Wie geht ihr mit Homosexualität um? Findet ihr es schlimm oder seid ihr dagegen?

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41 Antworten

Hallo, 

also ich finde solche Fragen in der heutigen Zeit ebenfalls komisch. Ich empfinde das, wie wenn mich jemand fragt: "Wie findest du dunkelhaarige Menschen?" Wie soll ich sie denn auch finden? Ganz normal halt. Genauso normal sind Homosexuelle. Es kommt keiner zu Schaden oder geht irgendjemand was an. 

Was ich nicht verstehe wie man dagegen sein kann. Normal bin ich tolerant, aber so eine Meinung kann ich nie akzeptieren. Von solchen Menschen distanziere ich mich auch lieber. 

MFG

Weder homosexuelle Neigungen noch praktizierte Homosexualität sind für mich irgendwie von besonderer Bedeutung.

Für mich ist die sexuelle Orientierung eines Menschen letztlich auch nicht wichtiger, als die Farbe seiner Augen.

Ich selbst habe homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Menschen kennen gelernt, auch Fetischisten und Sadomasochisten.

Darunter waren freundliche und weniger freundliche, sympathische und unsympathische, ehrliche und unehrliche Menschen - genau wie das auch bei Linkshändern, Braunhaarigen, Seitenschläfern und Kaffeetrinkern der Fall ist.

So lange man verantwortungsbewusst mit  der eigenen Sexualität umgeht und kein unnötiges Leiden verursacht, sehe ich keinen relevanten Grund, sich pauschal irgendwie sexualfeindlich zu positionieren.

Für mich ist es so selbstverständlich wie Heterosexualität. Ich weiß aber auch, dass viele aus kulturellen Gründen dagegen sind. Mit kulturell meine ich, dass Homosexualität früher verboten war und dieses Verbot ist einfach noch in den Köpfen der Menschen verankert. Das ist vergleichbar mit Ost- und Westdeutschland. Für viele Deutsche gibt es die "Mauer in den Köpfen" noch. Ich denke aber, dass sich dieses Denken in unserer Generation wandeln wird, denn wir haben es nicht selbst so erlebt.
Andere können sich vielleicht einfach nicht damit identifizieren und "fremdeln" damit, ganz nach dem Motto das Unbekannte ist schlecht.
Wieder andere sind aus religiösen Gründen dagegen. Sie nehmen z.B. die Bibel als Argument gegen Homosexualität. Jeder weiß, dass es in der Bibel Stellen gibt, die sich gegen Homosexualität aussprechen. Dazu muss man aber die "Art und Weise" der damaligen Homosexualität kennen. Hatte damals ein Mann mit einem Mann Verkehr, dann um den Mann der den Part der Frau übernahm zu demütigen. Es war quasi eine Erniedrigung. Man hat damals Feinde auf diese Art vergewaltigt und einen Mann dem anderen unterworfen. Außerdem gab es sogenannte Lustknaben (=männliche Prostituierte). Wenn die Bibel jetzt den Anspruch erhebt "gut" zu sein kann sie ja solche Praktiken nicht gut heißen?!
Die Frage die sich solche Menschen stellen sollten ist eher, was würden Jesus, Paulus & Co zu einer homosexuellen Beziehung aus Liebe mit Treue und allem was dazu gehört sagen? Würde diese Beziehung genauso verurteilt werden, wie Vergewaltigung? Ich gehe mal nicht davon aus... lasse mich aber gerne eines besseren belehren...

Ich bin selbst schwul also bin ich logischerweise dafür. 

Unabhängig davon akzeptiere ich je nach Aussage aber auch gegenteilige Meinungen. Wenn man etwas nicht mag dann ist das nun mal so. Ich mag Rosenkohl nicht. Aber ich würde dem Rosenkohl jetzt nicht ständig sagen, dass ich den total eklig und unnormal finde. Ich beschäftige mich einfach nicht mit dem Rosenkohl. Und natürlich akzeptiere ich, dass andere Menschen Rosenkohl vielleicht sehr gerne essen. ;)

Du unterscheidest nicht zwischen dem Rosenkohl und dem Rosenkohl-Esser. Du sprichst mit dem Rosenkohl ?
Leider wird durch solch oberflächliches Vorgehen unnütz viel "Porzellan zerschlagen" obwohl Verständigung leicht wäre.
Es gibt einige hier, welche absichtlich alles verdrehen, oft nur um sich wichtig zu machen, meist aber aus Unredlichkeit.
Dir nehme ich ab, daß du etwas "unüberlegt" argumentiert hast.

