nicht alles gut, Es mus kein Krig sein ,man kann auch anders Terrorisiert werden.Noch nie gab es so viele Sklaven wie heute, auch in Deutschland.Sexsklaven,Sklaven der Banken, Es gibt kaum jemanden, der nicht irgendwie den Banken für Jahre verflichtet ist.Das läst den Druck am Arbeitsplatz steigen.läst einem auch für weniger Geld arbeiten, weil man muss.

ein Kleiner Beitrag ,wie es um unser Geldund Wirtschaftssysthem bestellt ist. 1988 Ritter hat föllig recht,ihm stimmeich auch voll und ganz zu !

tinimini 21.07.2013, 11:29

Mit Alkohol und Drogen unterstützt du nur die,die es bewust noch verschlimmern.

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Du siehst Elend in de Welt und willst deshalb Drogen nehmen? Das ist wie: Mutter ich kann dich nicht arbeiten sehen, mach doch die Küchentür zu! Nein, nicht die Bilder verdrängen! Sondern sich der Sache bewusst machen. Es gibt Elend - überall auf der Welt. Da darf man nicht die Augen vor verschließen. Du kannst dich engagieren. In Kirchengemeinden, Bürgerinitiativen, Partien, rotes Kreuz, ... Die Liste ist endlos lang! Und hinzu kommt, sich auch klar darüber zu sein, wie viel Glück man hat, dass es einem selbst gut geht. Und darüber auch dankbar zu sein. Und nicht immer denken, ich will noch mehr und noch mehr. Du brauchst auch gar nicht weit zu gehen. Was meinst du, wie viele bei dem Hochwasser ihre gesamte Habe verloren haben?

Deine Spende wird niemals etwas veraendern, auch wenn du das denkst, bzw, dir das eingeredet wird. Die Menschen moechten solche Bilder nicht sehen, aber werden pausenlos bomarbiert damit. Warum wohl? Wenn du mal leise darueber nachdenkst, nicht die Nachrichten zu schauen, oder die Glotze einfach aus laesst, dann wirst du erkennen, das deine Gefuehle fremdgesteuert sind, also nicht aus dir selbst erwachsen. Sie kommen von aussen, nicht aus dir selbst! Was aus dir selbst kommst, ist die Reaktion darauf, die kuehl kalkuliert erwuenscht ist. Du haelst durch deine Reaktion diese Bilder und Ereignisse aufrecht durch dein passives Konsumieren. Wenn du keinen Ferseher haettest wuerde es dir viel besser gehen, verstehst du!? Dein Unwohlsein ist kalkuliert und muendet in deiner Passivitaet und Unwohlsein. wenn du das nicht mehr schaust, dann gibt du diesem Geschehen nicht mehr deine Wohlwollenheit bei aller Passivitaet. Das klingt unlogisch, doch mit deinem Schauen, wirst du mehr dieser Dinge geschehen machen, obwohl es dir doch missfaellt! Aber um es kurz zu machen, du kannst die DInge nicht aendern, aendere nur dich und es wird sich etwas tun. Viel Erfolg!

pRiot 22.07.2013, 12:32

Wenn du keinen Ferseher haettest wuerde es dir viel besser gehen, verstehst du!?

Ich habe keinen Fernseher auch weil ich den Manipulativen Aspekt nicht mag. Aber zu behaupten, das grade dies der negative Aspekt des Fernsehens ist, dass es dir durch das Aufzeigen der Lage der Welt schlecht gehen sollte, ist so sinnvoll wie der Tipp bei einem Waldbrand vor der eigenen Tür die Gardinen zu zu machen um nichts sehen zu müssen und länger glücklich sein zu können.

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Si vis pacem, para bellum („Wenn du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor“)

Nur weil wir mal ein paar Jahrzehntchen in Deutschland Ruhe haben, sollte man nicht in Gefühlsdusselei verfallen.

Es wird immer Menschen geben, deren Gier nach Macht und Einfluss anderen eine Last werden kann.

Wenn Du etwas tun willst, dann kümmer Dich um die Armen in unserem Land. Nur weil man hier nicht mit Waffen kämpft, sondern statt dessen mit wirtschaftlicher Ruinierung von Existenzen, ist das nicht weniger grausam. Ich werfe zum Beispiel HartzIV-Empfängern von denen ich die Not weiß, auch schonmal einen Zwanziger in den Briefkasten. Einer alten Omi, die mit ihrer Witwenrente nicht klar kommt, hänge ich ab und an einen Sack Kartoffel an die Türklinke.

