Wie gehe ich vor, bei Kündigung wegen ärztlichem Attest?

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6 Antworten

Gut, dass du das zuerst mit dem Jobcenter (Arge gibt es nicht mehr) besprochen hast. Ansonsten hätte dir eine Sperre gedroht, weil du deine Arbeitslosigkeit selbst verschuldet hast.

Ob in deinem Fall eine fristlose Kündigung überhaupt in Betracht kommt, kann ich nicht sagen, da du kaum Informationen dazu gibst. Und aus deinem Kommentar

Aufgrund meiner Arbeit war ich beim Psychiater, ich werde ganz bestimmt nie wieder dort arbeiten. Die Arbeit die ich da verrichtet habe, war ne halbe Sklavenarbeit 

kann ich keinen so gravierenden Grund erkennen, der eine fristlose Kündigung rechtfertigen würde. Da müsstest du schon mehr Details liefern. So kannst du nur unter Einhaltung deiner Kündigungsfrist kündigen. Aber falls du fristlos kündigst, dann ist fristlos auch "von heute auf morgen" (bzw. am Tag nach Zugang beim AG), nicht erst in zwei Wochen. Alternativ kannst du das Gespräch suchen und mit deinem AG über einen vorzeitigen Aufhebungsvertrag verhandeln - da kann man das Ende des Arbeitsverhältnisses zu jedem beliebigen Zeitpunkt datieren.

Du solltest aber bedenken, dass ein "krummes" Austrittsdatum im Arbeitszeugnis immer ein schlechtes Bild macht und Gründe für unangenehme Nachfragen liefert. Da wirst du möglicherweise in Erklärungsnot kommen, denn selbst wenn es der Wahrheit entspricht, sollte man niemals schlecht über einen ehemaligen Arbeitgeber reden. Das ist ein "No Go" im Vorstellungsgespräch.

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Kommentar von OtherwiseJoe
18.11.2016, 10:48

Ich hab doch oben geschrieben, dass meine Kündigung aufgrund des ärztlichen Attests befolgt und nicht ohne Grund.

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Hallo,
zu erst einmal: die Info der ARGE ist zutreffend.

Du kannst mit deinem Arbeitgeber einen Auflösungsvertrag vereinbaren, so dass das Arbeitsverhältnis vor der normalen Kündigungsfrist endet. Wann der Termin genau sein soll, müsstest du überlegen. Wahrscheinlich nicht sinnvoll vor Ende der Arbeitsunfähigkeit. Andererseits: Kannst du überhaupt wissen, wie lange du noch arbeitsunfähig sein wirst?
Du kannst auch noch ein paar Tage arbeiten gehen nach dem Ende der Arbeitsunfähigkeit und entspechend den Termin für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses planen. Das könnte z.B. sinnvoll sein, wenn du ein paar Dinge noch zu erledigen hättest am Arbeitsplatz, etwa, wenn du ein Büro zu räumen hast.

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Kommentar von OtherwiseJoe
18.11.2016, 09:13

Aufgrund meiner Arbeit war ich beim Psychiater, ich werde ganz bestimmt nie wieder dort arbeiten. Die Arbeit die ich da verrichtet habe, war ne halbe Sklavenarbeit und wegen all dem hat mein Arzt mir die Bescheinigung gegeben, woraufhin ich den Arbeitsplatz aufgeben soll. 

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wenn die von der arge das so sagen, würde ich sagen ist das richtig so.

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Du schreibst in die Kündigung, durch gesundheitliche Probleme, muss ich leider Kündigen mein Arzt hat mir ne beischeinung mitgegeben keine ahung ausn Stehgreif kann ich das nicht :D

Leider ja ... zur arge.

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Kommentar von OtherwiseJoe
18.11.2016, 09:04

:D Ich wollte auch jetzt kein komplettes Kündigungsschreiben, das mach ich schon selbst ^^ Ich wollte nur wissen, ob ich dann reinschreiben soll, dass ich zum 02.12.2016 kündige. Oder wie ist das bei der Krankschreibung. Ich will ja die Wochen, die ich krankgeschrieben bin noch weiter bezahlt haben.

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Bei der Arge, die meinten.... Ist das alles richtig so?

Ja. Genau so und nicht anders.

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Genau so, wie die Arge dir gesagt hat, ist der Weg.

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