Wie gehe ich richtig vor beim Lackieren eines bspw. Motorraumes?

7 Antworten

ist der motorraum denn leer?

ganz blank schleifen auf keinen fall. schon garnicht mit einer maschine oder so, sonst wirft das blech falten!

die fläche(n) erst mit lackreiniger gründlich sauber machen. dann nur anschliefen, damit alles hält. noch mal mit Lackreiniger sauber machen um den restlichen schleifsataub aufzunehmen. dann grundierung drauf, trocknen lassen, noch mal leicht anschleifen, wieder lackreiniger und dann den decklack...

lg, Anna

Der Wagen ist aus den 60ern. Aber erklär mir den Schritt mit dem aAmschleifen der Grundierung genauer...

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Du könntest eine Nass-in-Nass grundierung verwenden, die muss man nicht anschleifen. Das problem mit den Grundierungen ist, das sie sehr dünn sind vorallem bei dem Sprühdosenzeugs wo eine höhere schichtdicke nur für ärger sorgt. Nass wird heutzutage eig nimmer geschliffen weils halt nich so gut is, gesundheit und so.

 Wenn wir noch nass anschleifen dann nehmen wir ein schleiffließ und machen dass nass, ansonsten gehen auch P1200-P2000 gut. Du willst das Papier nur dezent nass machen sodass sich Schleifschlamm auf der Oberfläche bildet, mit dem kannst du gleichmäßig und fein mitschleifen. wenig Druck, lass das gewicht deiner hand die arbeit machen. sobald du über die oberfläche streichst und sie sich glatt und schön anfühlt ist es ok.

Btw würde ich das nicht blank schleifen da Lack bereits seit den 60ern gut hält und dies auch in zukunft tun sollte, daher würdest du nur eine gute beschichtung entfernen und dir risiken einfagen.

Das Spritzen wurde hier schon gut erklaert.

Wenn deine Farben halten sollen, muss auf jeden Fall alles fettfrei sein.

Metallisch blank schleifen?  Das ist vollkommen unnoetig, denn du hast doch ausser deiner Motorhaube keine groesseren Flaechen, somit wuerdest du alle Kannten durchschleifen.

Als Rat, sie haben mir meine Farbe angemischt?

Was soll das werden, suche dir original eine Autolackfarbe aus und nimm sie unverfaelscht. 

www.Lackpoint.de>UebersichtRALFarben


Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Lehrberuf mit Fachschulabschluss und Zertifikat

Der Wagen ist aus den 60ern. Die Fläche vom Motorraum ist riesig und die Farbe existiert nicht in einer Datenbank

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@Schyrjajew

Wenn die Sache so ist, und du willst ein gutes Ergebnis haben, dann kommst du mit Abbeizer am guenstigsten weg. Nachwaschen mit Waschlauge und klar Wasser, damit bist du gleich das FETT los und hast einen sauberen Untergrund fuer deinen Primer.

In der RAL-Tabelle fuer Autolacke wirst du sicher einen Annaeherungswert deiner urspruenglichen Farbe herausfinden?

Der Aussenlack ist ja auch schon ein paar Jahre alt, somit hat dieser Lack mit dem originalen Auftrag , auch nur noch Aehnlichkeit.

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@zetra

Danke für die Antwort, zetra. Mir gehts bei der Frage eigentlich mehr darum, wie der Vorgang nach dem auftragen des Primers/Grundierung abläuft wegen dem anschleifen. Einige sagen sei nicht nötig, andere sagen ein wenig mit dem Schleifpapier drüber und andere sagen unbedingt nass und das ganze mit nem schwamm und Wasser dann wegspülen.

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@Schyrjajew

Wenn du mit der Hand darueber gehst und keine Koernung verspuerst, dann kanst du gleich lackieren. Fuer einen Motorraum reicht das allemal.

Schwach ueberschleifen duerfte auch kein Problem sein. Allerdings musst du aufpassen, die Kanten nicht durch zu schleifen, dann waere es wieder eine Murksarbeit.

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Ernsthaft? Baumarktplörre aus der Spraydose? Und diese Empfehlung von einer Fachwerkstatt?

Warum du da was nassschleifen willst, erschließt sich mir nicht. Wir reden hier von einem Motorraum. Oder soll es etwa ein Showcar werden, dessen Motorraumlack als Spiegelersatz herhalten soll?

Einfachste und wirtschaftlichste Methode wäre 2K-EP-Grundierfüller und dann den Basislack oder Decklack direkt nass in nass, d.h. innerhalb 24h, ohne Zwischenschliff drüber. Hast dann halt eine leichte Orangenhaut, je nachdem wie glatt du den EP bekommst.

Für einen Motorraum so einen Irrsinn mit Nasschliff und allem zu betreiben ist doch nur noch übertrieben. Wenn du das unbedingt machen willst, dann nimm statt dem EP-Grundierfüller normalen EP-Grund, 300er Trockenschliff, 2K-Füller, 300er trocken & 800-1000er nass, darauf kannst dann deine Showlackierung aufbauen.


Danke für die Antwort, migebuff. Der Wagen ist ein Oldtimer. Mir gehts bei der Frage eigentlich mehr darum, wenn man die Grundierung anschleift, wie man es dann genau (detailliert) macht und auf was zu schauen ist. Einige sagen nimm nen Schwamm un mach alles klatschnass. andere sagen nur wenig Wasser und dann die brühe mit nem Tuch abputzen...

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@Schyrjajew

Das Wasser verhindert, dass sich das Papier mit Schleifstaub zusetzt. Wenn man nicht alle zwei Minuten ein neues nehmen will, dann brauchts einfach reichlichst Wasser. Außerdem siehst du ohne Wasser ja nicht, wo du schon geschliffen hast. Wenn die Oberfläche passt, bildet das Wasser einen glatten, spiegelnden Film. Wenn sie zu rau ist, bilden sich Perlen. Wenn da alles voller grauem Schleifschlamm ist, sieht man garnichts, außer eben Schlamm. Kannst ruhig Wasser draufkippen, bis du nasse Füße hast, musst halt nur hinterher auf die Luftfeuchtigkeit achten, Google Taupunkttabelle.

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Viel Spaß und Erfolg!

Als Laie der noch keine Erfahrung mit Lackieren plus der wichtigsten Vorbereitungen hat kann ich nur sagen:
Finger weg. Geht 100% schief

Danke aber ich will trotzdem wissen wie es geht. Und noch nie habe i h es nicht gemacht. Aber hab nochnie nass geschliffen, sondern einfach trocken

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Dann mach das Schleifpapier und den Untergrund feucht. Das ist nass schleifen. 800er oder 1000er reicht aus.

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