Wie geht ihr mit dem sozialen Druck um? Wie wichtig sind euch Materielles, Karriere und Erfolg? Sollte man lieber in Demut leben wie der Papst gesagt hat?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Wie geht ihr mit dem sozialen Druck um?

Weltlich. Kommt auf den Einzelfall drauf an.

Wie wichtig sind euch Materielles, Karriere und Erfolg?

Kommt auf das "Material" drauf an. Gibt auch ideellen Wert von (für andere) nutzlose Sachen.

Karriere ist mir schon wichtig. Korreliert schließlich mit Erfolg.

Sollte man lieber in Demut leben wie der Papst gesagt hat?

Nö. Hat 3 Gründe:

1) Lebe ich nicht in Demut, wenn ich für Leistung bezahlt werde

2) Lasse ich mich nicht fremdbestimmen. Und am allerwenigsten von irgendwelchen Päpsten.

3) Was der Papst vor sich hin brabbelt, interessiert mich ohnehin nicht.

Steigt euch der soziale Druck nicht schon zu Kopf?

Nö, weil ich bin ja schon Akademiker. Dazu hat es aber kein Druck gebraucht, sondern das Interesse am Thema.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich persönlich hab das Gefühl, dass wenn ich nichts vernünftiges erreiche, ich Abfall für die Gesellschaft bin.

Keiner ist "Abfall"!!! Auch keine Toilettenfrau und auch kein Erzieher.

Auch die "einfache Arbeit" muss einer machen. Ein Krankenhaus funktioniert nicht nur mit Ärzten. Dazu braucht es nun mal auch Pfelegekräfte und Assistenten.

Verkorkst hat es aber nicht die Gesellschaft, sondern die Politik. Einige Berufe sind nicht mehr attraktiv. Und irgendwann werden wir das auch unter Umständen spüren.

Mein Vater meinte, dass demütige systemverweigerer und Moralapostel der größte Abfall im Leben sind...

Kann mit solchen ideologischen Begriffen nichts anfangen. Erst recht nicht mit "Abfall"

Ein moderner Staat wie unserer funktioniert weder ohne Akademiker, noch ohne die einfache Arbeitskraft. Hätten wir nur einfachen Arbeiter, dann würde dir keiner mehr die Haare schneiden, ausser vielleicht R2D2. Hätten wir keine Akademiker, dann hätten wir keine Forschung, kein Notdienst, keine Industrie, keine Rechtsbeistände.

Es benötigt nun mal beides. "Abfall" ist dabei niemand!

Mir wurde beigebracht, dass Unterklassen Abfall sind und man auf diese scheisen soll

Dann wurde dir das falsch beigebracht!

Vielleicht stimmt meine Einstellung nicht

Ohne "vielleicht" stimmt der Satz.

Ich weiß auch nicht, wie ich meine Meinung ändern sollte

Einfach mal alle Friseure, alle Einzelhandelsverkäufer, alle Krankenpfleger, alle Busfahrer, alle Zugführer, alle Fleischer, alle Bäcker, alle Tischler, alle Handwerker und alle Maurer mal für einen ganz kurzen Moment wegdenken. Mal schauen ob du dann noch überleben kannst. Vermutlich hättest nicht einmal vier Wände. Geschweige denn das Dach.

Vielleicht macht es jetzt klick. Wenn nicht, dann selbst Schuld.

Ich werde Sklave wenn ich nichts erreiche, wenn ich nicht studiere und der Oberklasse angehöre...

Ich habe zwar studiert und finde meinen Job auch super, aber ich bezeichne mich deswegen noch lange nicht als "Oberklasse". Schon gar nicht moralisch. Und ich bezeichne auch die einfachen Jobs nicht als Sklavenarbeit. Denn auch wenn ich "einfach" sage, meine ich damit nicht, dass sie "einfach" so aus dem Ärmel geschüttelt werden. Das sind zum Teil Knochenjobs, die 12h am Tag ausgeführt werden. Das zollt meinen Respekt. Ich würde den Teufel tun sojemand als "Sklaven" oder "Unterklasse" abzustempeln.

Denn ohne die ganzen Berufe, die ohne einem Studium ausgeübt werden können, funktioniert dieses Land nicht. Und wer das dennoch glaubt, der lebt hinter'm Mond.

Und um es mal plakativ zu beschreiben: Mir ist die nette Dame im Friseursalon tausend mal lieber, als der hochnäsige Krawattenträger auf dem Friseurstuhl neben mir.

