Wie geht ihr Eltern mit der wachsenden Sexualisierung von Kindern um?

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10 Antworten

An 1. Stelle stehen da die Eltern bzw . Mutter als Vorbild.
Einer 10- jährigem würde ich was erzählen wenn sie sich schminken wollte und so in die Öffentlichkeit
gehen wollte. Zuhause... Ok wenn sie mit Freundinnen schminken spielt usw. aber das Tussenverhalten -so meine Meinung- geht gar nicht!

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Pubertät setzt heute im Alter von neun bis zehn Jahren ein. Also etwa vier Jahre früher. 

Wenn ich mich dann an meine eigene Jugendzeit zurück erinnere so erinnere ich mich auch mal eine Weile unbedingt habe schminken müssen. War nur eine relativ kurze Phase aber sie war mir wichtig. 

Weiter erinnere ich dass damals durchsichtige Kleidung für Mädchen Mode war. Trug ich auch. Das bedeutete aber noch lange nicht dass ich das andere Geschlecht anmachen wollte. Wenn es warm war war solche Kleidung aus gutem Stoff durchaus angenehm. Und für die Vorstellungen und Meinungen anderer Menschen wollte ich schon damals keine Verantwortung übernehmen. 

Ich bin in einem Umfeld groß geworden das selbstverständlich die unterschiedlichen menschlichen Entwicklungen im Alltag thematisierte. Deshalb wusste ich dass Sex als Thema erst dann für mich aktuell ist wenn ich das entsprechende Bedürfnis wahr nehme. Mode hin oder her. 

Tussenhaftes Verhalten fand ich also abstoßend obwohl manche Erwachsenen von meiner Schminkerei und meiner Kleidung darauf schließen mochten. Aber ich habe von klein auf gelernt dass ich mir nicht die Meinung anderer Menschen anziehen muss geschweige denn einer Mode zu folgen haben wenn es um meine Intimsphähre geht. Sex gehört zur Intimsphäre. Das habe ich früh gelernt. 

Beispiele die aufzeigen dass das Elternhaus eine sehr wesentliche Rolle spielt. Und wenn das Elternhaus nicht auf die Idee kommt entsprechend zu erziehen gibt es ja immer noch Verwandtschaft die zur Seite stehen kann. 

Was mich zum Thema Drogen führt: 

Die Folgen, Auswirkungen des Konsums habe ich schon früh zuhause vorgestellt bekommen. Was zur Folge hat dass ich bis heute bei jedem Rezept sehr vorsichtig bin. Denn Drogen werden schon lange von Ärzten gerne verschrieben. 

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Ein "tussiges", sexistisches Verhalten entwickeln eher Kinder, die entweder in einem entsprechend unseriösen Umfeld mit falschen Vorbildern und Identifikationspersonen aufwachsen (sei es in Schule, Elternhaus oder Bekannten-/Freundeskreis bzw. medialem Einfluss) oder (was im Grunde auf das Gleiche anspielt) von ihren Eltern bewusst auf diese Schiene getrieben werden.

Mir sind bei uns - ich lebe im Einzugsgebiet einer bekannten deutschen Großstadt/Flughafenstadt - keine Zehnjährigen Mädchen bekannt, die geschminkt werden, wichtigtuerisch rüberkommen und mit Smartphone rumrennen bzw. sich "tussig" aufführen. Die haben aber auch entsprechende Elternhäuser, die sich um alles kümmern.

Das Ganze ist weder normal noch trifft es allgemein zu, dass Kinder "zuwachsend sexualisiert" werden. Meiner Meinung nach ist's allenfalls 'ne Art Momentaufnahme, die dir eben, weil das in deinem Umfeld bzw. durch deine Nichte die sich so aufführt begegnet, auffällt. Verallgemeinern kann man nicht!

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Das hat auch was mit Erziehung zu tun. Ich zB bin 16 Jahre alt, sitze am pc seit ich 6 bin hab seitdem auch einen fernseher und ein smartphone seit ich 12 bin. und siehe: ich schminke mich nicht, bin bodenständig usw. Das liegt daran das ich nicht alles bekommen habe was ich will. ich kriege kein smartphone, ich muss es selbst bezahlen. ich wurde nicht verwöhnt wie die meisten heutzutage.

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Kommentar von Laalex3
16.01.2016, 12:00

Was hat bitte,wenn man alles selber bezahlen muss mit nicht schminken zu tun ? Es gibt auch Leute die bezahlen alles selber und schminken sich und schminken 15 oder so ist ja auch nicht so tragisch

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Wieso wird dieser Vorwurf immer nur Mädchen gemacht und nicht Jungs?

Das zum einem. Zum anderen finde ich es gut, dass Kinder heute früh aufgeklärt werden und schon Kindergartenkinder lernen, dass auch zwei Jungs und zwei Mädchen sich lieb haben können. Ich bin mitte 20 und zu meiner Zeit wurde das sehr unter den Teppich gekehrt. Die Frage ist immer wie man Kinder an das Thema heran führt.

Zum andern sind nicht die Medien das Problem, sondern die Eltern. Mein Laptop musste bis ich 18 war im Wohnzimmer stehen, wo meine Eltern einen Blick darauf hatten, was ich gemacht habe.

Dennoch hat mein Vater gesagt, es ist okay, wenn ich heimlich Erotikfilme schaue und das ich jederzeit fragen stellen kann. DAS ist der springenden Punkt. Kinder / Teenager sind keine Geschlechtslosen Wesen. Statt das Thema zu Taburisieren und ihnen ggf. Ansgt zu machen, sollte man offen darüber reden und sich eben dem Tempo das Kindes anpassen und es Altersgerecht erklären.

Zum k.tzen finde ich die Aussage: "Nein, dafür bist du noch zu klein."

Übersetzt heißt das, dass die Eltern einfach überfordert sind mit dem Thema.

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Ich denke es hat viel mit den Medien zu tun, dass man sich so früh schon schminkt. Man sieht im Fernsehen lauter hübsche und perfekte Frauen, die Frauen sehen fast überall immer perfekt aus. Und da msn in dem Alter viel an sich selbst auszusetzeb hat, will man das halt kaschieren.

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Damit haben nicht nur Medien etc zutun, sondern auch ein Stück weit die Eltern. Also von daher. Se*ualisierung gab es übrigens schon immer und ich würde sagen, dass sie früher damals durchaus "schlimmer" bzw. Stärker war.

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Was hat bitte ein Smartphone mit Se*ualisierung zu tun? Und mit 10 nähern sich Mädchen der Pubertät.  Die ist ein langwieriger Prozess.

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Kommentar von missundercoverf
15.01.2016, 23:13

Ein Smartphone hat sehr viel damit zu tun, wenn das Kind die Möglichkeit hat, alle möglichen Seiten aufzurufen.

Bei Facebook fängt es schon an, da werden P*rnos gepostet.

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Kommentar von Russpelzx3
15.01.2016, 23:15

Bei mir habe ich bei FB noch nie annähernd sowas wie einen P*rno etc gesehen xD

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In diesem Alter sind es die Eltern, die solches Verhalten auslösen und solche Klamotten etc. kaufen.

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Was ist denn an schminke und Smartphone sexuell?

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Kommentar von missundercoverf
15.01.2016, 23:15

Die Mädchen eifern ihren Vorbildern der Medien nach. Und daher machen sie das, was ihre Vorbilder machen. Und wie sind diese Vorbilder dargestellt? Hyperse*ualisiert.

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