Wie geht ihr mit entsetzlichen Gräueltaten um, wenn ihr davon hört?

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20 Antworten

Hallo Mefista

Was denkt ihr darüber

Jeder Mensch verfügt über natürliche Aggression und es ist daher vor allem eine Frage, wie wir selbst mit diesem Gewaltpotential umgehen.

Gewalt kommt in der Regel nicht aus dem nichts, sondern ist auch das Ergebnis von gescheiterter Kommunikation zwischen den Gesprächspartnern

Wenn kein gemeinsamer Nenner gefunden wird und niemand von seinem Standpunkt abweicht, dann kollidiert man häufig miteinander.

Doch allein die Erfahrung von Gewalt als Opfer führt nicht automatisch dazu, dass man im Laufe seines Lebens selbst zum Gewalttäter wird.

Auch die Haltung der Täter kann sich grundlegend ändern und so kann es geschehen, dass ein solcher Mensch zum Friedensaktivisten wird.

Als Beispiel fällt mir der Vietnamveteran Claude Thomas ein, der durch seine Erfahrungen drogensüchtig und obdachlos wurde, bevor er einen Weg fand, das Leiden aus anderer Sicht zu sehen.

Natürlich kann Gewalt aber eine Gewaltspirale auslösen, in der man das Leben und die Würde des Anderen nicht mehr respektiert

Gerade wenn einem die Werte und Denkweise der anderen Seite schwer nachvollziehbar scheinen, kann das zu Konflikten führen.

Als Beispiel hierzu fällt mit das Lied "Fallujah" von David Rovics ein. Er singt von einem Iraker mit Oxford-Abschluss und westlichen Werten, der Angesichts der Gewalt durch US-Soldaten, selbst zur Waffe greift.

Gewalt ist also nichts, was einfach so geschieht, sondern es gibt einen Auslöser. Wenn man meint, diesen zu verstehen, sieht man manches anders.

und wie geht ihr damit um?

Meiner Meinung nach bringt es wenig, im eigenen Wohnzimmer wegen eines Fernsehberichts über Gewalt, in Tränen auszubrechen.

Wenn man sich tatsächlich emotional so sehr persönlich durch diese Gewalt betroffen fühlt, dann sollte man auch entsprechend handeln.

Für mich bedeutet das, bei mir selbst anzufangen und mein eigenes Verhalten zu hinterfragen - und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Naheliegend scheint es, sich über Möglichkeiten zu politischem, oder sozialen Engagement gegen Krieg und Gewalt zu informieren und aktiv zu werden.

Das ist womöglich nicht verkehrt - greift aber meiner Meinung nach nicht tief genug, weil ich damit lediglich eine äußere Lösung suche.

Denn der Krieg beginnt bereits in mir selbst, mit dem Denken in absoluten, festen Kategorien, von denen man sich allzu leicht dominieren lässt.

Man meint zu wissen, was richtig und was falsch ist - und stellt diese selbst definierte Gerechtigkeit häufig gar nicht mehr in Frage.

Das erinnert mich an einen Comic-Strip der Berliner Cartoonistin "Fuchskind" die in einem ihrer Werke genau dieses irrationale Verhalten zeigt.

Zwei Männer stehen an einer Tankstelle und einer erzählt, was in der Zeitung steht: "Terroristen verstümmeln Menschen" - und beide sind sich darüber einig, dass das unmenschlich ist und niemals toleriert werden darf.

Dann liest er die nächste Schlagzeile vor "Sexualstraftäter gefasst" und der Andere sagt "Endlich haben sie das Schwein!", gefolgt von der Rückantwort "Ja, die sollte man alle bei lebendigem Leibe kastrieren!"

Tja...Selbstgerechtigkeit ist so bequem, so dass man gerne darauf verzichtet, darüber hinaus zu denken.

Wenn ich also etwas gegen Gewalt mache, dann in erster Linie, indem ich meine geistige Haltung und mein Verhalten bewusst ändere und damit womöglich aufhöre, die Wurzel für weitere Gewalt zu sein.

Das ist nicht immer einfach, denn wie gesagt ist Aggression ein Teil unserer Natur und man beharrt gerne auf eigenen Standpunkten - aber mit mehr Gelassenheit und Verständnis für das eigene Verhalten, trägt man zum Frieden bei.

Für einige "Anti-Kriegs", "Anti-Gewalt", und sonstige "Anti"-Aktivisten ist ihr politischer Widerstand lediglich nichts anderes, als eine legale Kanalisierung ihrer Aggression und keineswegs vom Wunsch nach Frieden motiviert.

Also konzentriere ich mich nicht auf die Fehler und Gewalt der anderen, sondern versuche durch richtigen Umgang mit meinen eigenen Fehlern und meiner eigenen Gewalt zum Frieden beizutragen.