Ich habe nichts gegen studierte Menschen. Bin ich selber. Ich habe nichts gegen Menschen, die ihren Job lieben und gerne Karriere machen. Den Anspruch habe ich ja auch. Nichts gegen Erfolg. Möchte jeder gerne haben. Aber Menschen, die sich früh eine Krawatte umbinden und gleichzeitig glauben, dass nur sie was Wert sind und alle nicht-studierten Menschen "Abfall" und "Sklaven" sind, solche haben für mich (ganz gelinde gesagt) eine Meise. Und das ist noch freundlich ausgedrückt.

Der Dachdecker, die rothaarige Friseuse, die Erzieherin, der Krankenpfleger, die blauäugige Fleischereifachverkäuferin, der LKW-Fahrer, der Bäckermeister und viele viele mehr, sind nicht weniger wichtig als der studierte Arzt, der studierte Lehrer, der studierte Architekt oder der studierte Elektrotechniker. Ganz im Gegenteil. Sie sind aber allemal wichtiger als studierte "Börsenanalysten" und studierte "Wirtschtsexperten"!

Wer aber Menschen aufgrund einer nicht vorhandenen Akademiker-Urkunde als "Abfall" bezeichnet, der hat bei mir alles andere als Anerkennung verdient.

Die feierliche Übergabe der Akademiker-Urkunde ist nicht der Zeitpunkt, wo man sein Gewissen ablegen soll. Das ist auch keine Urkunde für Bessermenschen. Scheinen einige meiner ehemaligen Kommilitonen irgendwie in den falschen Hals bekommen zu haben.

Was meint ihr dazu?

Etwas völlig anderes!

Ich gehöre keiner moralischen Oberklasse an, nur weil ich studiert habe. Ich bin auch kein Bessermensch gegenüber einen Krankenpfleger. Ich würde die stupsnasige Zahnarzthelferin auch nie als Sklavin bezeichnen, nur weil sie nicht studiert hat. Ich habe dem nichtstudierten Dachdecker auch noch nie in sein Mittagsbier gespuckt. Ich habe vollmundigen Konsumverkäuferin auch noch nie gesagt "gut gemacht Sklavin". Ich habe gegenüber dem leicht übergewichtigen aussehenden Busfahrer auch noch das Gefühl gehabt, dass ich ein besserer Mensch bin. Und als die sportliche Handwerkerin zum zweiten mal in mein Domizil etwas reparieren musste, habe ich wieder einmal deutlich gemerkt wie ultra wichtig die Handwerksberufe sind.

Mal den halbsätzigen Flaks beiseite und mal ganz im Ernst: Ich hasse Menschen, die sich aufgrund einer Urkunde von der Uni als bessere Menschen fühlen. Das sind sie auf gar keinen Fall. Und das sage ich nicht aus Neid zum "Erfolg" oder zur Urkunde. Ganz sicher nicht! Der Neid ist unbegründet. Aber ich will mich morgens noch im Spiegel anschauen. Ausserdem schätze ich all die Berufe, die auch ohne Studium auskommen. Ganz einfach weil ich nicht den Fakt ausblende, dass es ohne diesen Berufen nicht funktioniert.

Ich hoffe dir ist es klar geworden, was ich sagen will.

Freundlichste Grüße an alle Bäckerinnen, S-Bahnfahrerinnen und Feuerwehrfrauen. An die Männer natürlich genauso :-)

M.Sc. Omni

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
7

Im großen und ganzen stimmt das.

Aber was ist mit dem Gehalt, 3000 netto reicht heutzutage nicht mehr... und da sind eben alle Unterklassen von betroffen.

Deswegen wollen ja auch mehr Akademiker werden und die Politik fördert das auch.

0
29
@BaerP96
Aber was ist mit dem Gehalt, 3000 netto reicht heutzutage nicht mehr... und da sind eben alle Unterklassen von betroffen.

3.000 netto reicht nicht???? Wo lebst du denn? In Monaco? 3.000 reichen jedem normalen Menschen in Deutschland mehr als dicke aus.

Deswegen wollen ja auch mehr Akademiker werden

Für mich der falsche Ansatz. Ich kenne das von hier von GF. Jedes mal kommt die selbe Frage "Was soll ich studieren? A oder B? Wo macht man mehr Kohle?". Und ich verrate dir was: Jedes mal ist meine Antwort die gleiche: "Man verdient dann viel Geld, wenn einem die Arbeit Spaß macht und man Leistung zeigt. Und nicht alleine aus der Anstellung oder den Besitz einer Urkunde.

