Wie geht ihr denn mit Nebenwirkungen eurer Medikamente um?

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Das Ergebnis besteht aus 6 Abstimmungen

Anderes, und zwar ..... 66%
Medikamente helfen, die Nebenwirkungen sind geringer. 33%
Ich habe auch Angst vor den Nebenwirkungen und sehe deshalb wenig Sinn in der Medikamenteneinnahme. 0%
Durch Medikamente wurde mein Leben wieder lebenswert. 0%
Ärzte sind nur noch bessere Medikamentenverschreiber. 0%
Verzichte lieber auf Medikamente, nehme es, wie es kommt. 0%
Mediamente haben Nebenwirkungen, also wenig Sinn. 0%

11 Antworten

Ich nehme viele Medikamente ein und mittlerweile fast alle nach Bedarf und völlig selbst bestimmt.

Früher bekam ich meist Medikamente die man jeden Tag nehmen musste und die viele Nebenwirkungen hatten (von Zunahme über Konzentrationsprobleme bis Vergesslichkeit und Antriebslosigkeit).. Heute lehne ich diese vollkommen ab.

Stattdessen nehme ich nur noch bei Bedarf (andere) Medikamente... Diese haben keine direkten Nebenwirkungen, machen aber extrem schnell abhängig und man kann sie nicht täglich nehmen. Muss man also verantwortungsvoll mit umgehen und ganz genau wissen, was man tut und wie man es kombiniert.

Für MICH ist das der richtige Weg. Für viele andere Patienten würde das niemals funktionieren. Schon allein weil viele sich nicht so intensiv wie die Mediziner selbst damit beschäftigen können oder wollen.

Ich denke hier müssen Arzt und Patienten immer gemeinsam abwägen was der richtige Weg und das kleinere übel ist.

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Kommentar von Mefista
16.12.2015, 09:35

Auch sehr interessant - vielen Dank :-)

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Kommentar von Seanna
16.12.2015, 09:37

Was ist das eigentlich mit dem Jobcenter? wieso wollen die dich zur Einnahme zwingen? Das dürfen sie natürlich nicht! Das darf nicht mal ein Arzt ohne akute Gefahr oder Gerichtsbeschluss (kurzfristig).

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Kommentar von Seanna
16.12.2015, 09:52

Im jobcenter arbeiten für gewöhnlich keine Ärzte, insofern dürfen die sowieso weder was verlangen noch beraten hinsichtlich Medikamenten. Selbst der MDK dürfte nur beraten aber nichts verlangen - auch nicht aufgrund Mitwirkungspflichten! // Ich würde dir raten, dich mit einem Facharzt für deine Krankheit zu beraten. Der ist auf deiner Seite und hilft dir auch gegen so unsinnige Forderungen - auch sachlich begründet. Und wenn du Angst hast, geh es langsam mit dem Arzt an. Lass dir alles in Ruhe erklären. Und wenn du dich dann dagegen entscheidest ist das auch dein gutes Recht. // Nur sollte es eine informierte Entscheidung sein, nicht schon vorab aus Angst (vor Medikamenten oder Repressalien vom Amt).

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Anderes, und zwar .....

Diese Frage kann man nicht mit Deinen Abstimmungsmöglichkeiten beantworten.

Ich habe eine Autoimmunerkrankung der Schiddrüse und muss jeden Tag L-Thyroxin einnehmen, seitdem geht es mir deutlich besser.

Als ich eine Lungenentzündung hatte, musste ich Antibiotika einnehmen und ich hatte Nebenwirkungen, wie Verdauungsstörungen, starke Kopfschmerzen und Übelkeit - aber es gab hier keine Alternative. Hier muss man den Nutzen gegenüber den Nebenwirkungen sehen, die muss man zuweilen einfach in Kauf nehmen.

Ich führe eine Hormonersatztherapie durch, sprich: ich nehme weibliche Hormone. Ich wurde aufgeklärt, dass dadurch das Thromboserisiko und das Risiko für Krebserkrankungen ansteigt - aber ohne diese Hormone ist mein Leben (zumindest momentan) unerträglich.

Mir wurde jetzt Cortison verordnet, weil ich eine hartnäckige Entzündung in der Schulter habe. Ich nehme das nicht, ich habe noch nicht mal das Rezept eingelöst. Zuviel Nebenwirkungen!!

Einmal kam ein Hausarzt auf die Idee, mir wegen anhaltender Kopfschmerzen ein Antidepressivum zu verordnen. Ich habe mir die Nebenwirkungen durchgelesen und das Medikament noch in der Apotheke zurückgegeben.

Ich schreibe das so ausführlich, damit Du siehst, dass man immer den Nutzen und die Risiken abwägen muss, egal um welche Medikamente es sich handelt.

Wenn ich mir wegen kumulierender Nebenwirkungen Gedanken machen muss, google ich entweder beim Apotheken-Wechselcheck oder frage meine Apothekerin. lg Lilo

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Kommentar von Mefista
16.12.2015, 09:34

Ja, das war es eigentlich, was ich wollte, so ne ehrliche und aufschlußreiche Antwort. Wie ihr eben damit so umgeht. Sehr interessant und ich danke dir dafür.