Wenn aus dieser Bereitschaft zur Innenschau und Selbstreflexion dann womöglich tatsächlich der Wunsch nach sozialem Engagement erwächst, dann ist das aus meiner Sicht fruchtbarer für alle Beteiligten, als sich in Gewalt und blindem Aktionismus zu erschöpfen.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 14:53

Super Antwort! Vielen Dank dafür!
Hast mir alles gut und verständlich erklärt!

Also konzentriere ich mich nicht auf die Fehler und Gewalt der anderen, sondern versuche durch richtigen Umgang mit meinen eigenen Fehlern und meiner eigenen Gewalt zum Frieden beizutragen.

Las mal so nen Spruch:
Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen.....
oder so ähnlich.

Wenn aus dieser Bereitschaft zur Innenschau und Selbstreflexion dann womöglich tatsächlich der Wunsch nach sozialem Engagement erwächst, dann ist das aus meiner Sicht fruchtbarer für alle Beteiligten, als sich in Gewalt und blindem Aktionismus zu erschöpfen.

Ich glaube du meinst das so ähnlich:
Ein Zitat aus der Bibel:
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3)

Danke für deine wertvollen Anregungen an mich!

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Kommentar von Enzylexikon
28.09.2016, 21:13

Vielen Dank für den Stern. :-)

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Da ich selbst in Ruanda vor dem "Höllenschlund" stand und von meinem Bruder, der in Afrika bei "Ärzte ohne Grenzen" aktiv ist extrem Grausames erfahren musste - er behandelte u.a. Kinder in Sierra Leone denen die Hände abgehackt wurden - versuche ich diese Geschehnisse z.B. über Analysen zu verarbeiten.

Mir sei gestattet zu dieser Frage noch einmal einen Beitrag einzufügen, den ich schon einmal eingeschrieben habe - zum Thema "Das Böse in uns Menschen".

Das „Böse“, die Ponerologie des Menschen in seiner ganzen Bandbreite, seinen Instantiierungen und Entwicklungen zu beschreiben würden den Rahmen einer solchen dargebotenen Plattform völlig auseinandersprengen. Die wenigsten Soziologen, Psychologen oder Philosophen bilden dieses Thema überhaupt ab (siehe: die Studien von Dr. Thomas Elbert sowie Anselm Crombach und Tobias Hecker „Zusammenhänge zwischen appetitivem Gewalterleben und posttraumatischer Belastungsstörung bei ehemaligen Kindersoldaten in Norduganda“, Marburg, Univ., Dipl., 2010)
Als ich im Herbst 1994 in Ruanda in die „Gruben“ schaute wo die zerhackten Menschenteile, wie in einem surrealistischen „Gottesgerichtsbild“ einfach so da lagen, hatte dieses so einfach zu beschreibende „Böse“ als anthropologische „DNS“ Auffahrung ein „Gesicht“, etwas "Körperliches" in seiner Entkörperlichung bekommen.
Wo nahm das "Böse", diese vitriolische Formierung seinen Anfang?
Manfred Sommer schrieb einmal: „Zu dem Zustand, indem wir uns befinden, gehört es, durch eine solche »vorzeitliche« Zerstörung angefangen zu haben. Diese »Vorgeschichte« ist also nicht ein belangloser Mythos aus einer metaphysischen Vergangenheit, sondern ein notwendiges Moment dessen, was wir annehmen müssen, wenn wir unsere erlebte Selbstgegenwart für unser Verstehen erhellen und darin moralisches Gefordertsein mit moralischer Autonomie verknüpft halten wollen.“ (Sommer, Identität, S.173 )
Und was ist dieses Böse überhaupt als Prädikation?
„Grausamkeit ist die absichtliche Zufügung von körperlichen oder psychischen Schmerz auf andere Lebewesen, manchmal gleichgültig, aber oft mit Freude.“ (Victor Nell, Grausamkeit, S.211)
Dieses pathologische (psychopathogene, manchmal auch zwanghafte und exzessive) Grausame in uns Menschen (manchmal „einfach“ nur um eigene erlittene Schmerzen substitutiv weg zu delegieren an Dritte) wird kaum zu fassen sein in Worte, in Gefühle, in kognitive Zusammenhänge – es ist und bleibt solange der Mensch, Mensch ist, eingenäht in das Unterfutter unseres Seins. Und manchmal scheint es hervorzukriechen, dann wenn es kollektiviert wird, über nationalistische Identitätsverlockungen, narzisstische „Führer“, bellizitäre Engräume, Minderwertigkeitsorgasmen oder einen „Blutrausch“ der längst verschwunden geglaubte Animalien emittiert.
Es ist wohl eine Tatsache das, v.a. in Situationen von Krieg und Gewalt, der Spalt sich zwischen Hemmnis und „Unhemmnis“ zu schließen scheint oder wie der von mir hoch geschätzte Harald Welzer es so formulierte: „Wenn es zutreffend ist, dass es keine Mörder gibt, sondern nur Menschen, die Morde begehen, sind die meisten von uns unter Umständen wahrscheinlich bereit zu töten - es müssen nur die situativen, sozialen und handlungsdynamischen Bedingungen dafür vorliegen, dass sich Potentialität in Handeln übersetzt.” (Harald Welzer „Wer waren die Täter? Anmerkungen zur Täterforschung aus sozialpsychologischer Sicht“; In: Gerhard Paul (Hrsg.) „Die Täter der Shoah. Fanatische Nationalsozialisten oder ganz normale Deutsche?“; Göttingen, Wallstein-Verl., 2002, 276 S., darin S. 237-253, hier S. 238)
Das „Böse“ kann aber manchmal auch eine sehr subtile Alltagsform im gesellschaftlichen, religiösen, ökonomischen, ethnischen oder sozialen Webgefüge konformer und konsensualer Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen annehmen (Karriere, Mobbing, Stalking, Fremdenhass, Hass auf Andersgläubige, Hass auf „Alles“ was nicht in das eigene Weltbild hineinzupassen scheint – aber auch Gleichgültigkeit, Abgestumpftheit und Hedonismus können latente Zugangswege und Treibriemen bilden)
Manchmal scheint mir wir haben verlernt die Stille zu hören und sind im Lärm einer zu laut gewordenen Welt inhaftiert, wird Geplärr zum heiligen und nationalen „Wort“, erheben wir uns über uns selbst und kleiden uns in blutgetränkte Mäntel – wer hört die Schmerzschreie von Menschen und Tieren, wer stirbt mit wenn andere sterben, wer leidet mit wenn andere leiden, wer schreit mit, wenn andere schreien?

