Wie gehe ich weiterhin mit Entwicklungsverzögerten Kind um von 5 Jahren?

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9 Antworten

Du hast für deine anderen, ähnlichen Fragen ja schon gute und ähnliche Antworten bekommen.
Dabei fällt auf, dass auch du unter psychischen Problemen leidest und in deiner Beziehung auch nicht gerade alles super läuft.
Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen, um ein gesundes Kind großzuziehen. Man merkt, dass du überfordert bist.
Das Stichwort ist: Hilfe suchen. Für dich UND dein Kind.
Außerdem: Reize mindern. Konsequenz üben. Das heißt aber nicht bitten oder schreien.
So zumindest die Kurzfassung.

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Solche KInder haben wir auch im Kindergarten.

Zuerst ist es einmal ein Schock, wenn du von den Erzieherinnen erfahren hast, dass dein Kind entwicklungsverzögert ist. Du solltest es aber dennoch akzeptieren und die Hilfen, die man dir anbietet, annnehmen. Ausserdem bist du nicht allein, es gibt viele Kinder, die entwicklungsverzögert sind, es muss auch nicht gleich heißen, dass dein Kind ADS oder ADHS hat.

Es gibt eine große Anzahl an Förderungen und Maßnahmen, die deinem Kind helfen und es weiterbringen. Die solltest du alle annehmen: z.B. Logopädie, Intensive Sprachförerung, Singen-Bewegen-Sprechen, Ergotherapie, Interdisziplinäre Frühförderung.... Manche werden in den Kindergärten selbst angeboten, für andere muss man in eine spezielle Einrichtung fahren.

Spreche auf jeden Fall die Erzieherinnen im Kindergarten darauf an.

Ich würde dein Kind nächstes Jahr nicht einschulen, sondern einen Antrag auf Rückstellung stellen und unbedingt darauf verharren, so hast du wieder ein Jahr gewonnen, wo dein Kind gefördert werden Kann. Es gibt statt dem 1. Schuljahr die Möglichkeit der Grundschulförderklasse oder ein weiteres Kindergartenjahr mit allen Förderungen weiterhin.

Ich finde es toll, dass du trotz allem festgestellt hast, dass du ein tolles Kind hast und es lieb hast und zu ihm stehst. Zu allen Förderungen im Kindergarten braucht es zu Hause Liebe, Geborgenheit, Verständnis, Kuscheleinheiten.... vielleicht manchmal auch etwas mehr Konsequenz von deiner Seite ;)

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Er braucht ne klare Struktur. Was mir direkt auffällt, ist, dass Du ihn bittest. Kinder benötigen aber in dem Alter und unter den Umständen keine Bitte und auch keine Anfragen. Die klare Ansage ist immer wichtig. Und das Verdeutlichen, wer eigentlich der Erwachsene ist. Das heisst im Klartext "Jetzt ist Zeit dein Zimmer aufzuräumen." Oder "Ich möchte, dass du Dich jetzt anziehst."

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Kommentar von guteantwort1993
11.04.2016, 09:17

Ja klar das weiß ich nur das Problem  ist wenn du es ihm so sagst  lacht er dich sozusagen aus es interessiert  ihn nicht es muss immer erst geschriEhen oder 5 mal gesagt werden ... und vorallem sagt er immer was bekomme ich dann Es ist einfach voll nicht leicht ....

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Kommentar von Flimmervielfalt
11.04.2016, 09:20

Nein, geschrien werden "muss" NIE. Das braucht wirklich KEIN Kind. òó Das negative Verhalten von ihm braucht Konsequenzen. Und passende. Auf keinen Fall so nen Blödsinn wie Fernsehverbot.

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Vielleicht musst du nur etwas finden was ihm sehr viel Spaß macht, probiers mal mit Lego, da kann er seiner Fantasie freien lauf lassen etc. , du hast ruhe und er konzentriert sich mal nur auf eine Sache. Vielleicht noch nen Hörspiel der 3Fragezeichen dazu und alles is perfekt. Und bitte setz dein Kind nicht den ganzen Tag vor den Fernseher!

Außerdem versucht er nur seine Grenzen zu testen.

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Kommentar von guteantwort1993
11.04.2016, 09:15

Hmmm die frage wurde nicht verstanden oder ? Ein kind wo reizoffenen ist interessiert  sich LEIDER nicht so auf geduldige Dinge hehe ... Aber danke trotzdem  ;)

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Ich bin gelernte Erziehern, und kann dir nur raten das du Dir professionelle Hilfe suchen sollst, die deinen Sohn fördern und sein Verhalten mindern.

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Kommentar von Flimmervielfalt
11.04.2016, 09:16

Das ist ja sehr seriös...wir kennen ja die Ursachen nicht...vielleicht liegt es gar nicht am Kind; )

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Kommentar von MissAnonym1994
11.04.2016, 09:17

Durch dem das Sie sich hoffentlich Hilfe sucht - wird doch die Ursache rausgefunden, ob dass jetzt am Kind selbst liegt oder an was anderem.

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Bitte lasse dein Kind in einer Fachklinik für Kinderpsychatrie auf Autismus untersuchen.

Wenn er Autist ist, dann könnte ihr bestimmte Techniken im Umgang miteinander und in der Alltagsbewältigung lernen. Es wäre aber auch wichtig zu wissen, wenn es etwas Anderes ist als Autismus (Ausschlussdiagnose) damit ihr nach anderen Lösungen suchen könnt.

