Wie gehe ich mit dem Islam und dem aktuellen Terrorismus als Christ um und wie werde ich meinen Rassismus los?

... komplette Frage anzeigen

38 Antworten

Im Christentum heißt es "Liebe deine Feinde" und ich glaube tatsächlich,
dass Wut & Hass nur weiter Gewalt schüren und dass man seinen
Gegnern den Wind aus den Segeln holen sollte mit friedlichen
Lösungsansätzen.

Ganz genau so ist es!

Es verlangt niemand von Dir, dass Du mit dem Islam sympathisierst. (Übrigens noch nicht einmal der Islam selbst: "Und hätte dein Herr es gewollt, so hätten alle, die insgesamt auf der Erde sind, geglaubt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, Gläubige zu werden?" - Koran, Sure 10:99)
Du musst weder Muslima werden noch einen Moslem heiraten und Du musst Dir auch nicht zwanghaft antrainieren, den Islam gut zu finden. Wohl aber solltest Du lernen, den Islam bzw. die muslimische Glaubensgemeinschaft zu akzeptieren.

Die Kunst liegt erstens in der Akzeptanz dessen, was nun mal existiert und Du nicht ändern kannst (dazu später mehr). Und zweitens in der Fähigkeit, die Konditionierungen des eigenen Geistes zu durchschauen und sich von ihnen zu lösen, um eine selbstkontrollierte und sachliche Sicht auf die Realität zu haben. Du bist negativ auf den Islam sowie auf Menschen mit nahöstlichem Aussehen konditioniert. Das bedeutet, wenn Du einen Menschen mit derartigem Aussehen erblickst, Du Begriffe hörst oder Bilder siehst, die mit dem Islam oder der arabischen Kultur verknüpft sind - dann sind all diese Wahrnehmungen automatisch mit einer negativen Emotion verknüpft. Mit einem Gefühl von Abneigung, Antipathie, Ekel und vielleicht sogar Angst, Wut und Hass. Diesem Ablauf, diesem Automatismus, dem musst Du Dir klar werden. Du musst feststellen, okay, mein Gehirn arbeitet so, das ist nicht ungewöhnlich. Unsere Vorfahren konnten nicht lange überlegen, wenn sie ein Raubtier entdeckten, sondern sie mussten emotional gesteuert handeln und die Flucht bzw. einen Angriff starten. Wir müssen uns gegen diese Mechanismen stellen, damit wir fähig sind, zu differenzieren, statt automatisch und ohne Kontrolle zu kategorisieren.

Vielleicht hilft es Dir, einmal bewusst mit einem anderen Blick auf die Dinge zu schauen. Suche gezielt nach schönen und positiven Aspekten der arabischen, türkischen und muslimischen Kultur. Was ist mit dem Bauchtanz und dem dazugehörigen Rhythmus der Trommeln? Was ist mit arabischem Kaffee und Tee? Mit dem wundervollen Goldschmuck, den Ornamenten, die die arabische Kultur hervorgebracht hat? Wenn Du Moscheen einmal ganz neutral als Bauwerke betrachtest, sind es nicht schöne Kunstobjekte? Denke an die mathematischen Erkenntnisse, die aus dem arabischen Raum stammen, wie z.B. Algebra, und welche Möglichkeiten sie uns heute beschaffen? Denke an kulinarische Spezialitäten des arabischen Raumes... und und und. Dann wirst Du erkennen, dass die Realität immer zwei Seiten hat und nicht bloß die negativ wahrgenommene, die Dein Gehirn Dir vorgaukeln will.

Gleiches gilt dem Terrorismus. Befasse Dich gezielt mit den politischen Konflikten des Nahen Ostens, achte dabei genau auf die Rolle der Großmächte (USA, Russland, China, EU). Dir wird auffallen, dass es sich stets um wirtschaftliche und geopolitische Interessen handelt und dass bei den Konflikten diverse Parteien mitmischen. Natürlich werden gerne Motive wie "Menschenrechte" oder "Religion" vorgeschoben - in Wirklichkeit geht es aber um Macht und Profit. Einzelne oben stehende Strippenzieher nutzen die Menge aus - kleine Gruppierungen werden gegeneinander ausgespielt, mit Waffen unterstützt - es ist ein ganz schmutziger Machtkampf. Der Islam spielt in derartigen Konflikten nur eine untergeordnete Rolle. Er wird lediglich benutzt, instrumentalisiert! Al-Qaida, Taliban, IS, Boko Haram & co hätten nicht ansatzweise die Macht die sie hatten bzw. haben, wenn sich die Großmächte nicht ständig einmischen würden.

Ich möchte zuletzt darauf eingehen, warum die oben angesprochene Akzeptanz der einzige und beste Weg aus Deinem Dilemma ist: Fakt ist, Du kannst nichts daran ändern, dass in Deutschland - je nach Region - ein recht üppiger Bevölkerungsteil muslimisch ist. Du könntest darauf mit Abneigung und Ekel reagieren und Deinen Hass lautstark kundtun. Aber was würde Dir das einbringen? Nichts. Der muslimische Bevölkerungsteil würde weder verschwinden noch schrumpfen. Und Du würdest kostbare Lebenszeit damit verschwenden, Dich zu ärgern, was obendrein noch ungesund ist. Ganz im Gegenteil würde sich die komplette Situation verschlimmern. Je mehr Abneigung Du Muslimen gegenüber äußerst, umso stärker isolieren sie sich. Je islamfeindlicher das Gesellschaftsklima ist, umso tiefer wird der Graben der Parallelgesellschaft. Konservative Werte werden als bedroht angesehen und umso stärker verteidigt. Der Wille, sich zu integrieren und einen Dialog mit der Kerngesellschaft einzugehen, würde umso mehr verschwinden. Denke darüber nach. Akzeptanz, Offenheit und Dialog - das sind die Schlüssel zur Lösung.