Nur zur Info, was unsere Poltiker gerne verschweigen, wir haben hier über 6 Millionen HartzIV-Empfänger. Und denen geht es mehr als dreckig. Das Geschmackloseste für dieses Jahr habe ich Gestern in der Zeitung gelesen. Das Jobcenter Pinneberg bei Hamburg hat jetzt eine Broschüre für Hartz IV-Empfänger zum Geld sparen herausgebracht. Da stehen dann so tolle Sachen wie, eßt weniger Fleisch, trinkt Leitungswasser, reduziert den Wasserverbrauch der Klospülung in dem ihr Steine in den Spülkasten legt, usw. usw.

Ein Krieg ist ein Überlebenskampf. Um Überlebenskämpfe zu sehen, brauchst Du nicht über den Zaun schauen.

Brighet 21.07.2013, 08:43

DH sehr gute Antwort

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pRiot 22.07.2013, 12:39

Wenn du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor

Das haben West und Ostblock lange Zeit gemacht, genau nach diesem dämlichen Spruch gelebt. Was hat es uns gebracht? Das größte Waffenarsenal der Menschheit und einen fast Atomkrieg. Wer Frieden will muss in Frieden leben.

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1988Ritter 22.07.2013, 21:14
@pRiot

tja........Ansichtssache............Es hat übrigens eine Grund warum der Satz in Altrömisch (Latein) geschrieben ist. Schon seit tausenden von Jahren fallen die Stärkeren über die Schwächeren her.

Es wird immer Menschen geben, deren Gier nach Macht und Einfluss anderen eine Last werden kann.

Wer dies verleugnet, dem ist wenig zu helfen.

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Moin,

solche selbsternannten Philosophen haben wir hier auch öfters... auf was hoffst du hier? Eine wirkliche Antwort, falls es die gibt? Mal in den beliebtesten Fragen zu erscheinen?

Durch solche tollen Texte wird es erwiesenermaßen nicht besser... zeig mal echtes Mitgefühl und versuch wenigstens etwas zu bewirken, muss ja nicht gleich die Abschaffung der Klassengesellschaft sein...noch nicht...

Das auf der Welt gewaltiger Mist läuft, wird einem schon im eigenen Privatleben klar. "In der Welt" ist es in größerem Ausmaß, das sich aber oft auf eben die kleinen Fehler zurückführen lässt.

mfg Nauticus

Yokolada 21.07.2013, 01:37

ICh hab mich erst neu hier angemeldet, habe nicht mal gewusst, dass es sowas wie beliebteste Fragen gibt. Bitte verdrehen sie meine Worte nicht.

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Nauticus 21.07.2013, 01:39
@Yokolada

Tue ich nicht. Gibt es hier aber traurigerweise relativ oft, Frage die anscheinend nicht wegen irgendwelchen Rats, sondern der Aufmerksamkeit gestellt werden,

Also, was für eine Antwort willst du? Ich werde dir weder empfehlen dich vor den Nachrichten wegzusaufen, noch in den Nahost zu ziehen um böse Buben zu jagen... jeder muss da seinen eigenen Weg finden, und wenn der nur in korrekter Mülltrennung besteht, ist ein Schritt... reines Mitgefühl hilft halt in der Regel wenig.

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Da auch Religion und Gott als Themen angegeben wurden, möchte ich als Christ zwei Anmerkungen zu dieser nicht einfachen Frage geben.

Zu der Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich diesen Artikel sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

