Wie geht es mit Pornografie weiter?

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10 Antworten

Also ich weiß das mein Partner (Verlobter) ab und zu Porn** schaut.

Ich finde nicht das er mich respektlos behandelt! Er behandelt mich sehr liebevoll, er hat mich nie angelogen weil es auch nicht sein Charakter entspricht. Seit wird zusammen sind, sieht er auch weniger porn** aber ich habe halt Tage manchmal Wochen wo ich einfach keine Lust auf sex hab. Da ist es mir ehrlichgesagt lieber, er sieht sich virtuell eine nackte Frau an, als das er irgendwo hingeht und sich eine Frau anlacht, mich bedrängt, jammert usw. Nicht das er sowas jemals gemacht hat.  

Trotzallem haben wir eine sehr gesunde sexuelle Beziehung zueinander. 

Ich hatte ein Ex der angeblich keine Porn** sieht, und finde nicht das er mich mehr mit Respekt behandelt hat als mein jetziger Freund, manchmal war der Ex respektloser als mein jetziger Freund. 

Mein Verlobter ist generell ein sehr liebevoller, witziger Mann, und wenn Mann das visuelle und die Realität gut auseinander hält, wieso soll er weniger respektvoll sein in gegensatz zu Männer die sich nicht porn** ansehen, sehe da ehrlich kein Zusammenhang. 

Ich gebe ein Beispiel: 

Ich habe beiläufig erwähnt das ich sooo Lust auf Spaghetti Bolognese hab, am nächsten Tag hat mein Partner mir Bolognese gemacht. Ich habe auch mal erwähnt das mir eine klare Rindsuppe jetzt gut tun würde (bin schwanger) und am nächsten Tag hat er mir tatsächlich eine Suppe gezaubert. Das ist eine Kleinigkeit aber diese Kleinigkeiten sind mir ehrlich so viel mehr wert als einmal im Jahr irgendeine gezwungene große Geste. 

Dabei hat mein Partner und das hat er mir ganz ehrlich gesagt, bevor er eine Partnerin hatte, fast täglich porn** gesehen. 

Evtl kommt es drauf an was für porn** sich der Partner ansieht, er findet es ekelhaft wenn die Frau, auch wenn es gespielt ist, geschlagen, gewürgt oder sonst was wird...

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Nun, ich sehe das jedenfalls anders als du. Ich halte Pornographie nicht für grundsätzlich schädlich für eine Beziehung, eher das Gegenteil ist der Fall, sofern es sich nicht um eine Sucht handelt. Ich habe nichts dagegen, wenn man die Fantasien die mit dem Partner nicht möglich sind dort auslebt oder sich Anregungen holt. Zumal unter Pornographie auch Geschichten und Bücher fallen können.

Auch halte ich unsere Gesellschaft nicht für sonderlich offen, sondern eher verklemmt. Es wird Offenheit vorgespielt, aber letztlich wird relativ viel unter den Teppich gekehrt. Auch Dinge die früher normal waren. Manchmal glaube ich, wir machen eher Rückschritte in der Hinsicht.

Wie viele Partner (besonders Frauen, allerdings auch Männer wohlgemerkt) beschweren sich alleine hier schon täglich darüber, dass ihr Partner P0rnos anschaut und wie sehr sie das stört? Es ist lange nicht so, dass jeder so offen damit umgehen kann. Offene Beziehungen halte ich immernoch eher für Ausnahmefälle.

Die meisten Menschen wollen doch genau einen Partner und mit dem am besten alles. Dass das nicht immer möglich ist und, dass Liebe etwas anderes als verliebt sein ist, stellen viele erst hinterher fest. Und auch, dass sexuelles Verlangen und Liebe zwei unterschiedliche Dinge sind. Bestenfalls geht das miteinander einher, aber wer die Liebe idealisiert wird blind für andere Bedürfnisse und vergisst diese ebenfalls zu berücksichtigen. Und dann wird er unglücklich und dann beginnen die Probleme, obwohl doch angeblich alles so perfekt läuft.