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@Viktor1

Ich glaube jeder versteht meinen Kommentar und meine Position. Alles andere ist überflüssig.

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@Viktor1

"Es gibt einige hier, welche absichtlich alles verdrehen, oft nur um sich wichtig zu machen" 

Ja, vor allem die, die gleich mal Pädophile mit Homosexualität vergleichen und sich dann das Recht heraus nehmen, all die Heterosexuellen als bisexuell darzustellen, nur, weil sie nicht so verklemmt oder was weiß ich denn, sind und es sie einfach nicht stört, wenn andere homo sind... -_-

Aber keine Sorge. Es gibt viele Kerle,  die nicht die Eier haben, zu ihrer Sexualität zu stehen. ;-P 

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Weshalb sollte ich dagegen sein? Dazu gibt es überhaupt keinen Grund. Die Ablehnung dem gegenüber entsteht einzig und allein aus falschen Ängsten und Ekel.

Der Ekel muss nicht sein. Ich steh auch nicht auf Rentner, muss ich mir deswegen jedesmal wenn ich ein altes Ehepaar händchenhaltend an mir vorbeilaufen sehe vorstellen was die beiden im Schlafzimmer treiben? Nein, das muss ich nicht. Es geht mich schlichtweg auch überhaupt nichts an. Wer bin ich denn, dass ich anderen Menschen aufgrund 'meiner' Probleme ihre Liebe und Sexualität verbieten wollte?

Fehlende Toleranz ist das Problem homophober Menschen, welches sie selbst nicht einsehen wollen oder können.

Kinder sind vorgeschobene Gründe um diese absurden Ängste zu untermauern. Niemand wird homosexuell erzogen. Und es werden nicht weniger Menschen homosexuell dadurch, dass sie in der Öffentlichkeit abgelehnt und das Thema totgeschwiegen wird.

Ich bin für 'richtige' Gleichberechtigung in Form von Ehe und Adoption. Unsere Gesellschaft ist weniger tolerant als sie es darzustellen versucht. Sprüche wie 'Ist ja okay, wenn sie das zu Hause machen' ist keine Toleranz, sondern heucherlisch.

Kein Heterosexueller verliert dadurch Rechte, dass Homosexuelle die selben Rechte bekommen wie sie. Es geht einzig und allein um eine Gleichstellung.

Ist gar nicht schlimm, da es auch homosexuelle Tiere gibt. Es ist also etwas ganz natürliches. Es wurde früher nur verboten um den Erhalt einer Rasse, oder eines Volkes zu gewährleisten. Auch deswegen weil früher mehr Kinder sehr früh starben, mussten alle Erwachsene Kinder zeugen damit es mehr Nachkommen gibt. Man brauchte ebenfalls Kinder um eine Vorsorge im Alter zu haben, da es früher sehr wenige, oder keine Pflegeheime gab. Auch wenn man früher Bauer war, brauchte man jemanden der den Hof übernehmen konnte, deswegen musste man auch Kinder zeugen, diese mussten es auch wieder in der Familie weitergeben.

Mir ist es total egal, wer auf welches Geschlecht steht.

Ein Bekannter ist schwul und mein einziges Problem damit ist sein Partner, weil wir uns nicht mögen. Hätte mit einer Freundin aber genau so laufen können.

Man sucht sich ja nicht aus, in wen man sich verliebt. Daher können alle anderen machen was sie wollen (solange es keinem schadet, auch keinem Tier!) und ich mache was ich will...

Für mich wäre es einfach nichts mit einem andern Mädchen rumzumachen, aber wer es mag, der kann es gerne tun.

Also kurz und knapp: mir ist es total egal ob jemand schwul oder lesbisch ist, da es ja nichts am Charakter ändert.

Ja, aber findest du nun schlimm, oder bist du dagegen?

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@Garlond

nein, ich finde es nicht schlimm und bin auch nicht dagegen.

Warum auch? Es ist je ihr Leben und nicht meins.