"Darkness cannot drive out darkness; only light can do that. Hate cannot drive out hate; only love can do that." (Martin Luther King Jr.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es kommt auf den Umgang mit der Religion an. Du kannst vielleicht wieder ein bisschen herunterkommen von deinem hohen Ross, deiner Verachtung und deinem Hass, wenn du dir die Bibel genau durchliest.

Auch dort wirst du jede Menge Aufforderungen zu Gewalttaten finden (im Alten Testament) und schau mal, was du da für Ansichten über Frauen findest.

Es kommt im Christentum wie im Islam auf die Auslegung der "Heiligen Schriften" an, und du findest auch im Islam Menschen, die aus dem Quran eine liebevolle und menschenfreunliche Haltung ziehen, so wie viele Christen aus der Bibel.

Es kommt ja auch auf die Haltung des Einzelnen an. Denke daran, wie die Einstellung zu Frauen bei uns vor hundert Jahren war, dann findest du keinen Unterschied zu der Haltung konservativer arabischer Männer, die irgendwo jwd vom Dorf stammen. Andererseits findest du auch Moslems, die weltoffen und achtungsvoll sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist nicht so das im Koran steht sei ein terrorist. Es sind immer diejenigen die den Glauben falsch ausleben und meinen Ihr Gott sei der einzig ware, alle anderen sind unecht oder falsch.

Ich selber glaube nicht an das was die Kirche sagt oder die Bibel. Ich interpretiere Gott als einen Gott sei es alah gott shiva oder was für götter es noch gibt, es tut mir leid falls ich einen Gott aus bestimmten Religionen nicht kenne und deswegen nicht nannte.

Aber ansich Prägt uns der Glube an Gott doch nur eines und das steht in jeder Heiligenschirft: "Du sollst nicht töten und nichts böses anderen antun."

Keineswegs vermag ich zu behaupten das mein ansatz der einzig richtige ist, es ist nur der weg wie ich Gott sehe nicht als trennendes mittel zwischen verschiednen Kirchen.

Auf deinen Frendenhass zu kommen du hasst ansich nicht die fremden sondern was manche davon tun und hast angst das mehr leute so sind als du warnimmst.

Hass ensteht immer aus Angst etwas zu verlieren.

Kein Mensch wird Böse geboren, keiner ist seit dem tag seiner geburt schuldig.

Ich hoffe mein ansatz hilft dir weiter und auch anderen zu verstehen das wir als Menschen nur miteinander überleben können nicht indem wir uns bekriegen wegen glauben die jemand mal aufgeschrieben hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auf der einen Seite verstehe ich Dich. Doch wenn Du wirklich in Südafrika gelebt hast, dann hast Du den Rassismus doch hautnah erlebt. Also ich habe es, als ich einen Monat in einem "Buren"-Haushalt lebte.

Was viele immer wieder vergessen. Der Islam ist aus dem Christentum entstanden, so wie unsere Religion aus dem Judentum entstammt. Oder ist Dir die Ähnlichkeit noch nie aufgefallen? Also ich war sehr erstaunt, als ein Moslem mir seine wie auch meine Religion erklärte!

Anders stimme ich diversen Vorrednern zu. Es zählt der Mensch, nicht die Religion. Diese kann und wird - und dies in den meisten Religionen - teilweise falsch und für eigene Zwecke ausgelegt.

Ich wohnte in Duisburg. Eine Stadt in der man sich teilweise wie in Istanbul vorkommt. Doch dort, in Istanbul, sind die Türken freundlich und zuvorkommend. Hier in Deutschland habe ich oft den Eindruck, dass einige noch in anderen Jahrhunderten leben und von einer Ignoranz sind, die schon beinahe beeindruckt. Doch eben nur einige, nicht alle.

Der Hass von dem Du sprichst, kenne ich. Ich mache teilweise unsere Politik und auch die Medien dafür verantwortlich. Sie schaffen ein Bild, dem man sich schlecht entziehen kann. Teilweise habe ich den Eindruck, dass man als Deutscher nichts wert ist. Unser Innenminister meinte letztes Jahr noch, dass "Fachkräfte aus dem Ausland kommen", doch was ist mit den vielen Fachkräften, egal welcher Nationalität, die hier in Deutschland arbeitslos sind? Sie erhalten keine Arbeit, keine Unterstützung und werden als "Schmarotzer" abgetan. Ausländer, aktuell Flüchtlinge, erhalten Zuwendungen und unterstützung, die kein Deutscher erhält. Ist das gerechtfertigt? Nun, keine Ahnung. Es hängt vom Einzelfall ab. Doch all dies und vieles andere bedrückt die Menschen, verunsichert sie und führt zum Fremdenhass. Und wenn man dann noch Nachbarn hat, die unverschämt, frech und beinahe abartig sind, und natürlich mit ausländischen Wurzeln, dann fällt es schwer realistisch und gerecht zu sein.

Ich würde Dich und auch andere bitten fair zu sein. Eure Meinung zu sagen und doch nicht jeden Menschen - egal welcher Hautfarbe, Religion, Herkunft - in eine Schublade zu packen, sondern ihn als Individuum zu bewerten.