Wie schrieb Gottfried Benn:
"Durch jede Stunde
durch jedes Wort,
blutet die Wunde
der Schöpfung fort"

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 20:14

Vielen Dank für diesen interessanten Einblick!

versuche ich diese Geschehnisse z.B. über Analysen zu verarbeiten.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies gelingen will, weil man dadurch einen Einblick in mordende und grausame Menschen bekommt und dadurch sicherlich auch Verständnis.
Also so denke ich es mir aus.

Manchmal scheint mir wir haben verlernt die Stille zu hören und sind im Lärm einer zu laut gewordenen Welt inhaftiert,

Also mir ergeht es ganz sicher immer wieder so. Glücklicherweise nicht ständig und immer wieder kann ich allem Einhalt gebieten.

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Mir macht das schon zu schaffen, vor allem, wenn ich mir vorstelle, dass die Täter ja nicht unbedingt Unmenschen sind, sondern ganz normale Menschen, die nur völlig enthemmt und verblendet handeln und die womöglich noch glauben, dass das, was sie tun, gut ist für ihre Sache, für ihre Religion, für ihr Seelenheil.

Ich habe mich seit meine Jugend immer wieder mit solchen Gewalttaten beschäftigt. Da zählen die Untaten der Nazis in den Konzentrationslagern, die grausamen Kriegsverbrechen (nicht nur) der deutschen Wehrmacht, das Entsetzen auf den Schlachtfeldern in Europa genauso dazu wie Hexenverbrennungen und Folterungen oder das Abschlachten der Moslems auf den Kreuzzügen oder der Indianer/Indios in Amerika oder der Herero in Namibia.

Menschen, die daheim durchaus liebenswert gewesen sein können, haben sich zu unmenschlichen Gewalttaten hinreißen lassen, haben sich manchmal auch zu Sadisten entwickelt und haben auf nichts und niemanden mehr Rücksicht genommen.

Ja, es ist schwer, diese Gedanken zu ertragen. Aber es ist tröstlich zu wissen, dass es in all diesen Situationen immer wieder auch einzelne Menschen gegeben hat, die sich der Gewalt widersetzt haben oder die in diesem Umfeld versucht haben, die Menschlichkeit zu bewahren.

Auch heute, genau jetzt, gibt es in Aleppo Freiwillige, die Kopf und Kragen riskieren, die Verletzte und Tote bergen, die Feuer löschen und die versuchen, mit geringsten Mitteln zu helfen, wo immer es geht.

Solange es diese Menschen noch gibt, verliere ich nicht den Mut.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 09:35

Tolle Antwort! Danke!

Ja stimmt, natürlich gehören alle Gräueltaten dazu, auch vergangene.....

Es gibt einfach beides: Monster und Engel in Menschenform sozusagen.

