Wie geht Ihr mit körperlichen "Makeln" um, akzeptiert Ihr diese zu 100%, oder helft Ihr nach, um sie loszuwerden?

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Ich möchte mich in meinem Körper schon wohl fühlen. Das geht auch mit vielen "Makeln" ziemlich gut, aber nicht mit allen.

Ich habe vieles an mir, das ich nicht unbedingt mag. Aber gegen z.B. unreine Haut kann man ja was machen, also zB Ernährung umstellen, zum Hausarzt gehen usw. Ich benutze aber eigentlich kein MakeUp, decke höchstens mal so ganz auffällige Sachen ab.

Was ich aber nicht akzeptieren konnte waren meine kleinen Brüste. Ich hatte Kröbchengröße AA und habe mich extrem unweiblich gefühlt. Das war für mich kein Makel, sondern eine Entstellung. Jetzt habe ich eine Größe, die mir gefällt und die auch sehr gut zu mir passt. Das war ein großer Schritt, aber ich bin sehr froh, ihn gemacht zu haben. Andere Dinge möchte ich aber nicht operieren - die kann ich nämlich auch so akzeptieren.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Brustvergrößerung Herbst 2014

Einiges aus Deiner Aufzählung wird auch ohne kosmetischen Eingriff entfernt.

So habe ich schon ein Muttermal und einige Stellen vom Hautarzt entfernt bekommen, weil man das Gewebe untersuchen wollte.

Ich denke mir, dass auch die Krankenkasse Kosten übernehmen würde z. B. bei einem großen Busen, der nachweislich Rückenschmerzen verursacht.

Ansonsten bin ich nicht bereit, an mir rum schnippeln zu lassen, nur weil etwas nicht SO aussieht, wie es ein gewisser Jugendlichkeitswahn vorschreibt. Bei gewissen Schönheitsfehlern im Gesicht habe ich bisher ab und an schon mal jeweils 100,00 Euro für Laser-Behandlung ausgegeben (z. B. kleine Warzen).

Hallöchen

Ich würde niemals etwas bei mir ändern wollen...

Und andere Menschen,denen ich nicht gefalle,die sind mir eh unwichtig

Viele Leute lassen immer wieder Schönheitsoperationen vornehmen,-das grosse Problem ist doch.....sie werden mit der Zeit immer unzufriedener mit sich selbst

Wer Perfektionismus als oberste Priorität setzt ,der wird nie glücklich werden und immer mehr Makel an sich selbst entdecken....

Das wiederum geht an die Psyche

Das alles muss ich mir selbst nicht antun...

Schöne Antwort! Das sehe ich genauso. LG 😃

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Mir ist ein gepflegtes Aussehen wichtig. Gegen alles, was auf mangelhafte Pflege zurückgeht, wird also schon "angegangen". Die allmählich beginnende Faltenbildung versuche ich auch, durch gute Pflege ein bisschen zu bremsen. Und Sachen wie Friseur- oder Kosmetiktermine oder auch die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt "gönne" ich mir dann schon gern mal. Eben einfach, um gepflegt zu wirken, weniger, um irgendeinem Jugendwahn oder übertriebenen Schönheitsidealen nachzueifern ;).

Das einzige, wo ich eventuell eines Tages doch mal schnibbeln lassen würde, sind meine Schlupflider. Die sind leider schon recht ausgeprägt bei mir, hab ich von meiner Mama geerbt ;). Hier würde ich über eine OP nachdenken, wenn sie eines Tages durch schlaffer werdendes Gewebe so weit "runtersacken" würden, dass sie mein Blickfeld beeinträchtigen. Ist allerdings dann auch sowas, wo man ja eigentlich schon von einer medizinischen Indikation sprechen könnte und eben nicht nur pure Eitelkeit...

Meistens akzeptieren. Ich finde es nicht schlimm, wenn irgendwas nicht "optimal" ist. Zumal manche Veränderungen ja auch ihre Geschichte erzählen und man dem Makel durchaus mit stolz tragen kann. Zum Beispiel nach der Schwangerschaft.

Graue Haare ist noch so ein Thema. Noch färbe ich nicht, obwohl hier und da was durchschaut. Aber das werd ich wohl doch irgendwann in Angriff nehmen 😅

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