Und wenn du mit 3.000 netto nicht auskommst, dann machst du in deinem Leben was grundlegend was falsch. Vielleicht hättest du dir doch nicht die 12 Zimmerwohnung mitten in der Innenstadt mieten sollen. Andere Menschen kommen mit 3.000 netto im wahrsten Sinne des Wortes 3x aus.

Im großen und ganzen stimmt das.

Bei mir stimmt alles. Bei dir nichts.

2
45
@omnivore17

Es ist mir ein spontanes Bedürfnis, dir, omnivore, für deine Antwort und deinen Kommentar AUFRICHTIG zu danken - nicht (nur), weil du meine Denk- und Lebensweise vertrittst.

Zu einem solchen Zeitaufwand, wie du ihn offensichtlich betrieben hast, hätte ich weder Muße noch Ruhe noch Zeit (schon gar nicht für / bei GF !).

Mehrfach habe ich deine Antwort und deinen Kommentar gelesen, um die Quantität, vor allem die Qualität zumindest halbwegs verinnerlichen zu können !

DANKE !

pk

2
45
@omnivore17

Sie kamen aus ehrlichSTem Herzen und MUSSTEN einfach sein !!

pk

1
7

3.000 Euro reichen nicht.

Wenn man sieht, wie die Konsumgüter teuerer werden und nicht nur die, sondern auch die Mieten, die Autos, der Strom, der Urlaub...

Alleine ein Weltraumflug kostet mehrer Millionen für 1!!! Flug.

Außerdem hat man wenn man mehr verdient weniger Konkurrenz, das ist doch viel besser!

0
29
@BaerP96
Wenn man sieht, wie die Konsumgüter teuerer werden und nicht nur die, sondern auch die Mieten, die Autos, der Strom, der Urlaub...

Keine Ahnung was du damit sagen willst. Ich bezahle Miete, Auto, Strom und Urlaub. Dazu noch Nahrung und Freizeit. Nur das zusammengerechnet sind nicht einmal annährend 3.000 Euro

Danke für den Stern, aber ich denke du bist dennoch auf einem völlig falschen Dampfer.

1
 und man muss im System aktiv mitmachen, wenn man leben will.

Wieso? Müssen muss man erst mal gar nichts.

dass demütige systemverweigerer und Moralapostel der größte Abfall im Leben sind...

Da ist ein Denkfehler. Systemverweigerer sind nicht demütig.
Diese Aussage sagt mehr über deinen Vater aus als über die Menschen, die er so zu deklassieren versucht.

Das ist eine Denkweise von Menschen mit großen Minderwertigkeitskomplexen, die meinen, sie müssen 'haben', um zu 'sein'.

Diese Sichtweise wird natürlich 'von oben' forciert. Denn nur so kann man das Rädchen am Laufen halten. Nur, wenn man den Menschen weismacht, sie müssten brav mehr und immer mehr arbeiten, um Dinge kaufen zu können, von denen sie die meisten nicht wirklich brauchen, bleiben sie in ihrem Hamsterrad und mucken nicht auf.

Machen wir uns nichts vor. Keiner von uns wird jemals zur so genannten Oberschicht gehören. Da wird man hinein geboren, eventuell schafft es sogar mal jemand, dort einzuheiraten - wobei das unwahrscheinlich ist, da diese Leute lieber unter sich bleiben.

 Mir wurde beigebracht, dass Unterklassen Abfall sind und man auf diese scheisen soll...

Das ist einfach nur eine andere Form von Rassismus. Ersetze Unterklasse durch beliebige andere Worte wie Ausländer, Muslime, BMW-Fahrer oder Flüchtlinge....

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Hey,
Ich habe weder ein studium noch abi gemacht,
habe direkt nach der 9. klasse meine erste ausbildung gemacht dann aber nach der prüfung umschülen müssen wegen einer Berufserkrankung... beide ebrufe sind nicht unbedingt die bestbezaltesten berufe....

ich habe aber mich bei der ausbildung nicht ganz blöd angestellt und einen ganz guten abschluss gemacht und mich dann entsprechend bei einer größeren automobil bauer beworben und durch meinen erworbenen kenntnisse den Job beckommen

Mir ist es zimlich egal was andere denken abfall der gesellschaft sind für mich nur leute die keine perspektive haben keine lust zu arbeiten haben sich deshalb nicht anstrengen auf kosten anderer leben und nichts im leben erreichen wollen...
PS: damit meine ich nicht die die versuchen arbeit zu finden....

man muss nicht studiren um etwas zu erreichen ein studium ist keine garantie für einen guten bzw überhaubt einen Job.
wen man sich in der ausbildung ein wenig anstreng kann man mit den meisten ebrufen was erreichen sich hocharbeiten

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Warum wird auf Handwerker herabgesehen?