Außerdem halte ich nichts von der Vorstellung, dass früher Liebe und Sex nur im Bündnis anzutreffen war. Es war eine ganz andere Zeit, Frauen waren auf Männer angewiesen, das Ansehen war sehr wichtig, es ging oft um Geld, man hat sich vieles gefallen lassen nur um sich nicht scheiden zu lassen. Affären waren auch damals keine Seltenheit bei Männern und Frauen gleichermaßen. Es wure über dieses Thema nur eben nicht öffentlich gesprochen.

Fremdgehen halte ich für verwerflich, sofern nichts anderes abgesprochen ist mit dem Partner, dennoch sollte man nicht so tun als hätten die meisten Menschen nicht Wünsche und Vorstellungen, die der Partner nicht immer erfüllen kann. Und ich persönlich finde es wichtig, sich das eingestehen zu können. Ich halte das jedenfalls nicht grundsätzlich für einen Makel oder einen Trennungsgrund. Man sollte nur in der Lage sein mit seinem Partner offen zu kommunizieren.

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Kommentar von Hellooooo123
20.04.2016, 07:57

Das ist ein sehr schön geschriebener Text. Ich finde du hast in sehr vielen Punkten absolut Recht.

Danke 

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Das sind genau genommen ganz viele Fragen, die du gestellt hast. Erst einmal müssen wir einmal abgrenzen, wo endet Erotik und wo beginnt Pornografie. Wenn man mal zurück schaut, hatt es immer Künstler gegeben, die die Nacktheit des Körpers dargestellt haben und zwar in allen Fazetten.

Ist das jetzt Kunst oder etwa nicht? Wo ist die Grenze?

Was hat sich geändert. Nacktheit, Erotik, sind freier verfügbar, als früher, gegeben hat es das immer.

Schau mal den Film der Name der Rose, wo im Kloster sich eine junge Frau für die Mönche prostituiert hatte. Auch das spielt ja eine Rolle. Tabubruch pur, weil über Sex spricht man nicht. So bin ich auch groß geworden.

Die Menschen hatten aber seit jeher den Reiz, das andere Geschlecht nackt zu sehen und haben sich dafür unterschiedlichste Zugänge verschafft.

Und heute? Heute ist alles über das Internet verfügbar. Ein Lustkick auf Knopfdruck sozusagen. Im Grunde nichts schlimmes. Allerdings kommt es irgendwann zur Reizüberflutung auch und gerade in Sachen Sex.

Das Internet zeigt allen (egal wie alt), wie man Sex haben kann. Gleichzeitig sollte man denken, dass gerade die Jugend doch so aufgeklärt sein müsste, wie nie.

Wenn man die Fragen liest, könnte man gegenteiligen Eindruck bekommen. Das Problem das ich sehe ist, dass die Jugend die Filme sieht, den Sex praktiziert und sich dann erst über die Folgen Gedanken macht.

Anders herum wäre es besser. Jedes Kind hat seine Eltern schon mal nackt gesehen und evtl auch schon mal beim Sex erwischt. Hat es geschadet? Ich glaube kaum. Schaden tut aber das unreflektierte verkonsumieren der Wahre Sex.

Also, Pornografie als solches ist nicht das Problem. Nur unseren Umgang damit sollten wir überdenken.

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Kommentar von Hellooooo123
19.04.2016, 12:34

Danke für den guten Text.

In der Tat ist es wahrscheinlich der Umgang als solcher der das Problem darstellt.

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Ich denke die Kernfrage bei dieser ganzen Diskussion ist die nach dem Verfall der Werte. Denn liebe und Respekt in einer Partnerschaft und auch sonst sind sehr wichtige Themen.  Doch ich bin dennoch der Meinung das beides geht. Pornografie ist weder prinzipiell gut noch prinzipiell böse. Der Umgang ist das entscheidende. Ich denke das Pornografie, in welcher Form auch immer trägt in einem großen Maße dazu bei das unsere Gesellschaft offener mit bisherigen tabuthemen umgeht. Dazu gehören auch Themen wie Verhütung, das erste mal, Probleme mit dem eigenen Körper, sexueller Vorlieben... Dadurch das unsere Gesellschaft immer offener wird, wird auch offener mit Themen umgegangen die angesprochen werden müssen. Sexuell übertragbare Krankheiten werden in den letzten Jahren viel offener behandelt und Paare können offener über ihre Vorlieben führen. Ich denke das kann wiederum dazu führen, das sich die Menschen seltener fremd gehen. Evtl hat die gesteigerte Offenheit sogar zur Folge, dass hoffentlich urgendwann weniger sexuelle Straftaten verübt werden. Woran wir als Gesellschaft aber gleichzeitig arbeiten müssen ist wichtige Werte aufrecht zu erhalten. Trotz oder gerade deswegen weil Pornografie immer stärker in das alltägliche leben einzieht, in vielen Ländern ist sogar ein nackter positiv in einer duschgel Werbung zu viel.