Tja und der Terror? Den gab es schon immer. Idioten laufen einem Trottel hinterher, meinen alles ändern zu können und das mit Gewalt. Nein, ich will es nicht kleinreden. Es ist ätzend. Speziell der IS ist schauderhaft. Er ist nicht nur so abartig wie die anderen, sondern noch schlimmer. Bestialisch zu den Menschen und Dumm-Blöd was die Kulturwerte betrifft (bin Geschichtsliebhaber, daher geht mir die Zerstörung dieser Güter wirklich nahe). Doch wie kann man ihm begegnen? Keine Ahnung. Doch sicherlich nicht durchs Weglaufen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Chris10021999
18.04.2016, 21:20

Ich wohnte in Duisburg. Eine Stadt in der man sich teilweise wie in
Istanbul vorkommt. Doch dort, in Istanbul, sind die Türken freundlich
und zuvorkommend. Hier in Deutschland habe ich oft den Eindruck, dass
einige noch in anderen Jahrhunderten leben und von einer Ignoranz sind,
die schon beinahe beeindruckt. Doch eben nur einige, nicht alle.

Ich bin mir nicht sicher, aber in der Türkei gibt es große kulturelle Unterschiede zwischen der Westtürkei und der Osttürkei. Die in der Osttürkei, die ländliche Gegenden, lebenden Türken sind eher konservativ und, ich nenne es mal "primitiv". Die Westtürken hingegen, sind näher an den europäischen Kulturen dran.

0

Ich wohne in einer Stadt, in der ich (Christin, deutsche Staatsbürgerin) die Minderheit darstelle.

Bist du als Christin, also als weibliche Anhängerin des christlichen Wunderglaubens in der Minderheit oder als deutsche Staatsbürgerin? Das Erste fände ich nicht so tragisch, das Zweite wäre unglaubwürdig. Ich vermute mal, dass du eine konkrete Absicht mit dieser offensichtlichen Übertreibung verfolgst.

Die meisten Ansätze des Islams (und der Kultur der arabischen Länder) sprechen gegen meine Wertvorstellung (z.B. Ansichten über Frauen, etc.) und der Terrorismus befeuert meine Ablehnung nur weiter.

Nun tu mal nicht so, als ob dein Christentum eine im Kern emanzipatorische Religion wäre und über die Welt rote Rosen der Liebe regnen lässt. Das, weshalb wir uns im Westen an Werten überlegen fühlen, sind Werte, die gegen die Religion, gegen das Christentum durchgesetzt wurden.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass auch bei uns solche konservativen Wertvorstellungen an der Tagesordnung waren und allgemein akzeptiert wurden. Man muss auch heute gar nicht lange suchen, wenn man ähnliche und gleiche Wertvorstellungen auch bei christlichen Abendländern finden will. Das ist also kein Grund, mit überheblicher Verachtung auf den Islam herabzublicken. Das Problem ist nicht der Islam und die Lösung ist nicht das Christentum.

Was den Terrorismus betrifft, so muss man schon ziemlich blind sein, wenn man ihn nur als Taten islamistischer Fundamentalisten in der westlichen Hemisphäre wahrnimmt. Der Staatsterrorismus, den der christliche Westen in den Ländern der islamischen Welt ausübt, ist nicht weniger Terrorismus als das was du beklagst und in den Dimensionen und Auswirkungen weitaus schlimmer. Der Westen erntet, was seine Eliten mit unserer Billigung gesät haben und wir als Bürger, als Menschen, egal ob Christ, Atheist oder Moslem, müssen es ausbaden.

Dein Hass sollte sich auf die richten, die mit ihrer Politik des Stärkeren, der damit verbundenen Arroganz und Ignoranz und dem damit verbundenen Hegemonieanspruch, diesen Terrorismus erst möglich gemacht haben und immer weiter befeuern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von landregen
25.03.2016, 12:08

Und Terrorismus und Verbrechen ist nicht gleich Islam. Die große Mehrheit der Menschen, die geflüchtet sind, verurteilt das gleiche wie du und ich - nur haben sie persönlich gelitten.

Es gab auch Zeiten von Terror im Namen des Christentums: Als auf den Kreuzzügen ganze Dörfer verbrannt, vernichtet, ausgeraubt wurden und Kinder und Frauen vergewaltig wurden, bevor sie getötet wurden. Alles im Namen Jesus Christus!

Verbrechen, Machtgier und Terror darf man nicht mit Religionen verwechseln - auch dann nicht, wenn sich die Verbrecher auf ihre Religion berufen.

7
Kommentar von uyduran
25.03.2016, 17:16

Ich wüsste wirklich gerne, weshalb die Antwort von PeVau 10 Pfeile nach unten erhalten hat.

5

Also mir wurde immer gesagt dass der Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun hat und der Koran auch nicht. Man siehe Saudi-Arabien, Iran, Irak, Syrien, Pakistan, Afghanistan, Somalia, Sudan etc.: wo Menschen noch völlig legitim gesteinigt, ausgepeitscht und gefoltert werden. Wo terroristische Gruppen wie ISIS, Al-Kaida, Al-Shabaab und sonstige Barbaren auf dem Vormarsch sind. Das Christentum, die verhassteste und ach-so-böse Religion der Welt, ist dort aber nicht Staatsreligion...

Aber ich bin ja nur von den Medien verblendet wenn ich die Friedlichkeit dieser Religion bezweifle. Ich habe schon einige Suren des Korans gelesen und die haben mich auch nicht wirklich überzeugt. Natürlich sind Muslime nicht alle über einen Kamm zu scheren, es wäre wahnsinnig Milliarden von Menschen zu generalisieren. Aber ich merke eine gewaltbereite Tendenz vieler Muslime, denn ich habe noch nie von einem Aufstand christlicher Rebellen oder so gehört. Die einzige christliche Terrororganisation die ich kenne ist die LRA und von der hört man nicht mehr allzu viel.