Mein Bekannter ist ja noch genau der gleiche wie er war, bevor er es öffentlich gemacht hat.

Ich kenne auch eine lesbische Frau, auch damit habe ich kein Problem.

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Da du "Religion" getagged hast:

Die Sexualität ist "gottgegeben"; also nichts, was der Mensch sich freiwillig aussucht. Damit hat sich jede weitere Frage dazu erübrigt. 

Alles weitere liefe auf Zweifel an einem "unfehlbaren Gott" hinaus und würde lediglich bedeuten, dass man es besser als Gott wisse...

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Und wer behauptet, "Homosexualität sei laut Bibel verboten", ist bestenfalls bigott; schlimmstenfalls einer jener Leute, auf die Jesus in Mt 7, 15 hinweist.

In der Bibel ist tatsächlich die Rede davon, dass sexueller Verkehr zwischen Männern ein "Kennzeichen gottloser Menschen" sei. (Abgesehen davon, dass das nicht Jesus, sondern Paulus sagte; was etwa vergleichbar wäre, als würde ICH es sagen und damit Gott "vertreten"; richtete sich Paulus damit nicht auf "Homosexualität" aus, sondern auf Gepflogenheiten im damaligen Griechenland.)

Und wer sich als Christ auf das alte Testament bezieht, den erinnere ich daran, mir seine Tochter zu verkaufen, damit ich sie mir als (Sex)-Sklavin halten kann. Das ist laut Bibel absolut erlaubt. Und wer sich als Christ dagegen verwahrt, sich aber auf das Homosexualitätsverbot bezieht, der ist ... nun, bigott...

Im Übrigen ist in der gesamten Bibel KEINE - WIRKLICH GAR KEINE - REDE von sexuellem Verkehr zwischen Frauen. 

Jene, die also behaupten, "Gott habe es so gewollt", unterstellen ihrem eigenen Gott wahlweise Fehlbarkeit oder Freude an lesbischen Paaren.

Homosexualität ist vollkommen natürlich, sie ist nicht besser oder schlechter als Heterosexualität.  Rationale Gründe "dagegen" zu sein gibt es nicht. 

Homosexualität bietet indes einen hervorragenden Weg, normale Menschen (denen es egal ist, was zu mündige Menschen im gegenseitigen Einverständnis im Schlafzimmer miteinander machen/wen sie lieben) und religiösen Fanatikern ohne nennenswerte Intelligenz zu unterscheiden. 

Ich praktiziere sie nicht. Punkt. Einige Männer stehen halt auf Frauen, die anderen auf Männer. Die einen mögen Blümchensex, die anderen hängen sich gerne Ketten an die Brüste. Die einen haben ein Fußfetisch, die anderen stehen auf Lack und Leder.

Was interessiert mich, auf was andere Menschen stehen? Wenn sie damit glücklich sind, bitteschön. Kann doch jeder seine Neigung haben, wie er gerne möchte! Ich lasse ihn praktizieren, was er gerne möchte und er dafür im Gegensatz was ich bevorzuge. Sowas nennt man toleranz.

Ich bin nicht homosexuell und werde es auch nicht werden. Ich finde den Gedanken auch nicht schön. Aber wenn jemand damit Spaß hat....bitte. Wie gesagt, andere lassen sich gerne auspeitschen und jemand anders findet das wieder abstoßend. Na und? So lange sie damit glücklich sind, sollen sie es doch machen.

Was ich aber auf gar keinen Fall akzeptieren kann ist, wenn man sich "strikt dagegen" ausspricht. Vor allem wenn es noch im sozialen Umfeld oder sogar politisch wird. Die CDU spricht sich gegen die Adoption von Homosexuellen aus. Was zum Geier hat die CDU für eine Frechheit über die Adoption zu befinden ob der Mann einen Mann oder Frau liebt. Dann sollen sie das Programm komplett machen: Dann sollen sie sich auch zu SM, Fußfetischismus, Schuhfetischismus, Lack, Leder, Gummi usw. positionieren. Was geht die CDU an was für Vorlieben jemand praktiziert?

Genauso schlimm ist das im Bereich von Kündigungen oder Einstellungen im Berufsweg. Da ist vorallem die Kirche völlig im Mittelalter. Widerlich....

