Wie gehe ich mit dem Tod meiner besten Freundin um?

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Ohje, du Arme!! Meine beste Freundin ist auch gestorben, als wir 12 waren - ich kenne diese Trauer und dass man das gar nicht glauben kann. Da für jeden Menschen etwas anderes richtig ist, kann ich dir auch kein Patentrezept geben. Für manche ist es gut, drüber zu reden, für manche ist es gut, sich Rituale auszudenken (z.b. jeden Abend ein Kerzchen aufstellen und anzünden und mit ihr reden oder jede Woche an einen Ort gehen, den man gemeinsam gern mochte oder ganz viele schöne Steine sammeln und dann jede Woche an einen Bach oder Fluss oder See gehen und immer einen Stein reinwerfen mit einem Wunsch für sie (dass es ihr jetzt gut geht, etc.) oder oder), für manche ist eine Therapie gut, weil sie wirklich gar nicht klar kommen mit der Trauer ohne Hilfe, für manche ist es auch tatsächlich gut und auch ratsam, sich oft abzulenken, weil die Trauer den ganzen Tag die Seele zu sehr belastet und es gut sein kann, wenn sie Seele da auch mal Pause hat. Schau mal, bei was du das Gefühl hast, was dir gut tun könnte. Wie ist es denn, wenn du weinst? Fühlst du dich danach bisschen besser (erleichtert) oder eher noch schlechter? Wie ist es, wenn du mit jemandem redest? Fühlst du dich dann besser oder schlechter? So kannst du nach einem Weg suchen, der für dich der beste ist. Ich wünsch dir ganz ganz viel Kraft!! Savina

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Nun, Therapie ist eine Möglichkeit. Jedoch wir sollten ohne Therapie, solche Situationen durchleben, weil der Tod zum Leben gehört. Ohne Tod auch kein Leben! Und, für jeden irdischen Menschen kommt einmal der Tod, dem können wir nicht ausweichen. Und, Tod ist tod, für alle Zeiten. GALLARIAOY

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den tod eines geliebten menschen kann man nicht verstehen. es ist einfach nur unglaublich. vor zwei monaten ist meín freund bei einem autounfall gestorben und ich wusste wie du auch nicht, wie ich damit umgehen soll. am anfang wollte ich nicht drüber reden und hab fast nur geheult, aber dann musste ich drüber reden und das hat so gut getan. ein pfarrer hat mir den tipp oder die idee gegeben, jeden tag 10 minuten spazieren zu gehen und dabei an den tod meines freundes zu denken. das tut unglaublich gut und so lernst du auch, mit der trauer umzugehen. ich persönlich finde es total schön, wenn ich einen platz, der nur meinem freund und mir gehört hat, besuchen kann. zum beispiel eine schöne stelle am fluss... oder so etwas. vielleicht hilft es dir auch, wenn du dir überlegst, ob es auch etwas gutes hatte, dass deine freundin gestorben ist. vielleicht muss sie jetzt nicht mehr leiden?! und deine freundin ist immer bei dir. egal wo und wann. du merkst es vielleicht nicht immer, aber wenn du es dann merkst, dann ist es ein total schönes gefühl. alles alles gute!

Hallo Lucy! Ich kann dich gut verstehen, ist bei dir jetzt zwar wieder 2 Jahre her, aber ich denke ganz kann man so einen Verlust nie vergessen!Soll und will man ja auch gar nicht, da man einen geliebten Menschen verloren hat und hofft das dieser immer um einen herum in irgendeiner Form bleibt. Ich selbst habe im Dezember 2011 meine beste Freundin (kannten uns seit der Grundschule) im Alter von 22 an Krebs verloren und weiß auch noch nicht so recht wie ich damit umgehen soll. Wichtig ist aufjedenfall viel darüber zu sprechen, um das erlebte verarbeiten zu können! Es war eine sehr schwere Zeit für alle während der Krankheit,ging über ein paar Monate. Dass schlimme war das sie eigentlich als "geheilt" hieß, dann kam der Rückschlag und nur wenige Wochen später war sie nicht mehr da! Ich kann gut nachvollziehen wie es in dir ausgesehen haben muss/oder vlt immer noch! Wichtig ist, den Schmerz zuzulassen, dir Rituale ausdenken,weinen,lachen zb über lustige Dinge dir ihr zusammen gemacht habt... Also ob das alles wirklich funktioniert um den Schmerz zu lindern kann ich dir jetzt noch nicht ganz beantworten, da ich selbst noch nicht das 100 Prozentige Rezept für mich gefunden hab. Ich denke viel an sie und bin jeden Sonntag an ihrem Grab um wenn schon noch irgendwas zu haben, wo ich bei/bzw. für sie da sein kann!

Liebe Grüße Linda

Dürfen wir Gott kritisieren, denn oft wird gesagt "Warum hat Gott das Leid zugelassen", besonders bei unerwarteten Tod oder schwerer Krankheit ist das so?

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