Also deine Ansichten sind nicht ganz verwerflich bzw. abwegig, denn es gibt mehrere Menschen die ihr Misstrauen auch offenbaren. Du solltest einem Muslim aber trotzdem nicht voreingenommen gegenüber treten denn es gibt immer wieder Ausnahmen und es ist einfach falsch eine komplette Gruppe von Menschen für die Taten von irgendwelchen engstirnigen Mitgliedern zu verurteilen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlessaCruissino
25.03.2016, 20:12



"Aber ich merke eine gewaltbereite Tendenz vieler Muslime, denn ich habe noch nie von einem Aufstand christlicher Rebellen oder so gehört. Die einzige christliche Terrororganisation die ich kenne ist die LRA und von der hört man nicht mehr allzu viel."


Habe was gefunden was deine Aussage hier wiederlegt.

-> http://de.blastingnews.com/politik/2015/04/terror-im-namen-gottes-die-3-gefahrlichsten-christlichen-terrorgruppen-00336779.html

Du sagst zudem, das man Muslime nicht über einen Kamm scheren sollte, jedoch diese gewaltbereiter wären? 

1

Ich denke, viele haben in diesen Wochen ähnliche Gefühle wie du. Es ist nicht leicht, wenn man gleichzeitig von Angst und Wut bedrängt wird.

Was wichtig ist, ist, einen Unterschied zu machen zwischen den Terroristen der IS und zwischen den Muslimen. So gut wie alle Muslime leiden selber genauso unter der IS wie alle anderen. Zusätzlich haben es die Muslime schwer damit, dass viele Nicht-Muslime generell die Gleichung aufstellen:

"IS =  Muslime,

also: Muslime = IS."

Genau diese verkehrte Schlussfolgerung und die Stimmungen, die sich in der Bevölkerung ausbreiten, benutzt der IS. Der IS hetzt uns gegen "die" Muslime auf, damit die Muslime wiederum sich bedrängt und ausgegrenzt fühlen. Und genau das wäre zum Vorteil des IS, weil sich dann noch mehr (radikalisierte) Muslime dem IS anschließen.

Daher denke ich, ist die beste Strategie gegen den IS, dass wir uns mit den normalen Muslimen solidarisieren. Das heißt nicht, dass wir deren Werte übernehmen müssen. Aber muslimische Mitmenschen sollen sich ebenso als Einzelpersonen akzeptiert fühlen, wie sich das jeder von uns auch wünscht.

Und um mit der eigenen Angst und Wut besser umgehen zu können, finde ich es sehr hilfreich, mit Einzelnen in Kontakt zu kommen. Und diesen Einzelnen so wahrzunehmen wie er ist. Dann kommt man am ehesten von dem Gruppendenken ("die" Muslime) weg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlessaCruissino
25.03.2016, 19:59

Ich habe eine Frage da ich glaube,das ich etwas nicht verstanden habe. 

Du hast gesagt, das man Muslime und "radikalisierte Muslime" trennen soll. 

Das stimmt, aber ich finde man sollte nicht radikalisierte Muslime sagen, sondern Fanatiker.

Der Terrorismus hat nichts mit einer Glaubensrichtung zu tun.Ich weiß nicht ob du das auch so meintest oder nicht. Wenn ja dann entschuldige ich mich schonmal jetzt.

Ich meine, die Terroristen haben keine religiösen Werte die sie verfolgen es sind einfach Fanatiker die Macht haben wollen. 

0

Das nenne ich mal: etwas auf den Punkt bringen!

Ehrlich, selten so einen guten Beitrag gelesen, der so gut, verständlich und direkt das Anliegen / Problem rüberbringt!

Zum Inhalt:
Ich glaube, es geht vielen Menschen im Moment so wie Dir. Nur, dass sicher nicht alle eine so gute Beobachtungsgabe für das eigene Gemüt haben wie Du. Somit fällt es den meisten nicht auf, dass sich ihre Einstellung - wenn auch subtil - geändert hat.

Manche fühlen sich vielleicht sogar wohl dabei, andere gröhlen Parolen zusammen mit denen, die "schon immer dagegen" waren.

Du schreibst an ein Frage-Antwort-Forum.

Das unterscheidet Dich schon mal von vielen anderen.

Ich denke, Dein Verhalten, Deine Ansichten sind alles andere als absurd. Nach dem, was in letzter Zeit alles passiert ist....(und vielleicht sogar noch passiert WÄRE, wenn nicht in letzter Minute vereitelt...).

Wenn einen mal ein Hund gebissen hat, ist es "dieser blöde Hund" der Müllers zwei Häuser weiter.
Alle anderen Hunde werden nicht in die Wertung genommen.

Hat Dich innerhalb kurzer Zeit mehrfach ein (immer anderer) Hund gebissen, dann sprichst Du irgendwann von diesen sch....-Kötern, denen man alle einen Maulkorb verpassen und die man alle einsperren sollte!

Jemand ohne diese Erfahrung würde Dich für diese Aussage verurteilen und Dir eine extreme Ansicht unterstellen, Dich als Hundehasser darstellen.

Tja, und beide hätten irgendwie recht, oder?

Wenn ich in einem fremden Land zu Gast bin, dann gebe ich mir alle Mühe, mich auch wie ein Gast zu benehmen, mich unterzuordnen, anzupassen.

