wie geht es nach der aussteurung im krankheitsfall troz beschäftigung weiter

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ach ja, habe meiner Krankenkasse (DAK) aufzeigen können das sie sich gesetztwidrig verhält wenn sie nur nach SGB V agiert, hat mir ein nettes Sümmchen eingebracht, und das ohne Anwalt. Wenn du dich selber schlau machst brauchst du einen Anwalt erst wenn du aufgrund fehlender kenntnisse, deinen Aspruch versuchst über die Sozialgerichte geltend zu machen. Machst du ihnen dagegen die gesetzeslage klar, werden sie sich hüten, einen Prozess anzustrengen, Gerichte sprechen recht nach dem Gesetz, und danach wer Überzeugend argumentiert, nicht nach Gerechtigkeit. Die ist immer subjektiv.

Danke, für die Auszeichnung.

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Hallo Morgen12, , die Antwort deiner Krankenkasse ist nur zum Teil richtig, rechtens ist die Aussage nur dann, wenn du 78 Wochen, also fortlaufend Arbeitsunfähig geschrieben warst, (Ausgesteuert) versichert bist du trotzdem. Das ganze ist aber auch Unglücklich aufgeführt,

Jede Krankheit unterliegt einzeln der 78 Wochen Regelung, die Aussteuerung kann sich demnach nur auf die Apnoe beziehen. Du kannst nach Ablauf der 3 Jahresfrist (78 Wochen +18 Monate nur wieder Krankengeld bekommen wenn dazwischen 6 Monate liegen in denen du entweder beschäftigt warst/bist, oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestanden hast.

Danke für die Antwort

Habe nochmals nachgesehen:

14.Dez. 2008 – 2. Okt. 2009 durchgehend krank mit inbegriffen: 4 Wochen Anschlussheilbehandlung (Herzinfarkt) und 5 Wochen Wiedereingliederung.

5 Wochen Reha (Anpassungsstörungen) und 6 Wochen Wiedereingliederung. Danach 13 Monate arbeitsfähig, jedoch mit 68 Tagen (Sa und So inklusive) Unterbrechung wegen verschiedener anliegen krank. Nicht am Stück sondern einzelne Tage, und 10 tage am Stück.

Ab 13. Okt. 2010 bis heute wieder krank, beinhaltet 4 Wochen Reha (Schlafapnoe) und 11 Wochen Wiedereingliederung.

Ab 21. April 2011 ausgesteuert. Alle Krankheiten zusammengefasst in einen Block. Krankenkasse beruft sich auf § 48 SGB V vom 06.03.2007 und Zusammenfassung vom AEV.EV., Siegburg.

Meine Krankenkasse: „AOK Ihre Gesundheitskasse (vor Ort)“.

Nun erhalte ich nach meiner Wiedereingliederung, die noch bis 24.Sept.2011 andauert, laut AOK, erst wieder Krankengeld, wenn ich ab Sept 2011 ½ Jahr kein Tag mit einer Wiederholungskrankheit der letzten 3 Jahre krank war.

Ist für mich fast nicht möglich mich so unter Druck setzen zu lassen.

AOK Aussage: „Manche haben es schon geschafft“.

An wen wende ich mich ab dem 23. Sept., ohne dass Versorgungslücken entstehen, wenn ich trotzdem einen Tag nicht zu Arbeit kann?

Arbeitsamt sagt: "Wir sind nicht zuständig, weil ich in einer Wiedereingliederung bin und mein Beschäftigungsverhältnis danach weiterläuft.

