Wie gehe ich mit SEINER Tochter um?

3 Antworten

Für mich ergeben sich hier zwei Fragen: Unterhalt für ein Kind wird gezahlt, um die finanziellen Belastungen des erziehenden Elternteiles (Elternteil, bei dem sich das Kind ständig aufhält und wohnt). Wenn die Tochter Deines Partners seit mehreren Jahren bei Euch wohnt, wieso BEZAHLT Dein Partner Unterhalt? Im Normalfall müsste die Mutter an Euch Unterhalt zahlen. Das zweite ist die Pubertät der Tochter. Ich habe zwar zwei erwachsene Söhne, die aus dem Haus sind, aber die Zeit der Pubertät ist auch mit eigenen Kindern schwierig. Sie wollen die Grenzen austesten und empfinden jede Regel als Belastung. In Deiner Situation ist das besonders schwierig, da die Tochter Deines Partners die Rosinen sucht und versucht, Dich und Deinen Partner gegen die Mutter auszuspielen. Die Mutter hat Kontakt - aber keine Verantwortung und verwöhnt ihre Tochter wahrscheinlich in der gemeinsamen Zeit. Das ist für das Mädchen natürlich sehr angenehm. Bei Euch bekommt sie die Vollversorgung und bei ihrer Mutter die "totale Freiheit". Ich glaube, Du musst erst mit Deinem Partner reden, der gegenüber seiner Tochter klare Linien legen muss. Wenn diese klaren und vor allem gemeinsamen Linien klar sind, dann ist ein ernstes Gespräch mit der Mutter fällig. Das Problem ist meiner Meinung nach nur zu lösen, wenn alle beteiligten Erwachsenen ein gleich Meinung vertreten. Wenn das nicht gelingt, wird das Mädchen immer wieder und vor allem mit Erfolg versuchen, Euch gegen einander aus zu spielen. Wenn diese Einigkeit nicht erzielt werden kann, dann lass das Mädchen laufen. Sie wird sehr schnell feststellen, dass ihr bei Ihrer Mutter im Alltag auch Grenzen gesetzt werden und bestimmte Regeln gelten. Das wird eine heilsame Erfahrung für das Mädchen. Bis dahin würde ich die Rundumversorgung im Hotel Mama Schritt für Schritt mit dem Hinweis "Frag Deine Mutter" einschränken und dem Mädchen zumutbare Aufgaben zur eigenen Erledigung übertragen. Ich halte es z.B. für absolut zumutbar, dass sie Ihre Sachen selbst in die Waschmaschine steckt und ggfs. auch bügelt. Wenn sie plötzlich kein sauberes T-Shirt mehr im Schrank findet, wird sie vermutlich wach werden. Ich habe versucht, meinen Kindes in diesem Alter klar zu machen, dass Freiheit in erster Linie Verantwortung bedeutet. Das heißt, ich habe im Gespräch Grenzen gesetzt und diese im Austausch gegen Pflichten erweitert. Wurden diese Pflichten nicht erfüllt, gingen die Grenzen auch wieder sehr schnell zurück.

Danke für die Antwort.

Das mit dem Geld ist vll missverständlich geschrieben. Klar zahlt die Mutter derzeit an uns, aber auch nicht den vollen Satz, obwohl sie sich das leisten könnte. Wie gesagt sie ist aus finanziell sehr gutem Haus. Als es um die Unterhaltszahlungen ging heulte sie bei dem Kind das sie ihr Haus verlieren würde wenn sie an uns zahlen muss und da nahm das Kind uns das Versprechen ab nur das Nötigste von Mama zu nehmen. Ich meinte natürlich das wir dann an die Mutter zahlen müssen wenn sie in den Ferien wieder zu ihr zieht. Und die Mutter lässt sich im Gegenzug nicht auf einen Kompromiss bei den Zahlungen an sie ein.

Auch das mit den ihr zumutbaren Aufgaben sehe ich wie Du, wird aber gerade bei der Wäsche durch die mangelnde Anwesenheit, da sie an den Wochenenden bei Mama ist, eingeschränkt.

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@Beuteeltern

Dann stell den Wäsche-Rhythmus um auf Mitte der Woche. Wir machen doch unsere Regeln selbst, also können wir sie doch bedarfsgerecht ändern....

Wichtig ist, was steht im Vordergrund? Der Lerneffekt für Wäsche machen oder das althergebrachte Wäscheritual am Wochenende?