Mir würde es niemals in den Sinn kommen, die vorherrschende Ordnung in diesem Land zu stören, die Religion der dort lebenden Menschen anzuzweifeln oder gar Unruhe zu stiften.

Das, was hier passiert (ist), geht in eine ganz andere Richtung und ich weiß nicht, warum man diesen Ereignissen und den Verursachern andauernd und sowieso mit Toleranz, Nächstenliebe und Verständnis begegnen soll?!

Auch ich bin weder Rassist noch von primitiven Hassgefühlen gegen andere Völker gesegnet, und mir ist ebenfalls bekannt, dass 1000 Menschen mit Herkunft xy nichts dafür können, wenn 2 oder 3 unter ihnen diese verdrehten Ansichten in ihrem Kopf haben.

Und dennoch, allein die bloße Erscheinung von Salafisten bringt meinen Puls auf Touren. Die wollen hier nichts Gutes. Menschen, die so auftreten, bringen uns nicht weiter. Was, wenn noch mehr von denen kommen...?

All das (und noch mehr) geht mir durch den Kopf.

Und dann frage ich mich:
Wie ist das jetzt eigentlich, muss ICH jetzt aufpassen? Ist MEINE Denkweise abstrakt und irgendwie doch zu weit rechts? Ist mir eigentlich eine kleine Portion Eigen-Land-und-Leute-Liebe gestattet, oder bin ich jetzt doch ein engstirniger Patriot?

Muss ich meinen Kindern beibringen, dass diese Menschen unsere Freunde sind und ihn anschließend erklären, warum diese "Freunde" just 100 Menschen in den Tod gesprengt haben oder ein paar Dutzend Frauen bedrängt und genötigt haben?

Zwingt mich meine eigene Erziehung zusammen mit der traurigen Vergangenheit meines Landes, mich einer solchen Meinung besser zu enthalten und mir stattdessen verstohlen auf die Schuhspitzen zu starren..?

Mit anderen Worten: es geht mir nicht besser als Dir. Man könnte auch sagen, Du sprichst mir aus der Seele.

Ich warte erstmal ab, versuche meine Gedanken zu zügeln und niemandem direkt und persönlich zu nahe zu treten. Mehr kann ich im Moment nicht tun, und mehr will ich auch gar nicht tun.

Ich bin der Meinung, es sind erst mal "die anderen" dran, zu zeigen, dass sie sich ihrer Rolle als gern gesehene Gäste zurechtfinden und auch behaupten.

Dann sehen wir weiter.

Falls jemand "das" alles ganz anders sieht - nur zu. Ich teile die Meinung vielleicht nicht, würde aber nicht dagegen stänkern.

Grüße, ------->

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Calypsa284
24.03.2016, 09:42

an dieser Stelle einmal herzlichen Dank für das differenzierte Betrachten des Themas - DAS ist ein Beitrag der mal weiterhilft

4
Kommentar von DrBraune
24.03.2016, 11:49

Richtig, viele( Ausländer) sagen auch ALLE DEUTSCHEN SIND NAZIS das stimmt nicht. Es sind zwar noch zu viele aber max nur 2% der Bevölkerung. Die Terroristen sagen sie seien Moslems ( sind es aber nicht) und wenn ich meinem Kind sage die Moslems sind unsere Freunde und dann einige davon ( die vorher bei deutschen erwähnten nazis) Leute umbringen dann versteht das das Kind nicht. Fazit: ERST ÜBERLEGEN UND SICH AUCH IN DIE ANDETEN HINEINVERSTZTEN BEVOR MAN BELEIDIGEND WIRD!!!!!!!!!!!!!!!!!!

3
Kommentar von DrBraune
24.03.2016, 11:50

Richtig @ Poisonarrow Rest:@atzef

2
Kommentar von uyduran
25.03.2016, 15:23

@PoisonArrow:

0

Hi. Du hast recht. Man sollte Menschen nicht so verallgemeinern. 

Die Weltanschauung der Muslime über Frauen ist wirklich nicht die Modernste, aber wenn man mal darüber nachdenkt, können sie nichts dafür. 

Wir (jedenfalls die meisten) sind fest von der Tatsache überzeugt, Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Sie (jedenfalls die meisten) sind fest von der Tatsache überzeugt, Frauen sind weniger wert.

Sie sind mit dieser Weltanschauung aufgewachsen, so wie du mit deiner aufgewachsen bist.

Du bist nicht weniger oder mehr wert, weil du an Gott glaubst. 

Sie sind nicht weniger oder mehr wert, weil sie an Allah glauben.

Jeder wächst in seiner Umgebung auf und wird durch sie geformt.

Ich wette, SEHR viele andere Kulturen und Religionen (nicht nur der Islam) finden es seltsam, dass wir eine Frau als Kanzlerin haben.

Zu deinem Hass gegen Terrorismus:

Der ist berechtigt. Du solltest aber den Islam nicht automatisch mit Terrorismus in Verbindung bringen (weniger als ein Prozent aller Muslime unterstützt den IS).

Stelle dir vor, es gäbe eine Gruppe von Leuten, die sich          ''christlicher Staat'' nennt und ''im Namen von Gott'' alles bombardiert und tötet (auch andere Christen), um diesen ''Christlichen Staat '' zu errichten. 

Dieser ''CS'' hat vielleicht dein Zuhause zerstört und deine halbe Familie ausgelöscht und du nimmst einen langen Weg auf dich, um Asyl in einem anderen Land zu kriegen, obwohl du weißt, dass täglich Menschen bei dieser Reise sterben.