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Alles, was wirkt, wirkt auch neben.

Damit muss man rechnen und falls (!) man Nebenwirkungen bekommt, für sich entscheiden, was man macht. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit, die Nebenwirkungen durch ein zweites Medkament in den Griff zu kriegen.

Manche Nebenwirkungen muss man einfach akzeptieren - ich musste vor ein paar Monaten mal eine Woche lang ein Antibiotikum nehmen, und natürlich hatte ich Durchfall. Das gehört bei Antibiotika mehr oder weniger dazu. Antibiotika töten Bakterien, leider auch die "guten" Darmbakterien. Aber wenn man deswegen das Antibiotikum absetzt, züchtet man sich resistente Krankheitserreger heran, also muss man das Antibiotikum zuende nehmen. Die Darmflora reguliert sich nach dem Absetzen von allein.

Ich halte mich an den weisen Spruch: If you don't like drugs - try disease! (Wenn du keine Medikamente willst, versuch's doch mal mit Krankheit!)

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Kommentar von Mefista
16.12.2015, 09:59

Danke!

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Was für eine sinnlose Abstimmung. Ich nehme nicht "viele Tabletten/Medikamente für [sic] alles Mögliche" ein. Warum sollte ich das wohl tun? Ich nehme genau ein richtiges Medikament, und das ist gegen MS. Es würde mir nicht einfallen, darauf zu verzichten. Ansonsten ein paar Vitamintabletten.

Nebenwirkungen hat es bei mir zum Glück nicht.

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Medikamente müssen keine Nebenwirkungen haben, haben aber oft welche. In welchem Verhältnis diese zu den Hauptwirkungen stehen, das kann nur dein Arzt mit seinem medizinischen Wissen wirklich beurteilen. Hast du bzgl Nebenwirkungen Bedenken, dann solltest du das unbedingt mit dem Arzt durchsprechen.

Wurden dir vom Arzt Medikamente verordnet, dann kann eigentlich auch das Jobcenter davon ausgehen, dass du sie nimmst. Der Arzt ist es, der mit seinem Wissen zählt. Hat der Arzt nichts verordnet, dann kann und darf natürlich das Jobcenter dich auch nicht dazu zwingen.

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Kommentar von Mefista
16.12.2015, 09:35

Danke!

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Anderes, und zwar .....

Oftmals stellt sich doch die Frage gar nicht, da der Betroffene auf die Medikamente angewiesen ist.

Nehmen wir einen Diabetiker. Je nach Typ ist hier ein Überleben ohne Insulin oder Medikamente gar nicht möglich. Es gibt keine natürlichen Stoffe die auch nur ansatzweise eine ähnliche Wirksamkeit hätten.

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Kommentar von Mefista
16.12.2015, 09:25

Ok. So arg ist es bei mir gerade noch nicht.

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Anderes, und zwar .....

Zum Einnehmen von Tabletten wird niemand gezwungen !!  Bei jeder erforderlichen  Einnahme eines Medikamentes sollte man den erwünschten Nutzen gegen die möglichen Nebenwirkungen abwägen. Überwiegt der Nutzen sollte man das Medikament einnehmen--- Die Anzahl der möglichen Nebenwirkungen ist hoch, und die kann man hier unmöglich aufzählen. Man sollte immer vor der Einnahme den Beipackzettel sorgfältig lesen. Dort sind alle möglichen Nebenwirkungen und deren Häufigkeit aufgeführt.

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Du darfst die Einnahme von Medikamenten selbst bestimmen. Das Jobcenter darf dich nicht zwingen, andere auch nicht.

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Medikamente helfen, die Nebenwirkungen sind geringer.

Ich rede darübrer mit dem Arzt meines Vertrauens.


Es ist Dummheit einfach ohne echten Bedarf Medikamente zu kaufen und zu schlucken.

Wenn man aber wirklich krank ist, dann ist die Heiklwirkung echter Medikamente besser und wichtiger als die dann eben unvermeidlichen Nebenwirkungen.

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Medikamente helfen, die Nebenwirkungen sind geringer.

Ich nehme Medikamente und gleichzeitig ein anderes Medikament gegen Nebenwirkungen

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Kommentar von Mefista
16.12.2015, 09:20

Und das klappt? Dann hast du also keine unangenehmen Wirkungen mehr - oder?

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Was ist denn das für eine Frage?

Medikamente nimmt man dann, wenn man sie braucht. Und dann auch nur in der vorgeschriebenen Dosis.

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Kommentar von Mefista
16.12.2015, 09:22

Ich hinterfrage eben die Einnahme von Medikamenten, weil ich den Sinn dessen nicht so recht erfassen kann, Angst davor habe und einige davon nehmen sollte.
Weiter glaube ich nicht jedem Arzt alles, weiß auch, dass es vielen um Geld und Macht geht.

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