Wie gehe ich mit einem Bullterrier richtig um?

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10 Antworten

Hallo, das ist natürlich eine kniffelige Situation, hätte da auch Bedenken den Chef auf die Angst anzureden, grad wenn es so ein kleiner Betrieb ist. Frage doch dein Chef mal, ob der Hund von dir ein paar Leckerchen am Anfang immer bekommen kann? Musst ihn ja nicht aus der Hand geben, sondern es einfach vor ihm auf den Boden legen. So lernt der Hund das du toll bist, weil bei dir immer Lecker rumkommen. Ansonsten atme tief durch, wenn er auf dich zustürmt und dich anbellt., bleibe ruhig, konzentriere dich auf dein Chef oder Arbeitkollegen und blende den Hund aus. Wirst dann schon wenige Tage später merken, wenn du Leckerechen gibst, wie der Hund seine Körpersprache ändert und mit wedelnden Schwanz auf dich zukommt, anstatt bellender Weise. Bewegt sich dabei der ganze Hund brauchst du keine Angst mehr zu haben, dann ist er dir wohlgesonnen. Bewegt sich nur der Schwanz und das nur stets in eine Richtung, Vorsicht, nicht anfassen. Hatte damals auch mal eine Chefin die hatte gleich 3 weiße Schäferhunde in einen 50qm Büro rumrennen, die haben ein auch jedesmal zusammengehütet, angebellt und angeknurrt. Doch sagen durfte man nix, weil es ihre Babys waren und besser behandelt wurden als die Arbeitnehmer im Betrieb. So kam es das ich gehen musste, weil ein Hund mich partout nicht mehr ins Büro liess. Wenn du so ein Chef hast, rate ich dir lieber was anderes zu suchen, denn dann gehts meist nicht lange gut.

LG jWw

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WEiß dein Chef von deiner Angst? Du solltest dringend mit ihm darüber sprechen!

Du verlierst ja nicht deinen Job dadurch, sondern bekommst die Chance, daß dein Chef dir zusätzlich noch beibringt, wie Hunde ticken.

Es ist völlig in Ordnung, wenn du ihn darauf ansprichst! Sag ihm, der Hund sei dir nicht geheuer, weil du keine Erfahrung mit Hunden hast. Frag ihn, was dieses und jenes Verhalten zu bedeuten hat. Das wird dir die Unsicherheit nehmen und ein entspanntest Verhältnis möglich machen.

Leckerlis lass stecken. Je nach dem, wie der Hund gestrickt ist, bedrängt er dich dann und kassiert Wegezoll, damit du an deinen Arbeitsplatz kommst. Weder für dich, noch für den Hund, ein richtiges Verhalten.

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LissyundLieserl 20.03.2014, 00:13

Na gut, hast ja Recht...keine Leckerli... für den Hund...

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michi57319 20.03.2014, 00:23
@LissyundLieserl

Ein Hund bekommt Leckerlis, wenn er richtiges Verhalten zeigt. Gibst du ihm was, wenn er an dir hochspringt, bellt und knurrt, belohnst du ihn für ein Verhalten, was absolut nicht tolerabel ist. Bei dir nicht und auch bei keinem anderen!

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Delveng 20.03.2014, 05:03
@michi57319

@ michi57319,

Ein Hund bekommt Leckerlis, wenn er richtiges Verhalten zeigt.

Ich weiß, so verhalten sich viele Menschen; ich finde dieses Verhalten jedoch verkehrt.

Meine Hündin bekommt niemals Leckerlis.

Mich wurde gelehrt, dass ein Hund Lob bekommt und Zuwendung, wenn er etwas "richtig" macht, aber keineswegs Leckerlis.

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momolo13 20.03.2014, 07:11
@Delveng

jeder wie ihm beliebt. da gibt`s kein falsch und richtig. den hund freut beides.