Warum wird auf Handwerker heutzutage herabgesehen? Waren doch die Handwerker im mittelalter sehr angesehen und gehörten zur Mittelschicht. Ist das heutzutage nicht mehr so? Sind gelernte Handwerker heutzutage "Unterschicht"? Oder sind Handwerker auch heutzutage noch angesehen und wichtig?

...zur Frage

Holfe... Schwere Depression, Borderline und Arbeitsunfähig kein

Hallo...

Ich brauche dringend Rat! Ich befinde mich gerade mal wieder in einer Krise, denn die Tatsache, dass ich wegen meiner Erkrankung schon zwei Ausbildungen abbrechen musste und dann ich seit meinem Abschluss im Sommer 2013 nichts mehr tue treibt mich in den Verlust meiner letzten Hoffnungen... Ich lebe von Hartz IV, fühle mich wie ein nutzloser Parasit und habe Angst vor zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten... Immer dieser Druck, einer könnte merken, dass an mir was nicht normal ist und bisher ist es immer aufgefallen und ich wurde in Praktikumsbetrieben wie ein Stück Dreck behandelt weil ich unnahbar und arrogant sei aber das stimmt nicht, ich habe nur Angst mit Menschen zu sprechen, denen ich gefallen muss denn ich habe eben diese Persönlichkeitsstörung. Doch ich muss etwas erreichen im Leben, will Karriere machen, sage mir immer wieder ''Beiß einfach mal die Zähne zusammen!'', und scheitere jedes mal kläglich und muss aufhören oder werde rausgemobbt. Nun möchte ich endlich den Schritt wagen, eine Verhaltenstherapie zu beginnen, da tiefenpsychologisch nie etwas brachte aber ich bekomme keinen Platz mehr, schon gar nicht Nachmittags aber die Zeit der Bewerbungen für neue Lehrstellen ist quasi längst da und ich MUSS jetzt weitermachen, wenn ich erst 2016 wieder etwas mache, habe ich laut meinem Lebenslauf dann 3 volle Jahre nach dem Schulabschluss nichts getan... Nun meine Frage, sind hier Leute, denen es auch so ergangen ist und habt ihr es trotzdem geschafft wieder Fuß zu fassen oder haben die Chefs von der Einstellung eines Menschen, der drei Jahre lang krank gewesen ist abgesehen? Ich stehe unter Druck, arbeiten gehen bedeutet für mich Ehre und Stolz wie für andere ihre Religion und wenn ich nun eine Versagerin bin und das mit 19, kann ich mich gleich aufhängen gehen... Es kommt mir vor als habe ich alles verloren. In der Schule war ich so talentiert, wenn auch immer sehr kaputt im Kopf aber dafür konnte man in der Schule nicht fliegen... Bitte helft mit irgendwie ich bin am Boden und hab nur Bock mich zuzuschütten... So habe ich mich hier noch nie geäußert, ich brauche Hilfe von Menschen mit Erfahrung... Bitte...

LG Smithi8

...zur Frage

Freundin will keinen Sex vor der Ehe... Was soll ich davon halten?

Hallo zusammen

wie oben geschrieben habe ich ein "kleines" Problem. Ich bin mit meiner Freundin nun seit 6 Monaten zusamme. Kürzlich hat sie mir gestanden, dass sie mit dem Sex (jeglicher Art) bis zur Ehe warten will.. dies hat mich sehr überrascht und ich weis nicht was ich davon halten soll. Sexuell ist sie sehr zurückhaltend. Beim "Fummeln" unter der Gürtellinie bremst sie sofort ab. Für mich ist das nicht einfach, denn während dem Küssen und Fummeln (oben rum) baut sich natürlich von Zeit zu Zeit ein gewisser Druck auf, um den man sich ab einem gewissen Alter nicht mehr selbst drum kümmern will (besonders wenn man eine Freundin hat). Ich bin 20 Jahre und sie ist 25. Wir beide sind noch Jungrfauen. Ich selbst hatte einfach lange nur Sport/Karriere im Kopf und konnte/wollte mich nicht auf Frauen konzentrieren. Doch eine Verletzung zerplatze mir die Träume vom Profisport und nun sieht mein leben etwas anders aus.

