Wie gehe ich mit einem schlagenden Kind um?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo MissMephisto,

Ich glaube ich kann mich in die Situation, die Du beschrieben hast, ganz gut einfühlen, da ich ähnliches oft erlebt habe. 

Manchmal, meine ich, gibt es Situationen, in denen kaum ein anderes Vorgehen möglich ist.

Bei mir haben sich mal Eltern mit Recht beschwert, weil ich ein Kind wohl zu heftig am Arm gepackt hatte.  Ich hatte dann ein längeres Gespräch mit den Eltern, bei dem ich meine Überreaktion eingestanden,  aber auch erklärt habe. Dieses Gespräch hat sich dann für beide Seiten – und auch für das Kind – als hilfreich erwiesen.

Besser ist es natürlich, wenn es uns gelingt,  aus dem kränkenden Handlungszusammenhang, der ja oft von dem hilfebedürftigen Kind eingefädelt wurde, auszubrechen.

Ich stelle mir vor, dass das Gezerre zwischen Mutter und Sohn im Gange ist.  Ich gucke aus dem Fenster und rufe aufgeregt:  Oh, sieh mal, jetzt hat Franz doch wirklich ein neues Fahrrad bekommen!  Wenn ich dann Glück habe,  kann ich den Handlungszusammenhang durchbrechen und die Aufmerksamkeit des Kindes umlenken.

 Wenn mir das hin und wieder gelungen ist, habe ich mich sehr wohl gefühlt – und das Kind auch.-

Die weiteren Fragen

- wie der Mutter helfen sich in einem (möglicherweise)  patriarchalische  geprägten Erziehungsmilieu durchzusetzen

- Wie dem Kind helfen, auf die unmittelbare Durchsetzung
seiner Wünsch zugunsten zuverlässigerer und einvernehmlicher Lösungen zu verzichten

betreffen Dich ja wohl nicht direkt. Aber wenn es Dir möglich ist, kannst Du Dich auch ein wenig in den therapeutischen Prozess einklinken.

Wünsche Dir viel Geduld und viel Freude bei Deinem Einsatz für ein friedliches Miteinander.

Vielen Dank!

Pescatori

Danke für die vielen Antworten. 

Ich möchte nur hier nochmal kurz etwas verdeutlichen:

Es geht mir nur darum, Ratschläge bezüglich der akuten Situation zu bekommen (wenn er schlägt, beißt etc). 

Natürlich steht da noch sehr viel im Hintergrund (Flucht, Sozialisierung, Trauma) aber das alles liegt nicht in meinem Kompetenzbereich, da ich weder psychologisch noch pädagogisch geschult bin. 

Mein Problem ist eher, dass ich diese Situation so nicht kenne und mich etwas hilflos fühle. Mir fehlt da einfach die Praxis (ich bin 25, Studentin, noch keine eigenen Kinder, Einzelkind) 

Die Mutter ist die Hauptbezugsperson des 5-Jährigen.
Deswegen zeigt er ihr gegenüber auch Gefühle und Verhaltensweisen, die bei vielen verpönt sind.

Wo sonst soll der Junge damit hin?
Erst recht, wo er so einiges in seinen jungen Jahren durchmachen musst.
Der braucht keinen, der ihm mit erzieherischem Zeigefinger und "du darfst nicht" kommt.
Vielmehr wären Verständnis und Alternative sowohl für ihn als auch für die Mutter gefragt.

Bedenke, dass gerade 5-jährige Jungen einen relativ hohen Testosteronspiegel haben, der sie in diesem Alter aggressiver werden lässt.

Die Methode bringt auch nichts - so wie generell Erziehungsmethoden letztendlich nichts außer Verlierer auf allen Seiten bringen.

Die Mutter kann ihm Möglichkeiten anbieten, auf die er einhauen, beißen oder sich sonst wie abreagieren kann.
Nur sollte sie ihn nicht bestrafen, wenn er so verzweifelt ist.

Hier zeigt das Kind Symptome, deren Ursache in der zurückliegenden und jetzigen Situation liegen.
Dem Kind zu sagen, was es nicht darf, ist reine Makulatur und hilft beiden nicht wirklich.

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