Zu dem thema mit evtl attraktiveren Menschen in einem Film, nun diese sehen wir täglich. Viele, oder vlt die meisten Menschen habe sowieso Fantasien, ist es da nicht gesünder wenn der Partner sie kennt und beide offen damit umgehen?! Solange man es bewerkstelligt das sich beide geschätzt, respektiert und geliebt fühlen denke ich kann das sehr gesund für eine Partnerschaft sein.

Ich persönlich bin kein Fan davon. Habs mir mal angesehen, hat mich nicht angesprochen Ende.  Ich mag aber auch keine animes. Ist für mich das gleiche. Ich weiß aber auch das für viele dieses Thema wesentlich empfindlicher ist und darauf sollte man auch Rücksicht nehmen.

Ich denke solange wir stets an uns und unserem Umgang mit den Menschen in unserer Umgebung arbeiten kann Pornografie für die Gesellschaft sogar etwas gutes bedeuten.

Und sonst ist es wie mit jeder Frisur, kleidungsrichtung oder sonst was. Wer es nicht mag soll weg sehen :)

Lange Rede kurzer Sinn. Lasst den Menschen was sie mögen und kümmert euch mehr um eurer gegenüber, egal ob er was toll findet was ihr vlt nicht mögt :)

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Kommentar von Hellooooo123
20.04.2016, 08:02

Auch ein schöner Text.

Mit meinem Exfreund hatte ich mal darüber diskutiert, was ihm daran so wichtig sei das zu schauen und dazu zu kommen. 

Er wusste keine direkte Antwort... An den tagen wo er dann hat, lag ich Abend voller vorfreude im Bett und...wurde nicht "bedient". Der Herr war ja bereits fertig.

Ich wusste jedes mal wenn er während ich arbeiten war schon fleißig war.

Entweder kam es zu nicht oder er lag nur lustlos mit einer halben Errektion da... 

Also mein Liebesleben hat leider noch nie von den Filmchen profitiert...

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Diese sind nur nie wissenschaftlich oder per Studie belegt.

Es gibt zu praktisch allen Dingen im Leben Studien und genauso viele Gegenstudien. Das sagt überhaupt nichts aus. Jeder soll und darf Pornografie in seinem Leben soweit zulassen wie das der Einzelne für richtig hält. Wenn du dich damit nicht wohl fühlst ist das genauso ok wie Paare die sich regelmäßig damit konfrontieren.

Ist es nicht so, das durch das ständige Betrachten von Frauen und
Männern, die wahrscheinlich attraktiver als der eigene Partner-die
eigene Partnerin sind, eine Art "Wille zur Abwechslung" steigt? Ist es
vlt. sogar eher so das durch nicht Konsum dieser Wille steigt?

Nein, das sehe ich nicht so. Nicht nur im Internet sondern auch auf der Straße sieht man Menschen die attraktiv sind. Mit Attraktivität alleine lebt man aber nicht zusammen und finde, dass jeder erwachsene Mensch der nicht nur von Gefühlen und Hormonen getrieben ist, soweit in der Lage ist, zu differenzieren. Nur weil ich einen Mann sehe den ich attraktiv finde habe ich nicht das Bedürfnis den anzuspringen und weiß schon wo ich hingehöre :)

Offene Partnerschaften sind auf dem absoluten Vormarsch.

Ja das mag sein, dass offene Partnerschaften bzw. ein Mingle Dasein vermehrt auftritt, katastrophisieren würde ich das aber nicht.

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Kommentar von Hellooooo123
20.04.2016, 07:49

Nein, eine Katastrophe daraus machen wäre auch mit Sicherheit der falsche Ansatz. Es ist aber eben sehr interessant das Mingles und Freundschaften + schon sehr viel in unserer Gesellschaft vertreten sind.

