Wie geht ihr damit um, dass überall auf der Welt noch Kinder verhungern?

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7 Antworten

Lösungsansätze gibt es viele, aber das wird dauern zumal man in Regionen mit sozialen und gesellschaftlichen Problemen diese zuerst lösen muss

"und wir sowieso natürliche Vegetarier sind, vergleiche die Zähne von Raubtieren mit dem von Pflanzenessern "

wir sind klassische Allesfresser und Raubtier ist eher eine Art der Beutegewinnung und nicht der Ernährung

Daneben würde das nicht funktionieren - momentan könnten wir auch schon alle ernähren wenn wir die Ressourcen glechmäßig verteilen; so funktioniert der Mensch aber nicht und so ein Verhalten würde auch zu Ausnutzen und Abhängigkeit führen, ist also keine Lösung.

oder über das Ausbeutungssysstem

Das Finanzsystem ist zu komplex um das in wenigen Absätzen erläutern zu können, aber generell hat es natürlich Vor- und Nachteile wie alles.

Aber sicher kann es da mitunter zu einer Benachteilung kommen und da muss man auf jedenfall daran arbeiten

"n, dass die Eltern selbst schuld sind"

manche haben tatsächlich Anteil daran und wiederum häufig versucht man es sich so einfach zu erklären um das eigene Weltbild aufrecht zu erhalten und sich sicher zu fühlen

Kann mir das mal bitte jemand erklären, warum ihr bei dem Gedanken keine Bauchschmerzen kriegt?

Gefallen wird es kaum jemanden, aber man sollte das ändern was man ändern kann und große Veränderungen brauchen Zeit.

Sich als Ziel zu setzen die ganze Menschheit zu reden geht schief - das schafft man nicht und der Druck kann sich auch in psychischen Problemen und Krankheiten äußern.

Damit ist dann niemandem geholfen

Ein Problem ist die Ausbeutung durch die Industriestaaten, ein Anderes die hohe Bevölkerungsdichte.
Normal wäre eigentlich wenig Kinder in einer schlechten Situation zu bekommen, um die Überlebenschance eines einzelnen Kindes zu steigern.
Doch wir Menschen bringen zu viele Kinder auf die Welt.
Das größte Problem ist jedoch immer noch die Ausbeutung, welche ja sehr tiefe Wurzeln besitzt.
Ich sehe häufig meine Landsleute und andere Europäer, als das größte Übel.
Wenn man sich die einzelnen Kontinente ansieht, merkt man schnell, dass sich alles durch die Ankunft des Europäers verschlechtert hat.
Sie sind abhängig von uns geworden und nun stürzen wir die gesamte Welt ins Chaos.

Der Klimawandel wäre kein Thema, viele Krankheiten gäbe es gar nicht erst, Krieg und Terror wären Fremdworte.
Klar wäre die medizinische Versorgung nicht gesichert und andere Gefahren würden draußen lauern, doch besser wenige Opfer, als milliarden von Tieren und Menschen.

EDVTechTips 16.07.2017, 03:36

Ich denke nicht dass man hier "Europa" verallgemeinern sollte, sondern eher an dessen stelle "Die neue Weltordnung" stehen sollte.

Wenn wir zurückschauen was die "Europäer" alles angestellt haben -

Sklaverei, wäre aber nicht so ausgeartet hätten es die Eliten nicht erst eingeführt bzw. zugelassen. Ich bin mir sicher viele "normale" Bürger von früher waren von anfang an gegen Sklaverei.

Die Geschichte von Amerika sollte wenns um dieses Thema geht eigentlich jeder kennen, da brauchen wir garnicht erst drüber reden. Wären da nicht Elitäre die immer mehr Geld und Macht haben wollten wäre das alles sicherlich in andere Bahnen verlaufen.

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AZJungkook 16.07.2017, 03:46

Trotzdem waren die Europäer diejenigen, die für die moderne Weltordnung gesorgt haben. Damit meine ich eigentlich auch gar nicht die normale Bevölkerung, sondern eher der Adel.

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Ja, was soll ich sagen. Ich kenn das gefühl.

Aber was willst DU tun? Glaubst du ernsthaft weil jetzt 100.000 Leute auf der Welt Veganer sind wird die Welt besser bzw. verhungern weniger Kinder?