Wenn Autismus oder ADHS vorliegt, kann es sein, dass es sich bei seinen "Wutausbrüchen" um "meldowns" bei sogenannten "sensorischen overloads" handelt. Dazu passt seine Reizoffenheit.

Achte vorläufig auf eine möglichst stressfreie Umgebung mit wenigen Außenreizen. Auch helles Licht, schrille Geräusche, unerwartete Berührungen usw. können Stressfaktoren sein. Wenn du mit ihm in eine ihm unbekannte Umgebung gehst, bereite ihn darauf vor, was ihn dort erwartet. Erspare im, so weit es geht, Überraschungen.
Vielleicht helfen ihm strenge, stereotype Routinen im Tagesablauf.

Gönne ihm Rückzugsmöglichzkeiten, z. B. ein kleines Zelt im Kinderzimmer, in das er sich verkrümeln kann.

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Kommentar von Flimmervielfalt
11.04.2016, 09:32

Ich verstehe nicht, wie man diese Modediagnosen wie Autismus oder ADHS noch forcieren kann, indem man empfiehlt sein Kind darauf hin untersuchen zu lassen? Ich glaube, die Mutter hat ein völlig gesundes Kind. Viele solcher "Probleme" passieren, weil Eltern sich nicht mit ihrer Rolle als Wegweiser für das Kind auseinandersetzen. Und für diese viel wahrscheinlichere Hypothese soll also das Kind als ADHSler oder Asperger eingestuft werden?

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Kommentar von Flimmervielfalt
11.04.2016, 09:52

Es kann ebensogut Hochsensibilität vorliegen. Dennoch würde ich davon abraten das Kind daraufhin zu testen.

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Kommentar von Flimmervielfalt
11.04.2016, 10:16

Nein, ich würde erst mal die konventionellen Methoden vorschlagen, bevor es ins Spezielle geht. Wir kennen die Familie doch gar nicht und lesen nur das subjektive Szenario der Mutter.

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Kommentar von guteantwort1993
11.04.2016, 10:45

Ich finde es gut was sie oder er antwortet  den es könnte sein ohje solch eine Antwort  habe ich erwartet  , heutzutage  liegt nunmehr nicht  alles an den Eltern vorallem hat sein Vater ellepsie und War im behinderte  Kindergarten  das könnte  schon stimmen . Ich Danke dir herzlich für das das du / sie die frage ernst genommen  haben ...Vielen dank

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wie wäre es, wenn du in psych. betreuung gehst, denn das verhalten eines kleinen kindes steht und fällt mit dem verhalten der mutter, aber bis dann, keinen fernseher laufen lassen, kauf entspannungs-cd, mach sie leise, aber nur, wenn er unausgeglichen ist, er muss sich dazu nicht hinsetzen, sprich leise mit ihm, schaff eine gemütliche athmosphäre, z.b. viele kissen, lies ihm vor - leise, keine wünsche an ihn in befehlsform usw. 

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Dein Kind braucht ebenso Hilfe wie du selbst. Er hat eine Behinderung, zeigt autistische Züge und kommt mit den Umwelteinflüssen nicht klar, reagiert mit Schreien und wut, weil er es anders nicht zeigen kann.

Ein Förderzentrum für auffällige Kinder sollte ihn testen und dir sagen, ob dein Sohn hier am richtigen Platz ist. Du hast bereits heilpädagogische Hilfe. Sprich mit diesen Menschen, arbeitet ein Programm aus, wie du mit deinem kleinen umgehen solltest, wenn er nicht zugänglich ist.

Ein "normaler" Kindergarten fängt einiges auf, aber nicht alles ist machbar und leistbar. Dein sohn braucht eine Atmosphäre des angenommenseins, wo er sich entfalten kann und nicht ausgegrenzt wird. Wie ist es mit einem heilpädagogischen Kindergarten oder einem integrativen?

Du willst ja, dass dein Kleiner gut leben kann und du damit auch. du musst ihn annehmen lernen, bist auf einem guten Weg. Er ist wie alle anderen Kinder liebenswert und steckt voller entwicklungsmöglichkeiten, er ist aber am falschen Ort dafür.

er braucht eine Kleingruppe, ausgebildete Heilerziehungspfleger, die Psychologin vor Ort und du eine Elternberatung und den Treff mit anderen eltern, deren Kind auch ein besonderes ist.

gib nicht auf, es bedeutet Kampf, wenn du verlangst, dass er einen anderen Platz bekommen soll. am besten wäre eine Einrichtung mit schulvorbereitendem Teil und der Grundschule am selben standort. Dann könnte er noch ein Jahr im kindergarten bleiben und später eingeschult werden.

Zu deiner Entlastung gibt es Mutter Kind Kuren, aber auch die Möglichkeit der Kurzzeitpflege, dass du ihn einige Wochen in einem guten Heim abgibst( z.B. der Lebenshilfe, oder helfende Hände...) und dich selbst erholen kannst.

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Kommentar von Flimmervielfalt
11.04.2016, 09:24

Wie kommst du darauf, festzustellen dass der Junge behindert oder autistisch ist? Wollen wir vielleicht noch das ADHS Schublädchen öffnen?

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Bitte sagen hilft nicht viel. Einem 6 jährigen Kind kann man Sagen , jetzt ist Schluß. Du darfst auch einwenig konsequenter sein. Das schadet Deinem Kind nicht denn, sonst tanzt er Dir eines Tages auf dem Kopf und macht was er will.

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