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Goervic 20.03.2014, 00:46

Vielen Dank für die Rasche Antwort! :D Ja das mit dem Leckerli war die erste Idee aus meinem Bekanntenkreis,aber schön dass ich meine Meinung dazu hier etwas bestätigt wurde; Ich habe auch gedacht wenn ich dem Hund quasi aus Angst vor ihm Leckerlis gebe wird er eben noch eher an mir Interesse finden und eben vielleicht sogar eben Wegzoll fordern. Diese Variante fällt schon einmal raus. Ich denke auch dass ich nun einmal mit meinem Chef reden werde - Das hätte ich schon von Anfang an tun sollen,aber in einer Werkstatt geht es nunmal nicht so sonderlich herzlich zu und ich hatte einfach nicht dem Mumm meinem Chef zu erklären was ich in Hinsicht auf Hunde für ein Angsthase bin. Aber dein Kommentar hat mich sehr ermutigt,ich werde mit ihm sprechen und ihn mal fragen wie man einfach mit ihm klarkommt,denn bei aller Tierliebe,ich möchte eher nicht mit ihm Gassigehen oder spielen,dazu bin ich falsch erzogen ^^

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Wenn du möchtest das der Hund dich mag und die Angst vor ihm verlieren willst besorg dir (Chef fragen!) ein paar Leckerchen. Lass den Hund in Ruhe an deiner Hand riechen, rede mit ihm wenns dir hilft "Hallo Hund" reicht schon, die Worte sind eigentlich total egal. Auch "na du stinkender Zeckenteppich" würd ihn freuen wenn der Tonfall passt^^ wenn der Hund sich beruhigt hat kannst du ihm was geben.
Ihr werdet euch aneinander gewöhnen, wenn du öfter da bist erkennt der Hund dich und weiß das du dazugehörst. Lass dich nicht vom Bellen eischüchtern, das ist in den allermeisten Fällen wie Donner: laut aber harmlos. Bleib einfach stehen, lass dich nicht wegschubsen und schau dem Hund nicht unbedingt in die Augen, das ist (zumindest unter Hunden) unhöflich bzw. herausfordernd.
Du kannst auch mal mit dem Chef sprechen und ihn fragen wie du dir bei seinem Hund Pluspunkte verschaffen kannst denn jeder Hund ist bestechlich. Der eine liebt Plüschis, der andere Futter und Nummer 3 einen Spaziergang, es gibt immer einen Weg wie der Hund dich besser kennenlernt und du ihn damit ihr zusammen klarkommt.

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Also, zur Erklärung, habe selbst einen Staffordshire Bullterrier und einen "Rattenkopf"-Bullterrier (lol). Meine Frau ist Hundetrainerin und autodidaktisch Hundepsychologin. "Unsere" Antwort:

Wie schon einige geschrieben haben: red mit deinem Chef! Aber sag ihm nicht, er soll den Hund wegnehmen oder so, sondern frag ihn wie du mit der Sache umgehen kannst... dann wir er dir auch halfen. Wenn allerdings sagst, er soll den Hund wegnehmen, kanns sein, dass du Minuspunkte beim Chef bekommst.... ^^

Zum Hund: wenn ich hier lese, du sollst Leckerchen mitnehmen etc.... OMG! Mach das bitte NICHT! Die richtige Art einem Hund zu begegnen ist: nicht ansprechen, nicht anschauen, nicht anfassen! Jeder Kontakt, der der Hund von dir bekommt, ist für ihn eine Art Belohnung. Auch keine "Babysprache" oder so! Alles was du mit dem Hund machst, jeder Kontakt stärkt ihn in deinem Denken, dass du auch Kontakt haben willst! Wenn er zb an dir hochspringen will, mach einen Schritt zurück, so dass du aus seiner Reichweite kommst. Und auch da nicht ansprechen oder gucken... Wenn das befolgst, haste nach einer gaaaaaanz kurzen Zeit deine Ruhe... bis DU zu ihm gehest und Kontakt sucht. Dann wird er dich auch lieb empfangen ^^...

