Wie geht ein schwangerschaftabbruch?

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6 Antworten

Die reine Methodik des Schwangerschaftsabbruchs hat dir SahneSchnitte22 ja schon ausführlich erklärt.

Ich möchte aber noch einige Sachen ergänzen, die drumherum wichtig sind.

Wenn dein Frauenarzt die Schwangerschaft bestätigt hat, vereinbarst du am besten einen Termin z.B. bei der

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschaftsberatung.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Dieses Gespräch kannst und solltest du selbstverständlich auch ohne den erklärten Wunsch um eine Abtreibung nutzen. Zudem benötigst du den Beratungsschein für eine Abtreibung. Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen. Du erhälst dort eine
medizinische Aufklärung hinsichtlich eines operativen oder medikamentösen Eingriffs, eine Erläuterung der Rechtsgrundlage und bekommst die Kosten und Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs erklärt.

In der Beratung kann auch der Vater des erwarteten Kindes und deine Eltern anwesend sein, wenn du das möchtest. Wenn du dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, hast du das Recht auf umfassende Beratung, angemessene ärztliche Versorgung und respektvolle Behandlung.
Nach der Fristenregelung ist in Deutschland der Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten (bis zur 14. Schwangerschaftswoche gerechnet nach dem ersten Tag der letzten Regel) straffrei.

Alles Gute für dich!


Das kommt darauf an wie weit du bist. Die ersten 2 Monate kann man das mit Tabletten machen danach wird abgesaugt oder ausgeschabt

http://www.profamilia.de/erwachsene/ungewollt-schwanger/schwangerschaftsabbruch/medizinisches.htmlk

Die Methoden des Schwangerschaftsabbruchs

Prinzipiell gibt es zwei Methoden, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen: den medikamentösen Abbruch und den instrumentellen Abbruch.

Medikamentöser Abbruch (Mifegyne®)

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist nur bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (dies entspricht dem 63. Tag gerechnet vom ersten Tag der letzten Periodenblutung) möglich. 
Ausführlichere Informationen finden Sie unter Mifegyne®.

Instrumenteller (chirurgischer) Abbruch

Die gebräuchlichste und schonendste Methode des instrumentellen Abbruchs ist die Absaugmethode (auch Vakuumaspiration genannt). Sie kann in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Zur örtlichen Betäubung bekommen Sie eine Spritze rechts und links vom Muttermund, dies ist wenig oder gar nicht schmerzhaft. In einigen Praxen wird vor dem Eingriff ein Beruhigungsmittel gegeben, wodurch Sie ein wenig schläfrig werden. 

Bei der Vollnarkose wird das Betäubungsmittel von einer NarkoseärztIn in die Armvene gespritzt und Sie schlafen während des Eingriffs. Vor einer Vollnarkose sollten Sie 6 Stunden vorher nichts Essen, Trinken oder Rauchen.
Der Gebärmutterhalskanal wird mit Metallstäbchen erweitert. Anschließend wird ein dünnes Röhrchen, das mit einem Absauggerät verbunden ist, durch den Muttermund in die Gebärmutterhöhle eingeführt.

 Damit werden die Schleimhaut und die Fruchtblase abgesaugt. Der Eingriff dauert fünf bis zehn Minuten. Blutungen und Bauchschmerzen nach der Behandlung sind normal, treten jedoch nicht bei allen Frauen auf.
In manchen Fällen kann es notwendig sein, eine Ausschabung (Curretage) vorzunehmen. Dabei werden die Schleimhaut und die Fruchtblase mit Instrumenten abgetragen.

In der Regel wird ein Schwangerschaftsabbruch ambulant vorgenommen, d.h. Sie können 1-2 Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Sie können dann jedoch nicht alleine Auto fahren. 

Eine Begleitperson kann in den meisten Einrichtungen nach dem Abbruch bei Ihnen sein. Auch bei dieser Methode ist eine ärztliche Nachuntersuchung nach ca. zehn Tagen erforderlich.

Hallo

Hat der Arzt die Schwangerschaft bestätigt? Wenn ja, dann mach einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia ab. Eine Abtreibung ist mit einer Bedenkfrist von 3 Tagen danach möglich.

Es gibt zwei Varianten:

Bis zur 9. Woche medikamentös oder/und (bis zur 14. Woche nach letzter Mens) durch Absaugung.

Je nach dem, in welcher Woche Du bist und welche Methode Du möchtest, kann ich Dir diese gerne noch näher erläutern.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Es gibt die Ausschabung, die Absaugung oder den medikamenteusen Abbruch.  Ich persönlich kann Dir unanbhängig von der Methode keine Abtreibung empfehlen. Denn es kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.

Kommentar von CalicoSkies
01.05.2016, 14:39

Eine Schwangerschaft und eine Geburt hat deutlich mehr Nachfolgen und Komplikationen als ein Schwangerschaftsabbruch, sowohl physischer als auch psychischer Art.

Diese ständige Angstmacherei vor einer "Verlusterfahrung" ist nicht wirklich angebracht, da es nur den geringsten Teil der Frauen betrifft...

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Je nach SSW mit einer Tablette oder per Ausschabung.

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