Ich persönlich kenne einige Paare die das Leben. Meine persönliche Meinung dazu, man merkt eine Gewisse Distanz zwischen den beiden. Das ist leider Tatsache. 

Es soll jedem selbst überlassen sein, die entwicklung ist dennoch fraglich und interessant. Die Öffnung der Sexualität und auch der nahezu offene Umgang mit allem was dazu gehört, sind mit Sicherheit daran nicht unbeteiligt. Wenn man ständig wechselnde Partner vorgelebt bekommt, warum nicht auch selber machen.

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Ich denke nicht, dass es hier "richtig" und "falsch" gibt, sondern nur individuelle Vorlieben und Abneigungen. Solche Sachen gibt es unzählige in einer Beziehung: Auto oder ÖV? Fleisch oder Vegetarisch? Sport oder Fernsehen? Alkohol, ja oder nein? Rauchen oder nicht? Klaffen die Bedürfnisse und Ansichten der Partner zu stark auseinander, wird es schwer - man wird aber kaum je einen Partner finden, der in allem genau gleich denkt wie man selbst. Oft lassen sich aber Kompromisse finden, sofern sich die Ansichten nicht gerade diametral gegenüberstehen.

Wenn du Pornografie nicht brauchst und es dich stört, wenn dein Partner sie konsumiert, dann ist das grundsätzlich in Ordnung - du musst aber möglicherweise damit leben, dass dein Partner umgekehrt nicht damit leben kann, sein Leben lang darauf zu verzichten oder dich deswegen gar anzulügen. Entweder ihr findet einen gangbaren Weg für beide, oder ihr trennt euch früher oder später.

Meiner Meinung nach ist das etwas, das jedes Paar für sich alleine ausmachen muss. Ich glaube auch nicht, dass die Wertschätzung oder die Zuneigung für den Partner zwangsweise davon abhängen, welche Filme man im Internet guckt oder welche Geschichten man liest. Ich muss mich nicht ungeliebt, objektiviert oder benutzt fühlen, nur weil mein Partner manchmal das Bedürfnis danach hat - wenn ich mich aber so fühle, dann sollte man miteinander reden und versuchen, das zu klären. Beide Seiten sollten bereit sein, Kompromisse einzugehen, aber keiner soll sich komplett zurücknehmen müssen. Langfristig funktioniert das meiner Meinung nach nie. Vielleicht ist es manchmal besser, zu erkennen, dass für einen gemeinsamen Weg zu harte Diskrepanzen bestehen.

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Kommentar von Hellooooo123
19.04.2016, 12:41

Wir hatten damals den Weg gewählt, zusammen zu schauen. 

Ich musste mir dann anhören das es eine Sache ist die man lieber alleine macht. Das es ja nur für mich die beste Lösung sei. Das man meine Meinungen nicht verstehen kann...

Ich finde durch den Vorschlag, dieser Sache gemeinsam nachzugehen, wenn die Lust da war, sind beide einen Kompromiss eingegangen. Es gleicht in diesem Fall keinem Verbot... so hat es aber für meinen Ex wohl immer ausgesehen.

Ich habe zu Hause alles sauber gehalten. Er kam nach Haus eund hat losgelegt.

Kaum kam der Kompromiss, stand ich mit der hausarbeit nicht mehr alleine da .

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Ich finde allgemein das Pornografie sehr schlecht ist. Sie verzerrt unser Bild von Sex völlig in die falsche Richtung...

Und das schon im Jugendlichen alter. Ich sehe nur noch wie manche jüngere Männer (manchmal auch Frauen) Bei der Partnerwahl wenig bis gar nicht auf den Charakter achten sondern nur auf gewisse Körperteile schauen...

Man könnte noch viel mehr schreiben aber für mich ist das nichts...

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Kommentar von Hellooooo123
20.04.2016, 13:07

Naja wenn wir mal ehrlich sind, wir schauen alle irgendwo zuerst auf das Aussehen. Denn den Charakter können wir zum Start einer Beziehung ja gar nicht beurteilen, also müssen wir unseren Trieben folgen. Man muss sich zuerst mal im wahrsten Sinne "riechen" können.

Ich finde Pornographie als solche ist nicht das Problem. Der Umgang, der uneingeschränkte Zugriff und die nicht vorhandene Kontrolle schon eher.