Das gefällt mir gut:
Lieber selbst sterben, als so jemandem dienen. Also das Widersetzen. Aber dazu dürfte man ja nicht verblendet sein.....

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Es ist zugegebenermaßen sehr schwer zu verstehen, warum Menschen so grausam sind. Auch wenn Krieg und Terror weit entfernt von unserer Wohlstands-und-Friedens-Insel Europa sind, nimmt es einen doch mit.

Wenn ich in den Nachrichten höre, dass wieder Menschen bei einem Terroranschlag ums Leben gekommen sind, der IS Jahrtausende alte Kulturgüter zerstört oder Menschen in einem Kriegsgebiet eingeschlossen sind, ohne Nahrungsmittel oder andere Versorgung und das die Streitparteien einen Dreck interessiert, dann ist zwar mein erstes Gefühl Bestürzung, jedoch weiß ich dann auch auf einmal wertzuschätzen, wie gut es mir eigentlich geht. Ich lebe in Wohlstand und in Frieden, habe jeden Tag genug zu essen, kann zur Schule gehen und bin körperlich unversehrt. Ich musste nicht aus meiner Heimat flüchten und habe eine Perspektive. Und dafür bin ich sehr dankbar. Oft lernt man erst dann das wertzuschätzen, was man hat(te), wenn man es auf einmal nicht mehr hat. Ich halte nicht viel von Leuten, die sich fast durchgehend über irgendwelche Alltagsprobleme aufregen, wie den Schulstress oder nervende Eltern - man neigt dazu, immer irgendwelche Mängel in seinem Leben zu finden. Wenn man sich aber mit anderen vergleicht, denen es viel schlechter geht, dann erst merkt man, dass nicht alles selbstverständlich ist und dass man sich für Vieles sehr glücklich schätzen kann.

Ich versuche mich auch irgendwie in die Menschen hineinzuversetzen, die mit Überzeugung für den IS morden. Ich schätze, dass, wenn man von Kind auf eine Ideologie beigebracht bekommen hat, dann ist es sehr schwer, diese bestimmte Art des Denkens im Erwachsenenalter wieder abzulegen. Die Meinungen, die wir heute im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter vertreten, haben wir uns zum Großteil nicht selbst oder aus Erfahrungen heraus gebildet, sondern sie sind ein Produkt aus dem Wissen und der Überzeugung, die unsere Eltern und Lehrer/innen uns beigebracht haben. Wir werden hier in Westeuropa dazu erzogen, demokratische und pluralistische Werte zu vertreten. Wir werden dazu erzogen, dass freie Willensbildung sehr wichtig ist. In gewissem Sinne werden wir also dazu erzogen, die Staats- und Regierungsform zu stützen, die in unserem Land herrscht. Jetzt muss man sich vorstellen, man wäre mit einer islamistischen Ideologie aufgewachsen, die die eigene Identität im Wesentlichen mitbestimmt. Man würde alles tun, um diese eigene Identität vor (vermeintlichen) Feinden zu schützen.

Abgesehen davon glaube ich, dass man den IS in zwei Gruppen aufteilen kann. Die kleine Führungselite, die nach Macht strebt und die einfachen "Kämpfer". Das Streben nach Macht kennt keine Grenzen. Schon immer wurden in der Geschichte Kriege unter dem Deckmantel einer Religion oder anderen Überzeugungen geführt, nur um Macht und Wohlstand zu mehren. Was die kleinen Kämpfer angeht, so schätze ich, dass viele in diesem "Kampf" einen Lebenssinn oder eine (zugegeben sehr zweifelhafte) Perspektive gefunden haben. Es sind kleine Vorstädtler im jungen Erwachsenenalter, die daheim keine Zukunftsperspektive gefunden haben und sich dann auf ihre Ursprungsidentität zurückbesinnen. Man fühlt sich von einer Mehrheitsgesellschaft mit anderer Identität in der eigenen Identität angegriffen und will diese aber um jeden Preis verteidigen. Es ist in gewissem Sinne auch ein Kampf gegen westliche Werte, die die eigenen Wertevorstellungen und Identität anzugreifen scheinen.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 10:54

Wunderbar beschrieben! Hätte ich so nicht hingebracht, aber du hast genau meine Gedanken und Gefühle beschrieben!!!

Du hast ein wunderbares Verständnis für alle Beteiligten!
Das tröstet irgendwie. Macht Frieden.

Vielen Dank!

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Nun ist unsere Presse darauf gepoolt, ausschließlich das Schlechteste und Übelste aus aller Welt zusammenzutragen und uns aufs Brot zu schmieren, ob wir daran etwas ändern können oder nicht. Das nennt man negative Sensationspresse. Im Falle IS zeigt das aktuell nur, zu welchen Verirrungen religiöser Fanatismus führen kann. Aber wissen wir das nicht längst aus der eigenen Geschichte? Und was wollen wir dagegen tun?