Du schaffst trotzdem, in einem sicheren Land anzukommen und hast Hoffnung darauf, dass die Menschen (berechtigterweise) Erbarmen zeigen und dich in ihre Gesellschaft aufnehmen, obwohl du ihrer Weltanschauung nicht zustimmst.

Du willst einfach von dem ganzen Krieg weg und ein friedliches Leben leben.

Du bist aber Christin und die halbe Welt hat inzwischen das Christentum verallgemeinert und denkt automatisch, dass du gleich ''Amen'' schreist und alles in die Luft sprengst, nur weil du an Gott glaubst.

Dabei bist du hier das Opfer.

Hoffe der Vergleich konnte das gut veranschaulichen. :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Verständlich, aber sehe doch in den Leuten nicht die Fremden, sehe dort deine potentiellen Brüder und Schwestern. Ich mein du musst dir ja nicht alles gefallen lassen, aber die Mehrheit der Ausländer hier benehmen sich ja, das musst du dir bewusst machen, es fallen halt die auf, die sich nicht benehmen. Überlege dir einfach mal, wieviele tausende Leute vll. bei dir in der nähe wohnen, die meisten bemerkst du ja nichtmal.

Auch was den Islam angeht: Naja es ist ja okay, dass du selbst den Islam ablehnst, aber die Menschen dahinter, sind ja nochmal was anderes. Du kannst ja auch etwas gegen die Taten gewisser Leute haben, aber dennoch musst du nicht den Menschen dahinter hassen, denn du weisst ja nicht warum er das macht. Das du aber dennoch vorsichtig bist, ist ja inordnung.

Es gibt Lt. Bibel 4 Formen der Liebe, die eine ist Eros, Stokos, Philos und Agape. Eros ist ja recht selbsterklärend, Stokos ist sowas wie "Verbrüderung" also wenn du halt zu deiner Familie, deinen Brüdern, deinen Leuten hälst, weils eben, naja deine Leute sind die irgendwie in der gleichen Gruppe sind. Philos ist die Sympatie. So man kann nun nicht zu jedem Menschen Sympatie und/oder dieses "Brudergefühl" entwickeln, das ist halt manschmal echt richtig schwer und beinahe nicht schaffbar, aber Agape, diese Art der Liebe ist eine fundamentale.

Agape, warum ist Jesus für uns gestorben? Weil er jeden Menschen die Aussicht auf ewiges Leben bieten wollte, auch den Ausländern, auch den Flüchlingen, also jedem Menschen halt. Er ist für alles schlechte, was ein Mensch jemals tut, gestorben. Jeder Mensch kann dieses Geschenk annehmen, wenn er das Opfer von Jesus annerkennt und aufrichtig bereuht, es könnte also jeder Mensch, auch jeder der Ausländer gegen die du vll. ungewollt einen Groll verstpürt, dein Bruder oder deine Schwester werden, die später im Paradies neben dir sind. Behalte das schonmal im Hinterkopf.

Aber nun nochmal zu Agape: Was ist das? Naja diese Art von Liebe ist das was mit "Liebe deinen nächsten wie dich selbst" gemeint wurde. Es ist der Drang, das es jedem Menschen gut gehen soll, das du die Persohn schätzen sollst. Es heist nicht alles blind mit sich machen zu lassen, aber Agape kann man auch für Menschen empfinden, die man nichtmal kennt. Warum spenden mansche vll. Geld für Flutopfer? Das ist Agape, sie kennen diese Menschen nicht, wollen aber, das es ihnen gutgeht. Das ist die Liebe die man auch zu seinem Feind haben soll.

Versuche das mal, betrachte doch mal was in so nem Flüchling vorgehen mag: Viele kommen hierher in der Hoffnung, hier das gelobte Land zu erleben, sie glauben nun wird es ihnen gut gehen, sie kriegen Arbeit, können Studieren, kaufen sich dann ein Haus e.c.t, aber dann merken sie, es ist ganz anders, sie sind unwillkommen, sie sitzen in einer überfüllten Lagerhalle mit anderen Gruppierungen mit denen sie zerstritten sind, sie haben teile ihrer Familie zuhaue gelassen und wissen eigentlich garnicht, was nun passiert. Du musst auch überlegen: Ja es gitb ja schon diese butalen Flüchlinge und die ganzen Köln HBF Grapscher, ja die gibt es, aber naja, wo sind die denn normalerweise? Richtig in den Heimen, wo sie warscheinlich ihre Grausamkeiten an den Mitbewohnern auslassen. Die meisten Leute, die meistzen Ausländer und Flüchlinge sind selber Opfer der Leute, die hier so negativ auffallen, das darfst du ebenfalls nicht vergessen.

Naja vll. helfen dir diese Gedanken ein wehnig, kannst amsonsten ja gerne noch bissel was schreiben, wie du denn dabei empfindest, bei der ganzen Sache, das kann mitunter auch helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von waldfrosch64
25.03.2016, 11:42
  • Also i ch finde das immer wieder zu  komisch wenn hier die christliche Nächstenliebe und Mitgefühl einem  Fragesteller  welcher   von der verwirrenden   bewusst fragmentierten  ihm servierten und vorgesetzten Realität angemahnt wird . 
  • Und ihm so  gleichzeitig alle solche Gefühle abzusprechen werden .
  • Ich empfinde das als einen zumutenden  Grotesken  absurden Versuch unseren  Christlichen Glauben ,der gerade durch solche Massenemigration und inszenierten  ?  Cups ala Paris und co. für seine  politischen Unsinnigkeiten  zu instrumentalisieren .
  • Du beurteilst den Islam aus einem Christlichen Backgrund den du im Blut hast ob du es weisst oder nicht .Es ist aber absolut falsch zu meinen der Islam gehe von gleichen Werten und Parametern aus .
  • Auch der Christliche g-laube lehrt nirgend einen Absoluten Pazifismus wie du hier suggerieren möchtest  .