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Was sagt denn Dein Partner zu den Umzugswünschen seiner Tochter? Habt Ihr mit ihr gesprochen, was ihre Beweggründe dafür sind? Zum einen ist es verständlich, wenn das Mädchen auch bei seiner Mama sein möchte. Zum anderen hat sie nicht die Perspektive zu sehen, was Ihr "für sie getan habt" (wie Du das schilderst), das dürft Ihr aber nicht als "undankbar" einstufen. Sie ist in ihrer Entwicklung nicht so weit.

Das Verhalten ist übrigens "normal" für pubertierende 14-jährige Mädchen. Wenn man das hinter sich hat, kann man es gelassener sehen, aber erst dann. Hier hilft nur konsequentes Einfordern aber auch Verständnis für die Gefühls-Ups and -Downs des Mädchens. Es ist oft nicht leicht als Erziehungsperson, die richtige Balance zwischen Leitung und Einfühlung zu finden.

Viele Gespräche sind hier notwendig, um ihr auch ein wenig Einblick in Eure Gefühle und Situation zu geben. Die Erwachsenen stellen sich oft auf ein unnahbares Podest und sprechen ihre Gedanken und Empfindungen gegenüber den Kindern gar nicht aus. Es ist wichtig, ihr zu signalisieren, wir lieben Dich, wir nehmen Deine Sorgen und Nöte ernst aber das Zusammenleben basiert auch auf Geben und Nehmen. Dabei sollte man auf die herkömmlichen Floskeln der Erwachsenen, die uns schon in unserer Jugend genervt haben, verzichten. Jugendliche sind oft überraschend verständnisvoll, wenn man ihnen offen sagt, was einem wichtig ist und man ihnen (wertneutral!!) die Ängste/Sorgen mitteilt, die man so hat im Bezug auf ihr Wohlergehen.

Aus den Unterhaltsangelegenheiten sollte das Mädchen komplett herausgehalten werden. Das ist von Elternseite hochgradig unprofessionell dieses Thema auf ihrem Rücken auszutragen. Die eine weint ihr was vor, der andere schimpft über zu geringe Zahlungen. Wie muss sie sich hierbei fühlen?

Welche finanziellen Dinge für Euch machbar sind, solltet ihr ihr dennoch erklären. Allerdings nicht mit "wir haben durch den Umzug von ihr finanzielle Einbußen". Im Grunde mag das ja so sein, gäbe ihr aber das Gefühl sie hat keinen Platz in der Welt (wie das im Gefühlschaos der Pubertät schnell der Fall sein kann). Hinzu kommt, Pubertierende meinen oft, das Geld wächst auf den Bäumen.

Hinterherräumen würde ich ihr allerdings nicht. Ich würde ihr eine Einweisung geben, wie die Waschmaschine funktioniert und was sie wie trocknen und bügeln muss. Für ihren eigenen Bereich und ihre Wäsche kann sie mit 14 schon sehr wohl Verantwortung übernehmen. Das hat auch einen guten Lerneffekt. Wäscht sie nichts, muss sie halte ihre schmutzige Kleidung tragen. Lass sie in ihrem Zimmer weitestgehend in Ruhe. Irgendwann geht ihr die Unordnung und der Schmutz auf den Wecker. Fordere aber konsequent Ordnung von ihr in Eurem gemeinsamen Lebensbereich (mit entsprechenden vorher vereinbarten Konsequenzen). Meine Tochter z. B. hat den "Maßnahmenkatalog" selbst mit zusammengestellt (z. B. wenn sie ihre Sachen im Wohnzimmer nicht wegräumt trotz Aufforderung, muss sie in dieser Woche das Wohnzimmer abstaugen, saugen und wischen und davor natürlich ihre Sachen wegräumen.) Das funktionierte super!!

Auf der anderen Seite, was wäre denn so schlimm, wenn sie zu ihrer Mama geht? Klar seid ihr der Meinung sie kümmert sich nicht genug um Schule etc. Aber Ihr vergesst: Sie ist jetzt 14 und stellt ganz andere Ansprüche an ihre Mutter als sie das mit 5 getan hat. Wenn die Mutter finanziell so gut gestellt ist, kann doch auch sie die Kosten für den Umzug übernehmen?? Sie möchte doch sicher, dass ihre Tochter zu ihr kommt, oder.

Manchmal hilft die Flucht nach vorne und manche Dinge erledigen sich dabei wie von selbst........ Denkt mal nach und spielt die Situation mal gedanklich durch.

