Wie gehe ich mit suchtkranken Mitarbeitern um?

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5 Antworten

Heikles Thema. Nicht nur im Hinblick auf diese Mitarbeiterin, sondern auch, weil vermutlich die Kollegen / Kolleginnen dieser Frau ziemlich genau beobachten, was geschieht.

Grundsatz: Einigermaßen konsequentes Handeln in einem Stufenplan. Denn: Nachsichtigkeit hilft nicht.

Siehe z.B. hier, ab Seite 32: http://www.aktionswoche-alkohol.de/fileadmin/user_upload/daten-fakten/broschuere_barmer.pdf

Da das Alkoholproblem am Arbeitsplatz nicht gerade selten vorkommt, hat Dein Unternehmen vielleicht auch schon irgendwelche Regularien zum Umgang damit erarbeitet. Die Personalabteilung müsste das wissen.

Indem du denjenigen damit konfrontierst!

Sag der Person das sie komisch wirkt, frag ob alles in Ordung ist. Warte auf eine Reaktion. Sag du hast schon öfter beobachtet das die Person auf der Toilette verschwindet und du dir Sorgen machst ob sie krank ist. Warte auf die Reaktion.

Bietet es sich an und ihr kommt ins Gespräch dann suche gemeinsam mit ihr eine Suchtberatung und zeige ihr das du hinter ihr stehst solange sie sich helfen lassen will. Wenn sie sich nicht helfen lassen will, dann solltest du ihr deine konkreten Gedanken schildern und ihr mitteilen und ihr sagen das sie so nicht arbeiten kann. Unterstelle ihr in den Gesprächen nichts.

PS: Ein Suchtkranker Mensch muss Hilfe wollen, sonst wird ein Versuch ihm zu helfen zu 99,9 % fehlschlagen.

PPS: Frag bei einer Drogen bzw. Suchtberatung um Hilfe!!!

Hallo.

Mh nicht ganz einfach. Auf jeden Fall würde ich nicht überschnell handeln und ihn rauswerfen oder der gleichen. Suche das Gespräch! Versuch der Person zu helfen, mach ihr auf verstänbdliche und verstärkende Art und Weise klar, dass Du der PErson die Chance geben willst hier zu Arbeiten und das Problem in den Griuff zu bekommen - Vorraussetzung ist natürlich, dass man bei euch kein Alkoholiker sein darf!

Es gibt auch Jobs, in denen Alkoholiker arbeiten dürfen :)

http://www.aktionswoche-alkohol.de/fileadmin/user_upload/daten-fakten/broschuere_barmer.pdf

Wenn dir etwas an dir liegt, dann mache dich vorher schlau (das machst du ja jetzt bereits schon) und konfrontier sie dann irgendwann damit. Irgendwas verschweigen oder um den heißen Brei herumreden bringt da nichts.

Wichtig ist, dass sie weiß, dass sie auf dich zählen kann aber es gewisse Grenzen gibt, die sie nicht überschreiten darf (z.B. Maschinen bedienen, oder was auch immer).

Aber wie gesagt, suche dir da auch Hilfe.

Sofern sie kooperiert, wäre es falsch sie zu kündigen, weil dann rutscht sie sofort ab.

Die Broschüre ist da sehr hilfreich.

Ergänzung: Nach den ersten Gesprächen gibt es dann auch Verhaltensweisen, z.B: Herausnahme aus der Gleitzeit, Attest vom ersten Krankheitstag an, An/Abmeldung bei Verlassen des Arbeitsplatzes usw. bei gleichzeitigem Angebot der Unterstützung.

Das soll halt bewirken, dass die Mitarbeiter am Arbeitsplatz keine "Chance" haben sich da zu entziehen bzw. Fehlzeiten nicht auffallen.

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Stört dich der Geruch, oder machst Du dir Sorgen um ihre Gesundheit. Macht die Mitarbeiterin ihre Arbeit, oder ist sie nachlässig? Bist Du die Chefin? Du solltest vorsichtig sein, denn wenn sie sich von dir ertappt fühlt, wird sie anfangen es abzustreiten, sich selbst, und gleichzeitig Dich zu belügen. Damit hättest du nichts erreicht, und außerdem baust du da eine zusätzliche Blockade zu ihr auf.

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