Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um, Trans und unterdrückt?

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8 Antworten

Ich denke, Hypnose ist auf jeden Fall der richtige Ansatz. Das hilft sehr gut bei verdrängten Problemen und arbeitet generell viel mit dem Unterbewusstsein. 

Wenn du ungefähr weißt, um was es geht bzw einen besseren Zugang zu deiner (möglichen) Transsexualität gefunden hast, suche dir einen Psychologen, der genau diesen Prozess unterstützt. 

Denn deine Fragen sind zum größten Teil welche, die sich viele Transsexuelle stellen. (Meine beste Freundin hat sich vor einem halben Jahr als trans geoutet.) 

Am wichtigsten ist es jedoch, dass du in dieser unsicheren Phase nicht allein bleibst oder dich abkapselst. Lies vielleicht ein bisschen Literatur zu dem Thema, schau dir Videos von transsexuellen Youtubern an und wie sie mit ihrer Sexualität umgehen. 

Es ist vollkommen okay, transsexuell zu sein! Jedoch ist es ein schwieriger Prozess, durch den du zwar selbst durchmusst - aber nicht ohne Unterstützung von außen! 

Alles Gute :-)

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Hey erstmal brauchst du dich für gar nichts zu schämen. Wenn Du glaubst, dass es dir helfen kann, mach die Hypnosetherapie. Welchen glauben hast du denn?
Ich (ganz persönlich und konfessionslos) würde dir empfehlen, dein Leben so zu leben, dass du glücklich bist und stolz auf dich sein kannst und ich glaube NICHT, dass das klappt ohne dass du aus dir herauskommst und zu dir stehst wie du eben bist, am besten unabhängig davon, wo du nach dem Tod landen wirst (denn trotz glaube ist das ja nicht 100% sicher; dein Leben ist dir aber sicher, daher würde ich meine Zeit nutzen).

Deine Zweifel sind völlig normal und die Depression ist eine logische Folge deiner "Unterdrückung". Du gehst gegen dich selbst und machst dich unglücklich weil du glaubst, eigentlich gar nicht wirklich du sein zu können. Das kannst du aber sehr wohl, du musst "nur" dein Leben in die Hand nehmen.

Willst du dir wirklich ewig selbst im Weg stehen und dich traurig machen aus Angst was andere denken könnten? Wer dich nicht akzeptiert wie du bist und dich runterzieht hat in deinem Leben nichts verloren.

Ich selber kenne auch 2 trandmänner (ursprünglich Mädchen). Das Outing wird natürlich eine Herausforderung, eine Situation in der du (auch als innerliche Frau) echt eier haben musst. Aber das schaffst du :)

Trau dich, geh nach draußen und zeig dich den Menschen wie du bist :)

Am wichtigsten ist in allen Situationen/Entscheidungen, dass es DIR gut geht, dass DU glücklich bist und DU dich wohl fühlst.

Es geht also nicht um verständnislose Freunde/Eltern.

Mach dein Ding und Google mal nach beratungsrunden oder genderqueeren runden in deiner Stadt, da gibt es mit Sicherheit Leute, denen es wie dir geht oder die den Schritt in die Öffentlichkeit schon gemacht haben und Tipps für dich haben.

Steh zu dir :)

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Du erzählst viel von Gedanken und Gefühlen, die dir ein Rätsel sind. Dann kommt ein erstickendes, dich ständig begleitendes Schamgefühl. Und dein Glauben noch. Du warst bei Psychologen und Psychiatern und wolltest die ganze Zeit was erzählen, hast es aber nicht geschafft.

Was du hier auch konkret sagst ist, dass du seit 4 Jahren glaubst, Trans zu sein. Das ist ein Wort! Deine Unsicherheit und Ängste vor dem, was danach kommen könnte, sind absolut verständlich und überhaupt nicht einmalig auf der Welt^^

Stell dich nicht so an. Am besten nimmst du Kontakt zu anderen Trans auf und besprichst das mit denen!

google doch mal "transsexuell beratungsstelle"

Und mach dir keinen Kopf ;-))

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Du musst auf jeden Fall offen mit einem Therapeuten sprechen und AM WICHTIGSTEN IST ES, DASS DU ZU EINER BERATUNGSSTELLE GEHST. Gibt es in jeder grösseren Stadt. Die können Dir mit allem/vielem helfen.

Und: Du kommst nicht in die Hölle weil Du nichts falsch gemacht hast. Ausserdem wirst Du als liebenswerter Mensch nie alleine sein mit Menschen die Dich akzeptieren wie Du bist. Alles Gute und nur Mut!

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Wenn du glaubst dich bei einem Hypnosetherapeuten besser fallen lassen zu können, probiere es aus. Du könntest es auch mal bei einem Psychologen versuchen, die systemisch arbeiten. Je nachdem, welchen Glauben du hast, ist es wohl schwierig, deine Neigung damit zu vereinen. Du solltest mal in dich hineinfühlen, was dich wirklich glücklich macht : Deinem Glauben treu sein oder deine Neigung auszuleben.

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Habe in dein Profil geguckt, bzgl. Alter. Doch ich glaube du bist aus der Pubertät heraus. Also kann man das schon mal ausschließen. Du kennst den Unterschied zwischen Transvestit und Transsexuell. Sollte es das letztere sein (wovon ich ausgehe) musst du das ernst nehmen. Einen Sexuatpsychologen aufzusuchen ist eine gute Idee. Dann weißt du mehr. Du brauchst dich in der heutigen Zeit nicht alleine damit herumquälen. Du bist nicht der einzige der dieses Problem hat.

Ich weiß von einer Transsexuellen, die als kleiner Junge am Strand gesagt hat: "Das wollte ich gar nicht haben". (Penis),

Dir alles Gute!

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1000problems98 14.07.2017, 09:15

sollten die Angaben in seinen übrigen Frage korrekt sein, ist er 18 und damit in der nachpubertät. Manche Männer merken erst mit 43 dass sie trans sind, also kannst DU hier gar nichts ausschließen. es müssen nicht immer kleine jungs sein die schon immer gern mit Barbies gespielt haben ;)

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Nirakeni 14.07.2017, 09:25
@1000problems98

Ich habe das für MICH ausgeschlossen, damit ich ihn besser einschätzen kann. Natürlich hast du über die Altersfrage bei Transsexualität recht. Aber das von mir beschriebene Beispiel der Aussage des kleinen Jungen ist ganz bezeichnend gewesen für die weitere Behandlung. Die Ärzte und Psychologen haben das schon richtig beurteilt. Das hat mit Barby-Puppen spielen gar nichts zu tun.

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du sollst alles ausprobieren wo glaubst das es helfen kann

Jeden Menschen hilft etwas anderes

ich glaube das du dir um Akzeptanz nicht so viele sorgen machen brauchst, heutzutage gibt es viele Schwule, Lesben, Leute die sich ihre Augen tätowieren lassen und vieles weitere

ich denke das die Menschen heutzutage da tolleranter sind als früher

du sollst dich so kleiden wie du möchtest, jeder hat das recht dazu

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Kommt auf Deine Religion an. Wenn es der Islam ist... Ja dann wird dich deine Familie höchstwahrscheinlich verurteilen. Bei allen anderen haben Deine Mitmenschen Verständnis.

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