Wie geht es mit England weiter?

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7 Antworten

Hallo,

grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen England und GB.

GB wird sich verkleinern, weil Schottland und vielleicht sogar Nordirland aus dem Verbund austreten werden. Es laufen bereits die ersten Überlegungen bzgl eines Votums zum Austritt aus GB, damit die Länder in der EU bleiben können, bzw. wieder eintreten dürfen.

Das Thema ist sehr komplex und mit weitreichenden Folgen verbunden.

Deswegen kann es hier nur ansatzweise behandelt werden.

Viele Folgen können noch nicht abgesehen werden.

England wird sehr arm werden. Viele EU Subventionen werden wegfallen. Zölle werden erhoben werden. Die Alleinstellung als Finanzmarkt Drehscheibe wird sich evtl. Richtung Frankfurt M. verlagern. Die Arbeitslosen Quote in England wird nach oben schnellen.

Kurzfristig ist es auch für die EU und ihre Mitgliedstaaten heikel. Die Börse spielt verrückt. Die Kurse rutschen ins Bodenlose. Gold wird an Wert gewinnen.

Die EU wird es überleben und vielleicht sogar stärker daraus hervorgehen.

Deutschland verliert einen wichtigen Handelspartner. Natürlich nicht ganz, aber die Gewichtung wird sich stark nach unten korrigieren.

Reisen nach England werden wesentlich günstiger, denn das britische Pfund wird wohl stark an Wert verlieren.

Es hat seine Gründe warum selbst manche Brexit Befürworter nun gerne ihr Kreuz auf der anderen Seite gemacht hätten.

Gruß, RayAnderson

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Diese Antwort kannte man vor dem Brexit nicht und man wird sie auch nach dem Brexit nicht beantworten können. Unsere Märkte sind viel zu kompliziert für so standardisierte Antworten. Jeder Schlaumeier hat seine eigene Theorie und am Ende werfen sich alle Parteien die Argumente gegenseitig um die Ohren.

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Aus Großbritannien wird Kleinbritannien, weil Schottland und wahrscheinlich Nordirland UK verlässt und zur EU will. London wird keine Finanzmetropole mehr sein, sondern es wird sich auf Frankfurt konzentrieren!

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Naja England ist ja noch nicht raus es ist halt bloß beschlossen das wird halt noch so zwei Jahre dauern

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lupoklick 28.06.2016, 11:12

Was Cameron mit seiner Verzögerungstaktik anrichtet, das wird ihm nicht erst in zwei Jahren seine Knickerbockers flattern lassen.  

        Die Börse reagiert sofort, die zweifelhaften "Rating-Agenturen" ebenfalls, und statt VOR dem Erhalt des Kündigungsbriefes § 50  zu verhandeln, wird die EU, wie auch andere Handelspartner, England nicht einmal "mit der Zange anfassen",,,

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Abschied  von England  .... wenn der liebe Gott und Cameron es wollen

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Die Welt hat sich weitergedreht und wird sich weiter drehen....

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Deutschland schaut neidvoll auf ein Volk, das die Sklavenfesseln abschüttelt und sich von einer One-World-Politik-Schickeria nicht mehr knechten läßt.

Die Briten werden wieder Herr im eigenen Haus, während die Erwerbstätigen in Deutschland für die ganze Welt schuften müssen.

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lupoklick 28.06.2016, 11:13

God save your dreams .....

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