Wie geht es nach dem Jugendamt weiter?

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3 Antworten

 dass wenn ein Kind zum Jugendamt geht und sagt das es nicht mehr nach Hause möchte, es auch nicht mehr dorthin muss.

Aus der Erfahrung mit meiner ehemaligen Stieftochter weiß ich, dass es beim richtigen Jugendamt in der Tat so funktioniert.

Eine Kindeswohlgefährdung, häusliche Gewalt oder gar schlimmeres lag nie vor, es lief zuhause nur nicht nach ihrem Willen (Schule schwänzen etc. wurden halt nicht akzeptiert).

Sie ging zum Jugendamt und durfte frei wählen, versuchte Pflegefamilie, Wohngruppe und eigenes betreutes Wohnen (zwischen dem 15. und 18. Geburtstag). Leider gab es auch dort mehr oder weniger viele Regeln, an die sie sich nicht halten wollte.

Der sorgeberechtigte Vater hatte lediglich zu zahlen...

Heute lebt sie, knapp 21 Jahre alt, seit nun mehr 2 Jahren auf der Straße. Da ohne Schulabschluss auch ohne jede Perspektive.

Ich hoffe, dass es Jugendämter gibt, die verantwortungsbewusster handeln, und Kindeswohl und Kindeswille zu unterscheiden wissen.

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Kommentar von Menuett
27.11.2016, 14:48

Und die Eltern waren dagegen und haben gegen diese Entscheidung geklagt?

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Naja, sooo einfach ist das nicht ,) Es muss schon eine Gefährdung vorliegen.

Dann gibt es Kurzzeit- und Langzeitpflegeplätze, Wohngruppen, größere Heimunterbringungsmöglichkeiten oder auch die Unterbringung bei Verwandten (wobei das eher selten ist - man soll ja auch raus aus dem gefährdenden Umfeld).

Kommt immer auf den Fall, die Personen und die aktuellen freien Plätze (teuer!) an.

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Kommentar von HabLangeweile
27.11.2016, 13:36

Aber wenn bei Verwandten keine Gefährdung vorliegt? 

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Das entscheidet ein Gericht. Verwandte, oder Pflegefamilie oder Heim sind die Optionen...

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