Es braucht einen großen globalen Ruck der dieses Kapitalistische System zerstört und die Umverteilung einleitet. Aber da die Wahrscheinlichkeit wohl bei minus 110% liegt dass sowas wirklich passiert und die Gesellschaft da auch wirklich komplett mitmacht mach ich mir darüber keine Gedanken, sonst wirst du ja komplett kaputt im Kopf.

Menschen in europa hungern nicht, das ist fakt. Zudem hat das eine mit dem andere nichts zu tun. Die menschheit kann vegetarisch sein und trd werden kindern in afrika verhungern. Zudem ist der mensch so "programiert" alles optimistisch zu sehen. Der menschliche gehirn ist so aufgebaut, das er in seine eigene welt lebt und überflussige sachen (die ihn nicht betreffen) ausblendet und nicht beachtet. Bsp das rauchen. Raucher wissen das man durch rauchen früher stirbt usw, jedoch trifft es nicht mich, sondern die andern. Oder sterben. Wahrscheinlich denkst du über den tod nicht nach, glaubst dass deine familienmitglieder morgen noch da sind, denn der tod trifft nur die anderen. Jedoch sieht die realität anders aus

EDVTechTips 16.07.2017, 03:29

Du bist ein verblendeter Idiot, das ist fakt.

Tausende Kinder in Europa hungern. Du merkst das in deiner Blase nur nicht, weils dir zu gut geht bzw. du wohl in Kreisen verkehrst wo sowas totgeschwiegen wird.

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Etter 16.07.2017, 05:20
@EDVTechTips

Es wäre sinnvoll jetzt mal die Fakten auf den Tisch zu hauen (beispielsweise Statistiken), aber zu beleidigen ist natürlich viel, viel konstruktiver.

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Für mich ganz einfach, es Interessiert mich nicht. Ich kann nicht überall sein und jeden helfen. Habe meine eigenen Probleme und muss halt Prioritäten setzen und dann kommt sowas recht zum Schluss.

Penner1237 16.07.2017, 03:16

schönes beispiel für unsere ellenbogengesellschaft

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axoni 16.07.2017, 03:18
@Penner1237

Das hat damit wohl nichts zu tun, nach deiner Darstellung muss ich ja jede Sekunde weinen oder Gedanken machen das irgendwo irgendwas passiert oder nicht in Ordnung ist.

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Ehrlich gesagt intressiert es mich nicht. So wie den Großteil der Menschen, nur dass ich es mir eingestanden habe. Wenn wir verhungernde Kinder in einer Werbung sehen fühlen wir uns kurz schlecht, dann geht der Film weiter und man denkt nicht mehr weiter dran. Ändern kann man als einzelne Person sowieso nichts, warum sich also aufregen?

Das ist meine Meinung, ihr müsst die nicht unterstützen o. ä. aber ihr müsst sie akzeptieren. :)

Penner1237 16.07.2017, 03:19

das ganze leben ist veränderung. wenn du denkst du könntest nichts verändern, dann bist du nur nicht derjenige ,der es tut

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Wie ich damit umgehe? Genauso wie ich mit dem Wissen umgehe, dass täglich ein Haufen Menschen wegen unnötiger, kriegerischer Handlungen sterben.

Wissen dass es das gibt und das man dagegen wenig unternehmen kann.

"Kann mir das mal bitte jemand erklären, warum ihr bei dem Gedanken keine Bauchschmerzen kriegt?"

Läufste mit nem Magengeschwür rum? Wenn nicht, dann ist das schon ne ziemliche Doppelmoral. Um verhungernde Menschen machst du dir Gedanken, aber nicht um Kindersoldaten, Kinderprostitution, Zwangsprostitution, weibliche Genitalverstümmelung,....

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kindersexmafia-in-kambodscha-verkauft-von-den-eigenen-eltern-a-462353.html

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/uganda/10621792/Konys-child-soldiers-When-you-kill-for-the-first-time-you-change.html

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/prostitution-und-menschenhandel-mit-bulgarischen-frauen-eine-aussteigerin-erzaehlt-a-1135648.html

http://www.huffingtonpost.de/2014/05/16/zwangsprostitution-geschaeft-opfer_n_5335395.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverst%C3%BCmmelung#Geographische_Verbreitung

Ich könnte vmtl. den ganzen Tag weiter machen.

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