Ich hoffe ich konnte es dir beantworten.

Ich finde es nicht schlimm oder bin gar dagegen.

Das sind ganz normale Menschen wie du und ich auch.

JEDER hat irgendwas an sich, das "anders" ist als bei der "Norm"

und solage das anders sein nicht kriminell ist braucht man keinen Verurteilen oder ablehnen/abstempeln

Ich gehe mit Homosexuellen, genau so um wie ich z.B. mit Linkshändern umgehe. Beide haben sich Ihr Los nicht Ausgesucht und beide sind nicht Normal und mir steht es nicht zu eine dieser beiden Gruppen zu verurteilen.

Für mich ist es absolut unverständlich, warum man Homosexuelle nicht akzeptiert, wie sie sind und Sie so leben lässt wie Sie leben wollen. Denn mein eigenes Leben wird ja durch Menschen mit anderer Sexueller Orientierung in keinster Weise beeinträchtigt.

Ich finde es überhaupt nicht schlimm. Ich finde, es bleibt jeder Person selbst überlassen, wen er liebt oder welches Geschlecht. Gefühle sind Gefühle und sie sind nicht beeinflussbar. Wenn man jemanden liebt, ist das so. Ich finde es falsch von den Leuten, die sich darüber ein Urteil machen. Oder besser gesagt, die es verhindern wollen

Je nach Situation rufe ich auch mal laut: 

"Bah ein Mann küsst eine Frau auf offener Straße (oder Fummeln, oder haben Sex, oder halten Händchen), das ist ja voll widerlich wie sie ihre Sexualität zur schau stellen, schrecklich das manche Menschen keinerlei Anstand besitzen und jeden ungefragt mit ihrer Sexualität belästigen, man sollte sie einsperren"

Und wenn ich richtig aufgebracht bin werfe ich noch ein: "Denkt doch mal einer an die Kinder" hinterher 

Hi,
ich habe absolut nichts dagegen.
Wenn, dann gegen die Leute, die sichb strikt dagegen stellen.
Es ist nichts falsch daran einen anderen Menschen zu lieben, egal, ob Mann oder Frau oder geschlechtsneutral, solange dies niemandem schadet soll jeder den lieben, der einen glücklich macht und Leute die sonst keine Probleme haben, als sich dagegen auszusprechen, halte ich für nichts als lächerlich.
Schließlich sucht man sich sowas nicht aus, das liegt in den Genen, somit ist es nicht unnatürlich oder sowas, sondern sollte von jedem als völlig normal betrachtet werden, aber das müssen viele leider noch lernen.

Homosexualität schadet mir oder meinem Umfeld nicht. Wie kann man da dagegen sein? Geht mich ja nichts an, wie fremde ihre Beziehung führen.

Also bist du nicht dagegen, findest es aber schlimm? :D

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@Garlond

Was hat das mit 'schlimm finden' zu tun? Ich bin nicht homosexuell, und entsprechend will ich keine Beziehung mit Männern haben. Wenn du das schlimm findest, dann ja.

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homosexualität ist nicht nur NORMAL, sondern auch in der natur überall vorhanden............ menschen die diese art der liebe ablehnen, tun dass nur aus ihrem eigenen verständnis und ihrem weltbild heraus, was aber zum glück nicht für alle zutrifft.............:)

Ich habe damit kein Problem, solange mir keine Frau auf die Pelle rückt.

Eine treue homosexuelle Partnerschaft wo einer für den anderen da ist ist echt nichts schlimmes-Liebe ist Liebe.

Schlimm finde ich jedoch wenn manche Homosexuelle den anderen lediglich als Sexobjekt benutzen und dauernd andere Partner haben(gilt natürlich auch für Heterosexuelle!)

Oder gar in öffentlichen Klos oder Parkanlagen sexuelle Triebe ausleben

Es ist nicht wichtig ob einer hetero oder homo ist;wichtig ist WIE ein Mensch mit seiner Sexualität umgeht.

Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an und bin Mitglied der Regenbogen-NAK

Umgang womit und wozu? Warum sollte ich mit den Privatangelegenheiten anderer Leute irgenwie "umgehen"? Habt Ihr keine eigenen Angelegenheiten und Sorgen?

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