Also, der Vater ist natürlich gar nicht begeistert, lässt sie aber ziehen. Er hat vermutlich nun endlich verstanden, das es nichts bringt um sie zu kämpfen wenn sie der Gegner ist. Die Beweggründe sind zweierlei: 1. Alle anderen Kinder reden über und von ihrer Mama und sie hat keine... Was Schwachsinn ist, denn sie sieht sie ja regelmäßig und auch außerplanmäßig. Das ist übrigens etwas, was von der anderen Seite früher nie geduldet wurde. Das sie außer an den Regelwochenenden auch wenn sie Lust hatte ihren Vater zu sehen ihr dies gewehrt wurde. 2. Sie akzeptiert mich nicht mehr wie bereits erwähnt und will aber nicht vom Vater verlangen sich zu trennen, denn auch dann würde sie gehen, denn dann wäre sie (mit 14 Jahren) bis 17:30 Uhr allein zu Hause.

Was die Unterhaltsangelegenheiten angeht, so hat die Mutter sie damals mit rein gezogen. Wir versuchen das zu vermeiden in der aktuellen Lage. Aber wie Du schon sagst das wir uns einiges eben nicht leisten können was Mama kann/konnte, können wir eben auch nicht ganz verheimlichen.

Hm... Das sie geht ist nun ein Fakt und nicht mehr änderbar. In Anbetracht wie sie sich momentan seit sie das beschlossen hat mir und auch ihrem Vater gegenüber benimmt bin ich auch froh drüber. Nur wie gehe ich in den nächsten paar Wochen noch mit ihr um bis zu den Sommerferien? Sie bringt mich tagtäglich auf die Palme und immer mehr gegen sich auf! Und das es an der Pubertät liegt.... Naja, bis zu dem Tag war sie auch nicht leicht zu nehmen, aber nicht soooooo schwer.

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@Beuteeltern

Hab Geduld. Sicher ist es im Moment nicht leicht. Ich kann mir vorstellen, dass sich ihre "Erträglichkeit" nun für Dich anders darstellt, weil sie halt so kurz vor dem Umzug nun in emotionalem Aufruhr ist. Sicher liegt das nicht in Deiner Person sondern in der Gesamtsituation. Manchmal entsteht ja im Kopf der Kinder eine ganz eigene Vorstellung von der Welt bei Mama bzw. dem anderen Elternteil und in der Euphorie sind sie noch aufmüpfiger. Allerdings stellen die Kiddies auch oft ganz schnell fest, dass die Realtität und der Alltag doch ganz anders aussieht. Wochenendmama ist nicht gleich Alltagsmama. Auch die Mama ist nicht gewohnt 24 Stunden rund um die Uhr die Launen und Unordnung ihrer Tochter zu ertragen. Warte ab und Du wirst sehen, was passiert.

Vielleicht gelingt es Dir nochmal das Gespräch mit ihr zu suchen, um eine vernünftige Form des Umgangs von beiden Seiten zu besprechen. Bleib gelassen, auch wenn es schwer fällt. Als Erwachsener hat man hier den schwereren Part zu tragen.

Du wirst sehen, dass sich die Situation entspannt, wenn sie sich erstmal nach dem Umzug eingewöhnt hat und ihren Platz in der Welt ihrer Mutter gefunden hat.

Bislang scheinst Du ja Deine Sache ganz gut gemacht und Dich wirklich liebevoll um sie gekümmert haben, daher glaube ich nicht, dass sie Dich nicht mehr akzeptiert. Als Mutter kann ich Dir sagen, dass man in der Pubertät der eigenen Kinder sich manchmal schon auch diese Frage stellt. Das hat nichts zu tun damit, dass Du nicht ihre leibliche Mutter bist.

Was die Unterhaltsfrage anbelangt, dass die Mutter sie dahineingezogen hat, mag sein, aber dein Partner hätte hier der Mutter sofort Einhalt gebieten müssen. Sicher ist das schwer, manchmal hält sich der geschiedene Partner an gar nichts. Aber zum Wohle der Tochter hätte ich als Vater hier schon massiv interveniert, notfalls mittels Rechtsanwalt.

Ich wünsche Dir Kraft und Durchhaltevermögen. Alleine, dass Du Dich so mit der Angelegenheit auseinandersetzt, spricht für Dich. Du schaffst das und sicher findet Ihr eine Lösung. Alles Gute!

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Ich würde mit meinem Patner darüber reden und dann mit diesem Kind!

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