Nun gab es diesen religiösen Fanatismus ja auch mal bei uns. Durch die Aufklärung ist dieser in den Hintergrund gedrängt worden und es wurde angestoßen, dass man mehr sachlich selbst zu denken anfängt und die emotionalen Verirrungen kritischer Überprüfung unterzieht. Es wäre eigentlich wenigstens in unseren Landen sinnvoll, dafür zu sorgen, dass diese Haltung mehr um sich greift. Das Gegenteil geschieht aber. Emotionale Aufpeitschung durch Presse, Werbung und Politik nehmen zu, Sachlichkeit wird in den Hintergrund gedrängt.

Wie schätzen wir denn diese religiös verirrten Fanatiker ein? Als Menschen wie jeder andere? Gibt es wirklich keine Unterschiede zwischen Menschen, die in aufgeklärter Kultur groß geworden sind und Menschen, die noch sozialisiert wurden unter Bedingungen eines Mittelalters, wo sich Männer weigern, Frauen die Hand zu geben. Da ist es schon irritierend, wenn solches Verhalten von den gleichen akzeptiert wird, die sonst an jeder Ecke Rassismus wittern? Haben wir keine Unterscheidungsfähigkeit mehr? Ist die Emotion maßgebend für das, was gerechtfertigt wird, bei Hooligans äähbäh, bei Islamisten prima?

Was halten wir von einer Presse, die Zäune in Ungarn verdammt und eine zwei Meter hohe Mauer in Calais unbeachtet lässt. Über das Flüchtlingslager an der ungarischen Grenze wurde über Wochen berichtet. Und über das in Calais? Parteiische Berichterstattung, blutgierige Sensationspresse, wir sollten vorsichtig sein, was wir uns reinziehen und wovon wir uns prägen lassen.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 10:37

Gebe dir absolut recht.
Ich bin jetzt so froh, diese Frage gestellt zu haben und mit euren tollen Antworten meinen Horizont wieder etwas erweitert zu haben!

Vielen Dank für deine sehr hilfreiche und weiterführende Antwort!

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Es wird immer Menschen geben, welche sich am Leid der anderen ergötzen. Die einen mehr, die anderen weniger. Ich selbst kann nichts dagegen unternehmen, dies liegt in der Natur der Sache. Ich müsste meine hiesige Existenz aufgeben um den Menschen helfen zu wollen denen solch untaten zugetan werden. Dies werde ich nicht machen. Ich lasse mich damit aber auch nicht unter Druck setzen, denn ich kann daran nichts änder, also nichts vernünftiges. Aus diesem Grunde akzeptiere ich, dass es solch widerliche Menschen gibt, welche andere Menschen quälen oder masakrieren. Ich komm damit zurecht.

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Ich versuche erstmal, mich in die Lage der Opfer zu versetzen, um ein möglichst gutes Bewusstsein dafür zu entwickeln. Das ist erstmal ziemlich hart und die nächsten paar Stunden bin ich deprimiert, aber dann heißt es mit der Lieblingsmusik, -serie etc wieder gute Laune zu bekommen! Wenn du dich jederzeit wieder an die Gräultaten erinnern kannst, aber gleichzeitig nicht depressiv wirst, hast du alles richtig gemacht!

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Ich bin der Meinung, dass alles Leid und Elend von den inneren Ängsten ausgeht. Es gibt Dinge bei den Menschen, vor denen sie besonders viel Angst haben. Bei manchen kann man auch von einer krankhaften Angst sprechen. Gemeint sind keine Phobien, vielmehr ein Konflikt im inneren Körper welcher diese Angst auslöst. Meistens sind diese Konflikte unbewusst, und sind für einen selbst auch nicht spürbar, doch bei manchen überträgt sich dieser Konflikt auch in das öffentliche Leben, was ebend zu schlechten Taten führen kann. Wenn es dann noch wie eine Epidemie ist, also wenn mehrere Menschen in einem bestimmten Gebiet dieselbe "Geistige Erkrakung" tragen, ohne, dass sie etwas dagegen unternehmen, erhitzt sich die Situation immer mehr, und kommt zu Taten welche für uns unbegreiflich sind.

Ich hoffe du verstehst meinen Text so wie ich ihn verstehe.

LG. Belruh

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 13:02

Ich hoffe du verstehst meinen Text so wie ich ihn verstehe. 

Denke schon, aber wer weiß ....  ;-)

Es ist so, dass ich selbst auch schon Handlungen aus einer Angst vor etwas heraus machte.