Wenn wir über Sex sprechen endet es meist in einem kleinen Streit. Anfangs sagte sie mir, dass sie mit dem Sex warten will, weil es ihr erstes mal sei und weil sie einfach auf den richtigen Moment warten möchte. Nun kürtzlich sagte sie mir, dass sie vielleicht "irreführende Aussagen" getätigt habe und dass sie mit dem Sex bis zur Hochzeitsnacht warten will... und das nicht aus relligiösen Gründen...einfach so..

Mein Problem ist nun folgendes: Sie wäre wirklich meine Traumfrau, nur das Problem mit dem Sex macht mir sehr zuschaffen. Ich kann und will sie "nur" wegen dem nicht verlassen. Erstens weil ich mich wie ein totales A-Loch fühlen würde, (choose sex over girlfriend) und zweitens weil alles andere so perfekt stimmt. In einem Streit, sagte sie, dass ich sie nicht genügend liebe, falls ich nicht warten will.. Ich fühlte mich sehr verletzt, dies zeigte ich ihr auch. Ich würde so gut wie alles für sie tun, zeige ihr das auchso oft ich kann.. Meiner Meinung nach liegt eine Beziehung auf Gegenseitigkeit und deshalb frage ich mich, wieso bin ICH derjenige der verzichten muss? Was haltet Ihr davon? Bin ich verrückt oder hat sie recht? Und was soll ich eurer Meinung nach tun? Warten und immer wieder darauf ansprechen (=Streit anzetteln :/ )? oder was meint Ihr?

Vielen vielen Dank für eure Hilfe, ich könnte wirklich Rat/Hilfe gebrauchen! Freundliche Grüsse

...zur Frage

Künstliche Intelligenz, Quantencomputer und Roboter, werfen die neuen Technologien die Menschenwürde über Bord? Was sagen Moralethiker und Gläubige zum Wandel?

Hallo GF Community,

schon lange stelle ich mir die Frage, ob die neuen Technologien nicht die  natürliche bioneuronalen Intelligenz wertlos macht.

Versteht mich nicht falsch, ich bin ein echter Science Fiction Fan und Technik Freak.

Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass man heutzutage sowas macht. Ich meine es gibt immernoch Armut und einen klassifistischen Unterschied zwischen Modern und Altmodisch. Die Infrastruktur bzw die Wirtschaft ist nicht überall auf dem neuesten Stand...

Es gibt immernoch Moralisten, die jeden Fortschritt, der die Menschheit verändert, verhindern wollen und dummköpfe, die nichts mehr mitbekommen wollen und ignorant sind, sich damit auseinanderzusetzen.

Zurück zum Thema, natürlich simuliert man anhand von technischen Algorithmen Dinge nach und nennt diese dann künstliche Intelligenz. Aber was ist, wenn der Mensch einen gleichwertigen nein gar eine intelligentere  Spezies erschafft. Ist das zu viel des Guten? Greift das die eigene Menschenwürde an?

Hat es überhaupt einen Sinn, humanoide Roboter zu erschaffen? Welches Leben hat dann mehr wert, dass des Menschen oder des Roboters?

Was ist mit behinderten Menschen die abgetrieben werden, die nicht perfekt sind? Sind diese dann weniger Wert?

Wird sich dann irgendjemand um die Menschen in Afrika kümmern, wenn man hier in Saus und Braus lebt?

Ist das nicht komisch, dass der Mensch seine Macht freiwillig abgibt?

Zusammengefasst ist die Individualität des Menschen durch die Abhängigkeit einer Technologie in Gefahr? Hat die hochgepriesene Menschenwürde zukünftig überhaupt noch einen Stellenwert?

Oder ist alles nur Panikmache der großen Konzernen, des Silicon Valleys um Angst zu schüren bzw um dieses besser zu vermarkten?

...zur Frage

Warum fällt es mir so schwer, an einen persönlichen Gott zu glauben?

Hallo GF Community,

zuerst einmal zu meiner Person bin männlich, U20 und interessiere mich allgemein für sehr viele Dinge. Nun auch für Gott.