Man wird dort in eine Konsumsucht gezwungen die die einfachsten menschlichen Züge bedient. Das ist es auch was diese so erfolgreich macht.

Man müsste die gesamte Pornographie in eine Art "Darknet" 2.0 verschieben. Wo ein Zugriff nicht ohne weiteres und nicht Kostenfrei möglich ist.

Denn sie gehört bei dem was dort heute, von "beinahe Vergewaltigung" bis zu..."ich schmiere dich mit dem voll was aus mir so raus kommt" einfach dorthin.

Es ist Gewalt die in diesem Genre langsam und allmählich dominiert.

Ich saß letztens Abends auf der Couch und habe die Mediathek durchforstet. Dann stieß ich auf "Tatort". Diese Sendung darf erst ab 20 uhr gezeigt werden. Ein kleines Stück darunter waren sehr freizügige Mädels zu sehen. Ich weiß gar nicht was das dort überhaupt zu suchen hatte. Diesen Inhalt konnte man ab 14 Uhr abrufen.

Die Frage die ich mir dann stelle ist...Wieso zum Teufel?

Es herrscht eine Verharmlosung von etwas, das gar nicht mal so harmlos ist. Es wirkt manipulativ und auch zerstörend auf viele Beziehungen in denen man sich nur Offenheit und Ehrlichkeit wünscht. Dieses Zeug verleitet aber zum Lügen und durch Lügen und Heimlichkeiten lebt man sich auseinander.

Daher ist in meinen Augen der Umgang und die freie Verfügbarkeit etwas woran man arbeiten sollte.

Interessant fand ich die Tatsache das, als in Indien für eine Zeit Prnos verboten wurden, alle auf die Barrikaden gegangen sind als ob ihr Leben davon abhinge. War sehr lustig zu beobachten.

Als damals die VHS rauskam, erschienen die ersten Prnos. Hatte mich darüber mit meiner Mutter unterhalten. Meine Mutter meinte " dein Vater hat sich das auch immer geholt. Da wurde das unter der Ladentheke heimlich verkauft. Und es war bei weitem nicht so viel zu sehen wie heute. heute ist man quasi schon mit drin wo man nicht hingehört." Das was damals gehandelt wurde, ist heute ab 16 eingestuft. Eine auch recht interessante Entwicklung.

LG und danke für deine Antwort.

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Ich finde Pornografie ok, solange man damit nicht übertreibt. Wenn man die Leute aus den Filmen aber attraktiver findet als den Partner und deswegen lieber sowas schaut und/oder sich der eine deswegen sexuell vernachlässigt fühlt sollte man allerdings darüber nachdenken aufzuhören.

Wenn man Single ist kann man tun was man will. Hat man allerdings einen Freund oder eine Freundin die das sehr stört, kann man ja auch ihr/ihm zuliebe damit aufhören. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe kein Problem mehr damit wenn mein Freund sich sowas anschaut, solang er ehrlich ist und es nicht heimlich tut. Aber da er versprochen hat er macht es nicht mehr, hat sich die Sache auch erledigt.

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Kommentar von Hypermnesie2
19.04.2016, 12:43

Grüße. :D

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Du machst da einen Popanz auf, malst ein Schreckgespenst an die Wand, wo keines ist. Deine Befürchtungen sind unbegründet und daher haltlos.

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Kommentar von Hellooooo123
20.04.2016, 07:50

Wenn man nichts richtiges dazu zu sagen hat ausser Popanz und alles ist unbegründet, kann man sich auch manchmal einen Kommentar sparen, danke.

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Dass du die Pornografie als Grund der leichteren Trennung zwischen Partnern siehst finde ich sehr haltlos.

Das ist eher das Problem der Gesellschaft, die immer mehr verkommt. Die Pornografie ist höchstens ein Bruchteil davon.

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Kommentar von Hellooooo123
19.04.2016, 12:29

Aber jeder Bruchteil, führt immer weiter zum Zerfall eines Gliedes.

Manchmal ist es der kleinste Bruchteil der eine Kette reißen lässt. Ich nehme es persönlich nicht als Grund. ich habe hier mal verschiende Thesen von Leuten zusammengetragen.

Deshalb bin ich auch so gespannt auf die versch. Meinungen

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