Weiter bemerkte ich durchaus, dass ich aufgrund von Ängsten aggressiv war. (natürlich in einem kleinen Maße....;-)

Eine geistige Erkrankung kann man das sicherlich nennen, weil ja das, was sie so denken, sehr ausschlaggebend ist.
Andere Antworten haben ja auch schon auf die prägende Erziehung und so hingewiesen.

Doch, Angst kann einem wirklich zu vielem treiben. Das glaube ich schon auch!

Danke dir!

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Nein, denke nicht das grausamkeit menschen zu monstern macht, jemand der grausamkeit erlebt hat, hat davon genug in seinem leben gehabt und weiß auch besser bescheid wie das anderen zusetzt! Denke die grausamsten sind eher menschen die behütet waren und aus ihrem alltag ausbrechen wollen! Lg

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Kommentar von Baby8707
27.09.2016, 12:58

Ich denke genau das Gegenteil. Es gibt bestimmt auch Fälle die du schilderst aber warum werden meistens Missbrauchsopfer zu Straftäter und Menschen die mit Gewalt und Kälte aufgewachsen sind, warum fällt es ihnen so schwer bei denn eigenen Kinder nicht dem selben Muster zu verfallen? Es gibt natürlich die, die sich sagen, ich weiß wie das ist und möchte das anders machen aber viele schaffen es nicht oder es bleibt immer wieder ein starker Kampf nicht so zu reagieren 

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 13:04

Ok. Vielleicht ja gibt es beide Möglichkeiten.

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Kommentar von Lazybear
27.09.2016, 13:27

die menschen die zb missbrauchsopfer werden, haben es in der familie und damit auch in sich, menschen die missbraucht wurden, die aus anderen familien kommen werden selbst nicht zu missbrauchern! irgendwo spielt die erbschaft auch eine rolle, die leute kommen aus kaputen familien, weil ihre eltern kaput waren und die kaputheit weitergeben!

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Ich schalte mittlerweile im, da ich mir das nicht ansehen kann. Und was ich nie tue, ist, absichtlich danach suchen.

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Mal kurz vom Thema abgesehen: Mundraub existiert bei uns nicht mehr.

Wie soll ich schon drauf reagieren? Was bringt es mir bestürzt zu sein, traurig zu werden, etc... Natürlich finde ich es schrecklich, aber mein Leben hier geht weiter und durch solche Gräueltaten bin ich weniger traurig sondern viel mehr umso dankbarer hier in Sicherheit leben zu können. Ich gebe zurück wo ich kann aber ansonsten lebe ich mein Leben wie jeder andere auch, ich kann den Menschen hier helfen und das tu ich aber alles andere ist nicht im Bereich des machbaren.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 10:46

Ja, liest sich ausgewogen und vernünftig. Danke!

Mal kurz vom Thema abgesehen: Mundraub existiert bei uns nicht mehr.

Ok. Heißt das, dass Mundraub bestraft wird, auch hierzulande?

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Hass kann man "schurren", wie das Feuer im Kamin. 

Ich habe ein Buch anfangen zu lesen das nennt sich : Inside IS von Jürgen Todenhöfer. Es zeigt Fakten, dass Anführer des IS im Irak Krieg schon Veteran war. Das sind alte Gespenste mit sicher gutem Grund zum Hass. 

Heutzutage dreht sich ja alles um Geld/Ressourcen. 

Die, die sich verblenden lassen, sich Dinge einreden, wie wenn du dich in die Luft sprengst kommst du in den Himmel etc. Ich glaube das ist Massenhypnose und dazu gibt es leider nur eine radikale Lösung....

Wir müssen in unserer Geschichte als Menschheit zurückdenken und nicht immer wieder die gleichen Fehler machen. Ich finde nur schon tragisch, dass Flüchtlinge die aus Syrien kommen nicht weiter kommen weil manche Länder die Grenzen schliessen, weil sie sich nicht einigen können. 

But, believe in the good things coming.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 09:38

Wir müssen in unserer Geschichte als Menschheit zurückdenken und nicht immer wieder die gleichen Fehler machen.

Aus unserer Geschichte könnte man sicherlich viel lernen und Fehler vermeiden, aber das machen denke ich mal recht Wenige.....

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Die westlichen "Wertestaaten" verhalten sich doppelzüngig, sind ausgemachte Heuchler. Dazu ein Beispiel. In Saudi Arabien peitscht man Homosexuelle zu Tode, dieben wird die Hand abgehackt, Glaubensabtrünnigen dem Scharfrichter übergeben, Korankritiker werden gleichfalls ausgepeitscht, bei Ehebruch wird zumindest die Frau enthauptet usw. Das alles ist bekannt, wird aber nicht von der hiesigen mainstream Presse groß erwähnt, sofwern es keine Westeuropäer in diesem Land strafrechtlich erwischt. Warum ist das so? Nun, Saudi Arabien ist ein wichtiger Geschäftspartner auch von Deutschland. Allein die hiesige Waffenindustrie beliefert jährlich Panzer, Flugzeuge usw. in großer Stückzahl. Es sind Milliardengeschäfte, die die deutschen Rüstungskonzerne tätigen, daher ist sowohl sind bürgerlichen Medien als auch Bundesregierung und staatstragenden Parteien re3cht abgedämpft.