https://www.youtube.com/watch?v=EQ0l0HxNEOY

0

Mir geht es ehrlich gesagt zumindest etwas ähnlich, ich bin hin- und hergerissen zwischen Helfen wollen und unterbewusst irgendetwas Frauen- und Homosexuellenfeindliches annehmen. Ich denke, am besten lernt man genau die Leute kennen, vor denen man so vielen Vorurteile hat - ich bin gerade dabei und es hat sich schon sehr verbessert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht könnte es dir helfen, zum Beispiel einen Sprachkurs zu machen. Du könntest Arabisch lernen. 

Dabei würdest du zwangsläufig mit Menschen des entsprechenden Kulturkreises in Kontakt kommen, und die Vorurteile dürften sich nicht lange halten können, während du dich mit der Konjugation der Verben herumplagst.

Mir haben jedenfalls Sprachkurse schon geholfen, um Vorurteile abzubauen. Wobei es bei mir kein Hass war, sondern ich war diesen Menschen gegenüber einfach sehr unsicher. ... Hebräisch habe ich in meinem Hebräischkurs zwar nicht wirklich gelernt, aber meine Unsicherheit gegenüber Juden habe ich verloren. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von luteka
24.03.2016, 20:13

Das ist mal ein konkreter Vorschlag! I like it! :)

0

Wenn man all die Nachrichten und Geschehnisse seit jahrzehnten verfolgt hat, müsste verstanden haben, das IS nichts mit dem Islam gemein hat. Das sind einfach Verbrecher und Anarchisten!  Ein wirklich gläubiger Christ sollte die Eigenschaften Hass und Wut möglichst nicht gebrauchen, denn dann katapultieren wir uns in die Vergangenheit wo so einiges schief gelaufen ist. Aussedem ist im Westen die Reformation auch noch nicht abgeschlossen. Dein Ärgernis sind also die Verbrecher. Wenn das so ist, werden viele Menschen an deiner Seite sein!  Ansonnsten hat der Westen sich leider mit Wirtschaftspolitischen Kriegen überall auf der Welt auch beteiligt und dafür gesorgt, das Millionen unschuldiger Menschen gestorben und ausgebommt worden sind. Selbst die Atombombe wurde bekannterweise gezündet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Friedliche Lösungsansätze und Nächstenliebe bringt bei dieses IS Arschgeigen überhaupt nichts. Die umarmen dich höchstens um sich in die Luft zu jagen.

Dass da Wut aufkommt ist verständlich, aber bedenke dass die Weltanschauung dieser Gestörten nichts mit dem Islam oder dem Koran zu tun hat.

Frage dich einfach warum die meisten dieser Menschen hier her flüchten. Unterhalte dich mal mit einigen und du wirst sehen dass das ganz normale, nette Leute sind (gut, manche haben kein Benehmen gelernt, aber es ist halt eine völlig andere Kultur)

Wenn du einige von denen nicht magst, dann bitte weil sie Arschgeigen sind und nicht weil sie woanders herkommen.
Klar gibt es auch unter den Flüchtlingen Idioten, die darfst du natürlich genauso nicht mögen wie deutsche die dich Nachts besoffen auf der Straße anpöbeln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo ,
Ich bin selbst Moslem und liebe das Land in dem ich lebe und ich glaube so geht es auch der Mehrheit der anderen Muslime .
Ein Muslim käme normalerweise niemals auf die Idee für Unruhe und Chaos zu sorgen das was du das siehst sind wie du schon sagtest Terroristen aber keine Muslime .
Ich möchte dich daran errinern das sehr viele Kriege auch in muslimischen Ländern geführt werden wegen des Erdöls ähmm ich meine um für Demokratie zu sorgen .
Trotzdem ist dies kein Grund Hass gegen jeden Christ zu verspüren .
Menschen die eine Make haben wird es immer geben ob er sich nun Moslem nennt oder Christ oder Atheist spielt keine Rolle diese Menschen sind als das was sie sind zu behandeln .
Was die Veranschauung der Frauen betrifft könntest du mir ja sagen was dich stört oder generell was dich am Islam stört vlt. kann ich da für Klarheit sorgen :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke, dass es dir helfen würde, wenn du dich mal mit Muslimischen Menschen unterhalten würdest und etc.

Und übrigens: Der Islam hat NIX mit der IS zu tun!

Die IS tötet alle "ungläubigen" weil sie nicht ihrer Ansicht sind. 

Sie töten Schiiten weil sie der Meinung sind, sie wären die "falsche" Form des Islams. 

Sie töten Sunniten, weil sie der Meinung sind, dass sie nicht fromm wären. 

Sie töten alles und jeden und nehmen als Begründung die Religion. 

Es geht nicht um den Islam oder einer Religion sondern um die Weltherrschaft mit Terror und Schrecken.