Den größten Fehler den alle immer machen, selbst Hundehalter, die keine Ahnung von Tieren haben, ist, dass sie immer sowas sagen wie: "ist jaaaa guuuut!" oder sich runterbücken und durch Streicheln beruhigen wollen. Das sind mit die größten Fehler die man machen kann. Hunde erkennen keine Worte... sondern nur die Stimmlage der Wörter. Wenn man ihn also lobt und das gleiche sagt wie wenn er aufgebracht ist, ist es für den Hund ein Lob in in der Falschen Phase! Das gleiche mit Berührungen... nur anfassen, wenn er auch was macht, was man will... und nicht wenn er was tut was einem gegen den Strich geht! Denn auch da ist es so, dass Hunde/Wölfe sich nur liebkosen, wenn sie was gutet getan haben oder sich angenehm verhalten. Und nicht wenn sie "doof sind".

Also kurz und knapp: mit Cheffe reden, und den Hund komplett auf Igno-Liste setzen... dann funktionierts auch mit dem Nachbarn xD....

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Bring ihm ein Leckerchen (Kauknochen) mit, dann bist Du nicht mehr so interessant. Nicht zurückweichen, nicht die Arme hochreissen, möglichst ignorieren.

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Ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen: Rede offen mit Deinem Arbeitgeber!

Was den Hund angeht: Nicht ansehen, nicht ansprechen und vor allem nicht füttern!

Ich habe auch einen Hund, der liebend gerne jeden Menschen als seinen Lieblingskumpel ansprechen würde... Ich habe aber im Bekanntenkreis auch einen Menschen, der so gar nicht auf Hunde kann... Der tut so, als wäre mein Hund Luft... Und zu Luft wird der dann auch, wenn wir diesen Menschen treffen! Nach zwei, drei Begegnungen hat mein Hund nicht mal mehr den Versuch gemacht, mit dem Bekannten Kotakt aufzunehmen!

Ignoriere den Hund und rede mit Deinem Chef!

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Ich beantworte die Frage jetzt erst, da mein I-net weg war, hoffe aber, es interessiert Dich trotzdem .

Ich würde, wie Einige ja auch schon erwähnten, mit dem Chef sprechen und ihm meine Angst vor Hunden "beichten". Er wird Dir dann gewiß erklären, wie Du Dich dem Hund gegenüber verhalten sollst. Zudem würde ich mir ein Buch über Verhaltensweisen zwischen Mensch-Hund kaufen. Darin wird genauestens erklärt, wie Du Dich Hunden gegenüber in bestimmten Situationen verhalten solltest und ihre Körpersprache richtig deuten lernst.

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Rothskuckuck 20.03.2014, 09:32

Anhang: Da gibt es mannigfaltige gedruckte Werke über dieses Thema, z. Bsp. : "Affe trifft Wolf" von Günter Bloch u. Ella H. Radinger.

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Ich hatte früher auch eine extreme Aversion gegen Hunde. In einer meiner Arbeitsstätten war ein Stafford, der immer nur zu mir kam. Ich fand das so gruselig, so sagte ich ihm eines Tages, dass er sicher ein netter Kerl wäre, ich aber ein Problem mit Hunden hätte, die ständig ihre Nase ihn mich reinbohrten. Seit diesem Tage ließ er mich in Ruhe. Und seit diesem Tage weiß ich, dass Tierkommunikation kein Humbug ist.

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Momentan bist du für den Hund noch ein Fremder und vor denen will er sein Rudel beschützen. ALSO REDE MIT DEINEM Chef, der wird seinen Hund wohl am besten kennen und im klar machen können das du jetzt auch zum RUDEL gehörst. Ansonsten bestech ihn mit Leckerchen,...den Hund ,...nicht den Chef ;-) Wenn die anderen Mitarbeiter mit dem Möppi klar kommen , wird dass bei dir auch nach paar Tagen klappen, außerdem sind Bullterrier sehr soziale Hunde, sehen schlimmer aus als sie sind, die kleinen Schmuser.Wünsch dir viel Erfolg für deine Ausbildung usw..

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Nimm dir mal Leckerlies mit und gib sie den Hund, danach wird er dich lieben und von dir nur noch gutes Erwarten :) Sonst würde ich dir raten eine 'Bindung' zu dem Hund aufzubauen, frag mal deinen Chef ob du vielleicht mal mit dem Hund spazieren gehen darfst. So gewinnst du Vertrauen zu dem Tier, und er zu dir.

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