Man sollte sich nicht all die Gräueltaten des IS im Einzelnen anschauen und durchlesen, es genügt zu wissen, dass sie verbrecherisch und grausam ist. Weitere Einzelheiten über ihre scheußlichen Taten zu erfahren macht keinen Sinn.

Es besteht der dringende Verdacht, dass es nicht nur um Sensationen den mainstream Medien geht, es soll auch das hiesige Publikum auf eine evtl. Militärintervention in Syrien eingestimmt werden. Das ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber nicht völlig auszuschließen. Wahrscheinlicher ist hingegen, dass die USA letztendlich doch noch in Syrien militärisch intervenieren und da wäre es für den hiesigen "Wertestaat" ganz gut, wenn die deutsche Bevölkerung solch einen Kriegseinsatz begrüßt. Die Eventualität haben die hiesigen Macher einkalkuliert, kneten daher das Volk schon mal vorsorglich zurecht.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 11:26

Danke für deine aufschlussreiche Antwort!

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Kommentar von earnest
27.09.2016, 13:02

Es besteht meiner Ansicht nach der dringende Verdacht, dass du dir deine Befürchtungen einen militärischen Einsatz der USA in Syrien betreffend aus den Fingern saugst.

Wo findet da denn "Kneten" in diesem Sinne statt?

Mein Eindruck ist dagegen, dass hierzulande immer wieder betont wird, in Syrien sei militärisch nichts zu gewinnen.

Wer sind denn "die hiesigen Macher"?

Wo sind konkrete Belege für deine These in den böhhhsen "Mainstream-Medien"?

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 13:09

Die Eventualität haben die hiesigen Macher einkalkuliert, kneten daher das Volk schon mal vorsorglich zurecht. 

Mir kommt es schon auch so vor, als wäre das gängige Taktik, weil sie viele für uns unangenehme Änderungen mit leisen Berichten bringen, dann können wir uns schon mal darüber aufregen, alles besprechen, dann flaut die Wut darüber wieder ab, längst sind unzählige andere Themen aktuell und dann können sie viel ruhiger und mit viel weniger Gegenwind von uns ihre Dinge durchsetzen und durchziehen.

Aber Beweise habe ich dafür auch keine.
Aber das dachte ich mir schon sehr oft.

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Ignorieren verdrengen
Ist doch weit weg

Mann kann sich doch auch hierzulande um
So wichtige Dinge kümmern wie streunende katzen oder in Deutschland seltene Frösche
Das der Rasen im Vorgarten ordentlich aussieht usw.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 09:49

Naja, das sind schon wichtige Dinge auch. Schätzungsweise ist dein Text ironisch gemeint.
Aber ich liebe die Ordnung und Struktur in Deutschland sehr!!!
Ich möchte in keinem Müllchaos leben .... usw......
Auch, dass wir unsere Natur schätzen, lieben und behüten!!!!

Diese unsere Einstellung sehe ich als wichtige Grundlage für ein gutes harmonisches und menschenwürdiges Leben an!!!!

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Kommentar von atijaja
27.09.2016, 09:56

meine Beispiel sind absichtlich so gewählt keine reine Ironie aber so sind wir eigentlich sollten wir alle gegen die Ungerechtigkeit dieser Welt ankämpfen da es bei uns wenig dieser Ungerechtigkeit in nähere Umgebung gibt mähen wir den Rasen

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Nenene, die Frage ist wie kommst du damit zurecht, dass dein Wohlstand darauf gründet, dass dort das passiert?

Mir ist es einfach bewusst und ich bin Realist. Ich unterstütze tatkräftig die, die suchen diese Ungerechtigkeit zumindest etwas geradezurücken. Dass die Menschen grausam und dumm sind ist kein Novum. Es wird auch weiter und noch lange so zugehen. Man kann aber zumindest etwas versuchen zu ändern. Vor der Glotze sitzen und empört tun hilft denen, die das ganze weiterbetreiben wollen, nämlich Mord und Raub.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 09:41

Alleinig tragen wir sicherlich nicht die Schuld dafür.
Dieses Thema hatte ich in einer vergangenen Frage von mir und seitdem bin ich diesbezüglich viel stabiler.

Alleine ziehe ich mir den Stiefel sicherlich nicht an.

