Wie gehe ich gegen die Nebenkostenabrechnung an ?

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3 Antworten

Da es sicher alle Mieter eures Hauses betrifft, würde ich einen Sinn darin sehen, gemeinsam beim Vermieter vorzusprechen. Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen.

Was unter anderem bedeutet, wenn die Mülltonnen frei zugänglich stehen, müssen sie trotzdem gegen fremde Bestückung gesichert werden. Beispielsweise durch Ketten mit Schlössern dran.

Wenn allgemein keine Mülltrennung erfolgt, nimmt die Entsorgungsfirma aber eigentlich auch keine Tonnen an zur Entleerung. Insgesamt sollte es jedem Mieter klar sein, Müll zu trennen, um Kosten zu vermeiden.

Und wenn Kosten erhöht werden, muss darüber im Vorfeld informiert werden. Von daher würde ich wie gesagt als Mietergemeinschaft vorsprechen. Im Vorfeld könnte ja auch noch eine Auskunft der Verbraucherzentrale eingeholt werden.

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Du kannst mit der Nebenkostenabrechnung zur Verbraucherzentrale an deinem Wohnort gehen und gegen eine geringe Zahlung von Fachleuten eine Auskunft erhalten. Weil wir mit meinem Vermieter früher IMMER wegen der Nebenkosten-Abrechnung Gespräche führen mussten, sind wir Mitglied in einem Mieterschutzbund geworden und habe dann die Abrechnungen von diesen prüfen lassen. Seitdem hatten wir keine Probleme mehr.

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Kommentar von Mir1981
11.08.2017, 12:03

Der Mieterschutzbund kostet (soweit ich weiß) auch Jährlich was und da wir Rechtsschutz (mit Selbstbeteiligung) haben, will ich nicht unbedingt da eintreten, zumal wir in der Vergangenheit keine Probleme hatten. Habe mir gestern telefonische Rechtsberatung über die Hotlein meiner Rechtschutz geholt, aber der "Anwalt" am anderen Ende der Leitung war sehr unfreundlich und noch dazu hat er so gesprochen, das ich als Leihe nur daraus schließen konnte das ich die erhöhten Kosten nicht zahlen muss.

Will es vermeiden zum Anwalt zu gehen und noch zusätzliche Kosten zu haben (Selbstbeteliigung) sofern ich es auf eigene Faust klären kann.

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erstmal Einspruch gegen die Nebenkostenabrechnung erheben und die Nachzahlung bis zur Klärung mit dem Vermieter aussetzen. Alles schriftlich dem Vermieter zukommen lassen und um einen Termin für ein persönliches Gespräch bitten. Man hat 12 Monate Zeit um Einspruch zu erheben.


Sobald der Mieter die Nebenkostenabrechnung erhalten hat, bleiben ihm
dazu zwölf Monate Zeit. Später ist in der Regel kein Widerspruch mehr
möglich (§ 556, Abs.3, Satz 5 BGB). Ein Widerspruch ist auch dann noch
möglich, wenn der Mieter eine Nachforderung bereits bezahlt hat, denn
sein Rückforderungsanspruch besteht weiterhin (BGH VIII ZR 269/09).

Bei einer Nachforderung, die wegen eines Fehlers zu hoch ist, sollte der Mieter schnell handeln. Denn: Eine Nachforderung muss der Mieter innerhalb von 30 Tagen begleichen, sonst gerät er mit seiner Zahlung in Verzug (§ 286 BGB).




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Kommentar von Mir1981
11.08.2017, 12:08

So möchte ich auch vorgehen, wäre nur gut im Vorfeld zu wissen ob meine Argumentation hierzu ausreicht ist oder ich mich auf "irgendwelche" Gesetzgrundlagen oder sonstiges beziehen kann.

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