Wie geht es mit der EU weiter, was kommt ein Anfang vom Ende?

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8 Antworten

Jau, der Anfang vom Ende einer politischen Union ist eingeläutet.
Europa wird sich auf das besinnen was es ist, den EWR https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Wirtschaftsraum
Dafür braucht es die EU nicht.

Besser ist das.
Rules Britania!
Glückwunsch.

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Kommentar von robi187
24.06.2016, 19:00

ch, und norwegen schaffen es auch gut?

wir brauche kein ttip? sonder bürgernähe?

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Hallo robi!

Im Zuge der Gedanken, die sich um den Verbleib Großbritanniens in der EU drehten, wurde häufiger von Politischer und Wirtschaftlicher Seite die Befürchtung geäußert, daß auch andere EU-Staaten diesem Beispiel folgen könnten.

Das ist nicht von der Hand zu weisen.
Aber auch nichts, was man dramatisieren muß.


Denn, wie in Deinem Privatleben auch, kannst Du dir ja immer überlegen, ob Du Dinge so weiterführen willst, wie bisher, oder Dich bestimmten Zwängen entledigen willst.
Beispiel:
Mietverhältnis, Arbeitsverhältnis, Beziehung, Bankkonto bei Bank xyz, Und ohen verträge: Lieblingssupermarkt, Lieblingskneipe

Wobei man auch immer zwischen EU und Euro-Raum unterscheiden muß.

Staaten, die diese Überlegungen in den nächsten Jahren haben könnten sind z.B. aufgrund der immer noch anhaltenden Finanzprobleme Portugal, Griechenland, Spanien (ziemlich Unwahrscheinlich).

Aufgrund aktuell in der Flüchtlingskrise abweichender Meinung: Ungarn

Aufgrund der aktuellen Politik: Polen

Aber man wird immer zu Erwartende Vor- und Nachteile Abwägen, so, daß ich auch nicht wirklich glaube, daß so etwas bei den genannten Staaten durchgeführt wird.
Man darf ja nicht vergessen, daß auch Gelder aus der EU-Gemeinschaft in viele Staaten hineintransferiert werden. Somit könnte alleine dadurch ein großer Wirtschaftlicher Nutzen bestehen.
Polenund Ungarn sind zum Beispiel nicht allzulange in der EU, warum sollten sie nach so kurzer Zeit wieder austreten? - Wäre ein wenig schizophren.

Ich hoffe Dir ein paar Denkansätze gegeben zu haben
Gruß, F.W.

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Kommentar von robi187
24.06.2016, 16:23

neiderlande, belgien, dänemark, schweden,....?

und wieso dürfen die eine ein drama machen und ander nicht mal fragen ob wirschaft alles ist?

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Hallo!

Meine Ansicht: Es hat weniger mit "britischem Kleinmut" oder damit zu tun, dass die Engländer arrogante Europagegner und Eigenbrötler seien, sondern viel mehr damit, dass die EU ihre eigentliche Tätigkeit - eine Freihandelszone zu sein - weit, weit überschritten hat. 

Man hat der EU durch den "Brexit" definitiv einen Denkzettel verpasst & das meiner Meinung nach auch zu Recht --------> würden andere Staaten Volksabstimmungen darüber einführen, würde die EU bald ganz einfallen. Das gilt ggf. auch für Deutschland. 

Ich oute mich als EU-Skeptiker.. habe schon zur Berufsschule mal 'ne Diskussion geführt mit einem Lehrer, in der ich die EU als unhandlichen, schwerfälligen Bürokratieklotz bezeichnet habe, der an seiner eigenen Masse zu ersticken droht.. das war 2009 oder 2010. 

Dass es so kommt, war bezogen auf England eigentlich voraussehbar. Die EU hat jahrelang an den Bürgern vorbei konzipiert & ihren eigentlichen Zweck der ursprünglichen EGKS/Montan-Union bzw. EWG - eine Handelszone zur Import- und Exportregelung zu sein - vernachlässigt, dafür aber sinnfreie Gesetze, Regelungen und Beschlüsse verabschiedet, die den EU Bürgern das Leben eigentlich mehr erschwert haben bzw. die Lebenshaltungskosten erhöhten wie auch den bürokratischen Aufwand. Die Selbstbestimmung der Mitgliedsstaaten wurde immer weiter reduziert, d.h. die Staaten werden aus Brüssel ferngelenkt, was auch die nationale Politik stark beeinflusst.

Damit hat sich die EU immer mehr Ungnade beschert & dafür von den Engländern die Quittung erhalten. Es war absehbar. Und wenn es nicht England gewesen wäre, dann ein anderer Staat, der eine Abstimmung eingeführt hätte!

Im Grunde sollten sich die Damen und Herren in Brüssel jetzt mal ganz viele Gedanken machen & sich fragen, ob man bei der EU in Sachen Bürokratie und Politik/Gängelung nicht doch zu viele "Ambitionen" hatte bzw. ob man den Bürgern und Mitgliedsstaaten der EU nicht doch zu viel zugemutet hat. Genau das sollten sie tun, anstelle die Schuld überall sonst wo zu suchen und einen auf traurig zu machen. 

Niemand anders außer der EU selbst durch ihr Verhalten hat den "Brexit" verschuldet. Meine Meinung.

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Kommentar von robi187
24.06.2016, 17:20

bei den diäten und pensionen und spesen kann man vorn denen auch mehr erwarten? ist wirklich ein ......kopf?

es ist schade was die aus der guten idee der eu gemacht haben?

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Also man muss dazu sagen, dass die anderen Länder nicht überlegen, sondern sich das einige Parteien oder Politiker in der Ländern wünschen. Nicht jedes Land kann aber einfach so einen Volksentscheid durchführen, der dann auch bindend ist.

Ich glaube nicht, dass das ein Ende der EU bedeutet.

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Meine persönliche Meinung: Die Briten haben sich mit dem Referendum MÄCHTIG ins Knie geschossen.

Die Druckerschwärze auf dem Endergebnis ist noch nicht einmal trocken, da müssen die Brexiteers schon zugeben, daß eines ihrer größten Versprechen (350 Mio für den NHS! Jede Woche!!) eine Lüge war:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nigel-farage-distanziert-sich-nach-brexit-von-millionen-versprechen-a-1099616.html

Bis ein Referendum in anderen Staaten durchgeführt werden kann, dürften die wirtschaftlichen Folgen für GB bereits so gravierend sein, daß nur komplette Vollidi*ten und Rechtspopulisten aus der EU austreten wollen.

Und davon gibt es zwar genügend, aber sie sind nicht die Mehrheit.

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Kommentar von robi187
24.06.2016, 17:22

norwegen und ch sehe ich nicht als (dein ausdruck) an

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Na ja! Zuerst sollten wir einen Blick auf Großbritannien werfen, wie es dort weitergeht. 

Der Premierminister Cameron tritt zurück und wir hoffen doch stark, daß Boris Johnson das Ruder übernimmt das Land in das goldene Zeitalter führt. 

Wir Europäer sollten echt Dankbar sein für den seltenen Einblick, wie gerade Geschichte gemacht wird.

Der Sieger der Abstimmung, B.Johnson wird uns allen zeigen, wie reibungslos es ohne EU flutscht ^^. 

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Kommentar von clemensw
24.06.2016, 16:58

Seltsame Definition: "flutschen" = "gnadenlos gegen die Wand fahren".

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Bis heute ging es überall weiter, egal wie. Weltuntergang ist es keiner. Jammer der Industrie/Wirtschaft und Politik auf hohem Niveau!

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Anfang vom Ende? Ernsthaft?

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