Ich bin im allgemeinen eine sehr skeptische und hinterfragende Person. Vertrauen fällt mir schwer, sei es in Liebe und Beziehung oder im alltäglichen Leben. Ich bin jemand, der viel nachdenkt, manchmal ich gestehe mir's ein ;-), zuviel.

Nun zur Frage:

seit langem schon (Ca.2 Jahre) unterhalte ich mich mit Christen über das Thema Glaube.
Ich wollte einfach wissen, gibt es einen Gott? Und wie kann man ihn erkennen bzw warum glaubt ihr?

Ich solle beten und mich mit der Bibel vertraut machen. Solle in Demut leben.

Jetzt kommt aber das Problem.
Ich weiß nicht wie ich's genau erklären soll. Aber ich versuche es mal so einfach wie möglich darzustellen.

Ich denke automatisch wie eine Art Tabelle. Ich höre eine Aussage ordne diese sofort in logisch und unlogisch ein und bestätige die Aussage dann entweder oder verneine diese. - Ich habe nur eine vielleicht schnellere Auffassung als andere "normale", aber bin nicht gleich intelligenter, nein ich bezeichne mich sogar nicht als schlau.

Auch bei dem Thema stellt sich mein Verstand mir in den Weg. Ich denke immer, dass kann doch nicht stimmen die Geschichten aus der Bibel etc. auch meinte man zu mir, dass ich Gott nicht mit dem Verstand erfassen kann und mir mein "Wissen" bzw mein Drang dazu alles logisch erklären zu wollen im Weg.

Ich frag mich ständig, warum es für mich so schwer ist bzw wie man an Gott glauben kann ihn aber dennoch in Zweifel stellen müsse.

Ich möchte mich bzw mein Wesen auch nicht verändern für etwas, was ich nicht weiß sondern glauben muss. Alleine das Wort "Glauben" klingt für mich nicht erträglich, ja es hört sich komisch an und es wirkt auch so, aber ich als Person kann es einfach nicht! Wenn ich anfange zu beten, hab ich nie einen klaren Gedanken. Ich komme mir dabei total dämlich vor.

Ich bin so wie ich bin, ich bin ein Besserwisser ohne dabei andere zu erniedrigen zu wollen ( meine Fähigkeiten nutze ich nicht dazu, andere zu erniedrigen sondern stehe u.a für Gleichberechtigung)

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Begabung alles wissen zu wollen und LongLifeLearning zu betreiben, mehr Nach als Vorteile mit sich bringt. ( An alle die das auch haben, ihr wisst was ich meine).

Mein Wissensdurst ist unersättlich, mir schwirren jeden Tag tausende fragen durch den Kopf, manche habe bzw konnte ich nie richtig abarbeiten, unter anderem das mit Gott. Problem, jeden Tag kommen immer neue dazu. Nicht falsch verstehen, ich liebe es Probleme zu lösen, aber solch Probleme wie die mit Gott, die man weder messen noch nachweisen kann, gehen schon an die Substanz.

Hindert mich mein Gedanke, mein Streben nach Wissen meine "Intelligenz" an einen persönlichen Gott zu glauben?

LG

...zur Frage

Warum heiratet man heutzutage noch? Warum muss man sich unnötig binden für die angeblich wahre Liebe?

Warum heiratet man heutzutage noch? Ich meine man verliebt sich doch immer wieder neu und das Klischee der wahren Liebe gilt heutzutage auch nicht mehr. Nicht umsonst wird jede 3te Ehe geschieden!

Wenn einem der Partner nicht mehr gefällt, muss man sich mit dem rumquälen. Ohne ehe würde man ihn einfach austauschen mit ehe muss man erst vor Gericht alles unnötiger stress.

Ich kann einfach nicht verstehen, wie viele Moralapostel sich überhaupt noch bemühen, wenn sie selber wissen, dass das nichts bringt wenn sich das Liebes-Bild ändert.

Liebe ist nicht alles, eher ein kleiner Ausflug der Gefühle mehr nicht. Da gibt es wichtigere egozentrische Dinge, die sich jeder erfüllen kann, wie Geld, Macht , Wissen.

Das perfideste ist aber, dass Eheleute noch Steuernachlässe bekommen!!! Da sieht man mal, in was einer konservativen christlichen Drecksregierung wir leben. (meine Meinung)

Wann ändert sich endlich das Denken im Bezug auf die Ehe.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?