Spannend, empfehlenswert und interessant zur Thematik ist auch ein Buch, das ich im Moment lese: "Renald E. Showers - Was in aller Welt geht hier vor? Hintergrund, Entstehung und Lösung der globalen Probleme"

freezyderfrosch 24.07.2013, 01:19

Der Artikel sagt am Ende doch nur aus. "Gott will kein Leid". Ja aber er ist doch laut der Bibel allmächtig und allgütig zugleich. Somit müsse er Leid auch durch seine Allmacht verhindern können. Kann er es nicht? Ist er nicht allmächtig. Kann er es eben doch und will es nicht? Dann ist er nicht allgütig, aber das ist uninteressant, denn man geht ja nun laut dem Artikel davon aus, dass er kein Leid will. Somit ist Gott auch nicht allwissen und allmächtig. Allwissenheit ist ein sehr wichtiger Punkt. Geht man davon aus Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben, er aber nicht weiß was sie damit anfangen werden, dann ist er auch kein Wesen dass alles weiß, sondern nur das weiß, was außerhalb des freien Willens ist. Wenn er jedoch sieht dass der freie Wille zu Leid führt, dann könnte er es rückgängig machen. Macht er es nicht ist er nicht allgütig. Kann er es nicht, ist er nicht allmächtig. Übrigens ist der freie Wille sowieso nur ein Trick um das Böse auf der Welt zu erklären. Passiert etwas Positives, beispielsweise man hat eine Prüfung bestanden dann war es Gott. Stirbt man in dem man mit dem Auto gegen einen Baum fährt, war es nicht Gott, sondern menschliches Versagen oder ein technischer Fehler. Die Schuld kann man nun den Menschen geben die Autos bauen oder dem Menschen selber der zu schnell gefahren ist und das alles natürlich im Kreis des "freien Willens" wo man alles frei entscheiden kann. Natürlich will Gott nicht dass die Angehörigen trauern. Wäre er aber schwer verletzt gewesen und nach 3 Monaten aus dem Koma erwacht, würde man weil es positiv ist, Gott danken.

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Was war denn so GUT an der GUTEN alten Zeit - wird hier immer wieder gefragt - und seit einer Stunde habe ich eine Antwort-Ergänzung namens NICO alias Christa Päffgen (aus Köln) derer Moderator Michael Miesbach im ARD Nachtkonzert (21.7 um 23:03 Bayern 2) soeben zum 25sten Todestag gedachte. Ich danke ihm sehr dafür, denn i. d. R. schalte ich sofort ab, sobald ich erfahre, daß ein(e) Künstler(In) über lange Zeit Drogen konsumiert hatte.

Nico allerdings starb mit 49 Jahren bei einem Fahrradunfall (in Frankreich)! und hinterließ einen Sohn. In einer Talk-show äußerte sie einmal, sie brächte sich nur deshalb nicht sofort um, weil sie "wirklich einzigartig" sei und** ich bestätige das hier ausdrücklich, weil ich diese Stimme niemals zuvor gehört habe, sie aber niemals mehr vergessen werde.** (Ich habe andere Beispiele als Beweis DAFÜR !)

Wenn ich noch etwas dazu sagen sollte, würde ich sagen "sie ist anrührend (wie niemals zuvor in dieser Art)". Ich könnte mir vorstellen, daß sie mit soviel LiEBE überschüttet wurde, daß sie es einfach nicht ausgehalten hat !?

P.S.: Eshilft, sich ihre Bilder anzuschauen & ihre Stimme einmal zu hören !!

Es gibt zwei Dinge, die das Elend beenden können:

die eigene ETHIK (1)

die eigene Bildung (2)

zu (1): Nur wenn diese so stark ist, daß sie alle Unglücks- und Schicksalsschläge übersteht - wie die alttestamentarische Gestalt des HiOB bzw JOB hat sie Bestand.

zu (2) Ist Bildung nicht vorhanden, kannst Du den Leuten einreden, sich selbst in die Luft zu sprengen sei glorreich. Deshalb wird den 'Schläfern' und mutmaßlichen Terroristen außer Bombenbau und Schießen nur der KORAN beigebracht.

Das sind keine Meinungen, sondern Lebens E R F A H R U N G E N.

Sorry an den BND - ich habe solche Kontakte SOFORT abgebrochen !

P.S.: Unsere heutige FREIHEIT haben wir u. a. mit dem 30-jährigen Krieg (beginnend) erkauft. Ich verlange von Afrikanern, daß sie erst einmal in ähnlicher Weise zu Hause ORDNUNG schaffen, bevor sie hier in LAMPEDUSA die Hand aufhalten !!

In der Musik wurde diese Frage auch schon mehrmals aufgegriffen, man denke nur an

  • Fettes Brot mit "Tagen wie diesen"

oder ähnlichem. Oder

  • Nosliw mit "gar nicht so mies".