Vergisst das nicht! 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich wohne auch in einer gegend, wo deutsche ohne migrationshintergrund in der minderheit sind. und das sind meistens alte leute oder hartz iv empfaenger.

die anderen, die hier wohnen, sind familien mit zum teil vielen kindern aus aller herren laedern in allen farben und formen.

ich habe selbst migrationshintergrund, bin allerdings nicht muslimisch. was ich persoenlich nicht verstehe ist, wieso immer noch so getan wird, als ob deutschland ein land fuer weisse christen sei. 

da faengt es naemlich schon an. ist das sogar in deutschland schwer, religion und staatsbuergerschaft oder hautfarbe voneinander zu trennen?

wieso betrachtest du die leute nicht als das, was sie sind? was geht dich denn deren religion ueberhaupt an? die religion tut dir nicht, die terroristen tun dir eventuell was. 

selbstverstaendlich kann man versuchen, den koran auseinander zu klamuesern, um feinseliges zu finden. findet man in der bibel ja auch. und dass IS und taliban etc. verbrecher sind, bestreitet auch keiner.

wenn du vielleicht einfach mal ein bisschen weniger pauschal denken wuerdest und menschen, egal welcher religion oder herkunft als gleichwertig betrachtetest, koenntest du moeglicher weise einen besseren umgang damit finden.

und es geht hier ja gar nicht um feindesliebe. du sollst nur einfach deine mitmenschen normal behandeln ungeachtet ihrer religion.

mein liebstes beispiel, dass muslime so oft voellig falsch eingeschaetzt werden, ist einer meiner nachbarn, ein libanesischer vater von zwei toechtern, die mittlerweile beide kopftuch tragen, und im park mit ihm fussball spielen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von waldfrosch64
24.03.2016, 21:50
  • Aha die Deutschen  sind alle faul und Harz 4 Empfänger ,Also wo ich wohne sind Sozialempfänger immer einer gewissen Religion angehörig ..Das hat vielleicht auch etwas damit zu tun wie diese die Welt  nun mal so sehen .

selbstverstaendlich kann man versuchen, den koran auseinander zu klamuesern, um feinseliges zu finden. findet man in der bibel ja auch. und dass IS und taliban etc. verbrecher sind, bestreitet auch keiner

  • Da irrst du dich aber gewaltig und es ist offensichtlich das du wedr Koran noch Bibel kennst .Sonst würdest du hier nicht solchen Quatsch erzählen .Im Christentum gibt es keine Legitimation für Krieg oder Tötung von andersdenkenden zu finden ,das müsstst du mir schon  erst mal genau  zeigen ....
  • Was meinst du was passiert wenn diese Leute die den Islam sehr ernst nehmen hier die Mehrheit bekommen ? Du hast wohl keine Ahnung ...darüber ? Dann heisst es für Leute wie dich fals du Atheist sein solltest :"Nimm den Islam an  und du bist gerettet !"Und das ist schon wortwötlich gemeint .
  • Wenn ich Gäste in meine Haus aufnehme und die dann ihre eigenen Regeln in meinem Haus einführen wollen ,dann soll ich dazu schweigen ? Das ist wohl nicht dein ernst ? 
3

Vielleicht ist es hilfreich, den Blick auf das zu werfen, was hinter dem Terrorismus steckt. Paulus schreibt, dass unser Kampf nicht gegen Fleisch und Blut (also nicht gegen Menschen) ist, sondern gegen den Teufel und seine Dämonen (die von Gott abgefallenen Engel). Sie sind es auch, die im Endeffekt hinter dem Terrorismus stehen und die Menschen zu ihren bösen Taten verführen.

Diese Menschen können einem im Prinzip leid tun, denn sie werden für ihre Machenschaften nicht von einem Gott belohnt, wie sie es vielleicht denken, sondern von dem einen Gott, der uns alle erschaffen hat, für ihr Fehlverhalten bestraft. Da sie nicht an Jesus geglaubt und um Vergebung ihrer Sünden gebeten haben, haben sie keine Möglichkeit, ihre Schuld vergeben zu bekommen. Die Strafe dafür kann nur die Hölle sein. Wenn man es von hinten, vom Ende des irdischen Lebens, betrachtet, ist die Situation eine ganz andere. Ähnlich erging es Asaph, der Psalm 73 schrieb und sich anfangs darüber aufregte, dass es den Gottlosen scheinbar so gut und den Gottesfürchtigen scheinbar so schlecht ging. Er begann zu verstehen, als er auf ihr Ende sah.

Wichtig ist, dass Gott am Ende alles zum Ziel führen wird. Irgendwann wird Jesus wiederkommen und sein Friedensreich aufrichten, in dem Gerechtigkeit herrscht.

Gott wird alle Tränen abschaffen. Es wird kein Leid, keinen Krieg, keine Kriminalität, keine Sünde, keine Krankheiten und keinen Tod mehr geben. Wir leben noch in einer gefallenen Welt, aber irgendwann wird Gott eine neue erschaffen: "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so daß man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden" (Jesaja 65,17).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nun ein mulmisches Gefühl derzeit beim Thema Islam da bist du nicht der einzigste!Aber das macht nicht gleich Rechts keine Sorge!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zuerst mal würde ich hinterfragen, weshalb die Freunde so negativ gegen Ausländer gestimmt sind. 

Dann wenn du zum Ergebnis gelangst, dass deine Kumpel dich aufhetzen gegen andere, würde ich den Kontakt zu diesen Leuten langsam einschlafen lassen.

Dann, wenn du dir etwas aus dem Bäckerladen holen willst, kann´s dir passieren, dass deine alten Kumpel dich abpassen und in die Mangel nehmen. Dann empfiehlt sich ein lautes Geschrei von dir: Feuer, es brennt, Feuer!!!

Wirst sehen, jemand rettet dich. Und lass dann alles von der Polizei regeln. 

Die Rädelsführer sind meist die größten Feiglinge. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?