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Bei gelesenen Greultaten geht man wie folgt vor

Hierzu sollte man den Herausgeber kennen,

1. siehe Link Spiegel, dann sollte man wissen wofür Spiegel steht, für "angebliche-schein" Gebildete Menschen.

2. Wer steht hinter dem Spiegel?

Propaganda-Instrument für NATO

3. Wer ist die UNO, Massenvernichtungs-Maschinerie-Organisation bestimmter Staaten, wofür welche "Menschen" auch immer arbeiten

Dann sollte man den "Bericht" lesen, um was es genau geht...

Schlagwörter wie IS(IS/IL) könnten hierbei helfen...

4. Wenn man weiß wer IS(IS/IL) gegründet hat, weiß man auch über Medien, dann kommt man ganz schnell wieder bei der UN(o) aus, nebenbei weiß man durch die Medien, dass USA Waffenlieferung an Terroristen in aller Welt unterstützen, nebenbei weiß man, dass IS ein Ableger von Israel-USA-Saudi-Arabien ist und siehe da, da kann die Gräueltat zwar noch schlimm sein ABER

5. Denk an Hollywood-Productions, Filmstudios, Foto-Ateliers weißt du ganz genau, ob diese Gräueltat auch tatsächlich statt gefunden hat, man kann vieles nachstellen, ob das so ist, das wissen wir nicht..

Was für beurteilen können, das sind Fakten, mit dem Mainstream ist Fakt, Allgemeinwissen, mit der Institution UN mit Sitz in New York das weiß man auch, Obama und Hillary Clinton haben das selbst mit IS zu gegeben, sowie Israel und Saudi-Arabien auch.

Warum sollte man sich nun für "Gräueltaten" nun schlecht fühlen, schlecht fühlen soll sich der, der schlechtes tut und schlechtes unterstützt.

Ich unterstütze nicht den Spiegel, ich unterstütze nicht die Massenmördertruppe UN, ich unterstütze keine Staatsterror durchgeführt von Militärs auf der ganzen Welt, die im Namen von Staatsterror / UN-Terror was auch immer durchsetzen und als erstes initiieren.

Zudem sollte man wissen wozu Terror dient, Terror ist ein eigener Begriff der weltweit eingesetzt wurde und durch sämtliche Staaten wie folgt beschrieben wurde und verwendet wird mit initiierten Terror durch die jeweiligen Staaten.

Dieses lässt man in den Medien weg, erwähnt es nicht sonderlich soll der Mensch alleine schlau werden. Bei öffentlichen Statements von NATO und UN einmal für sämtliche Völker erklärt was Terror heißt, das sollte reichen.

Entweder kapiert der Mensch die wahre Absicht oder lässt es bleiben, von daher hab ich dir das noch einmal netterweise geschrieben. Alles andere lässt sich selbst recherchieren, die Quellen kann man selbst herausfinden.

Möchte man dieses nicht, so ist es nicht schlimm, nur dann gäbe es auch keine Fragen. Da wo keine Frage, so wird eine Antwort auch nicht von Nöten erbeten sein.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 10:42

Nebenbei wusste ich das alles gar nicht.....;-))

Bin darüber nicht sooo informiert. Danke dir, dass du mich darüber aufgeklärt hast.
Ich mein, man kann nicht in allen Bereichen gut sein, aber dafür kann ich ja hier Fragen stellen....  ;-)))

Danke dir!

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Kein Thema.. Schon mal im Darknet unterwegs gewesen? Das härtet einen gegen sowas ab. Best Gore und so sind um einiges schrecklicher als alles was die Nachrichten die erzählen und zeigen.. 

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 09:46

Ne, war ich noch gar nicht. Wüsste gar nicht, wie das geht.
Und was Best Gore heißt, weiß ich auch nicht. Klär mich mal auf!

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Ich langweile mich und stelle mir höchstens die Frage, wie viel an der Wahrheit nun schon wieder von den Medien geschraubt, gefeilt und poliert wurde, bzw. welche Schlüsseldetails weggelassen wurden, um die Situationen im völlig anderen Licht erscheinen zu lassen... 

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 09:42

Ja genau, stimmt ja, das kommt ja auch noch hinzu. Dachte ich gar nicht daran.

Danke dir!

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Wie sollte man damit umgehen? Selbstverständlich sind die Gräueltaten des IS (und auch des Assad-Regimes, und wahrscheinlich auch der Rebellen) entsetzlich, aber ich kann keinen Einfluss darauf nehmen.

Willst Du mit einer Unterschriftenaktion dagegen protestieren? Ich unterschreibe Dir gerne, aber ob's was hilft, wage ich zu bezweifeln.

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Kommentar von Mefista
27.09.2016, 09:23

Nein, ich meinte, wie ihr selbst so damit klar kommt. Was ihr denkt, was ihr macht, um damit klar zu kommen.

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