  • Pan mit "Krieg"

oder etwas ruhiger:

  • Funny van Dannen mit "räumliche Distanz"

ist auch ein track zu genau diesem Thema.

Wir sind wahrscheinlich in der Endzeit, es dauert nicht mehr lange dann wird Jesus zurück auf die Erde kommen.

Hier eine Prophezeiung über Ägypten in der Endzeit:

Siehe, der Herr fährt auf einer schnellen Wolke einher und kommt nach Ägypten! Da werden die Götzen Ägyptens vor ihm beben, und das Herz wird den Ägyptern im Leibe vergehen. Und ich will die Ägypter gegeneinander aufstacheln, dass sie kämpfen werden, ein Bruder gegen den anderen, ein Freund gegen den anderen, Stadt gegen Stadt, Königreich gegen Königreich. Und der Geist der Ägypter wird irre werden in ihrem Inneren, und ich will ihren Plan zunichte machen; dann werden sie die Götzen, die Zauberer, die Totenbeschwörer und die Wahrsager befragen. Und ich will die Ägypter in die Hände eines strengen Herrn ausliefern, und ein harter König soll über sie herrschen, spricht der Herrscher, der Herr der Heerscharen.“ (Jesaja 19:1-4).

Wenn du den Fernseher einschaltest, kannst du sehen was in Ägypten los ist, die Bibel hat wiedereinmal Recht.

pRiot 22.07.2013, 12:36

Revolten, Revolutionen, Kriege und Leid gab es schon immer und es gab ihn schon viel schlimmer auf dieser Welt. "Am Rande der Apokalypse" waren wir schon viel näher als jetzt. 2 Weltkriege, eine Kubakrise, Tyrannen und Bürgerkriege später sollte jetzt die Apokalypse kommen? Das ist mal wieder dein menschlicher Egozentrismus. grade du musst es sein, der diesen "Rand" miterlebt. Unter dem licht der Erkenntnissen aus der Geschichte müsste dir auffallen, dass es dir mal wieder nur um dich geht. Das mag menschlich sein, aber selbstliebe ist eben auch menschlich.

Wenn du dir ein Geschichtsbuch schnappen würdest, würdest du schnell sehen, dass es viel bessere Zeitpunkte in der Geschichte gegeben hat für deine Apokalypse. Sie kam nicht - sie kommt jetzt nicht. Wenn überhaupt sind wir die Apokalypse. Und sie kommt nicht schnell und plötzlich, sie ist einfach da. Für jeden Menschen der unter anderen Menschen leidet.

Lass deine Märchenbücher mal im regal, raziel.

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Raziel256 22.07.2013, 17:28
@pRiot

Wenn du dir ein Geschichtsbuch schnappen würdest, würdest du schnell sehen, dass es viel bessere Zeitpunkte in der Geschichte gegeben hat für deine Apokalypse. Sie kam nicht - sie kommt jetzt nicht. Wenn überhaupt sind wir die Apokalypse. Und sie kommt nicht schnell und plötzlich, sie ist einfach da. Für jeden Menschen der unter anderen Menschen leidet. Lass deine Märchenbücher mal im regal, raziel.

…und zuerst dies wisset, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Begierden wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft?

„Auch ihr, seid bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt in der Stunde, da ihr es nicht meint.“

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Aber nach Absendung meines statements habe ich noch zu sagen, wie ich mit persönlichem Leid umgehe:

Stößt mir etwas zu, sehe ich zwei Dinge:

zum Einen hält man mich offenbar auf einer HÖHEREN Stufe für belastbar, als zuvor; dafür bin ich DANKBAR !

zum Anderen frage ich mich sorgfältig, was ich denn JETZT lernen soll, was ich vorher noch nicht beherrschte !

Kann es sein das du etwas übertreibst? oder biste nur überempfindlich. Klar ist es kagge wie es in der Welt abgeht aber das du dran denkst Drogen deswegen zu nehmen naja ist etwas überzogen.

Ich kann nicht die ganze Welt retten, das ist nun mal so. Ich rette vernachlässigte Katzen. Ich schalte auch mal demonstrativ den Fernseher ab, weil ich an dem Weltgeschehen auch nicht alles ändern kann. Ich bin aber nicht ignorant. Ich muß mir nur nicht alles reinziehen, da geht man ja kaputt.

training der gelassenheit

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