Wie geht es beruflich weiter? Soll ich die Ausbildung abbrechen?

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6 Antworten

Die (ungeliebte) Ausbildung solltest Du auf jeden Fall durchziehen ! Alles andere macht wenig Sinn, kostet unnötig Zeit und macht sich schlecht im Lebenslauf !

Nach der Ausbildung hast Du folgende Optionen:

- Fachhochschulreife auf einem (Erwachsenen-) Kolleg oder Abendgymnasium erwerben. Dies ist in Bayern und Sachsen nicht möglich. Dort gib es auf diesen Schulen nur das normale Abitur in 3 Jahren !

- eine Aufstiegsweiterbildung zum Fachwirt mit deutlichen kaufm. Anteilen. Dies wird als allgemeine Hochschulreife (wie ein Vollabitur) anerkannt.

- Fachhochschulreife über vibos.de oder evtl. über das Telekolleg II.

Bitte beachte, dass Dir mit Fachochschulreife an Universitäten nur die Bachelorstudiengänge in Hessen offenstehen und einige in Niedersachsen. Dann darf die Fachhochschulreife aber nicht aus Bayern oder Sachsen stammen, also sie darf dafür auch nicht von vibos.de oder Telekolleg II stammen.


Joshua18 26.03.2016, 17:37

Der letzte Satz ist leider falsch !! Bitte streichen !

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Du schreibst du bist fast 20 und kurz vor der Zwischenprüfung. Konkret heisst das, dass du 19 bist und seit fast 2 Jahren in der Ausbildung bist. Die Ausbildung hast du also mit 17 angefangen. Meine Güte..... mit 17 kann man nicht unbedingt 'ne Entscheidung für's Leben fällen. Ich habe Chemie studiert und mein Diplom erst mit 28 gemacht. Na und? Du bist noch nicht mal 20, also mach dich nicht verrückt (und lass dich nicht verrückt machen). Eine Umentscheidung ist normal!! Es muss nur nicht so sein, dass du irgendwann 30 bist, dann 10 Ausbildungen angefangen hast, aber keine abgeschlossen hast. Aber wie gesagt: eine Umentscheidung ist ganz normal. Bestes Beispiel dazu: meine Ex-Frau. Sie hat 2 Jahre Wirtschaftsgeographie studiert und wollte dann den Studiengang wechseln. Bei einem sehr dominanten Vater, bei dem es wohl so war, dass sobald er den Raum betrat, die Temperatur um 5 Grad runter ging, wohl keine leichte Entscheidung. Sie kommt also eines Tages nach hause und hat ihren ganzen Mut zusammen genommen und ihrem Vater gebeichtet, dass sie zwar zwei Jahre sein Geld ausgegeben hat, aber jetzt was anderes studieren möchte, also quasi nochmal von vorne anfangen will. Ihr Vater fragte: "Was möchtest du denn jetzt studieren?". Sie: "Physik." Er: "Na endlich!!!"

Dieser Kommentar ist doch einfach nur geil und sagt alles. Du hast dir überlegt, dass du, das was du jetzt machst, nicht weiter machen möchtest. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung - denn das ist dir bestimmt nicht leicht gefallen. Such dir eine Ausbildung in dem Bereich, den du machen möchtest du siehe zu, dass du darin glücklich wirst - denn nichts ist schlimmer nachher in einen Beruf zu arbeiten, in dem du nie arbeiten wolltest, nur weil der Job sicher ist und gut bezahlt.

Gruß

Henzy

ich habe deinen text mehrfach gelesen und finde keinen anhaltspunkt dafür, wie diese ausbildung nun heißt bzw. welchen berufsabschluss du dann hast. vor diesem hintergrund ist es nahezu unmöglich, deine fragen hinsichtlich einer richtung oder ´positiven´ wendung zu beantworten. und seit wann hat wirtschaft nichts mit technik zu tun??

gerade in deinem stadium der ausbildung ist es möglicherweise schwer, das ´große ganze´ zu sehen und zu verstehen, wie aus allem ein schuh draus werden kann. biografien lassen sich halt erst später, also ´rückwärts´ lesen und vieles, dem man anfangs mit widerstand begegnet ist, erweist sich später als segen. dazu gäbe es viel zu sagen, aber dafür sind deine angaben zu indifferent.

aus meiner eigenen erfahrung kann ich nur sagen: nach ausbildung (war ich nicht so gut) und studium (war ich sehr gut) habe ich die guten jobs (die meinem interesse entsprachen) nur deswegen bekommen, weil ich eine fundierte ausbildung hatte. und die war technisch/ handwerklicher art, die jobs dagegen in der wirtschaft/ industrie (wohin ich auch wollte). in der wirtschaft / (globaler) markt / auftraggeber / kunden (!!!) nimmt dich niemand wirklich ernst, wenn du nicht über die ´basics´ verfügst. aber das ist so pauschal dahin gesprochen, weil ich nicht weiß, was du da eigentlich machst.

und mit deinem alter mach dir keinen kopf! ich kenne dutzende von leuten, die haben ihren weg mehrfach verändert und sind dennoch erfolgreich (und glücklich!) bzw. gerade deshalb.

In Hamburg kann man mit einigen Ausbildungen studieren wenn du zwei Jahre in dem beruf gearbeitet hast und dann bestimmte Fächer unf ein test. Vielleicht machen andere unis ähnliches informier dich mal oder frag mal beim Arbeitsamt nach einer berufsberatung.

Abbrechen ist ein unkorrigierbarer Makel im Lebenslauf. Nur das nicht tun.

Dabei sind in sämtlichen Bereichen technische Kenntnisse von Vorteil. Erkundige Dich doch direkt über Studienzugänge mit Berufsausbildung. Die sind nicht an Studienzweige gebunden.

Nocht abbrechen. Eine abgeschlossene Ausbildung ist sehr wichtig und Abbruch sieht nicht gut aus. Nach der Ausbildung kannst du z.b. dein Fachabitur oder Allgemeines Abitur auf einem Abendgymnasium absolvieren.

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