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@Morgen12

§ 48 Dauer des Krankengeldes (1) Versicherte erhalten Krankengeld ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens achtundsiebzig Wochen innerhalb von je drei Jahren, gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an. Tritt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Krankheit hinzu, wird die Leistungsdauer nicht verlängert. (2) Für Versicherte, die im letzten Dreijahreszeitraum wegen derselben Krankheit für achtundsiebzig Wochen Krankengeld bezogen haben, besteht nach Beginn eines neuen Dreijahreszeitraums ein neuer Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Krankheit, wenn sie bei Eintritt der erneuten Arbeitsunfähigkeit mit Anspruch auf Krankengeld versichert sind und in der Zwischenzeit mindestens sechs Monate 1. nicht wegen dieser Krankheit arbeitsunfähig waren und 2. erwerbstätig waren oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung standen. (3) Bei der Feststellung der Leistungsdauer des Krankengeldes werden Zeiten, in denen der Anspruch auf Krankengeld ruht oder für die das Krankengeld versagt wird, wie Zeiten des Bezugs von Krankengeld berücksichtigt. Zeiten, für die kein Anspruch auf Krankengeld besteht, bleiben unberücksichtigt.

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@Morgen12

SGB V ist für die Krankenkasse eine Richtlinie, Argumentiert, aber mit spitzfindiger Wortverdreherei, als ob es sich um eine Weisungsvorschrift handelt. GKV-Mitglied liest, ist beeindruckt, da §  immer wie verbindliche Tatsachen wirken, hier liegt der Irrtum, es kommt auf das dazwischen an, Beispiel: kann, sollte, ist eine Richtlinie, muss, ist , bleibt eine Verbindlichkeit.

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@Morgen12

Hier wird also augenscheinlich eine Richtlinie, " innerhalb von 3 Jahren für die selbe Krankheit, von Beginn der 1 durchgehenden Arbeitsunfähigkeit" zu einer weisungsvorschrift = Tatsache verdreht, innerhalb von 3 Jahre mehrere Krankheiten, kein Anspruch mehr.

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@Morgen12

Die GKV unterliegt einer "besonderen" gesetzlichen Beratungspflicht, wenn Mitglieder innerhalb eines Zeitrahmens, (auf absehbare Zeit) nicht wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, hat man einen Rentenantrag empfohlen?

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@Morgen12

Bei einem Tag Versorgungslücke, macht man gar nichts.

Manchmal ist nichts tun besser. ;-)

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@Astroprofiler

Danke für all die Mühe

Nein ich bekomme keine Rente und kein Rentenantrag da ich zu jung bin (*1962) und frei auf dem Arbeitsmarkt für mehr als drei Stunden vermittelbar wäre. Arbeitsbelastung,bzw Wiedereingliederung läuft bis 35 Std erreicht ist.

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@Morgen12

Kein Problem, musste mich die letzten 3 Jahre damit auseinander setzen. Zu Jung bist du nur, für eine BU Rente (1961) , nicht für ein EU Rente, auch hier gibt's Unterschiede.

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@Astroprofiler

Bei einer Versorgungslücke will aber die Kasse nicht mehr für anfallende Kosten aufkommen, wie z.Bsp. für Atemmaske (Schlafapnoe)

Ich hab das Gefühl, solange man gute Beitäge zahlt ist alles ok, danach sollte man wohl am besten das zeitliche segnen.

Vielen Danke Ich warte nun mal weiter ab, was noch so alles auf mich zukommt.

Krank werden und sein ist nicht schön, um jeden Tag kämpfen noch schlimmer.

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@Astroprofiler

Hallo noch eine Bitte,

wo und von wem erhalte ich verbindliche Aufklärung

wer kennt sich in all diesen Vorschriften und Möglichkeiten überhaupt noch aus?

Vielen Dank

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@Morgen12

Von einem guten Rentenberater, aber die kosten wie Anwälte Geld. lass uns Morgen darüber reden, ich kann dir zu fast allem eine Antwort geben

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@Astroprofiler

Danke

Mache jetzt bis Montag Pause, muß dann zum Betriebs-Arzt und -Rat. Danach muß ich weitersehn was ich alles wissen und tun muß.

mfg

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Danke für die Blumen, ;-))

Du kannst dich mal auf der Seite. htpp/ www.rentenberater.de umsehen, unter aktuelles gibt es einige interessant Urteile.

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